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Krankenkassen haben mehr als zehn Milliarden Euro Verbindlichkeiten

Mehr als zehn Milliarden Euro Verbindlichkeiten sollen nach Informationen der "Bild" die Krankenkassen mittlerweile "erwirtschaftet" haben. Dies sei weit aus mehr als bisher vermeldet wurde. Mit 8,1 Milliarden Euro soll die AOK den Löwenanteil der Verbindlichkeiten besitzen.

Grund der Verbindlichkeiten seien die Pensionen für die Mitarbeiter, die in beamtenähnlichen Arbeitsverhältnissen standen und für die keinerlei Rücklagen angelegt wurden.

Nun wird vom Bund, den Ländern und Krankenkassen geprüft, wie der Gesundheitsfond mit einer ausgeglichenen Bilanz 2009 eingeführt werden kann. "Die Altlasten dürfen nicht den Kassen aufgebürdet werden, die rechtzeitig vorgesorgt haben", meinte Wolfgang Schmeinck, Chef des BKK-Bundesverbandes.


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WebReporter: guemue
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Krank, Milliarde, Krankenkasse, Verbindlichkeit
Quelle: www.n-tv.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2008 09:35 Uhr von guemue
 
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Ist schon eine Schweinerei, wie jetzt wieder auf Kosten der Versicherten versucht wird, die Mißwirtschaft der Krankenkassen auszugleichen. Die sollten eher die Wasserkopfverwaltungen der KK mal ausforsten.
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18.01.2008 10:21 Uhr von Lopergolo
 
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War doch klar und spätestens in fünf JAhren sind wir bei einem Beitrag von 20%. dann werde ich mich aber definitiv privatversichern.
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18.01.2008 11:25 Uhr von steuerzahler
 
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Aber gerne doch: zahle ich für die Pensionen der Krankenkassenmitarbeiter.

Kann ich sonst noch irgendwas für euch tun?
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18.01.2008 11:27 Uhr von JR-Europe.de
 
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Kann man im Zuge des Gesundheitsfonds: nicht 50% der gesetzlichen KK Zwangsvereinigen? Später dann den Rest auch abschaffen? Ist ja immer noch der Wettbewerb mit den Privaten vorhanden. Ärzte und ärztliche Dienstleister rechnen direkt mit dem Fond ab.
Die Idee Kinder kostenlos im Fond zu versichern finde ich weitblickend ;-)

Mit besten Grüßen
JR-E
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18.01.2008 11:43 Uhr von Holla.die.Waldfee
 
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achtung achtung: es wird wieder geprüft :o)

und in 5 jahren wenn der beitrag bei 20 liegt, bin ich hier weg!
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18.01.2008 11:46 Uhr von Hawk74
 
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Schulden !? Habe mal vor kurzen mit einem Experten gesprochen ...
der sagte mir, das Krankenkassen gar keine Schulden machen DÜRFEN (!!).
D.h. die Verbindlichkeiten/Schulden die die KK haben, dürfen sie gesetzlich gar nicht haben !

Allerdings soll dies "so tief" in der Gesetzgebungen "versteckt" sein, das es kaum jemand weiß.

Vielleicht weiß jemand hier mehr/genaueres.

Bis dann...
HAWK
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18.01.2008 12:10 Uhr von JR-Europe.de
 
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@Hawk74 ... da hast du absolut Recht, hab ich: auch schon gehört. Nu schau ich mal nach ...
oh oh da häng ich mich nicht rein, da könnte Deutschland Probleme mit Maastricht bekommen ;-) Der Trick heisst scheinbar "Kassenverstärkungskredit" ... wer gibt denen die Kohle usw. ???
Der KK- Beitrag ist für mich einfach monatlicher heller Wahnsinn. Das vernichtet auch zum Großteil die Mittelschicht. Und warum dürfen Unternehmer die KK Beiträge nicht absetzen, auch ne Schweinerei!

Mit besten Grüßen
JR-E
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18.01.2008 12:17 Uhr von FyodorS
 
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eigentlich sind: das nur peanuts, weil die buchhaltung der krankenkassen gute arbeit geleistet hat und die bilanzen auch sicherlich stimmen... macht doch gleich 100€ praxisgebühren imr kommts vor als ob zB die AOK nichts zahlt... weiss eigentlich garnich wozu ich versichert bin!
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18.01.2008 12:25 Uhr von JR-Europe.de
 
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@FyodorS Peanuts genau! ... zu den Summen die: wir war alle in das "Krankheitssystem"pumpen. Und wenn das mit den "Kassenverstärkungskredit" stimmt, und Deutschland schummelt ... wird es das auch wo anders tun.
Wir als Steuerzahler haben ein Recht darauf Durchblick zu bekommen.
Es ist ja auch alles teurer als wo anders in der Welt, bei diesem "Krankensystem". Auch kein Wunder, wenn sogar mit Steuergeldern zusätzlich getrickst wird, das kostet den KK´s Zinsen und demotiviert das "Gesundschrumpfen" und verarscht das Maastrichtprinzip.

Mit besten Grüßen
JR-E
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18.01.2008 12:27 Uhr von StoWo
 
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den Guten gehts am besten ;): "Krankenkassen haben mehr als zehn Milliarden Euro Verbindlichkeiten" - würde man die Managergehälter um 5% kürzen, wäre das Geld in 3 Jahren wieder eingeholt ;)

Aber wer´s hat...
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18.01.2008 12:31 Uhr von JR-Europe.de
 
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@StoWo ... wenn dein Zahlen stimmen, wie wärs erst mal nach 6 Jahren, indem man im Zuge des Gesundheitsfonds 50% der Kassen zwangsvereinigt.
Auch erst mal nur 50% damit die sich gegenseitig zerfleischen, so wie man es in Firmen mit Arbeitern macht, beim Stellenabbau ;-)

Mit besten Grüßen
JR-E
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18.01.2008 13:38 Uhr von Kandis2
 
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Krankenversicherung: unser heutiges KK-Konzeot ist doch sowieso für die Füße.
Diese Prügeleien und Abschaffeung/Angleich der Privaten ist doch auch Schrott.

Laut Gesetz gibt es doch sowieso einen Leistungskatalog, an den sich alle zu halten haben, also brauchen wir auch nur EINE EINZIGE Krankenkasse, die diese Grundversorgung abdeckt.
Nach Überarbeitung des Leistungskatalogs könnten dann Zusatzversicherungen abgeschlossen werden, wenn man Sonderwünsche abgedeckt sehen will.

Das, was jetzt abgeht, ist doch alles Dreck!
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18.01.2008 14:32 Uhr von JR-Europe.de
 
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@ Kandis2 ... na dann mach mal, von heute auf: morgen, Ich denke mein Vorschlag, wird weniger Widerstand erzeugen. Ob nun 50% oder 80% oder nur 30% ... ist wurscht ... Hauptsache es wird mal angefangen und die Kinder sind "kostenlos" versichert.

Mit besten Grüßen
JR-E
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18.01.2008 14:44 Uhr von Kandis2
 
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@JR-E: Es ist mir absolut klar, dass eine Veränderung von heute auf morgen kaum zu machen ist. Gerade wenn bestehende Krankenkassen immense Verschuldungen haben und andere nicht.

Es kann also nur eine schrittweise Überführung in ein neues System geben. Der Weg dorthin wird aber m.E. falsch angegangen, so dass die heute versicherten immer mehr draufzahlen müssen.

Ziel sollte es aber sein, eine gut bezahlbare Grundversorgung zu gewährleisten und Sonderlocken von jedem Einzelnen selber versichern zu lassen.
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18.01.2008 15:21 Uhr von chitah
 
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Ist doch klar: Solange beratungsresistenten Drogen- und Alkoholabhängigen die 2.,3. und 4. Therapie bezahlt wird ohne mit der Winper zu zucken. Solange Raucher keinen höheren Beitrag zahlen müssen, obwohl das Rauchen Kosten verursacht (ich rauche selbst!). Solange Menschen 6 Jahre ohne jegliche Kontrolle in Psychiatrien verbringen...

Es wird sich nie was ändern solange dermaßen falsch Gelder verbraucht und bezahlt werden.
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18.01.2008 15:54 Uhr von Borgir
 
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vor kurzem hieß es noch: dass die kassen nach langer zeit wieder schuldenfrei seien....jetzt wird noch mehr auf die kassenpatienten abgewälzt und die beiträge steigen weiter.....die betrügen ihre kunden und die merken es nicht....
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18.01.2008 23:31 Uhr von jsbach
 
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Die haben also: von der Hand in den Mund gelebt und jetzt sollen die GK Versicherten wohl noch die Zeche zahlen? Jede AOK hält sich einen "mickrig" bezahlten Vorstand der dann auch noch im Aler entsprechen abkassiert.
Sit´´eit über 20 Jahren PKV versichert -auch hier sind die Beiträge gestiegen und es lohnt nicht für jeden, denn vor allem muss man bei Aufnhame gesund sein. Aber dafür arbeiten die nicht nach dem Umlage- sondern nach dem kapitalgedeckten Prinzip.
Und über die Leistungen GKV/PKV braúchen wir nicht zu
diskutieren.
Frage zum Schluß: Wer bezahlten den mal die Pensionen der Staatsdiener, die auch nicht kapitalgedeckt sind..???
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19.01.2008 12:12 Uhr von KAIZZAA
 
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Krankenkassenbeiträge: Freunde...
ich als Diabetiker denke schon, zu wissen, wer eigentlich wirklich dafür verantwortlich ist, dass die Krankenkassenbeiträge steigen.
Die Gesundheitslobby stockt die Preise für ihre Medikamente vehement auf und verbucht krasseste Gewinne am Ende des Jahres. Diese überteuerten sind von den Krankenkassen einfach nicht zu gewährleisten. Die Krankenkassen versuchen alles, um mit diversen Gesundheitsprogrammen, mitunter durch Teilnahmeprämien, die Entstehungen von Krankheiten und folgerichtig die Einsparung von Medikamentennotwendigkeit einzudämmen. Die Politik lenkt die Meinung ihrer wahlberechtigten "Untergebenen" auf die "Misswirtschaft" der Krankenkassen, die nichts weiter tun können, als mit möglichst stabilen Beiträgen den überzogen wachsenden Medikamentenpreisen entgegen zu wirken. Wer wurde denn von allen politischen Seiten in Grund und Boden gestampft, als er forderte, z.B. bei den Insulinen auf "Billigprodukte" zurückzugreifen? Na na, waren das etwa Träger von Anzügen aus den Spendenkonten der Gesundheitslobby?

Kopf ausmachen und Arsch einschalten...

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