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In der NPD herrscht ein interner Streit über den Umgang mit gewaltbereiten Nazis

Die NPD kann sich nicht einigen, wie sie mit gewaltbereiten Neonazis umgehen soll. Während von NPD-Chef Udo Voigt zu einer klaren Distanz zu gewaltbereiten Anhängern aufgefordert wird, warnt ein NPD-Funktionär davor, dass durch die Distanzierung "junge und revolutionäre Kräfte" ihre Mithilfe einstellen werden.

So ist Holger Apfel, Fraktionsvorsitzende der NPD im sächsischen Landtag, der Meinung, dass die gewaltbereiten Anhänger "den fettesten Sargnagel" zum NPD-Verbot beisteuern könnten. Jedoch können sich die NPD-Politiker nicht auf ein einheitliches Vorgehen gegen gewaltbereite Anhänger einigen.

Aus den Unterlagen, die dem "Spiegel" vorliegen, geht noch hervor, dass die NPD nicht genug Mitglieder und Funktionsträger besitzt, um einen landesweiten Wahlkampf in Deutschland zu führen. Die NPD hat bislang keine Kommentare zu den Berichten abgegeben.


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WebReporter: topnewsman
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Streit, NPD, Nazi, Umgang
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2008 14:10 Uhr von Lonni
 
+23 | -22
 
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„klare Distanz zu gewaltbereiten Anhängern“: Sehr gute Einstellung. Wäre bei den Linken auch eine Überlegung wert.
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19.01.2008 15:10 Uhr von Nuernberger85
 
+7 | -5
 
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da würden aber einige: mitglieder wegfallen wenn sie sich von ihnen distanzieren.

immerhin gibt es nicht gerade wenig npd-schlägertrupps.
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19.01.2008 15:27 Uhr von Borgir
 
+7 | -3
 
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diese jungen gewaltbereiten: vollpfosten sind doch die wählerbasis dieser brauenen suppe...damit würden die sich dieser wählerschaft entledigen und siche ein bis zwei prozentpunkte weniger erhalten, was ja nicht schlecht wäre.....schön dass sie sich so ein astreines eigentor schießen.
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19.01.2008 15:38 Uhr von Dusta
 
+3 | -0
 
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@ isolde63nbg: Menschen die sich selbst als rechtsradikal sehen und dabei so wenig von Hitler verstehen wie von atomphysik verlieren wohl auch den letzten Restanspruch darauf, in irgendeiner Weise erstgenommen zu werden.

"Die meisten sogenannten Rechtsradikalen dürftzen sich wohl auch eher im Umfeld der "Skinmheads" bewegen"

Naja, hier gibt es ja Mittlerweile deutliche antifaschistische Statements verschiedener Skinhead Gruppierungen, die eine klare Abgrenzug der "unpolitischen" Skins gegenüber den Naziskins fordern, mal ganz abgesehen von SHARP´s Redskins, etc.
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19.01.2008 15:56 Uhr von Vandemar
 
+3 | -3
 
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NPD-Chef Voigt: In der Shortnews heißt es, dass der NPD-Bundesvorsitzende Voigt angeblich eine klare Distanzierung von gewaltbereiten Neonazis fordere.
In der Quelle ist das nicht belegt, sondern: "Sollte zu diesen Kreisen nicht ein klarer Trennungsstrich gezogen werden, so warnte ein Bundesvorstandsmitglied den NPD-Chef Udo Voigt...", Voigt wurde also dazu aufgefordert, zu den Freien Kameradschaften auf Distanz zu gehen.

Voigt wird wohl auch einer der letzten sein, die der forderung nachkommen. Schließlich war er es, der die NPD deutlich in Richtung der "Freien Kameradschaften" öffnete. Auch die in Teilen der NPD umstrittenen "Autonomen Nationalisten" (die man rein optisch oft mit den "Autonomen" aus der linksextremen Szene verwechseln könnte) begrüßte er anlässlich der Eröffnungsrede zum niedersächsischen Wahlkampf in Hannover äußerst freundlich. In der NPD herrschende Diskrepanzen, so Voigt dort vor laufender Kamera, seien von den Medien herbeifantasiert, man lasse sich nicht auseinanderdividieren.
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19.01.2008 16:35 Uhr von FallDown99
 
+0 | -9
 
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Da sind mir persönlich: die Vollpfosten vom Fussvolk lieber als deren Vertreter die KiPo´s aus dem Netz ziehen und bewaffnet in Amtsgebäude gehen oO
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19.01.2008 17:00 Uhr von Johnny Cash
 
+4 | -5
 
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Eine: gewisse national-gerichtete Opposition ist unserem Land nötig. Durch solche Schritte geht es zumindest in die "richtige Richtung". Trotzdem ist diese Partei auch in Zukunft nicht wählbar.
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19.01.2008 19:48 Uhr von NeZ
 
+3 | -4
 
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Ich finds perfekt: Wenn sich die Ratten untereinander streiten, kann sich die Pest nicht weiter ausbreiten.

Sollen sie sich doch gegenseitig die Fresse einschlagen oder sich untereinander verbal niedermachen - in beiden Fällen hat Deutschland ein Problem weniger...!

Und @Lonni: Lieber links als rechts. Oder siehst du das anders?

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