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USA: Forscher klonten aus Zellen der Haut einen menschlichen Embryo

Der Wissenschaftler Andrew French hat zusammen mit seinen Leuten etwas geschafft, was vorher noch keiner schaffte. French klonte einen menschlichen Embryo aus einer normalen Körperzelle. Dies ist vorher nur dem deutschen Wissenschaftler Miodrag Stojkovic gelungen, er verwendete aber Stammzellen.

Die Forscher von der Stemagen Corporation in La Jolla in Kalifornien verwendeten 29 Eizellen von drei jungen, freiwilligen Spenderinnen. Die Kerne der Eizellen wurden entnommen und dann gab man das Erbgut eines Mannes dazu und zwar Erbgut aus seiner Haut.

Aus fünf dieser "befruchteten" Eizellen entstanden dann Blastozysten. Dies ist ein Embryo, der aus weniger als 70 Zellen besteht. Bei einem dieser Embryos konnte man das Klonen nachweisen. Die DNA-Analyse bewies es, dass der Blastozyst genetisch gleich war mit der Zelle der Haut.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Forscher, Haut, Zelle
Quelle: www.spiegel.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2008 17:24 Uhr von sepp-des-tages
 
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Klooonen: Mannomannomann, wer hat Lust in ca. 20 Jahren in einer Meute genveränderter, teilweise genetisch identischer Wunschkinder rumzulaufen??
Ich nicht!! Zum Glück sind wir ja noch nicht so weit.
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17.01.2008 17:34 Uhr von FyodorS
 
+4 | -6
 
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diese: technik könnte doch tausenden von kinderlosen paaren helfen kinder zu kriegen, wenn die männer zB impotent sind! Ich sehe da großes potential für die zukunft. nicht immer die schlechten sachen sehen !
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17.01.2008 18:02 Uhr von premois
 
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@sepp-des-tages: Ja ja, das kann auch nur von jemandem kommen der nicht an einer genetisch bedingten Krankheit leidet. Offensichtlich hat uns die Natur die Intelligenz dazu gegeben, ihr zu helfen. Also warum nicht?
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17.01.2008 18:12 Uhr von usambara
 
+2 | -6
 
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Schwachsinnn wer braucht- das außer profitgierige "Wissenschaftler".
Mit dem Geld kann tausende lebende Kinder retten, anstatt
nur eins künstlich zu erschaffen (nur für Reiche).
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17.01.2008 18:15 Uhr von Beergelu
 
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News leicht Falsch: Der betreffende Satz in der Quelle ist aber total verquer, so dass es zu diesem Mißverständniss kommen kann, weswegen das nicht dem Newsschreiber angekreidet werden soll.

Aber die Forscher haben nicht nur das Erbgut des Mannes sondern auch komplette Zellorganellen (wie z.B. Mitochondien, wie es auch in der Quelle steht) in die Eizelle eingeschleußt.

Deswegen hatte ich beim lesen der News gewundert, da mit der alleinigen Übertragung der Human-DNA des Mannes (in Form des gesamten Zellkernes) noch kein reiner Klon entstanden ist, da auch die Mitochondiale DNA übereinstimmen muss und die immer von der Mutter kommt.

Deswegen wurde auch hier die Hautzelle eines Mannes genommen, um die Klonierung genetisch einwandfrei nachzuweisen.
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17.01.2008 18:44 Uhr von xposer
 
+3 | -2
 
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Kein Wunder das so viele gegen die Gentechnik sind, bei so viel Halbwissen. Es geht nicht darum künstliche Menschen zu erschaffen, sondern um "human" an Stammzellen zu kommen. Aus diesen Stammzellen lassen sich alle anderen Zellen herstellen, also z.B. Herzmuskelzellen, Hautzellen und viele andere mehr. So kann man ganze Organe künstlich "züchten" und so Erkrankungen komplett heilen. Zu vergleichen ist das eher mit dem heiligen Gral als mit der Hölle, so wie die Sache von den meisten Kommentaren beschrieben wird. Anstatt mit Medikamenten, mit Nebenwirkungen, oder mit Transplantationen von Fremdorganen und der damit verbundenen Abstoßungsreaktionen, können so Krankheiten wirklich geheilt werden. Das sowas in Deutschland nicht erlaubt ist, ist einfach Mist und zwar gewaltiger.
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17.01.2008 19:09 Uhr von Andana
 
+2 | -4
 
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kranke welt Da wurde ein Embrio geklont... ich meine, au´ch wenn es ein Klon ist, ist ein Embrio ein Mensch. Und irgendwie haben es Menschen nicht verdient zur Forschung missbraucht zu werden. klingt das engstirnig? Vielleicht! Aber irgendwie kann ich mir in Zeiten in denen Menschen nicht mehr als Menschen sondern als Humankapital bezeichnet werden nicht anders helfen. Das ist doch eine Pervertion des Lebens
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17.01.2008 19:51 Uhr von raphaelx
 
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bleibt: wirklich zu hoffen, dass es auch nur für gute zwecke genutzt wird. allerdings glaube ich das nicht. es gibt so viele kranke menschen da draussen, die wahrscheinlich schon ganz andere sachen vorhaben.
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17.01.2008 20:18 Uhr von Homechecker
 
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jedes leben geht mal: zuende
warum künstlich verlängern?
ich denke wohl auch das man irgendwann keinen bock mehr hat zu leben
was nützt es einen wenn man nen neues herz bekommt
aber die anderen organe ihrem alter entsprechend arbeiten
das ist wie mit nem auto
man kann so viel erneuern wie man will
es wird nie wieder so sein wie man es gekauft hat
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17.01.2008 20:33 Uhr von Dusta
 
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@Homechecker: Darum gehts doch auch gar nicht.

aber wie du vielleicht weißt gibt es es Menschen die schon in sehr jungen Jahren, bzw. seit ihrer Geburt an nicht zu behebenden Herzfehlern leiden.
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17.01.2008 21:20 Uhr von XLolleX
 
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Ich bin geteilelter Meinung: Einerseits sollte man nicht in die Natur eingreifen, um irgendwelche Klone zu schaffen, doch andererseits hilft es einigen Menschen sehr stark und könnte ihnen das Leben retten. Solange es nur zu diesem Zweck eingesetzt wird, halte ich es für vertretbar, aber wo dort die Grenze ist, ist schwer zu sagen. Auch wird es leider irgendwann immer mal jemanden gaben, der so etwas missbraucht und soweit darf es nicht kommen. Nur wie soll man das verhindern?

Krankheiten heilen, mehr aber auch nicht!
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18.01.2008 00:22 Uhr von KingPR
 
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OeG (Oh euer Gott^^): Wieso seid ihr gegen Stammzellenforschung?
Wenn man weiterforscht kann man hiermit eines Tages neue Organe züchten, Krebs heilen, Lähmungen und Parkinson, Alsheimer und Badminton heilen.
Wenn man auch an der RNA - Inteferenz weiterforscht könnte man vielleicht auch noch das Altern verhindern, AIDS und alle Arten von bakteriellen/viruellen Krankheiten heilen.

Genforschung wird auch unsere landwirtschaftliche Ertragsfähigkeit steigern.

Falls uns die Ressourcen nicht ausgehen und die Leute sich endlich informieren würden, statt immer Kirchenargumente zu nutzen
(das ist böse, Gott will, dass ihr sterbt wenn ihr krank seid)
und wenn die Forschung mehr gefördert wird, dann könnte man irgendwann durchaus preiswerte Medikamente herstellen, die allen Menschen (der wohlhabenden Nationen) ein langes [und gesundes] Leben ermöglicht, sofern sie ihre Medikationen nehmen.

Aber dazu müsste man erstmal einen durch und durch laizistischen Staat schaffen, nicht so wie Deutschland mit den komischen Ethikern und Katholiken.
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18.01.2008 07:47 Uhr von Beergelu
 
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KingPR: Wenn du glaubst, das Medikamente dadurch billiger werden, bist du aber sehr blindäugig. Aber der Glaube kann ja bekanntlich Berge versetzen ;)
Egal welcher Durchbruch durch Gentechnik erzeugt wird, ist und bleibt die oberste Maxime der Wirtschaft die "Gewinnoptimierung". Und das ist das verwerfliche daran.

@Rest:
Ich selber bin vollkommen Gesund. Kenne aber jemanden mit Leukämie (immo nicht kritisch). Wär das nicht klasse, wenn man das Heilen könnte? Oder Schäuble wieder helfen könnte aufzustehen, damit er endlich zurücktreten kann?
Und was ist mit dem kleinen John Doe, der mit einem Herzfehler auf die Welt gekommen ist und obendrein noch kein eigenes Immunsystem hat (kommt vor)? Leider ist er schon 6 Jahre alt und die Ärzte haben es versäumt, seine Nabelschnur aufzuheben um daraus noch Stammzellen zu gewinnen. Wäre doch echt klasse, wenn man aus einer einfachen Hautzelle von ihm pluripotente Stammzellen schaffen könnte, die sich wunderbar dafür eignen neue Herzzellen zu schaffen, die nicht abgestoßen werden, wenn er wieder ein Immunsystem hat, da sie identische MHC-Komplexe wie die Autosomen besitzen. Und dann gleich noch ein paar Knochenmarkzellen herstellen und ihn damit Impfen. Ein paar Wochen später hat er in Immunsystem, dass sich schnell weiterentwickelt. Endlich kann er seinen bisherigen hermetisch abgeriegelten und volle 14qm umfassenden Lebensraum verlassen und mal mit anderen Kindern spielen, sein neues Kaninchen streicheln und alles machen, was Kinder in seinem Alter so tun. Könnt ihr euch seine Freude vorstellen, die er dabei empfindet? Und das wäre alles nicht möglich gewesen ohne diese Wissenschaftliche Leistung.
Aber es lässt sich immer leicht gegen etwas Argumentieren, wenn man selbst nicht betroffen ist und vor allem wenn man keine Ahnung hat (letzteres möchte ich nicht jedem hier unterstellen)
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18.01.2008 08:32 Uhr von Lykantroph
 
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Gegenargumente? Gibt es denn wirklich echte plausible Gegenargumente, ausser die rein ethischen?

Ich persönlich konnte noch nie welche entdecken, futtere schon seit Jahren Gen-Mais und andere Produkte. Warum? Weil mir dadurch keine Nachteile entstehen - ganz im Gegenteil. Das Zeug wurde ja gentechnisch verändert damits z.B. besser schmeckt, besser aussieht, länger hält etc.

Dafür ist es vielleicht ein bisschen teurer, aber es soll ja auch Menschen geben, die lieber ein argentinisches Filetsteak kaufen, für 25€. Weil´s besser schmeckt, besser aussieht...

Ich denke die Diskussion hier ist die gleiche wie:
"Ich mag blau!"
"Ich mag aber rot. Ist viel hübscher als blau."

Es kann doch jeder entscheiden wie er mag. Wer gentechnik nicht mag, lässt die Finger davon. Wer klonen nicht mag, lässt sich nicht mit daraus gewonnenen Heilmitteln behandeln. Wer Bier nicht mag, trinkt´s halt nicht...
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18.01.2008 13:59 Uhr von RupertBieber
 
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das sind so News wos mich immer irgendwie gruselt...
und dann kommen mir die Frankensteinfilme wieder in den Sinn...
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19.01.2008 17:48 Uhr von RupertBieber
 
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....Nachtrag: also der Vergleich mit Frankenstein, also auf den bin ich
gekommen, weil das ja nur eine Metapher ist, ein Gleichnis...

Dieser Dr. Frankenstein hatte eine Idee, die Vision selbst
Leben zu erschaffen und das hat er dann auch getan, und es
ist ihm auch geglückt "Gott" zu spielen...aber er hat ein Monster erschaffen...

bis jetzt ist nichts wirklich schreckliches passiert...
aber man weiss auch, das Klone seltsamerweise sehr schnell
auch wieder sterben...(siehe Dolly...)

Die viele hundert millionen jahre alte Schöpfung, lässt sich
nicht so einfach in einem Labor austricksen...

ein Glück, denn das währe fatal...
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19.01.2008 19:18 Uhr von cheetah181
 
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@KingPR & Lykantroph: @KingPR:
Ich stimme dir bei dem meisten was du schreibst zu, aber was die Landwirtschaft angeht:
1. haben wir gute Erträge, in den Industriestaaten wird eher Nahrung weggeworfen, weil zuviel davon da ist.
2. Die armen Länder haben nicht unbedingt zu wenig Nahrung, sondern keine Infrastruktur, mit der sie ihren Ertrag zu den Märkten transportieren können.
3. Die Pharmafirmen wollen verdienen und nicht Messias spielen, siehe Beergelu

WENN garantiert wird, dass Gen-Food keine Nebenwirkungen hat und dass sich die Gene nicht in die freie Natur ausbreiten, habe ich kein Problem damit. Aber beides ist oft nicht der Fall, von daher würde ich abwarten mit dem hochjubeln jeglicher Gentechnik.

@Lykantroph:
"Gibt es denn wirklich echte plausible Gegenargumente, ausser die rein ethischen?"
Gibt es denn plausible Gegenargumente außer den rein ethischen gegen "Wir töten alle Menschen, die eine Belastung für die Gesellschaft sind?"

Und es gibt trotzdem nicht ethische plausible Gegenargumente:
Wenn du die Gene einer Pflanze veränderst, kannst du nicht ausschließen, dass du an anderen Stellen als den geplanten im Genom ebenfalls etwas "zerschießt", was dir im ersten Moment nicht auffällt.
Ein anderes Problem ist die Ausbreitung der Gene, wie oben schon angesprochen:
Wenn du Mais hast, der gegen Schädlinge immun ist, weil er einen Giftstoff produziert, dann muss verhindert werden, dass sich der Pollen weiterverbreitet. Hier gibt es zum Beispiel große Probleme mit Imkereien, wenn sich die giftigen Pflanzen weiterverbreiten: Der Honig von solchen Pflanzen ist nicht zum Verzehr geeignet (ob giftig oder nur ungenießbar weiß ich nicht).
Von den Folgen einer Verbreitung in die freie Natur gar nicht zu sprechen...

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