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Libanon: Gläubige bluten für Religion und Politik beim Aschura-Fest

Die Schiiten feiern am heutigen Samstag in allen Gegenden mit schiitischen Muslimen das Aschura-Fest. Dabei geißeln sie sich selbst, indem sie sich mit Messern die Kopfhaut aufschneiden und schlagen dann im Takt auf die offenen Stellen, sodass die Menschen im Umkreis mit Blut bespritzt werden.

Die Gläubigen rufen dabei "Hussein, Hussein", weil sie auf dessen Tod im Jahre 680 in Kerbala aufmerksam machen wollen. Hussein wurde damals von Yazid in einem Blutbad ermordet. Grund war ein Streit, wer der rechtmäßige Nachfolger Mohammeds sei.

Da Yazid ein Sunnit war, sind auch politische Themen nicht weit von diesem Brauch entfernt. Die Schiiten fordern mehr Einfluss im Libanon und werden von Syrien und Iran unterstützt - die Regierung erhält jedoch Hilfe von den USA und Frankreich sowie anderen westlichen Staaten.


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WebReporter: hrungnir1
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Politik, Religion, Libanon, Fest, Aschura-Fest
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2008 20:52 Uhr von hrungnir1
 
+0 | -0
 
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Also hier fällt es mir schwer, eine Meinung kund zu tun, denn solche Bräuche lehne ich grundsätzlich ab! Ohne Worte!
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20.01.2008 12:34 Uhr von Köpy
 
+8 | -5
 
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Das ist Krank mehr kann man dazu nicht sagen!!!
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20.01.2008 12:44 Uhr von Margez
 
+8 | -3
 
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Unfassbar Quelle:
"Blut spritzt auf Passanten, auf dem Boden bilden sich Pfützen: In der ganzen Welt geißeln sich Schiiten heute selbst, oft bis zur Bewusstlosigkeit. Ibrahim sieht aus, als bräuchte er einen Notarzt, dringend. Sein Gesicht ist blutüberströmt, seine ehemals grauen Haare sind eine einzige rot verkrustete Masse. Getrocknetes Blut bröselt von den Wangen, von der Nase tropft es noch. Doch Ibrahim denkt nicht daran, sich an einen der vielen Sanitäter zu wenden. Er blutet freiwillig."

Echt heftig dieser Text...Da dreht sich einem, mit Verlaub, schon der Magen.
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20.01.2008 13:07 Uhr von tutnix
 
+5 | -3
 
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@Reinhard Pfaffenberg: nach deiner schlussfolgerung gehört es also dazu, dass christen mit hämmern und nägeln gegen andere vorgehen.
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20.01.2008 13:44 Uhr von Superhecht
 
+3 | -2
 
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BOTR: findest du die Vorgänge beim Aschura-Fest und die aktuellen Kreuzigungen gleich GUT oder gleich SCHLECHT ? Ich selbst finde beide Vorgänge makaber und schlecht.
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20.01.2008 16:23 Uhr von Köpy
 
+3 | -1
 
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@ Gedeon.. Danke für die Bilder. Das Erste hat mir gereicht, die Anderen brauch ich mir dann wohl nicht mehr angucken. Ich habe gerade gegessen.

---
"Wie denken die wohl über euch Christen Wenn Sie sehen das Ihr euch wie in Mexiko freiwillig kreuzigen und zur Schau stellen lässt ?"

Die sind genau so krank.
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20.01.2008 19:16 Uhr von andreascanisius
 
+6 | -1
 
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Boah ich find das einfach nur abstoßend und krank...
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20.01.2008 19:30 Uhr von NeZ
 
+4 | -3
 
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Gläubige... sagt doch wohl alles Glaube ist nur für Menschen, die nicht fähig sind, nachzudenken.

Kein Wunder - ohne Kopfhaut lässt sichs auch schlecht denken. ;-)
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20.01.2008 22:24 Uhr von jsbach
 
+1 | -1
 
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Wie schon ein: User schreibt, wird besonders auf den Philippinen ähnliches gemacht.
Bei Naturvölkern die einen bestimmten Gott (Götzen) verehren, setzen sich die Akteure in eine Art Trance-Zustand und lassen unglaubliche Dinge mit sich machen. Oder nehmen diese selbst vor.
Und dass im 21. Jahrhundert.
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21.01.2008 01:53 Uhr von multimediakind
 
+1 | -0
 
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Blutspender: wir brauchen mehr Blutspender!
;-)
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21.01.2008 12:00 Uhr von mulackswiss
 
+2 | -0
 
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Bin froh dass so was nicht hier in Aegypten gemacht wird, da Aegypten sunnitisch ist.
Mir fehlen aber dennoch die Worte für einen solchen Brauch.
Möchte mich nicht auf eine Religionsdiskussion einlassen aber einige User mischen immer alles. Isalm hat verschiedene Sparten, genau wie bei den Christen. Katholiken und Protestanten, Grundglaube ist gleich und dennoch sehr verschieden. Das ist auch bei Moslems so, wie hier bei den Suniten und Schiiten.
Hab schon weider zuviel gesagt....
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21.01.2008 23:56 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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So neu ist das ja nicht.
Alle Jahre beobachten wir dieses Ritual bei diesem Fest. In Köln sagen wir "Jeder Jeck is anders". So etwas ist kein Grund, mich drüber aufzuregen. Obwohl: Als aufgeklärtem Christen fällt es mir vor dem Hintergrund meiner heutigen Erziehung schwer, das nachzuvollziehen.
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22.01.2008 07:37 Uhr von HunterS.
 
+1 | -0
 
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Ich hab es eben auf Phoenix gesehen, netter Zufall.
Scheint eine sehr intensive, religiöse Erfahrung zu sein.

@Ralph Kruppa
Aufgeklärter Christ?
*hust* Christentum lässt sich, imho, nur schwer mit Aufklärung vereinbaren...

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