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Bochum: Mindestens 20.000 Menschen wollen gegen Nokia protestieren

Nachdem der Nokia-Konzern angekündigt hat, dass das Werk in Bochum geschlossen werden soll, wird es in Bochum zur wohl größten Kundgebung der Stadtgeschichte kommen.

Insgesamt werden am kommenden Dienstag etwa 20.000 Demonstranten erwartet. Dies sagte die Bochumer IG-Metall Bevollmächtigte. Dabei sollen Demonstranten aus ganz Deutschland kommen.

Außerdem hat der Betriebsrat des Nokia-Werks die Sonderschichten für dieses Wochenende abgelehnt. Von Samstagabend 22 Uhr bis Sonntagabend 22 Uhr wird die Produktion in Bochum stillliegen.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mensch, Bochum, Nokia
Quelle: www.idowa.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2008 17:29 Uhr von borgir
 
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Ist ja auch deftig: Erst die Schließung bekannt geben und dann Sonderschichten verlangen. Wo leben die denn eigentlich. Ich hoffe, dass da noch was zu machen ist, glaube aber nicht daran. Die Mitarbeiter sollten auf der Stelle die Arbeit niederlegen und den Betrieb bestreiken. Vielleicht wird das dann wenigstens für vernünftige Abstandszahlungen sorgen.
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19.01.2008 21:51 Uhr von Lonni
 
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Traurig aber Marktwirtschaft wohl: Hat man jedenfalls den Ostdeutschen nach der Wende erklärt, wo tausende Betriebe geschlossen wurden. Unrentabel halt. Und wer arbeiten will, bekommt auch Arbeit. Die Sprüche höre ich noch heute in den Ohren.

Also Kopf hoch ;)
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21.01.2008 14:19 Uhr von HateDept
 
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auweia: tut mir ehrlich leid für die Mitarbeiter - sowas ist immer zum Kot**, ... *sorry

Was mich außerdem an dieser Sache nervt ist, dass sich plötzlich neoliberale Politiker zu Wort melden und meinen, man müsste nokia boykottieren - als ob wir nicht wüssten, dass wir in einem kapitalistischen System leben, dass schlichtweg profitorientiert ist. Wenns also um Stellenabbau ginge müsste man auch Siemens, AEG, SONY, Telekom, DB undundund boykottieren!? - oder einfach mal den Kapitalismus in Frage stellen! ... denn wem nutzt denn ein profitorientiertes System?

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