19.01.08 16:11 Uhr
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Die Ausrüstung der Bundeswehr ist unzureichend

Laut dem "Spiegel" soll es erhebliche Mängel an der Ausrüstung der Bundeswehr geben. Nach einem geheimen Bericht des Generals Dieter Warnecke, der das deutsche Kontingent in Afghanistan leitete, würden wichtige Ausrüstungsgegenstände nicht vorhanden sein.

In diesem Bericht kritisiert der General, es würde nicht genug Fahrzeuge mit Panzerung geben, es fehlen Fernmelde-Geräte und Störsender mit denen man Sprengfallen mit Funkauslösung stören kann. Falls die Bundeswehr eine Kampfgruppe einsetzen will, gäbe es keine Nachtflug-Hubschrauber.

Was die Möglichkeit betrifft, eine Kampfgruppe nach Afghanistan zu entsenden, gibt es Zuspruch vom Ex-Verteidigungsminister und Fraktionsvorsitzende der SPD, Peter Struck. Er bezeichnet den Einsatz als nicht bedenklich, er hätte auch nichts dagegen, wenn das Kontingent aufgestockt würde.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Ausrüstung
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2008 16:38 Uhr von snm
 
+8 | -1
 
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Idioten: Diese Schwachköpfe in Berlin sollten mal selbst 6 Monate dort unten am Dienst teilnehmen, wie wäre es beim PRT in Feyzabad.
Danach würden sie nicht mehr so ein Stuss reden, wie "der Einsatz ist nicht bedenklich". Bevor man überhaupt über eine Ausdehnung des Mandats reden kann, sollten vorhandene Mängel erstmal abgestellt werden. Sollte es durch solche Mängel (fehlende Fernmeldemittel) zu Verletzten oder Toten kommen, müsste man diese Politiker und den Verteidigungsminister anklagen. Keiner kann sagen das er nichts von diesen Mängel weiß (http://www.zeit.de/...).
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19.01.2008 17:03 Uhr von Blackman1986
 
+4 | -7
 
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@snm: Wird jemand gezwungen sich beim Bund für Auslandseinsätze zu verpflichten? Nein...also, wer beim Bund ist muss damit rechnen dorthin zu müssen.
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19.01.2008 17:23 Uhr von snm
 
+3 | -0
 
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@ Blackman1986: In der Bundeswehr dienen immer noch sehr viele Soldaten, die vor 1989 Berufssoldat wurden. Niemand hat zu dieser Zeit daran gedacht, auch nicht Politiker, dass die Bundeswehr später mal überall in der Welt zu den unterschiedlichsten Zwecken eingesetzt wird.
Zu dieser Zeit hätte auch kein Politiker das Grundgesetz so ausgelegt das dies möglich wäre. Ich gebe dir aber recht, jeder hätte kündigen können, als der Auftrag der Bundeswehr grundlegend verändert wurde. Aber nur weil ein Einsatz nach der derzeitigen Auslegung der Verfassung möglich ist, heißt das nicht das er auch richtig ist. Die Politische und Militärische Führung trägt eine hohe Verantwortung für die Soldaten im Einsatz. Es kann nicht sein das ich Soldaten in den Einsatz schicke, ihnen aber dringend benötigtes Material nicht zur Verfügung stelle. Wenn uns die Finanzmittel fehlen (die Bw hat Geld, verschwendet nur zu viel), muss ich auf einen Einsatz verzichten. Hier geht es nicht um die Sicherheit Deutschlands, sondern nur um politische Einsätze.
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19.01.2008 20:33 Uhr von _BigFun_
 
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Ist doch schon immer so gewesen Für jeden Sch.... hat der Staat Geld nur für die welche diesen im Ausland repräsentieren wird gespart. Und falls mal was passiert, dann sind andere Schuld. Ich erinnere mich noch an meine Bundeswehrzeit - wir sind durch den Wald gelaufen und haben Peng Peng gerufen, weil es keine Munition gab. Oder wir haben Ruderbootfahren im Wasserbecken der Bexbacher Panzerwaschanlage geübt, weil die Kosten für eine Fahrt zu einem freigegebenen Weiher zu hoch waren. Und das war vor 14 Jahren - es hat sich seitdem nicht sehr viel geändert - würd ich mal so sagen. Leider
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19.01.2008 20:43 Uhr von D-0nKy
 
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Doch noch zu wenig Geld? Der deutsche Staat gibt ca. 30Milliarden € für Kriegsgeräte, und das ist nur eine grobe Schätzung, denn man kennt ja nicht die genauen Ausgaben, die noch in andere Systeme verrechnet werden, obwohl sie natürlich militärisch sind.
Und trotz alle dem soll es an vernünftigen Geräten mangeln? Ich mag es ja fast schon bezweifeln....
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19.01.2008 21:03 Uhr von _BigFun_
 
+2 | -0
 
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@d-onkey: Naja deine Zahlen haben einen kleinen Fehler - es werden keine 30 Milliarden für Kriegsgerät ausgegeben - sondern für die Bundeswehr ansich - damit wird der Sold bezahlt, Unterhalt für Gerätschaften, Mietkosten, die Bundeswehr Krankenhäuser usw usw... wenn du das alles mal zusammenrechnest - wirst du sicherlich erkennen, dass da für Gerätschaften und Waffen nicht viel Übrig bleibt.
Interessant ist es aber - dass der Staat durch Abschaffung der Wehrpflicht ca 2 Milliarden € sparen könnte - denn wären alles Berufsoldaten - würden ja quasi nur Fachleute diesen Job übernehmen und auch die Kosten für die Ausbildung der Rekruten würden sich stark dezimieren.
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19.01.2008 21:20 Uhr von D-0nKy
 
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Naja Seit 2002 hat unser netter Staat unsere Steuergelder schon mehr oder weniger verschwendet. Hab dazu noch eine ntte Kopie bei mir aufm Schreibtisch gefunden:

http://metoric.de/...

Das Problem ist einfach nur das keiner weiss wieviel der Staat tatsächlich für unsere "Kriege" ausgibt...
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19.01.2008 22:23 Uhr von meisterthomas
 
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Nicht verteidigungsfähig: Wir leisten Frohndienste in Afghanistan und anderswo im Rahmen von Bündnisleistungen. Weil wir selbst nicht Verteidigungsfähig sind, müssen wir machen, was unsere Bündnispartner wollen, so die offizielle Begründung.

Europa kann sich nur politisch emanizipieren, wenn es das auch militärisch tut. Andernfalls unterliegt es der Bevormundung Dritter.
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19.01.2008 23:25 Uhr von Sunny1991
 
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Idioten: es gehört sich einfach nicht die soldaten in den kríeg zu schicken wenn nicht genügend ausrüstung vorhanden íst....die leute wissen doch garnicht wie es ist ein halbes jahr oder länger dort zu verbringen....der staat hat wirklich für alles geld nur für die ausrüstung der soldaten ist es dann wieder zu kanpp...vielleicht sollten sich die lieben leute vom staat mal gedanken darüber machen...wie es wäre wenn sie dort unten im krieg sind und zu wenig panzer oder so habenm´....für mich sind solche leute einfach nur idioten
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19.01.2008 23:50 Uhr von datenfehler
 
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Ausrüstung der Bürger auch unzureichend Grund: Es wird zuviel Geld fürs idiotische Kriegsspielen verschwendet.

Jaja... wir brauchen eine Armee, um uns zu schützen usw... HEHEHE

Der Weihnachtsmann kommt auch wieder im Dezember...
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20.01.2008 00:36 Uhr von Theojin
 
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Nach 8 Jahren bei der Bundeswehr kann ich: dem Artikel nur zustimmen. Unsere Regierung sollte viel mehr auf die Generäle unserer Armee hören. Denn die sind nicht total weltfremd, sondern haben ihren Bezug zu ebenjener noch nicht verloren.

Ich war zwar nie im Auslandseinsatz, aber ich hab mehr als oft genug mit Leuten gesprochen, die einen oder schon mehrere hinter sich hatten. Und falls unsere Soldaten wirklich einmal mehr machen müssen, als Patroullien und das Überwachen des Aufbaus des Landes, da muß sich einiges an der Ausrüstung ändern. Geht ja schon bei Kleinigkeiten los.

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