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Bahnchef Hartmut Mehdorn gibt auf - Es werden keine Stellen abgebaut

Norbert Hansen ist Chef der Bahngewerkschaft Transnet, er sagte der "WELT ONLINE": "Herr Mehdorn hat mir gegenüber erklärt, dass er die Ansage, das Beschäftigungsbündnis aufzukündigen, zurücknimmt. Das ist definitiv". Die Bahn AG äußerte sich nicht dazu.

Damit scheint Mehdorn auf die Kritik zu reagieren, dass er Stellen bei der Bahn abbauen will. Norbert Hansen hat in einem Brief Mehdorn kritisiert. Er hätte kein Verständnis dafür, dass die Personal-Mehrkosten durch Personalabbau abgefangen werden sollen.

Hansen hat auch schriftlich um eine Unterredung mit Bahnchef Mehdorn gebeten. In dem bereits geführten Gespräch sind sie zur Übereinstimmung gekommen, dass der Aufsichtsrat zu entscheiden hat, was man machen kann, um die Wirtschaftsergebnisse weiterhin zu sichern.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Stelle
Quelle: www.welt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2008 16:34 Uhr von Jotaoa
 
+3 | -1
 
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Na Hartmut: da haste ja zum Glück noch mal die Kurve gekriegt...
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18.01.2008 18:02 Uhr von who_cares
 
+4 | -1
 
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Ganz groß und wohl eine der besten Entscheidungen des Typen überhaupt.

Wenn er sich um dem Vorstand jetzt noch die Gehälter kürzt und die Einsparungen entweder an die Mitarbeiter oder die Fahrgäste (oder gerne beide) weitergegeben werden, dann wird das noch was mit dem Karma...
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18.01.2008 18:11 Uhr von xgeierx
 
+2 | -0
 
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verbittert: Herr Mehdorn wird vielleicht nicht das Beschäftigungsbündnis aufkündigen aber er wird schon einen Weg finden seinen Frust über die Verluste die er die letzten Monate ertragen musste ABZUBAUEN.

Aber mal ehrlich, wie würden wir bei 3.Millionen € monatlichen Geldeingang auf unser Konto über die Mitarbeiter denken die vielleicht 1500 € bekommen?? ........
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18.01.2008 18:19 Uhr von StoWo
 
+6 | -0
 
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Super Mehrdorn, der Erpressungsversuch ging nach hinten los. Bei der nächsten Vorstandswahl bist du der nächste überbezahlte Top- Manager mit Millionenschwerer Abfindung...
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18.01.2008 18:27 Uhr von titlover
 
+1 | -0
 
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Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten.

solchen Aussagen kann man nicht von 12 bis mittag trauen.

Solange man es noch auf den Kunden abwälzen kann und dieser trotzdem zahlt, ok... aber sobald da eine Schmerzgrenze überschritten wird, rollen Köpfe...
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18.01.2008 20:37 Uhr von Med2k
 
+1 | -0
 
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Meine persöhnliche Theorie ist ja, das er mit der Bemerkung von wegen Stellenabbau usw. nur die Wut der anderen Angestellten auf die GDL lenken wollte. Nun hat aber die Öffentlichkeit ganz anders reagiert und deshalb wird zurück gerudert. Aber wie gesagt nur reine Vermutung :)
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19.01.2008 00:55 Uhr von Gunny007
 
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schade: wenigstens EINE stelle sollte abgebaut werden. die bundesregierung sollte diesen versager ohne abfindung abschießen.
die bahn verdient immer noch so viel wie noch nie, da sollten 20 oder auch 60 millionen nicht ins gewicht fallen.
da der börsengang eh nichts anderes als der verkauf von volksvermögen wäre, sollte er noch mal komplett überdacht werden. bald hat der staat nichts mehr zum verkaufen.
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19.01.2008 03:22 Uhr von Der Erleuchter
 
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Vorruhestandsregelung für Mehdorn! Spezialregelung: OHNE Abfindung und mit Schmach absetzen!
Dieser Mensch denkt nur kurzfristig und an sich selbst.
Mobilitätsgarantie sollte Staatsaufgabe bleiben. Privatisierung sollte nur dort stattfinden wo sie Sinn macht. Frühere Managergenerationen hatten noch Gesellschaftsbewußtsein, doch das scheint Vergangenheit zu sein. Prestigeprojekte zulasten einer flächendeckenden Versorgung- Mehdorn hat falsche Vorstellungen, darum sollte er schnellst möglichst seinen Platz räumen.
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19.01.2008 03:59 Uhr von algates
 
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Find ihn super: Auch wenn ich mir dadurch wohl einige negative Bewertungen einfangen werde, aber ich finde, der Mann hat Humor.
Macht ewig mit den Lokführern rum, die gerne mehr haben als die anderen und nachdem alles unter Dach und Fach ist, kündigt er an, dass er sich den Vertrag mit den Loks nicht leisten kann und deshalb wohl einige andere dafür entlassen muss. Ich hab mich weggeschmissen vor lachen, weil es einfach nur genial ist.
Ist leider nur nicht alles so aufgegangen, wie er sich das vorgestellt hat.

Andrerseits wenn alle das bekommen, was man ihnen jetzt zugesagt hat, wird es wohl darauf hinauslaufen, dass Bahnfahren teurer wird.

Solidarität mit den Lokführern war vor einigen Wochen noch groß geschrieben, aber wenn demnächst die Preise ansteigen und die Kunden die Lohnerhöhungen finanzieren dürfen, dann sinkt die Solidarität schnell wieder...
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19.01.2008 13:10 Uhr von nc-klugan
 
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In ein Paar Jahren: werden die Menschen, die jetzt am lautesten lachen, genauso laut heulen. Bitte, Bitte ich gehe auch für die Hälfte arbeiten aber lasst mir doch meinen Job. Was soll ich denn nur machen? Das haben wir bei der IG-Metall ja schon so oft gesehen. Die Gewerkschaften haben aber auch gar nichts begriffen. Lohnerhöhungen sind OK, aber Masshalten wäre bestimmt die vernünftigere Alternative gewesen.

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