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Antiken aus Peru durch rote Liste des ICOM geschützt

Weil in Peru immer mehr Kulturgüter geplündert werden, hat das Bundesamt für Kultur in der Schweiz und die ICOM (der Internationale Museumsrat) eine rote Liste mit peruanischen Kulturgütern erstellt. 18 Kategorien enthält die rote Liste der begehrten peruanischen Antiken.

Religiöse, kulturelle und andere historische Stätten werden mittlerweile geplündert, früher beschränkte sich die Plünderung eher auf archäologische Fundstätten. Schuld daran ist der ständig steigende Bedarf auf dem Kunstmarkt.

Die rote Liste dient und hilft nicht nur Auktionshäusern, Kunsthändlern, Sammlern oder Museen, sondern auch der Polizei und dem Zoll. Diese sollen anhand der roten Liste Gegenstände besser identifizieren können, die aus verdächtiger Herkunft stammen.


WebReporter: hrungnir1
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Liste, Peru
Quelle: www.archaeologie-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2008 20:27 Uhr von hrungnir1
 
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Ich kann es kaum glauben, dass manche Menschen für Geld alles (oder zumindest sehr viel) tun würden. Den Peruanern ihre Vergangenheit zu stehlen, gehört für mich genauso zu den Untaten, wie Mumien auszuwickeln und zu zermahlen. Wenn wir unsere Vergangenheit nicht achten - wie soll dann unsere Zukunft aussehen?!
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20.01.2008 10:31 Uhr von Yuggoth
 
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Skrupellose Antikenhändler versuchen natürlich Ihren Reibach in Ländern zu machen die
a) noch "Schätze" haben
b) ein leicht korumpierbares System haben

und wir in D haben immer noch nicht die UN Resolution von 1970 unterzeichnet (http://web.uni-marburg.de/...), unsere Politiker machen sich mit schuldig!
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20.01.2008 22:18 Uhr von jsbach
 
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Kunstsammler, die solche: vielleicht erkennbare antike Gegenstände kaufen, gehört das Zeug auch abgenommen. Aber vermutlich hinterher nicht mehr möglich. Sieht man ja bei Schliemann oder in Ägypten was da schon geraubt und noch weiterhin getan wird. Macht mal Urlaub in der Türkei und habt bei der Ausreise eine paar alte Muschelgehäuse oder nach antik aussehenden
Steinen dabei. Dann aber ab zur Sonderkontrolle und wenn tatsächlich antik…gleich in den Knast.
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21.01.2008 23:18 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Das ist leider: jahrhundertelange Tradition.
Man betrachte nur die Grabräuber der ägyptischen Pyramiden. Hier gab es ganze Generationen von Kunsträubern. Das Problem ist die Nachfrage und die liegt größtenteils bei so genannten "Kunstfreunden" aus unseren Breitengraden.

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