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PC-Markt: BIOS steht möglicherweise vor der Ablösung

MSI heißt das Unternehmen für Computerhardware, das die Vormachtstellung des Basic Input Output Systems (BIOS), eine Bezeichnung der Firmware bei x86-PCs, beenden will. MSI entwickelte zwar schon vor Jahren das EFI (Extensible Firmware Interface), durchsetzen konnte es sich bisher aber noch nicht.

Das taiwanesische Unternehmen ist jedoch nun überzeugt, dass die Zeit gekommen sei, sich mit EFI am PC-Markt durchsetzen zu können. Die Aufgabe solcher Firmware ist u. a. das Initialisieren der Hardware, das Booten des PCs und die Darstellung eines Startbildschirmes.

Die Vorzüge gegenüber BIOS seien u. a. eine sofortige grafische Oberfläche, die schnelle Einbindung von Treibern zur Nutzung des PCs noch vor dem Bootvorgang und eine Remote-Wartung auf Firmware-Ebene. Kompatibilitätsprobleme mit älteren Betriebssystemen soll es dank eines emulierten BIOS nicht geben.


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WebReporter: Margez
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: PC, Markt, Ablösung
Quelle: www.pcgameshardware.de

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2008 01:18 Uhr von Margez
 
+0 | -0
 
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Mal sehen, ob es sich wirklich durchsetzt, und wenn ja, ob es wirklich so eine PC-Revolution geben wird. Bios ist bisher nicht zu verdrängen gewesen.
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20.01.2008 10:35 Uhr von snm
 
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Hätten wir schon haben können: EFI hat viele Vorteile gegenüber dem veralteten BIOS. Leider sind es marktbeherschende Firmen wie Microsoft die Innovationen verhindern. Deren Betriebssysteme trennen sich halt nicht gern von alten Sachen. Vista sollte ursprünglich EFI unterstützen, aber Microsoft hat das, wie manches andere bei Vista, nicht auf die Reihe bekommen.
Der aktuelle Linux-Kernel und MacOS X unterstützen/nutzen bereits EFI.
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20.01.2008 11:14 Uhr von Jonesy
 
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Find ich kritisch Also...
Bald werden unsere PCs nichtmehr damit warten bis wir den PC bedienen..ab jetzt installieren sich Viren u.ä. gleich per "Fernwartung"

Dann lieber das alte narrensichere BIOS, weil eine hunderprozentige Sicherheit wird hier das nach aussen offene EFI nicht bieten können...
Auch wenn manche gern eine Klickibunti Oberfläche haben wollen.
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20.01.2008 11:33 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@snm laut Wikipedia ist aber gerade Microsoft sowie Intel und AMD an der Entwicklung beteiligt.

Du liegst also vollkommen daneben.

Ab SP1 kann es Vista.
Als Grund für die bisher fehlende Unterstützung von EFI in Vista gibt Microsoft an, dass während der Entwicklung von Windows Vista noch keine Computer mit UEFI auf dem Markt gewesen seien, so dass es keine ausreichenden Testmöglichkeiten gebe. Außerdem gebe es Probleme, das ISO-Abbild für die Installations-DVD sowohl kompatibel zu BIOS als auch zu EFI zu machen (Quelle: wikipedia)
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20.01.2008 11:37 Uhr von JR-Europe.de
 
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@Jonesy ... hab zwar keine Ahnung, aber das: leuchtet mir ein. Schaun wir mal was andere zu deinem Kommentar schreiben.

Mit besten Grüßen
JR-E
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20.01.2008 11:56 Uhr von mymomo
 
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kenne mich mit efi: zwar noch nicht so wirklich aus, aber negativ aufgefallen ist es mir in meinem apple macbook pro bisher nicht - da ist es ja bereits im einsatz!
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20.01.2008 11:59 Uhr von snm
 
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@ ThomasHambrecht: Warum schafft es dann Linux und Apple EFI zu unterstützen?

Leider hat Microsoft schon auf dem Intel Developer Forum Anfang 2006 eine Entscheidung gegen EFI in Vista getroffen. Ein Blick auf Itanium-Systeme oder Apples Intel-Macs zeigt das schon "damals" einige Intel-Mainboards bereits mit deaktiviertem EFI ausgeliefert worden sind. Andere Boardhersteller waren ebenfalls auch EFI-Unterstützung eingestellt. Aber mit der früher Ankündigung Microsofts fehlte der Druck für eine weitere Entwicklung.
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20.01.2008 12:28 Uhr von ThomasHambrecht
 
+15 | -12
 
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@ snm Linux ist ein Nischenprodukt und keinen kümmert es, wenn die eine oder andere Hardware nicht funktionieren sollte. Dann patcht man wöchentlich was nach.
Wenn Microsoft auf einer Hardware nicht läuft, kommt das in den Nachrichten und alle zeigen mit dem Finger auf die böse Firma.
Und MacOS ist besonders dafür bekannt, dass es nur auf ausgewählter Hardware läuft.
Was würdes Du sagen, wenn Microsoft uns die Hardware vorschreibt so wie Mac?

Es ist eben ein Unterschied ob Du ein Nischenprodukt hast oder ob Du 90 Prozent der Anwender und nahezu die gesamte Hardwarepalette befriedigen musst.

Also ich brauche kein EFI. Ich halte mich pro PC-Leben höchstens 4 Minuten im Bios auf und brauche dazu keine bunte Oberfläche. Für eine Netzwerkanbindung unter DOS gibt es bereits seit 1993 eine Bootdiskette mit entsprechenden Treibern. Und mit einer Start-CD kann man auch kaputte Treiber aus dem System nehmen.
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20.01.2008 12:55 Uhr von Klofrau Melissengeis
 
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@Autor: Doch bitte genauer die Quelle lesen und dann vielleicht nichts hinzudichten.

"MSI entwickelte zwar schon vor Jahren das EFI"

Mitnichten. Entwicklung von EFI begann bereits in den 90ern von Intel für die Itanium-Reihe, um dann zunächst als EFI 1.02 2000 veröffentlicht zu werden.
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20.01.2008 13:02 Uhr von RainerScheel
 
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@ ThomasHambrecht ob Linux ein Nischenprodukt ist, darüber kann man sich streiten, mit der Microsoftbrille gesehen ja, meines erachtens jedoch nicht.
Worüber man sich jedoch nicht streiten kann, ist die Zeit, die man dem Bios widmet...da könnten die 4 Minuten zutreffen und dafür benötigt man absolut keine bunte Oberfläche.
Die Frage sollte daher lauten, was ist der Zweck einer bunten Oberfläche, soll sich der Anwender länger mit dem Bios beschäftigen, soll es noch anschlaulicher werden wie es jetzt schon ist ?
Aber gut, damit kann man Leben, doch spätestens beim Wort "Fernwartung" sollten die Alarmglocken schrillen...
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20.01.2008 13:30 Uhr von Schiebedach
 
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Neues BIOS? Lieber nicht:
Do´nt touch a running system!
(sinngemäß: Laß die Finger vom System, das funktioniert)
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20.01.2008 13:37 Uhr von snm
 
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@ Schiebedach: Dann hätten heute noch alle Drucker eine parallele Schnittstelle, so etwas blödes wie USB gäbe es nicht. Diskettenlaufwerke werden wir dann in 50 Jahren noch haben, auch wenn dann niemand mehr weiß wie eine Diskette aussieht. Wer konnte eigentlich nicht die Finger von der RS-232 Schnittstelle lassen?
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20.01.2008 13:39 Uhr von NoGo
 
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Das EFI ist vor allem deshalb sehr wichtig, weil das BIOS einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Für neue Techniken wie z.B. SATA wird einfach viel zu viel Zeit für die Implementation ins BIOS benötigt. Pro Board muss quasi das gesamte BIOS-Programm umgeschrieben werden, nur um eine neue/andere Komponente zu unterstützen. Beim EFI gibt es ein Grundsystem, ähnlich wie Windows oder Linux und Treiber, mit denen das Grundsystem die Komponenten ansteuert. Damit ist es nicht mehr nötig, gleich das ganze Programm umzuschreiben, sondern neue Programm-/Treiberversionen können modulartig jederzeit in das System eingebunden werden.
Das "Klickibunti" ist nur ein Nebeneffekt, da das EFI mit effizienteren, visuellen Programmiermethoden erstellt wird.
Wem Online-Funktionen wie Fernwartung oder Online-Update nicht gefallen, der kann sie ja deaktivieren. Sollte mit der achso schlimmen Klickibunti-Oberfläche ja nur ein paar Sekunden Dauern...
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20.01.2008 13:42 Uhr von AnnettesMuschi
 
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Das wird aber auch Zeit ich habe seit 1985 einen Rechner - und wirklich geändert hat sich - ausser verschiedenen BIOS - Versionen ... nicht wirklich viel.
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20.01.2008 14:33 Uhr von snm
 
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@ ThomasHambrecht: "Ab SP1 kann es Vista. "

Hast du dafür mal eine Quelle?
Ich habe jetzt eine Weile gesucht, kann bei MS aber nur die alten Ankündigungen aus 2006 finden, nachdem UEFI nicht unterstützt wird (Vista x32).
Mehr konnte ich auch woanders nicht finden (http://www.heise.de/...).
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20.01.2008 14:33 Uhr von tutnix
 
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@ThomasHambrecht: natürlich schreibt dir microsoft die hardware vor. schonma versucht windows auf nen cell prozessor zum laufen zu kriegen ;)? geht einfach nicht, weil die meisten windows versionen einen x86/x64 prozessor voraussetzen.
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20.01.2008 14:44 Uhr von Kahra be Far
 
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Naja Das könnte schon den Vorteil bringen, dass ich z.B. je nach Umfang dieses EFI den Rechner nicht mehr hochfahren muss, wenn ich über meine TV Karte fernsehen will. Genauso könnte ein rudimenterer Media Player oder ähnliches implementiert sein. Da müssen nicht alle Komponenten geladen werden, sondern nur die wirklich wichtigsten.

Jetzt kommt bestimmt wieder einer damit, dass ich mir ja nen Low Performance Linux oder Uralt Windows für sowas installieren könnte.

Grundsätzlich ist eine Weiterentwicklung des alten BIOS sicher notwendig.
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20.01.2008 15:42 Uhr von Timmer
 
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Ich scheiß auf Fortschritt, denn mit dem Fortschritt kamen bisweilen auch immer leichtere Methoden, uns auszuspionieren, dass muss ich nich haben.

BIOS läuft und läuft und läuft......warum also etwas reparieren/updaten, wenn es nicht kaputt ist?
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20.01.2008 16:56 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@snm: Als Quelle für die Info nahm ich Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/...
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20.01.2008 17:12 Uhr von denksport
 
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Fernwartung: Wenn die Mainboards fernsteuerbar sind, bricht für die Hersteller. von diesen fernsteruerbaren Steckdosenleisten und ähnlichem die Marktnische zusammen.
Andererseits, wenn schon ein Webserver im Bios eingebaut ist, braucht man dann nicht mehr unbedingt noch ein Betriebssystem installieren um einen simplen Webserver aufzustellen.
Und als nächstes wird die BIOS-Firmware dann genauso oft gepatched wie Windows... achja, man könnte ja gleich noch einen simplen Browser ins BIOS einbauen, sowie einen DVD-Player mit Fernbedienung. Vielleicht auch noch einen simplen Messenger, eine Textverarbeitung, sowie Tabellekalkulation, einen Remote-Desktop-Client sowie Virtualisierungssoftware.
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20.01.2008 17:54 Uhr von Pitbullowner545
 
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achja: mal wieder nen BIOS nachfolger, der wievielte ist das nun?..Braucht kein Mensch sowas
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20.01.2008 19:14 Uhr von sebix
 
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@Author: Der Titel ist schlecht. Er liest sich, als sei der Abschied vom BIOS schon klar, dabei gibt es nur einen Heruasforderer.
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20.01.2008 19:19 Uhr von AnnettesMuschi
 
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Wenn ich das alles hier an Antworten lese - bekomme ich direkt einen " Kater " !
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20.01.2008 19:47 Uhr von killozap
 
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Die Unterstützung: von Treibern macht das ganze schon interessant. Denn gerade die Installation von Betriebssystemen (hauptsächlich Windows) auf Systemen mit ungewöhnlichen Treibern (also Raid und son Zeugs) ist nicht ganz so einfach. Auch das Booten von nicht Billig-PC-Konformen Laufwerken könnte so einfacher werden.

Sicherheitsprobleme sehe ich erst dann, wenn direkt Internetverbindung bestehen würde (zwanghaft). Wenn das nicht gewünscht wird, so wird es auch nicht aktiviert sein.
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20.01.2008 20:29 Uhr von der_flyer
 
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@killozap: "ungewöhnlichen Treibern (also Raid und son Zeugs)"
meinst du zufällig SCSI-Schnittstellen?
"Auch das Booten von nicht Billig-PC-Konformen Laufwerken könnte so einfacher werden" = aua
"Wenn das nicht gewünscht wird, so wird es auch nicht aktiviert sein"
genau......
Wir leben in einer Welt wo alle freundlich und nett sind und niemand versucht auf dein system zuzugreifen....
und ein "pc" ist genau das gleiche wie ein "computer"

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