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München: Kein Entgegenkommen für Wildmoser jun. - weiter im Gefängnis

Der im Mai 2005 unter anderem wegen Bestechlichkeit zu viereinhalb Jahren verurteilte Karl-Heinz Wildmoser, muss auch nach Verbüßung von mehr als der Hälfte seiner Strafe im Gefängnis bleiben. Der Anwalt des Verurteilten hat den Antrag bereits im Dezember 2007 gestellt.

Er wollte damit erreichen, dass der Rest der Strafe zur Bewährung ausgesetzt wird. Der Leiter der Münchner Staatsanwaltschaft, Schmidt-Sommerfeld, sagte der "SZ", dass man nichts dagegen gehabt hätte. Der Antrag wurde aber von der Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Augsburg abgelehnt.

Zur Verurteilung kam es wegen des Korruptionsfalls beim Stadionbau der Allianz-Arena. Dabei sollen insgesamt 2,8 Millionen Euro Schmiergelder an Wildmoser geflossen sein. Berufung kann Wildmoser beim OLG einlegen, wo die Richterin Knöringer zuständig ist, jene Richterin, die ihn damals verurteilte.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Gefängnis
Quelle: www.sueddeutsche.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2008 12:57 Uhr von jsbach
 
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Nach Information der SZ, soll dieser Fall bereits zu erheblichen Meinungsunterschieden in der Justiz geführt haben. Ich bin mal gespannt, wie im Spätsommer, nach zwei Drittel der Strafe entschieden wird. Ausgerechnet von der Richterin, die in damals zu viereinhalb Jahren verurteilt hatte.
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17.01.2008 18:16 Uhr von Jorka
 
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Sitzt denn der junge Wildmoser noch Ja er sitzt noch, bleibt weiter im Knast ;)
Naja im Ernst, richtig so das er weiter sitzen muss.
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17.01.2008 21:51 Uhr von Alchemistin
 
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Sonst sind doch auch immer alle dafür, dass es vernünftige Strafen gibt.
Und da er einen Teil der 2,8 Mio sicher schon ausgegeben hat, sollte ihm das schon 4 Jahre wert sein.

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