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USA: Mann wird für gleiche Tat zum zweiten Mal angeklagt

In Kalifornien wurde der Mexikaner Celestino Martinez angeklagt, weil er seine Frau ermordet hat, obwohl er in Mexiko bereits seine Strafe abgesessen hat.

Er ermordete seine Frau in den USA und flüchtete anschließend nach Mexiko. Dort wurde er gefangen genommen und angeklagt und musste daraufhin sechs Jahre im Gefängnis verbringen.

Als er in die USA zurückkehrte, wurde er festgenommen und wieder angeklagt. Ihm drohen jetzt 25 Jahre Haft. Sein Anwalt verlangt, dass die Anklage aufgehoben wird, da man in den USA niemanden zweimal wegen des gleichen Verbrechens anklagen darf.


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WebReporter: meistelhoang
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Mann, Tat
Quelle: www.newsdaily.com

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2008 17:29 Uhr von sepp-des-tages
 
+7 | -16
 
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ohhhhh armer Kerl )-;
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17.01.2008 17:30 Uhr von guemue
 
+22 | -3
 
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ich weiss nicht, ob das nicht sogar rechtens ist. Die Straftat wurde in den USA begangen, der Täter aber in Mexiko verurteilt. Ergo ist der Haftbefehl und die Anklage in den USA noch nicht vom Tisch. Klar ist auch, dass in den USA eine Person wegen dem gleichen Verbrechen nicht zweimal angeklagt werden. Mal sehen wie die Sache ausgeht.
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17.01.2008 17:30 Uhr von FyodorS
 
+9 | -14
 
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ich hab das schon: 1000 mal im tv gesehen, dass man leute nicht 2 mal anklagen kann.. egal ob schuldig oder nicht , also auch wenn die freigesprochen wurden und dann neue beweise auftauchen dürfen die nicht wieder angeklagt werden. das ist in den usa genauso, komische sache.. was die sich wohl dabei gedacht haben?
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17.01.2008 17:31 Uhr von meistelhoang
 
+8 | -7
 
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sie können: die tat im nachhinein sogar gestehen
passiert nix :(
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17.01.2008 18:01 Uhr von Carry-
 
+4 | -2
 
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hmm: es würde mich doch sehr wundern, wenn ausländische prozesse unter die erwähnte regel fallen. denn wenn es so wäre, würde jeder verbrecher ins ausland fliehen und sich in einer bananenrepublik freisprechen lassen.
ausserdem ist der typ selbst schuld. ich reise doch nicht in einen staat ein, in dem ich als mörder gesucht werde!
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17.01.2008 18:11 Uhr von Tleining
 
+3 | -1
 
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@ Carry-: "Until 2004, someone who was tried in a foreign country couldn´t be tried for the same crime in California. "
Zitat aus der Quelle.

Ich glaub kaum, dass eine Bananrepublik jemanden verurteilt für etwas, das in den USA passiert ist. Um rechtskräftig verurteilt zu werden muß es ja eine gewisse Kooperation zwischen den Ländern gegeben haben. In diesem Fall zwischen der Mexikanischen und der US-Justiz. Wie soll man sonst an die Beweise kommen? Hörensagen?

Äh, wenn ich ein Verbrechen begangen, dafür im Knast gewesen und jetzt wieder auf freiem Fuß bin, würde ich mich eigentlich als unbescholtenen Bürger ansehen.
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17.01.2008 18:21 Uhr von terrordave
 
+1 | -1
 
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kennt jemand noch den film: doppelmord? da gibt es so eine ähnliche situation: eine frau wird wegen mordes anihrem ehemann verurteilt, findet nachher raus, dass er sie nur wegen ner anderen verlassen hat und dann geht sie zu ihm und erschießt ihn - legal...
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17.01.2008 18:41 Uhr von meistelhoang
 
+0 | -3
 
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ihren mann: hätte sie verklagen sollen
und vom staat geld kassieren :D
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17.01.2008 18:49 Uhr von chitah
 
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Völlig richtig so! Warum sollte man den auch mit 6 Jahren davonkommen lassen?

@fyodor:

Natürlich darf jemand wieder angeklagt werden wenn neue Beweise auftauchen! Er wurde schließlich nur aufgrund der alten Beweislage freigesprochen. Ändert sich diese, dann wird er auch wieder angeklagt! Das wichtige ist aber eben das es neue Beweise sind.

Es darf nur niemand nochmals angeklagt werden, der wegen selbiger Straftat bereits bestraft wurde. Da sind dann auch neue Beweise egal.
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17.01.2008 19:23 Uhr von Schiebedach
 
+1 | -1
 
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Dir ist beizupflichten; in zivilisierten Staaten ist das Recht des Tatortes anzuwenden. Einziges Verfolgungshindernis wäre Verjährung, die gibt es aber bei Mord nicht.
Mir ist das Recht des Bundesstaates, in dem er jetzt angeklagt ist, nicht geläufig; u.U. käme im Fall einer Verurteilung zu zeitiger Freiheitsstrafe eine Anrechnung der bereits verbüßten Zeit infrage,
Ein Anklageverbot wie oben erwähnt betrifft aber nur eine erneute Anklage in dem gleichen Land wegen des gleichen Deliktes: und dieser Fall liegt offensichtlich nicht vor. Zwar hat sein Anwalt bereits zutreffend argumentiert; nur hilft er mit dieser Aussage seinem Klienten in keiner Weise, da dieser ja eben noch nie in den USA angeklagt wurde!
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17.01.2008 19:30 Uhr von andreascanisius
 
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Boah wat n Scheiß Also man muss sich schon gewiss sein können, dass man nur einmal für das selbe Vergehen angeklagt werden kann.

Du musst doch die Gewissheit haben können, dass es auch Sinn macht ein neues Leben in Straffreiheit zu beginnen.
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17.01.2008 21:36 Uhr von neo2002
 
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Nur 25 Jahre? In den USA??? Wie kommt das?

Ich dachte, dass die in den USA bei Mord grundsätzlich lebenslänglich oder sogar (je nach Staat) die Todesstrafe (was man darüber jetzt auch denken mag) vollziehen?

Ob er die Strafe schon verbüßt hat oder nicht - der Opfer wird auch nicht mehr lebendig - ergo finde ich das rechtens!!!
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17.01.2008 22:09 Uhr von Hebalo10
 
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Der: Mann wurde nicht in den USA verurteilt. Sollte es dort zu einer Verhandlung kommen, wäre es das ERSTE Mal.
Soviel ich weiß, gibt es zwischen den USA und Mexiko kein Rechtshilfeabkommen, ergo ist es völlig egal, ob der Mann in Mexiko für einen Mord,begangen in den USA, lächerliche 6 Jahre bekommen hat oder nicht, er wird dafür in den USA gerade stehen müssen!
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17.01.2008 22:12 Uhr von Hebalo10
 
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Ach so, etwas anderes ist es, wenn dem Täter in den USA bei einem späteren Urteil die verbüßte Strafe angerechnet wird, was zum Beispiel in Deutschland gängige Rechtsprechung ist.
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17.01.2008 22:57 Uhr von LordKelvin
 
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ist fair: Ich finde das OK. Die Tat wurde in den USA begangen,also sollte er dort verurteilt werden. Was in Mexiko vorher war, ist nicht das Problem der Amerikaner. Und mal ehrlich, Mitleid hab ich für den garantiert nicht. 6 Jahre für den Mord an der Frau, wo kommen wir denn da hin? Die können ihn gerne nochmal 25 Jahre wegsperren.

An alle die es unfair finden:
Wenn ich meine Freundin steinige, weil sie mich betrügt, und dann nach XY flüchte, dort angeklagt und freigesprochen werde, dann hat sich das auch in Deutschland erledigt? Aber natürlich, würde jeder so sehen...
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17.01.2008 23:12 Uhr von Hier kommt die M...
 
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hmm: "Vegas said the time Martinez served in a Mexican prison was sufficient punishment because it was comparable to what he would have received in the United States had he been convicted of voluntary manslaughter rather than murder."

Der Typ wurde in Mexico also nur wegen vorsätzlichen Totschlags eingebuchtet, nicht wegen Mord..das könnte eine zusätzlich Erklärung dafür sein.
Und die Tat fand vor 2004 statt, zu einer Zeit also, in der das Gesetz in Kalifornien noch gültig war wegen der Doppelverurteilung.
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18.01.2008 01:41 Uhr von Scorpio76
 
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Recht: >>>Sein Anwalt verlangt, dass die Anklage aufgehoben wird, da man in den USA niemanden zweimal wegen des gleichen Verbrechens anklagen darf.<<<

Das heißt also: Ich ermorde einen Menschen, bekomme 25 Jahre Knast und wenn ich dann frei bin, kann ich alle ermorden da ich für das Verbrechen schon mal angeklagt war!!!

*ironie off*

Ausserdem: Der Typ wird auch zum ersten Mal in den USA angeklagt, das er seine Frau ermordet hat und nicht zum 2ten Mal...
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18.01.2008 02:27 Uhr von MacSimilian
 
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naja: ob einen der leid tun sollte weil er 2 mal sitzen muss, weiss ich ja nich. Schließlich ist er ein Mörder...
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18.01.2008 09:29 Uhr von Belzebuebchen
 
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So wie hier: manche reden... ich versteh die Welt nicht mehr!

Wenn ich für eine Straftat verurteilt wurde, dann bin ich anschließend für diese Tat bestraft worden.

Wieso sollt ich für die ein und die selbe Tat nochmal verurteilt werden??? Würde gerne sehen, wenn es euch betreffen würde!

Sicher sind 6 Jahre zu wenig, aber die Strafe ist abgesessen und somit erledigt.

Es seid denn die USA kocht wieder ihr eigenes Süppchen, wie immer und spielt Weltpolizei mit General Fretchenfresse vorne dran!
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18.01.2008 13:42 Uhr von LordKelvin
 
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@Belzebuebchen: Im Grunde haste ja recht, aber du darfst nicht vergessen, um was es hier geht. Man sollte damit anfangen darüber zu diskutieren, warum er überhaupt in Mexiko angeklagt wurde, wieso nicht in den USA?

Ich finde das nicht ok. Wie bereits geschrieben, nur weil ich in nem anderen Land bereits eine Strafe dafür abgesessen habe, sollte ich von meiner eigentlichen Strafe nicht befreit werden. Er hat die Tat in den USA begangen, also sollte er dort bestraft werden. Bestenfalls würde ich es akzeptieren, dass die 6 Jahre auf eventuelle 25 Jahre angerechnet werden. Mehr aber auch nicht.

Wenn du das wirklich so siehst, dann kannste quasi fast jede Strafe nur anwenden, wennste den Verbrecher erwischt. Ansonsten flüchtet er in ein Land, in dem das legal ist oder kaum bestraft wird. Wenn jemand aus Gründen der Ehre seine Schwester steinigt und dann in ein Land mit entsprechender Kultur flüchtet, dort angeklagt und freigesprochen oder zu 2 Wochen Sozialdienst verurteilt wird... findest du es dann ok, dass er wieder nach Deutschland kommen kann und dort keine Strafe mehr zu erwarten hat? Also, ich nicht....
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18.01.2008 16:47 Uhr von Knoffhoff
 
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No comprende: Bei Mord muss doch lebenslänglich verhängt werden.
Da hat Mexico gedacht: Schieben wir doch auch mal einen in die USA ab.
Unser Nachbarland USA macht es doch schließlich genauso. Kosten sparen wir uns auch noch.
Vielleicht ist das Urteil für die amerikanische Justiz zu milde und sie "mörteln" noch einen drauf.
Und wenn das Opfer noch eine Amerikanererin war, dann hat der Täter schlechte Karten.

Ein Ruf an FyodorS!
Nach Deinem Nickname zu urteilen hat Deine Tastatur doch tatsächlich GROßBUCHSTABEN.
Das waren mehr als 1000 mal im Fernsehen blödgeschaut.
Zwei Staaten, zwei Anklagen. So einfach ist das.

Dein Konterfei erklärt jedoch alles.
Übrigens: Auch die Kravatte ist nicht gerade der Hit.
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18.01.2008 17:34 Uhr von Enny
 
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Pech gehabt: Er ist ein Mörder. Und in den USA wurde er nur einmal für die Tat verurteilt.
Von daher muss er 25 Jahre absitzen.

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