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München: U-Bahn-Schläger schreibt Brief als Entschuldigung

Er schlug einen Rentner vor laufender Kamera nieder. Die Tat ereignete sich in München, vor Weihnachten letzten Jahres. Der Täter und ein Freund von ihm waren bereits vorbestraft.

Aus der U-Haft heraus hat der Angeklagte nun einen Brief an das Opfer geschrieben, in dem er sich entschuldigt und klar macht, dass er sich für die Tat sehr schämt.

Das Opfer, ein 76-jähriger Rentner, möchte von all dem aber nichts wissen. Er zweifelt die Echtheit des Briefes an. Der Angeklagte wartet nun auf seinen Prozess, in dem er wegen versuchten Mordes angeklagt ist.


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WebReporter: Lopergolo
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Bahn, Brief, U-Bahn, Schläger, Entschuldigung, U-Bahn-Schläger
Quelle: www.stern.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2008 11:20 Uhr von Lopergolo
 
+0 | -0
 
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Na ja, so kurz vor dem Prozess würde ich auch nicht unbedingt glauben das der das ernst meint. Mal schauen was er für eine Strafe bekommt.
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18.01.2008 11:47 Uhr von ionic
 
+4 | -1
 
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Oo na ja: und dazu ist der brief mal in einem miserablen deutsch geschrieben und wenn ich den typ seh würd er sich nie so ausdrücken... der brief sieht echt so aus als hätte er das von jemandem diktiert bekommen...

aber ich find es gibt keine entschuldigung für das.. ich mein der hat dem rentner nen dreifachen schädelbruch besorgt.... der könnt heut auch 2 meter unter der erde liegen eh... ich glaub da würd ich dem typen auch net vergeben...
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18.01.2008 11:47 Uhr von Andre3000
 
+3 | -1
 
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Wenn ein solcher Brief längere Zeit nach einer Urteilsverkündung kommen würde, würde ich anstelle des Opfers davon ausgehen, dass sich der Täter Gedanken über seine Tat gemacht hat... aber so?! Niemals

Ich behaupte, der Brief entstand aufgrund des Rats vom Rechtsanwalt! *Daumen runter*
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18.01.2008 12:15 Uhr von Janina 2000
 
+2 | -2
 
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Ja klar. Das war ein Rat seines vom Staat bezahlten Pflichtverteidigers. Ist einer der Punkte der bei dem Urteil später zur Strafmilderung führt.
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18.01.2008 12:16 Uhr von redblooded
 
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Immer noch: HÖCHSTSTRAFE für den/die Täter
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18.01.2008 12:22 Uhr von StoWo
 
+4 | -2
 
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Urteil in Türkei? Mich würde folgendes interessieren: wäre identische Situation eines deutschen Vorbestraften in der Türkei vorgefallen (also unschuldigen, türkischen Rentern zu Klump geschlagen) - wie wäre da wohl das Urteil?
Und soweit ich weiss wird in der Türkei noch gefoltert? Zum Thema scheinheilige Briefe...

*grübel, grübel*...
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18.01.2008 12:34 Uhr von Lil Checker
 
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Mhhhh Untersuchungshaft?? Kommt nur mir der Gedanke, dass wir ihn ein wenig sitzen lassen? Also ein Prozesstag, dann so 1 1/2 Monate wieder in Untersuchungshaft. Dann wieder ein Prozesstag, aber der Renter kann noch keine Aussage geben....

Naja da wir aber Deutschland sind und unsere Rechtsprechung, ich nenn es mal humaner, abläuft, wird er vorgeführt und das Urteil wird nicht 8-9 Monate ausstehen.

@ Topic: Klar ist das ein Versuch um mildernde Umstände zu erreichen. Hoffentlich fällt die deutsche Justiz nicht darauf rein
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18.01.2008 12:48 Uhr von FyodorS
 
+3 | -2
 
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ich hätte: eher damit gerechnet, dass er ihm ein bild malt ...
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18.01.2008 12:48 Uhr von Hexenmeisterchen
 
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Hätte nich: gedacht, dass der überhaupt schreiben kann, daher würde auch ich in diesem Fall die Echtheit anzweifeln. :-)
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18.01.2008 12:51 Uhr von Lopergolo
 
+1 | -1
 
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Das ist soooo durchsichtig!!! Das kann sich doch jeder denken, dass der Brief nicht von ihm kommt. Das weiß außer ER SELBST wahrscheinlich jeder.:-) er glaubt bestimmt das er den selbst geschrieben hat.
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18.01.2008 13:08 Uhr von kurznach
 
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Hohn: Na, bekommt da jmd. Dünnpfiff?

Das ist wohl die normale Vorgehensweise der Anwälte. Erst bedauern, dann Entschuldigen und später im Gerichtssaal heulen.

Sorry, hier sollten die Richter wirklich beim Strafmaß das "BIS ZU" durchziehen.
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18.01.2008 13:12 Uhr von jackyX2007
 
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ne ne ne so nicht man kann daoch einen nicht halb tod schlagen
dann einen brief schreiben in dem man sich entschuldigt.

Die Täter sollte am besten die volle härte des gesetztes spüren.

Wenn ich das Opfer gewesen wäre würde ich aber auch die echtheit anzweifeln.

Also Deutsches gesetz jetzt lass mal die volle härte des gesetzes denn zu spüren geben
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18.01.2008 14:35 Uhr von mp3v
 
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die jugend von heute ist eh verantwortungslos und aggrresiv...da bedanke man sich bei den privatsendern und den technischen fortschritten, die die jugend immer dümmer werden lassen...so sehr,dass weder eltern noch lehrer diese erziehen können...tja ich würd auch nicht so leicht eine entschuldigung annehmen, wenn es mich oder einen familienmitglied betroffen hätt.hier spielt die nationalität des täters keine rolle für mich.genau so handelt auch usa: bombardiert irgendwelche zivilisten und sagt:upps tschuldigung wollt ich nicht ist mir ausgerutscht usw.
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18.01.2008 14:51 Uhr von Borgir
 
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der: könnte mich mal hinten rum heben....die heuchelei kann er sich sparen. abschieben, fertig.
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19.01.2008 00:06 Uhr von Sant_Gero
 
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Wenn es ihm so leid tut und er: sich dermassen schämt und seiner Tat in vollem Masse bewusst ist, hätte er gleich noch dazu schreiben können,
dass er jegliche ihm auferlegte Strafe widerspruchslos als gerechtfertigt und gegeben akzeptiert.
Eine Entschuldigung ist nur glaubhaft, wenn man führ das Getane geradesteht.

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