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USA: Ein tödlicher, multiresistenter Erreger bedroht die gesamte Bevölkerung

Dieser gefährliche Erreger ist der Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA). Er ist bisher vornehmlich in Kliniken aufgetaucht. Jährlich erkrankten bisher 50.000 Menschen an dem Erreger, zirka 1.500 Menschen wurden Opfer des Erregers.

In San Francisco gibt es den Stadtteil Castro. Hier leben die meisten Homosexuellen in den Vereinigten Staaten. Vor allem dort breitet sich MRSA aus. In diesem Stadtteil hat einer von 588 bereits den Erreger in sich. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung der Stadt ist es eine von 3.800 Personen.

Der Wissenschaftler Binh Diep und sein Team fanden heraus, dass unter homosexuellen Männern der Erreger 13-mal häufiger vorkommt als bei Heterosexuellen. Man infiziert sich durch Hautkontakte, die auch bei sexuellen Handlungen vorkommen, aber auch durch zufällige Berührungen.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: USA, Tod, Bevölkerung, Erreger, Resistenz
Quelle: www.welt.de

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81 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2008 19:41 Uhr von Totoline
 
+11 | -5
 
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Oh je: Aids noch nicht im Griff und nun kommt schon die nächste Seuche.
Dann auch nur durch blossen Hautkontakt...das kann ja heiter werden, sollte dies keine Fakemeldung o.Ä. sein. Aber bei so einem ernsten Thema glaube ich das leider eher nicht. :-(
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17.01.2008 19:44 Uhr von menschenhasser
 
+10 | -5
 
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@Totoline: leider keine fake meldung, mein stiefvater hat sich vor zwei jahren bei einer op im krankenhaus mit solch einem erreger infiziert und war in kürzester zeit tot.
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17.01.2008 19:46 Uhr von RupertBieber
 
+57 | -22
 
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...bedroht die gesammte Bevölkerung der USA??? [edit;vronig]

hoffentlich bleiben sämtliche noch verbliebenen Indianer in ihren
Resevaten und warten bis alles vorüber ist...
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17.01.2008 19:57 Uhr von Totoline
 
+8 | -5
 
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@menschenhasser: Das tut mir leid.
Hoffentlich können die das eindämmen.

@RupertBieber
Es ist wie eine Seuche - also nur eine Frage der Zeit, das es auch uns trifft!
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17.01.2008 19:59 Uhr von amexxx
 
+23 | -7
 
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dazu: muss man wissen das wir diesen erreger selbst gezüchtet haben mit dieser ganzen antiseptischen scheiße die überall gekauft wird (seife etc.) wenn wir sowas net überall hätten, wäer diese "seuche" garnet erst entstanden
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17.01.2008 20:06 Uhr von kurznach
 
+14 | -10
 
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Rückschlag: Wer es sich mit der Natur verscherzt, sollte sich nicht über eine Antwort wundern.
Und das diese Krankheit in den USA auftaucht, könnte man jetzt auch irgendwie deuten.
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17.01.2008 20:14 Uhr von Shatiel
 
+7 | -2
 
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kam in I am legend nich auch n virus (von mwnschen allerdings erzeugt) als ursache der vernichtung der menschheit vor?

jetz stellt euch mal vor, wenn das ins fernsehn kommt, und es wird gesagt dass das schon durch hautkontakt übertragbar ist.... ob das ne neue hysteriewelle gibt?
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17.01.2008 20:19 Uhr von Schiebedach
 
+7 | -7
 
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Noch eine Seuche: Hoffentlich bekommt Se.Heiligkeit in Rom das nicht zu Gehör: Dann wird das mit Sicherheit auch wieder als Strafe Gottes gepredigt
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17.01.2008 20:44 Uhr von tja-so-isses
 
+37 | -0
 
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fakt is 1. mrsa ist ein bakterium und aids ist ein virus
2. man kann es zwar durch berührung infizierter personen oder gegenständen aufnehmen, es muss aber durch eine körperöffnung oder eine wunde in den menschen gelangen um schaden anrichten zu können
3. gesunde personen überstehen die infektion ohne problem
4. in deutschland ist mrsa meldepflichtig in den usa bis heute noch nicht
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17.01.2008 20:58 Uhr von SaMa0807
 
+38 | -0
 
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Was ist überhaupt MRSA: Zuerst einmal möchte ich mich meiner Vorrednerin anschließen. Sicherlich ist der Mensch an der Züchtung des MRSA nicht ganz unschuldig.
Doch sollten wir uns nicht ernsthaft zuerst einmal die Frage stelle, was ist überhaupt ein MRSA?
Gerne möchte ich hier zur Aufklärung beitragen und vor allem einer Hsyterie zuvorkommen.
Beginnen möchte ich hierbei mit einem Zitat aus einem einschlägigen Medizin-Lehrbuch:

"Staphylokokkus aureus ist ein Erreger, der fast überall vorkommt, bei fast jedem Menschen zu finden ist (auch wenn er keine Symptome verursacht) und im Krankheitsfall Eiter verursacht. Typische Erscheinungsformen sind die Nagelbettentzündung (Panaritium) oder der vereiterte Zahn."

Ich bin mir sicher, einige Leser sitzen jetzt bestimmt auf ihrem Stuhl und bangen um ihr Leben.
Seien sie beruhigt, Ja es ist möglich das sie bereits infiziert sind, aber keiner kann sich vor dieser Infektion schützen, nicht vor der Infektion eines Staphylokokkus aureus. Wer allerdings aufgepasst hat wird bemerkt haben, dass diese beiden Wörter nur aus den letzten beiden Buchstaben des Wortes MRSA bestehen. Und nun zu des Rätsels Lösung und wieso sich keiner vor diesem Erreger fürchten muss, wie es einige meiner Vorredner hier überspitzt dargestellt haben.
M steht für Methicillin und R für Resistenter. Zusammengesetzt bedeutet das also, dass dieser MRSA-Keim nur gegen eine bestimmte Art von Antibiotika resistent ist, nämlich gegen Methicillin. Da es aber noch genügend andere Antibiotika gibt und gerade für solche Fälle spezielle Antibiotika vorgehalten werden, welche in anderen Fällen nicht zum Einsatz gebracht werden, bestehen weiterhin ganz gute Heilungschancen.
Allerdings und auch das muss gesagt werden, wir wollen hier keine Augenwischerei begehen, muss der Körper dazu in der Lage sein, die Wirkung des Antiobiotika mit seinem Imunsystem zu unterstützen.
Nach schweren Operationen oder der Imunschwäche-Krankheit Aids ist dies aber oftmals problematisch und aus diesem Grund und nur aus diesem Grund ist eine Mortalität dieses Keimes möglich.
Allen gesunden Menschen unter uns brauchen sich also absolut keine Gedanken zu machen.
Und um nun zu einem Schluss zu kommen, nochmals auf meine Vorrednerin zurück, eine Übertriebene Hygiene ist absolut Contraproduktiv was die Stärkung unseres Imunsystems angeht. Wie meine Oma schon gesagt, im übertragenden Sinne trifft das auch zu, "Dreck reinigt den Magen"

Einen schönen guten Abend
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17.01.2008 20:59 Uhr von sptx
 
+2 | -2
 
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LOL Also .. eh für einen gesunden menschen ist der MSRA völlig ungefährlich. Davon merkt man meist nicht mal was. Ich mach grad zivi innem Krankenhaus und da liegen ständig MSRA patienten die aber selber da auch nicht viel von merken aber natürlich nicht mit anderen patienten in berührung kommen dürfen und deswegen isuliert werden müssen.
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17.01.2008 21:04 Uhr von JCR
 
+2 | -0
 
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@ bonsaitornado: Nein, Desinfektionsmittel verursachen an sich keine Resistenzen (obwohl einige Bakterienstämme Resistenz z.B. gegen Säuren entwickeln können).

Das Problem sind die Antibiotika. Mittlerweile werden schon sehr starke Mittel bewusst zurückgehalten, um Resistenzbildung gegen selbige zu vermeiden.



Allerdings, dass dieser Erreger gleich eine Resistenz gegen mehrere Wirkstoffklassen aufweist, ist sonderbar.

Erstmals 1970 aufgetreten, durchaus möglich, dass da jemand mit Biowaffen experimentiert hat. (Resistenzen und auch andere Eigenschaften lassen sich mit relativ geringem Aufwand "einbauen", wie z.B. bei der modernen Insulingewinnung).

Es wäre nicht das erste Mal, dass ein genetisch veränderter Organismus für Probleme sorgt. (Beispiel: Die sogenannten Killerbienen).
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17.01.2008 21:26 Uhr von dedd1
 
+6 | -0
 
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Wieso nur die USA? In jeder Klinik, auch bei uns, gib es doch schon seid Jahren diese multiresistenten Erreger, woran jedes Jahr hunderte Sterben. Auch gibt es ja den Ausdruck von Sagrotankinder, was heißen soll das Kinder aus übertriebener Reinlichkeit vermehrt an Allergien leiden.
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17.01.2008 21:29 Uhr von tiis
 
+4 | -3
 
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gestern ging die welt unter: folglich kann uns dieser virus nichts mehr anhaben, wers nicht glaubt ist selbst schuld
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17.01.2008 21:40 Uhr von Ru-co
 
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17.01.2008 21:46 Uhr von bigdaddy32
 
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17.01.2008 21:56 Uhr von mulackswiss
 
+7 | -0
 
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zuviel ist ungesund: Es ist ja bekannt, dass die meisten Infektionen im Spital auftreten. Nun fangen die meisten Menschen auch zu Hause an. Wie einige User bereits schrieben.
Alles muss steril sein. Seht doch mal die Werbungen an, die sie im TV bringen...Sagrotan hier..Sterilosan dort....
Der Mensch hat keine Abwehr mehr und da hilft auch kein Actimel oder Aktivia.
Man ist ja gleich ein Schweinehund, wenn man sich nicht 2x pro Tag duscht.
Sauberkeit ist gut aber zuviel ist schädlicher als zu wenig.
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17.01.2008 22:32 Uhr von Acryllic
 
+12 | -0
 
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Gut, dass sich ein paar Leute auskennen :): Bei den ersten Posts (und der Nachricht selbst) habe ich mich schon gewundert, ob es witzig gemeint war oder sie wirklich keine Ahnung hatten.

(Fast) Jeder Mensch hat -wie schon richtig gesagt wurde- das Staphylococus aureus auf der Haut. Das ist keinerlei Problem da das Bakterium auf der Haut keinen schaden anrichtet.
Erst wenn das Bakterium eine Wunde gerät kommt es zu einer Infektion. Bei kleineren Wunden nimmt sich das Immunsystem dieser an und man bekommt nicht viel davon mit.

Wenn, dann zeigt es sich in Form von Eiter der "golden" aussehen soll. Daher auch der Anhang Aureus (von lat. Aurum = Gold)

Bei Operationswunden ist die Infektion meist so groß, dass das Immunsystem alleine dagegen ankommt.
Deswegen werden nach Operationen vorsorglich Antibiotika gegeben, damit es eben nicht zu einer solchen kommt (natürlich auch gegen eine ganze Reihe von anderen Bakterien)

In einem Krankenhaus gibt es nunmal sehr viele Leute, die alle Antibiotika bekommen, um eine solche Infektion zu verhindern. Dies sind allerdings die besten Bedingungen für Bakterien, um Resistenzen zu entwickeln.

Der stärkste überlebt, so ist es nunmal auch (oder vorallem) bei Bakterien. Ihre Evolution ist im Gegensatz zu unserer rasend schnell und so können sie sich auch schnell an neue Gegebenheiten anpassen.

Würde ein einzelner Mensch behandelt, so könnte so eine resistenz garnicht ausgebildet werden. Im Krankenhaus werden solche resistenten Bakterien leider ungewollt ständig "gezüchtet".

Das Problem mit MRSA ist nun, dass die Infektion nicht mit Antibiotika der Art Methicillin behandelt werden (bzw. ihr vorgebeugt werden) kann.
Es gibt aber mehr Arten von Antibiotika, als nur Methicillin.
Mit diesen kann die Infektion dann auch behandelt werden (wobei man dann wirklich aufpassen muss, dass es nicht zu neuen Resistenzen kommt)
Nicht zu vergessen kann das Immunsystem auch ein wenig gegen die Infektion ausrichten (auch bei Resitenten Stämmen), es dauert nur eben länger.

Also ist auch MRSA nicht wirklich ein Problem für normale gesunde Menschen, die sich einer Operation unterziehen müssen.

Problematisch wird es nur bei einem geschwächten Immunsystem (AIDS-Kranke, ältere Menschen, Menschen mit Immunschwächen, etc.)
bei diesen Gruppen von Menschen kann eine MRSA-Infektion tödlich verlaufen.

MRSA ist Alltag in deutschen Krankenhäusern und quasi alle im Gesundheitswesen sind mit MRSA infiziert (War ich während meines Zivildiensts sehrwahrscheinlich auch)
Allerdings verschwindet das Bakterium auch vollständig aus dem Körper, wenn man für 2 Wochen nicht mehr mit anderen Infizierten in Kontakt kommt.
Ich habe viele Leute in dieser Zeit ca. alle 2 Tage transportiert, die MRSA hatten und die meisten wurden von solchen Infektionen geheilt.

Falls ihr euch wundert: Es waren alles Dialysepatienten.
Sie mussten also nicht wegen des MRSA alle zwei Tage ins Krankenhaus ;)

Ich hoffe ihr seht jetzt, warum ihr schonmal nicht so große Panik haben müsst...

Ich wundere mich allerdings, ob in der Quelle tatsächlich von MRSA gesprochen wird (was in Einzelfällen zu Geschwüren und Lungenentzündungen, bzw. in ganz seltenen Fällen zu Blutvergiftungen führen kann)
Dann wäre die Aufmachung und der Titel der News in der Quelle (und hier) allerdings total übertrieben. MRSA ist schon lange bekannt und konnte schon oft erfolgreich behandelt werden. Von einem Super-Erreger oder einer Seuche kann man da nun wirklich nicht reden.

Was ich mir eher vorstellen kann ist, dass das Bakterium zu einem wesentlich aggresiveren mutiert ist, dass auch ohne Verletzungen zu Infektionen führt.
Bzw. auch bei gesunden Menschen mit intaktem Immunsystem längere Zeit im Körper "überleben" kann.

Trotzdem besteht immernoch die Möglichkeit mit anderen Antibiotika zu behandeln.
Ich würde mal vorsichtig darauf tippen, dass dies eine Presse-NT ist.
Ähnlich dem BSE-Skandal (sollten wir nicht schon alle an Kreuzfeld-Jakob gestorben sein ?), der uns bevorstehenden Eiszeit, der Vogelgrippe (wiederum: müssten wir nicht alle Tod sein) und so weiter und sofort.

Solche Nachrichten verkaufen sich eben gut ... das könnte ich mir auch in diesem Fall auch vorstellen.
Keine unwahrheiten, aber gut genutzte Halbwahrheiten ;)
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17.01.2008 22:43 Uhr von AnnettesMuschi
 
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17.01.2008 22:45 Uhr von Acryllic
 
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emre_e: Das kann sein ;)
Mir wurde gesagt, dass es von der Färbung des Eiters kommen soll ... aber derjenige kann sich ja auch geirrt haben...
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17.01.2008 22:51 Uhr von torschtl
 
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@acryllic: fast richtig: resistenzen entwickeln sich nicht aufgrund von antibiotika, sondern die resistenzen sind schon vorher da (durch austausch von genstücken usw.). die resistenzen sind dann diejenigen, die die behandlung mit dem antibiotika überleben.

ich arbeite im rettungsdienst. wir fahren tagtäglich mrsa patienten und keiner hat angst davor. ne offene tbc is tausendmal gefährlicher. die zahlen aus den usa sind ja nicht wirklich erschreckend. in deutschland haben den mrsa mehr menschen. ziemlich sicher...

macht euch keinen kopf, mädels und jungs
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17.01.2008 23:02 Uhr von Spetznaz
 
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Vancomycin macht auch MRSA platt!
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17.01.2008 23:09 Uhr von Acryllic
 
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@torschtl: Danke für die Verbesserung, aber so falsch steht es bei mir nicht ;)

Ich habe ja gesagt: Die Evolution der Bakterien funktioniert extrem schnell. Du hast schon recht, dass einzelne Bakterien bereits Resistenzen besitzen, aber das sind meist extrem wenige. So kann es sein, dass bei einem Patienten kein einziges Bakterium reistent ist. Bei einem anderen sind es jedoch zum Beispiel mehrere. Hier kommt die Antibiotika ins Spiel: Sie hilft alle Bakterien zu vernichten ausser denen, die eine Resistenz besitzen. Diese haben nun die Möglichkeit sich frei zu vermehren.

Die Bakterien besitzen die Resistenzen. Die Antibiotika gibt vor, in welche Richtung sich das Kollektiv entwickeln soll (eben der Stärkste = der der die Antibiotika überlebt).
Deswegen "züchtet" man ja auch die resistenten Stämme.
Ihnen wird ungewollt "freie Bahn" geschaffen.

Ich habe auch einige Zeit im Rettungsdienst gearbeitet und bei uns war es (wie vorhin gesagt) nicht anders.
Wir haben mindestens alle 2 Tage MRSA-Patienten transportiert und oft direkten Hautkontakt gehabt.
Keiner hat Angst deswegen ... muss auch keiner.
Die vorgeschriebenen Vorsichtsmaßnahmen dienen sowieso nicht wirklich zum selbstschutz, sondern zum Schutz der älteren MRSA-freien Patienten.

Diese müssen ja nicht unnötige Komplikationen durch den Transport davontragen ;)
Ich muss leider sagen, dass viele Leute im Rettungsdienst nicht daran denken ... uns wurde oft geradezu verboten eine komplett-Desinfektion des Wagens vorzunehmen, was ich angesichts der Tatsache, dass man in Krankentransport ja vorallem -->kranke<-- (also Immun schwache) Menschen transportiert etwas unverantwortlich finde.
Denn unnötige Risiken muss man wirklich nicht in Kauf nehmen...
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18.01.2008 00:59 Uhr von Boxerfreak
 
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MRSA: Der Mist is auch bei uns als Krankenhaus-Virus bekannt. Der Erreger kommt meist im Krankenhaus oder Altenpflegeheim vor. Der Mist ist dazu aber noch dass MRSA so gut wie Antibiotikaresistend is.

Geht eigendlich keinen was an, aber passt auf auf euch, mich hat der Mist mit 35 meinen rechten unterschenkel gekostet. Hatte eine Schnittwunde im Fuss u da hat der Mist sich eingenistet.

MRSA kann wirklich Tödlich verlaufen wenn es nicht entdeckt wird!!!
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18.01.2008 01:55 Uhr von maflodder
 
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Kann nur: eine üble, gemeine Teufelei von den Iranern sein.

Können wir sie jetzt endlich plätten, oder was...bitte.

Das is bestimmt so´n islamistischer Killervirus, jetzt haben wir doch genügend "Beweise" gegen den Achmadineschad.

(C;

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