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Köln: 17-jähriger Räuber in Notwehr erstochen

Am späten Freitagabend wurde ein 17-Jähriger von einem 20-Jährigen in Notwehr erstochen. Der 17-Jährige wollte zusammen mit einem Begleiter zwei junge Leute ausrauben.

Nachdem sich die beiden Angegriffenen weigerten, den Angreifern eine Tasche auszuhändigen, wurde eines der Opfer des Überfalls von dem 17-jährigen Räuber zusammengeschlagen. Das zweite Opfer zog daraufhin aus Angst ein Messer und stach einmal auf den 17-Jährigen ein.

Der Verletzte flüchtete und verstarb in der Nähe des Tatorts an den Folgen der Stichverletzung. Die Staatsanwaltschaft Köln sieht in dem Vorfall eine Notwehrhandlung und wird keine Anklage gegen den 20-Jährigen erheben.


WebReporter: snm
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Köln, Räuber, Notwehr
Quelle: www.e110.de

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228 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2008 10:26 Uhr von snm
 
+1 | -0
 
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Bei einem tödlichen Einsatz einer Waffe in einer Schlägerei zwischen zwei jeweils gleichaltrigen Personen überrascht es mich das die Staatsanwaltschaft hier Notwehr sieht.
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20.01.2008 12:09 Uhr von Schrauber
 
+17 | -4
 
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Hier eine ausführlichere Quelle: http://www.express.de/...
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20.01.2008 12:12 Uhr von Metalian
 
+141 | -20
 
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Sauber!! Das mag für viele wieder etwas hart klingen,aber mich freut es!
Hat er in meinen Augen nicht anders verdient!
Finde es auch gut,dass der 20-jährige keine Anklage zu erwarten hat!
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20.01.2008 12:19 Uhr von Yoshi_87
 
+99 | -10
 
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Scho recht so wäre ja abartig wenn der Kerl noch ne bestrafung dafür bekommt das er sich gerettet hat...
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20.01.2008 12:26 Uhr von BurningMonkey
 
+53 | -6
 
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@snm, den Autor der News: Hier der Auszug aus dem Gesetzbuch:
Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) §15

(1) Wer eine Handlung begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.

(2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.

(3) Überschreitet der Täter die Grenzen der Notwehr aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken, so wird die Handlung nicht geahndet.

Die Beschreibung des Vofalls klingt für mich nach einer Notwehr-Situation. Der 20-jährige hat damit nicht gegen geltendes Recht verstossen, im Gegenteil.
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20.01.2008 12:27 Uhr von manuhr
 
+52 | -4
 
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Einwandfreie Notwehr: Nach lesen der Quellnachricht muss ich sagen ,Pech gehabt lieber Räuber ,jetzt bist du das Opfer !
Wenn ich überfallen werde , wehre ich mich auch .
Und erst recht ,wenn ich um mein Leben Angst habe ,
dann zählt nur eins ,er oder ich .
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20.01.2008 12:32 Uhr von snm
 
+10 | -3
 
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@ BurningMonkey: Du hättest statt dem OWiG besser §32 StGB zitiert.

Dort heißt es in Absatz 2:
"Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden."

Ich wollte mit meinem Kommentar keine Wertung abgeben, sondern nur sagen das ich mich an andere Urteile erinnern kann, wo Gerichte der Anwendung von §32 sehr enge Grenzen gesteckt haben.
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20.01.2008 12:36 Uhr von vanni727
 
+31 | -3
 
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zitat aus der quelle:"Warum nur musste man ihm so brutal in den Brustkorb stechen?"
da stellt sich mir die frage, wieso er überhaupt auf die idee gekommen ist, die beiden jugendlichen zu überfallen? und vor allem: die beiden täter waren doch auch gewalttätig ihren opfern gegenüber. und so wie man in den wald schreit, so kommt´s auch wieder heraus!
ich gehe zwar davon aus, dass der tödliche stich "nur" zufall war, aber hey, dann hat der täter halt selber schuld! und dieses gelaber vom kumpel vom verstorbenen ist auch für die katz. was bringt das, dass er fussballfanatiker und überall beliebt war?
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20.01.2008 12:37 Uhr von Laub
 
+28 | -4
 
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selber schuld: selber schuld. so ist der täter zum opfer geworden ;o)

das wärs ja noch gewesen wenn der typ deswegen eine anklage bekommen hätte. 100% notwehr.
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20.01.2008 12:39 Uhr von Denon_No1
 
+32 | -9
 
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Das müsstes öfter geben! Damit wieder Ordnung auf unseren Straßen herscht!
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20.01.2008 12:53 Uhr von lilalinux
 
+22 | -4
 
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Messer: Die Notwehr geht fuer mich in Ordnung.

Aber wieso trug der Typ eigentlich ein Messer bei sich?
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20.01.2008 13:03 Uhr von Metalian
 
+20 | -8
 
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@lilalinux: "Aber wieso trug der Typ eigentlich ein Messer bei sich?"

Vielleicht zur Selbstverteidigung.
Hat sich ja auch gelohnt,dass er es dabei hatte!
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20.01.2008 13:05 Uhr von macrohb
 
+25 | -4
 
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geschieht ihm recht wer andere leute brutal angreift, darf sich nicht wundern, wenn er dann mit nem messer in der brust nicht mehr lange macht....
dabei isses voellig egal, welcher herkunft oder nationalitaet ist
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20.01.2008 13:05 Uhr von mymomo
 
+16 | -3
 
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@botr nein, freuen nicht... aber frag doch mal diesen kevin wie der sich gefühlt hat, als zwei leute auf ihn einschlugen um ihn zu überfallen...

wer bereit ist jemanden zu überfallen, muss damit rechnen selbst in mitleidenschaft gezogen zu werden...

ich freue mich nicht über seinen tot, jedoch darüber das von ihm in zukunft sicherlich keine gefahr mehr ausgehen wird - ebenso von seinem kollegen, denke der sollte nun gelernt haben...

es geschah ihm zurecht - muss man einfach mal so klarstellen...

das der 20jährige keine anklage erhalten hat, empfinde ich als vollkommen richtig... für mich steht nur die frage im raum, wieso der kerl ein messer mit sich führt...
gut, vermutlich genau aus diesem grund hier, aber ist das da etwa so kriminell in der gegend? würde hier nie auf die idee kommen ein messer mit mir zu führen...
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20.01.2008 13:05 Uhr von Irminsul
 
+14 | -3
 
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@snm: wenn jemand einen anderen angreift muss er damit rechnen was abzukriegen und jetzt isser tot..
er ist selbst dafür verantwortlich.
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20.01.2008 13:08 Uhr von snm
 
+6 | -1
 
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@ Gedeon: Oder andere ziehen aus diesem Fall die falschen Lehren und laufen demnächst nur noch Bewaffnet durch die Gegend.

Unabhängig von diesem Fall wird es immer auf die jeweilige Situation ankommen. Wie stark waren die Angreifer, könnte ich den gegenwärtigen Angriff auch mit anderen Mitteln als mit einem Messer abwehren, hatte ich die Möglichkeit den Angriff mit nicht letaler Wirkung abzuwenden? Hätte ich Hilfe herbeiholen können? Ich habe keine Ahnung wie ich in dieser Situation gehandelt hätte, ich habe auch nichts gegen die Einschätzung der Staatsanwaltschaft einzuwenden.

Gut war sicher das der 20-Jährige, der zugestochen hat, sofort einen Notruf abgesetzt hat.
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20.01.2008 13:09 Uhr von Ottokar VI
 
+10 | -17
 
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Gedeon: Sicher werden seine Kumpel eine Lehre ziehen: Nächstes mal erst selber zustechen und dann Geld zocken. Das nennt sich Gewaltspirale und ist so alt wie die Menschheit.
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20.01.2008 13:16 Uhr von Totoline
 
+18 | -3
 
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Und genau sowas nenne ich: Gerechtigkeit!
Es sollten mehr Leute den Mumm haben sich zu wehren, statt sich von solchen Typen ausrauben und zusammentreten zu lassen.
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20.01.2008 13:32 Uhr von Superhecht
 
+9 | -2
 
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@Schrauber: die von Dir verlinkte site enthielt einen Verweis auf

http://www.express.de/...

SN berichtete darüber. Wenn ein deutscher Rentner verletzt wird - nörgelnder Spießer. In diesem Fall hier wird der allseits beliebte und einschlägig bekannte Täter bejammert. Seltsame Logik.
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20.01.2008 13:45 Uhr von Insaneety
 
+13 | -2
 
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Und wer schützt das Raubopfer vor den wahrscheinlich gleichgesinnten Kumpels des erstochenen Täters. Nur weil zwei halbstarke anderen Jugendlichen den Rucksack "abzocken" wollten (wahrscheinlich nur aus Jux, um den zu zeigen wer hier der stärkere ist), werden die Raubopfer nicht mehr vernünftig "leben" können (zumindest nicht in diesem netten Stadtteil).......Wollen wir nur hoffen, das demnächst nicht alle dort "aufrüsten".....
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20.01.2008 14:00 Uhr von -Boss-
 
+4 | -32
 
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20.01.2008 14:01 Uhr von Hayat90
 
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20.01.2008 14:08 Uhr von Lonni
 
+18 | -3
 
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Der arme Täter: "Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um."

So einfach ist das Leben...
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20.01.2008 14:18 Uhr von Schiebedach
 
+16 | -4
 
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Notwehr: Was soll´s: Berufsrisiko
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20.01.2008 14:20 Uhr von snake-deluxe
 
+12 | -2
 
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dumm gelaufen für den Räuber Ich muss zugeben, ich habe nachts selbst oft ein Messer dabei, allerdings nur wenn ich weiß, dass ich durch die City nach Hause laufen muss ... Für den Notfall halt... so dumm es klingt

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