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Berlin: Mindestlohn wird laut SPD keine Arbeitsplätze vernichten

Die SPD beharrt weiterhin darauf, dass ein Mindestlohn keine Arbeitsplätze zerstören wird. Die Partei will weiterhin eine einheitliche Lohnuntergrenze schaffen, die nicht an Tarifverträge gekoppelt sein soll.

Die Gewerkschaften dagegen sind sich nicht darüber einig, ob eine Einführung eines branchenübergreifenden Mindestlohns wirklich von Nöten ist.

Olaf Scholz, Arbeitsminister, hat bereits Entwürfe für einen solchen Mindestlohn vorgelegt.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, SPD, Arbeit, Arbeitsplatz, Mindestlohn
Quelle: www.idowa.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2008 18:37 Uhr von snm
 
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Überraschend: Hätte das die CDU gesagt wäre es ja eine News.
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19.01.2008 19:22 Uhr von Bibip
 
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glaube ich auch nicht, dass ein Mindestlohn Arbeitsplätze kosten würde: denn wer gut verdient gibt auch mehr aus.
Es wird immer geklagt, dass die Sozialhilfe höher wäre als ein Einkommen. Das ist richtig... doch nicht weil die Sozialhilfe zu hoch wäre, sondern weil die AN immer weniger verdienen. Bedingt dadurch rentiert es sich nicht mehr zu arbeiten.
Wenn es nach den AG geht, dann gibt es demnächst nur noch Sklaven, die höchstens noch ein Brötchen zu Mittag bekommen.
Dies zeigt, wie geistig behindert viele AG sind. Sie begreifen nicht, dass sie nur dann verdienen können, wenn sie der Arbeitnehmerschaft genügend bezahlen.
Es ist ein Unding, wenn ein Vollbeschäftigter mit 45 Stunden in der Woche davon nicht mehr leben kann.
Und voll verständlich, wenn er die Arbeit hinwirft und von Hartz IV lebt.
Grüße
Bibip
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19.01.2008 21:27 Uhr von christi244
 
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Natürlich wird der Mindestlohn: keine Arbeitsplätze vernichten. Wieso vernichtet er diese nicht, wo immer es ihn gibt?

Die Arbeitsplätze werden vernichtet durch Sozis und CDU bzw. ihren korrupten Mitgliedern in Power.
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19.01.2008 21:39 Uhr von Lonni
 
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Hauptsache weniger Arbeitslose: Lügenstaat. Wenn ein Familienvater als Zeitarbeiter in drei Schichten mit 730 EURO Netto heimgeht kann man sich die Kaufkraft fein von der Backe schmieren. In dem Sinne dem Aufschwung entgegen…

@Bibip

„Und voll verständlich, wenn er die Arbeit hinwirft und von Hartz IV lebt.“

Wie war!

Wenn ich von Schicht komme, und die Hartz IV Gemeinde im Biergarten sehe kommen mir schon manchmal Zweifel auf…
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19.01.2008 21:44 Uhr von christi244
 
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Also Lonni als ich vor einigen Jahren über einen Zeitraum von einigen Monaten der Hartz IV-Gemeinde angehörte ... bei aller Liebe ... ich konnte mir keinen Gang in den Biergarten leisten!

Was willst Du, wenn Du den Statistiken glaubst, so haben wir doch schon viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel weniger Arbeitslose ... ;-) und ... wie wir hören boomt der Konsum ... auch, wenn der Einzelhandel davon kaum etwas zu merken scheint! ;-)
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20.01.2008 00:22 Uhr von Claudiane
 
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Sogar der ehemalige SPD-Minister: Wolfgang Clement warnt davor, noch die SPD zu wählen.
Das habe uch gerade in den Nachrichten gehört.

Was soll man von dieser Show der SPD eigentlich noch halten?

Wie wärs mal mit einer vernünftigen Partei oder gleich der NPD? Nicht schlecht gedacht, gelle !!!
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20.01.2008 00:30 Uhr von christi244
 
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Claudiane: Wie alt bist Du?

Weißt Du nicht, dass Clement einer derjenigen ist, denen wir nach Kohle die gesamte Sch... im Lande zu verdanken haben?

Weißt Du nicht, dass er derjenige ist, der dieses Land in das Diktat der Zeitarbeitsfirmen getrieben hat, dass sich diese eine goldene Nase in engster Zusammenarbeit mit den Arbeitsämtern verdienen?

Was also heißt hier sogar?
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20.01.2008 00:31 Uhr von Vandemar
 
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@Claudiane: Vielleicht solltest du auch dazuschreiben, was Clement für Gründe nennt, die SPD in Hessen nicht zu wählen:

"Eine Woche vor der Landtagswahl in Hessen hat der frühere Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) ungewohnt deutlich vor einer Wahl der SPD gewarnt. Mit ihrer Absage an Atomkraft und den Bau neuer Kohlekraftwerke in Hessen gefährde die SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti die "industrielle Substanz" des Landes, schrieb Clement in einem Beitrag für die "Welt am Sonntag". .....

Clement schrieb, Ypsilantis Pläne hätten eine höhere Abhängigkeit vom Ausland und Kostensteigerungen zur Folge. Clement schlussfolgerte: "Deshalb wäge und wähle genau, wer Verantwortung für das Land zu vergeben hat, wem er sie anvertrauen kann - und wem nicht." Seit seinem Abschied aus der Politik im Jahr 2005 arbeitet Clement in der Wirtschaft, unter anderem im Aufsichtsrat der RWE-Kraftwerkstochter RWE Power AG.
...."

http://afp.google.com/...

Wolfgang Clement - uneigennützig wie immer.
^^

"Wie wärs mal mit einer vernünftigen Partei oder gleich der NPD?"

Man soll also in Parteistrukturen verpackten Rassismus und NS-Wiederbelebungsträume oder eine vernünftige Partei wählen? Da ist mir eine "vernünftige Partei" doch deutlich lieber.
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20.01.2008 00:34 Uhr von christi244
 
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Vandemar: Bei diesem Kommentar von Dir :

Wolfgang Clement - uneigennützig wie immer

*ironie off* am Ende!
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20.01.2008 00:57 Uhr von Vandemar
 
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@christi244: ^^ ist kürzer zu schreiben als "*ironie off*".
(-:
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20.01.2008 02:42 Uhr von Jimyp
 
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Kein einziger Arbeitsplatz? Das glaube ich nicht! In Branchen, die sowieso schon ziemlich zu kämpfen haben, würden Arbeitsplatze wegfallen. z.B. Frisöre!
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20.01.2008 09:33 Uhr von christi244
 
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Vandemar: Jepp ;-)

Für die Antwort kriegst Du einen Pluspunkt!!!!
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20.01.2008 12:24 Uhr von Bibip
 
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Hallo Vandemar: obwohl er als RWE-Brötchenempfänger natürlich gegen die Pläne der Y. ist.... er hat in diesem Fall Recht!
Grüße
Bibip
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20.01.2008 15:25 Uhr von vanni727
 
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pin-group: und was war bei der pin-group?? haben die net gedroht, die leute zu entlassen, wenn der mindestlohn kommt? also halte ich das für ein gerücht, dass keine arbeitsplätze in gefahr sind.

ein mindestlohn muss auf jeden fall her, da in verschiedenen branchen einfach die löhne zu niedrig sind. von irgendwas möcht man ja auch leben und sich hin und wieder auch was leisten können. und dass auf die unternehmen, die derzeit mit niedriglöhnen arbeiten, höhere kosten zukommen, ist auch mal unumstritten. da muss man eben die balance finden und vor allem muss verhindert werden, dass - wenn der mindestlohn kommt - die leute haufenweise vor dir tür gesetzt werden.
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20.01.2008 17:38 Uhr von Bibip
 
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Hallo vanni727: PIN ist nicht an den Mindestlöhnen "kaputt" gegangen, sondern sollte max. gewinnbringend verscherbelt werden. Das ist auch teilweise gelungen.
Übrigens werden die Mindestlöhne umgangen: es werden aus allen Angestellten Selbständige gemacht.
Stücklohn heißt dann das ganze.
Grüße
Bibip

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