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Halle: Letzter Verschütteter nach Unglück in Papiergroßhandel ist tot

Nach dem Hochregalunglück in einem Papiergroßhandel am Mittwoch in Halle gibt es nun doch zwei Tote. Obwohl viele Einsatzkräfte nach dem 27-Jährigen gesucht hatten, konnte er am gestrigen Donnerstagabend nur noch tot geborgen werden.

Nun gilt es, zu klären, warum das alles geschehen konnte. Bereits gestern wurden vier von fünf verschütteten Mitarbeitern geborgen. Einer davon war bereits tot. Aufgrund tonnenschwerer Lasten auf dem Hochregal einer Papierfabrik, welches zusammenstürzte, kam auch für den fünften Mitarbeiter jede Hilfe zu spät.

Fahrlässige Tötung oder Körperverletzung sind nun mögliche Vorwürfe, die die Staatsanwaltschaft im Begriff ist zu klären.


WebReporter: Lopergolo
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Unglück, Halle, Papier, Letzter, Verschüttet
Quelle: de.reuters.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2008 11:56 Uhr von Lopergolo
 
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Der eine 33 und er andere 27 Jahre alt. Noch recht jung. Beileid an die Hinterlassenen.
Aber Staatsanwaltschaft hin oder her, da wird niemand je zur Rechenschaft gezogen.
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18.01.2008 12:17 Uhr von StoWo
 
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Mehr Sicherheit! Eins vorneweg: mir tun die Opfer und die Angehörigen leid. Arbeitsunfälle und erst Recht mit Todesfolge sind immer tragisch.

Aber - und ich hoffe richtig informiert zu sein - war der entscheidende Faktor der Staplerfahrer, der das regal beschädigte.
Und das wundert mich ehrlich gesagt überhaupt nicht.
In all meinen jahren als Arbeiter und Helfer in diversen Lagerhallen habe ich nicht einen (!) Fahrer eines Flurförderfahrzeugs gesehen, der nach Vorschrift und den ganzen Tag verantwortungsbewusst mit seinem Arbeitsgerät umgeht.
Ein Hochregalunfall wie im beschriebenen Fall musste ich selbst mit ansehen - nur war es kein Papier sondern 27 Paletten Wodkaflaschen. Und auch dieses Mal war es der Staplerfahrer, der mal wieder zeigen wollte, wie gut er fahren kann.

Das ist ein grundsätzliches Problem. Und solche Unfälle ereignen sich nahezu täglich, nur nicht in diesem Ausmaß.

Ursächlich dafür ist zum einen der Druck, der auf die Arbeiter ausgeübt wird und dafür sorgt, dass man eben mal mehr "Gas" gibt. Zum anderen die betriebsinternen Führerscheine, die in vielen Fällen in etwa so ablaufen "Sie können fahren" - "Jepp" - "Okay, leg los".

Da es gerade in solchen Berufen ständig zu gefährlichen Situationen kommt, wäre ich für bundeseinheitliche Prüfungen jährlich und halbjährlich innerbetrieblich.
Dazu aggressiv fahrende Staplerfahrer zurecht weisen und zur Not abweisen.

2 Menschen mussten sterben. Mal wieder. Weil wahrscheinlich der Fahrer kurz vor Feierabend nochmal 4 Paletten zum LKW fahren musste...
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18.01.2008 12:19 Uhr von ionic
 
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@ autor: abwarten...wenn sich rausstellt dass jemand das regal falsch oder überladen hat wird jemand seinen kopf hinhalten müssen... oder wenns n materialfehler gibt in dem regalgerüst dann wird der regalhersteller zahlen dürfen....
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19.01.2008 11:39 Uhr von ernibert
 
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ne ionic: die waren im lager um das am vortag von einen stapler beschädigte regal zu begutachten und denn stürtzte es,vermutlich wegen der beschädigung ein....

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