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Bielefeld: Deutscher Bauunternehmer baut das neue Nokia-Werk in Rumänien

Nach Angaben von "Spiegel TV" wird in Rumänien das neue Nokia-Werk von dem Bauunternehmen Goldbeck aus Bielefeld gebaut. Der Auftrag in einer Größenordnung von rund 40 Millionen Euro wurde Mitte 2007 an das Unternehmen vergeben.

Das Werk wird von Goldbeck mit Fertigbauteilen aus Deutschland erstellt. Zwischen Nokia und Goldbeck wurde vereinbart, dass keine weiteren Informationen preisgegeben werden.

Einige deutsche Politiker beabsichtigen, ihre Nokia-Handys aus Protest zurückzugeben.


WebReporter: e-woman
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Nokia, Bielefeld, Werk, Rumänien
Quelle: www.derwesten.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2008 19:56 Uhr von jsbach
 
+5 | -16
 
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19.01.2008 19:57 Uhr von Claudiane
 
+9 | -0
 
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Goldbeck: ist ne gute Firma. Baute auch in der Nähe Hamburgs die Industrieansammlung für Michaelsen an.
Für gute Arbeits gibts eben überall noch gutes Geld zu verdienen, auch in Rumänien.
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19.01.2008 20:01 Uhr von jsbach
 
+5 | -12
 
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Noch vergessen: Haben die in Rumänien keine Bauunternehmer oder sind die alle als SubSubunternehmer in Deutschland ausgelastet?
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19.01.2008 20:14 Uhr von Claudiane
 
+1 | -2
 
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@jsbach: Frechheit ist, wenn viel Geld für Null Gegenleistung gezahlt wird vom Staat an Personen/"Parasiten" oder Firmen, wenn einfachen Leuten das Sparbuch vom Staat geplündert wird, wenn die Steuerabgaben auf den Lohn nichts mehr an Verdienst zurücklassen. Immer höhere Mehrwertsteuer bei den Kosten. Und wenn dann vom Staat noch Subventionen bezahlt werden, dass die Firmen unser Land fluchtartig verlassen.
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19.01.2008 20:48 Uhr von jsbach
 
+6 | -0
 
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@Claudiane, da: hast du Recht. Aber dass macht nicht nur Nokia... eine neue Gattung der modernen Kapitalisten-Nomaden... die Karawane zieht weiter ins nächste Land und staubt ab. Die Computer-Rechenprogramme der Manager spucken aus, dass da statt 17 Prozent 20 Prozent zu holen sind und die Nomanden ziehen dort hin.
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19.01.2008 20:54 Uhr von christi244
 
+12 | -0
 
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Sagt einmal Ihr Lieben und wieso sollen die Bielefelder nicht für Nokia in Rumänien bauen?

Mensch lasst Euch doch nicht durch das derzeitige Politgesülze verarschen. Diejenigen, die jetzt großkotzig zu Boykotts aufrufen, ihre Handys abgeben, menno, das sind doch diejenigen, die derartige Entwicklungen erst möglich gemacht haben ... von den Sozis bis hin zur CDU.

Was Beck oder Rüttgers treiben ist Volksverarsche auf niedrigstem Niveau. Denkt mal dran, dass wir in 2009 Wahlen haben und die gewählt werden wollen.
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19.01.2008 21:08 Uhr von spencinator
 
+7 | -0
 
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unpassende Aufregung Entschuldigung, aber eure Aufregung über Nokia gehört meiner Meinung nach nicht hier her...Das Bauunternehmen kann doch mal grad garnix dafür, dass die armen Leute in Bochum entlassen werden...
und mal ehrlich...wenn ich als Chef so en Auftrag vorgelegt bekäme, würde ich auch keine Sekunde zögern...aus Sympathie einfach mal den Auftrag ablehnen, und riskieren dass ich pleite geh und meine Mitarbeiter neben denen von Nokia auf der Straße stehn???...Wenn Goldbeck das nicht tut, machts ein anderer...außerdem, in der Quelle steht, Nokia hat als Gründe Kapazitätserweiterungen angegeben...
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19.01.2008 21:14 Uhr von NetCrack
 
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Ich seh das ganz einfach mal so würden die Bielefelder das neue Werk nicht bauen, gingen vieleicht noch mehr Arbeitsplätze verloren als ohne hin schon durch den Abzug von Nokia. Insofern ist das doch das kleinere zweier Übel.
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19.01.2008 21:25 Uhr von Blackman1986
 
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@ jsbach: Würde ich als Unternehmer auch so machen. Wenn die Politik einem diese Möglichkeiten Einräumt, selber Schuld!
Ein Unternehmen will Gewinn machen, geht der noch zu steigern wird es natürlich versucht. Nimmst du Rücksicht darauf nur Produkte aus deutscher Herstellung zu kaufen? Nein, da wird mal das billig Zeug gekauft, dann das und hier das.
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19.01.2008 21:29 Uhr von christi244
 
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Blackman: Stimmbimmt!!!

Der Dank für diese Zustände gebührt allein der bundesdeutschen Politik ... und natürlich dem Wahlvieh, die diese Leute an die Macht läßt.
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19.01.2008 23:32 Uhr von datenfehler
 
+2 | -1
 
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warum sich hier alle so aufregen? Subventionen werden abkassiert (und es verdienen dabei nicht nur die Firmen!), Leute werden entlassen und die Produktion kommt ins Ausland.

Was ist daran nun neu??? Wenn BMW in Russland ein Werk baut, regt sich auch keiner auf. BMW ist wohlgemerkt aber eine DEUTSCHE Marke. Wenn VW Werke in China, Indien, Brasilien ETC. ETC. ETC. baut, regt sich auch niemand auf. Ist wohlgemerkt aber auch aus Deutschland. Nur mal zwei Beispiele von vielen vielen Firmen. Und bitte! Kommt mir jetzt keiner damit, dass die Werke alle im Ausland stehen, weil die auch soviele solcher Autos kaufen. Das ist einfach lächerlich...

Übrigends ist die News hier kein Grund sich aufzuregen. Wenigstens sorgt Nokia noch für etwas Arbeit, die Deutsche haben, wenn sie das Werk in Rumänien bauen! hahaha Die hätten genauso gut eine rumänische Baufirma beauftragen können.
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20.01.2008 00:06 Uhr von Schäff
 
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@jsbach: Goldbeck hat den Vertrag vor einem haben Jahr übernommen, damals war noch nichts über eine Werksschließung in Bochum bekannt. Zu vermuten war es damals wohl auch nicht.
Selbst wenn Goldbeck wollte könnten sie heute nicht mehr vom Vertrag zurücktreten, da dann wohl wegen Nichterfüllung Schadenersatzforderungen von Nokia kämen.
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20.01.2008 01:05 Uhr von STARDUST_II
 
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Was wollt ihr den: Die Politiker sorgen dafür das jeden tag tausende von Arbeitsplätze den Bach runter gehen.
Sie vernichten Geld so schnell kann man nicht schauen, und dann stellen die sich auch noch hin und wagen es eine Firma vorzuschreiben was sie machen soll.
Tausende von Deutschen Betriebe müssen schließen
Und ihr gebt dehnen auch noch Recht.

Die Politik soll die Rahmenbedingungen schaffen die es den Firmen erlauben hier Geschäfte zumachen.
http://de.wikipedia.org/...

Ja, unsere Politiker wissen nicht was deren Aufgabe ist, sie können sich nur selber die Taschen füllen.
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20.01.2008 01:36 Uhr von algates
 
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Wo ist das Problem? Der Bauunternehmer hat einen Auftrag und den erfüllt er auch. Aus irgendwelchen moralischen Gründen vorteilhafte Geschäfte ablehnen, wäre noch mehr Stellenabbau.

@jsbach: Wenn Du einen Computer hättest, der Dir sagt, dass Du irgendwo 20% statt 17% abstauben kannst, würdest Du nicht auch wechseln? Wenn man jemandem mehr Geld anbietet, wieso sollte jemand da ablehnen?
Schließlich werden weitaus mehr Arbeitsplätze leiden, wenn das Unternehmen seinen Marktanteil nicht sichert und wenn die Konkurrenz irgendwann alle Produkte günstiger anbieten wird.

Und mal an die Käufer: Wenn man sich mal umsieht, was man so im Haus stehenhat, wird man auf jedem 2. Gegenstand ein "Made in China" lesen. Jeder möchte doch etwas haben, was gut und günstig ist. Jeder versucht zu sparen und versucht günstig einzukaufen. Nur wer wirklich bei allem auf "Made in Germany" achtet, darf sich ernsthaft darüber aufregen, wenn Sachen ins Ausland verlagert werden...
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20.01.2008 01:49 Uhr von Nuernberger85
 
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das einzig schlimme ist: das jetzt so viele leute entlassen werden!

für deutschland ist es ja wiederum gut, wenn eine deutsche firma das werk baut!
und nicht nur bei nokia ist die profitgier groß. als beispiel auch die deutsche bank fährt rekordgewinne ein und entlässt als gegenzug mitarbeiter um noch mehr profit zu machen!

auch wenn rumänien eu mitglied ist, ist es ein sehr armes land, also produziert man natürlich sehr gerne dort.

in anderen ländern passiert sowas auch....wenn ausländische firmen deutsche arbeitsplätze retten (elektrolux), werden dafür arbeitsplätze in der heimat aufgegeben.
es ist ein geben und nehmen und man kann eben nicht immer auf der gewinnerseite stehen.
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20.01.2008 02:58 Uhr von DerEssener
 
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Würde Goldbeck nicht bauenwürde, würde es jemand anderes tun. NOKIA macht Bochum so oder so zu, ob das Werk in Rumänien jetzt von Goldbeck oder einem Unternehmen aus Rumänien gebaut wird.
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20.01.2008 11:38 Uhr von Borgir
 
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ist ja schön für die baufirma: aber die könnten mich mal.....gewinne machen und trotzdem werk schließen....
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20.01.2008 14:16 Uhr von El Indifferente
 
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Kapitalismus @ its best: Allerdings gebe ich Nokia nur eine kleine Schuld. Die wollen halt Geld verdienen und zwar möglichst viel. Das wollen doch die Aktionäre so.
Das Problem ist die mangelnde internationale Solidarität. Wenn es einem zum Vorteil gereicht sind die Mittel in Ordnung und wenn es einem zum Nachteil gereicht dann wird sich aufgeregt.

Ich glaube nicht einer hier hat sich aufgeregt, als Nokia in Finnland Werke geschlossen hat um in Bochum zu produzieren wegen der Subventionen. Hat da einer gesagt "Das kann man den Finnen doch nicht antun"? Glaube nicht. Ich wette auch in Rumänien wird keiner sitzen und sagen "Das kann man doch den Deutschen nicht antun". Die werden auch erst jammern, wenn Nokia sämtliche Subventionen in Rumänien abgestaubt hat und in das nächste Land weiterzieht, dass ihm wieder Subventionen und Billiglöhne verspricht.

Sich jetzt darüber aufzuregen, dass ein Deutsches Unternehmen die Hallen in Rumänien baut ist auch daneben. Die Hallen werden so oder so gebaut. Warum nicht von einem Deutschen? Ein Bauunternehmer bietet an zu bauen und kann sich in der heutigen Zeit keine Ablehnung eines Auftrags aus irrationalen Pseudomoral Gründen erlauben. Ich würde die Aufregung ja verstehen, wenn die da eine Giftgasfabrik hinstellen würden, weil das in Deutschland nicht geht, aber da werden nur Telefone hergestellt.
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20.01.2008 14:28 Uhr von El Indifferente
 
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Zum letzten Satz der News: "Einige deutsche Politiker beabsichtigen, ihre Nokia-Handys aus Protest zurückzugeben."

...und was für Handys wollen die sich anstelle der Nokias anschaffen? In Deutschland werden nach der Nokiaschliessung keine Handys mehr hergestellt. Wollen die vieleicht noch die alten Siemens/BenQ Restposten aufkaufen?
Wie unüberlegt ist das denn? Mich ko**t dieser Populismus so was von an. Wenn Politiker glauben der Wähler will etwas hören, dann wird das rausgeblöckt egal ob das logisch ist oder nicht.
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21.01.2008 21:37 Uhr von marshaus
 
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das: koennen wir nicht verhinden oder die politik muss geaendert werden......nur nokia muss umdenken....die konkurrenz ist zu gross......und deutschland ist als niederlassung einfach zu teuer....vielleicht sollten die politiker umdenken und deutschland attraktiver machen fuer unternehmen

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