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Italien: Papst kommt nicht - Vatikan sagt Besuch der Uni La Sapienza ab

Nachdem 67 Hochschullehrer und mehrere Studenten Proteste gegen den geplanten Besuch von Papst Benedikt XVI. angekündigt hatten, sagte dieser seinen für den heutigen Donnerstag geplanten Besuch kurzerhand ab.

Gegenstand der Proteste sind die geplante Rede zu Beginn des Akademischen Jahres an der Universität und eine bereits vor knapp 20 Jahren gehaltene Rede, in der der damalige Präfekt der Glaubenskongregation den Prozess gegen Galileo Galilei beschönigt haben soll.

Der Papst wies die Vorwürfe von sich und ließ dem Rektor der Universität seine Rede, in der er die Autonomie der Forschung kritisiere - so seine Gegner - per Kurier zustellen. Das Land, allen voran Politiker und Rektoren anderer Universitäten, zeigten sich geschockt über die angedrohten Proteste.


WebReporter: Hexenmeisterchen
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Italien, Papst, Besuch, Vatikan, Uni
Quelle: www.heute.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2008 12:06 Uhr von Lopergolo
 
+14 | -7
 
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Kein Gottesvertrauen? Wenn er wirklich Gottes Vertreter auf Erden wäre, hätte er keine Angst vor Protesten oder sonstogen Störungen. "Gott schützt ihn doch sicher, oder?" :-)
Diese Kirchenheuchelei...
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17.01.2008 12:30 Uhr von preistoria
 
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Pabst? Ich weiß schon, das ist einer der häufigsten Fehler und im Kommentar wärs auch egal, aber zumindest in der News selbst sollte der Knilch immer noch PaPst heißen ;-)
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17.01.2008 12:41 Uhr von Lopergolo
 
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Also HDG ein Atheist ist ein Mensch, der nicht an die Existenz göttlicher Wesen glaubt. Das sollte doch wohl zum Allgemeinwissen gehören. Ich glaube schon an göttliche Wesen, nur nicht an das, was die Kirche daraus gemacht hat.
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17.01.2008 12:46 Uhr von Hexenmeisterchen
 
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@Preistoria: Sorry, nicht gesehen... :-(
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17.01.2008 12:50 Uhr von Fendracor
 
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@ Lopergolo und HDG: Abgesehen mal davon, dass HDG trotzdem recht hat und der Papst keine Angst um sein Leben hat, wo steht bitte, dass der Papst als Vertreter Gottes von Gott geschützt wird? Haben wir doch alle gesehen, wie J.-P. II. von Gott geschützt wurde bei dem Attentat auf sein Leben.

Egal, zu der News: Es war noch nie die Art der Kirche sich mit Kritikern auseinander zu setzen, dass muss man sich absoolut klar machen.
Die katholische Kirche ist "immun" gegen Kritik, auf Diskussionen lassen die sich nie ein!
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17.01.2008 13:24 Uhr von Username
 
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omfA: Atheismus ist die neue Religion. Hat den Vorteil das man nicht so inkonsequent sein muss und sagen: "Also ich bin kein Atheist, nur was die ganzen Götter der anderen Religionen angeht, die mich nicht sozialisiert haben, bin ich einer."

Religion. Tss!
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17.01.2008 13:40 Uhr von Lopergolo
 
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dann lügt: Wikipedia.... und du hast recht.
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17.01.2008 14:09 Uhr von Lopergolo
 
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Interpretation: Das ist Deine Interpretation diese Begriffs, aber an einer Definition kann man nichts ändern.
Das Wort "Stolz" zum Beispiel wird definiert als ein Gefühl einer großen Zufriedenheit mit sich selbst.
Wie man es letztendlich für sich definiert, positive oder negative Eigenschaft, bleibt jedem selbst überlassen.
Ich definiere Atheismus für mich so, wie oben beschrieben.

Okay? Frieden?!
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17.01.2008 17:07 Uhr von G.ott
 
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@ HDG: Um Deinen Gedanken weiter zu spinnen:

Ich bin kein Walfänger, finde das was dort angerichtet wird falsch und weise auf dei Missstände hin. (Auch wenns keinen interessiert)

Ich bin kein christilicher Kirchengänger und nehme mir auch dort das Recht heraus Mißstände die durch die Kirche entstehen (mangelde Verhütung, Religion als Vorwand etc. hinzuweisen)
Einziger Vorteil bei zweitem ist, dass religöse Spinner sich dann ereifern ;)

mfg

G.ott
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17.01.2008 20:55 Uhr von Götterspötter
 
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Oh-waia ...HDG wieder in seinem "Element" :): ** Katholibas vs. Atheisten ** ..... *lach

Wurde es auf deiner Wolke wieder zu langweilig *zwinker ....

Na ..... Ich bin ja ein "Helfender" ....

---> Hier findest du Gleichgesinte ----> http://www.kreuz.net

:d bring doch mal ein paar von den "kreuznattern" mit hier her ..... das wird bestimmt noch spassiger *lol
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17.01.2008 21:04 Uhr von Götterspötter
 
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.. und zur News Gute Entscheidung vom Papst ..... und das der Vatikan endlich eingesehen hat .... das Menschen die "wissen wollen" niemanden brauchen der etwas vom "glauben können" erzählt ?

Religion und Wissenschaft sollten sich immer mindestens 1000 Meter von einander entfernt halten ......

Ein Professor sollte nicht von DNS und Evolution in einem Dom erzählen ...... genausowenig wie der Papst in einer Uni nichts über "Adam+Eve" quasseln sollte .......

Beides gehört dort nicht hin .... :)
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17.01.2008 22:44 Uhr von jsbach
 
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Uiui, aber das bringt den guten Rethirker: das bringt den guten Rethoriker Ratzinger doch nicht aus dem Gleichgewicht siehe auch

http://www.oecumene.radiovaticana.org/...
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18.01.2008 09:48 Uhr von Ganxtapimpz
 
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Götterspötter: "Ein Professor sollte nicht von DNS und Evolution in einem Dom erzählen ...... genausowenig wie der Papst in einer Uni nichts über "Adam+Eve" quasseln sollte ......."

Nun, der Ansicht kann man durchaus sein ... aber dass diese Ansicht derart radikal von Studenten und Dozenten geäußert wird, welche sich an einer Universität befinden, die im Jahre 1303 von (Achtung, jetzt kommts ...) PAPST Bonifatius VIII. gegründet wurde, diese Story aus Absurdistan zaubert mir schon ein Schmunzeln aufs Gesicht ... ganz davon abgesehen, dass dieses linke Gesindel von 67 (von rund 4.500) Dozenten offenbar nicht für die Mehrheit spricht ... aber Mehrheiten sind den Kommunisten ja schon immer egal gewesen, hauptsache, die eigenen Interessen werden durchgesetzt, und so eine Ansicht ist ja viel besser als die katholische Kirche ... lol
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18.01.2008 17:56 Uhr von BurnedSkin
 
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@HDG: "Ich bin kein Angler. Somit bin ich in Bezug auf Nicht-Angeln sowas wie Atheist zum Nicht-Glauben. Also wenn Nicht-Glauben so aussieht, daß man die Kirche und Religionen bekämpft, dann müßte ich als Nicht-Angler, die Fischindustrie und Hobbyangler bekämpfen."

Dann wärest Du kein Nicht-Angler, sondern ein Angler-Hasser. Was natürlich gut in Deine Argumentation passt, da in Deinen Augen ja offenbar alle Nichtgläubigen in Wirklichkeit Gläubiger-Hasser sind.

Einem Atheisten kann die Kirche niemals so egal sein wie die Fischindustrie einem Nicht-Angler, denn der Nicht-Angler hat keine Nachteile durch die Fischindustrie. Ein Atheist wird aber benachteiligt im Vergleich zu den Mitgliedern der organisierten Kirchen, er hat keine steuerlichen Vorteile und wird auch ansonsten als "Ungläubiger" eher beschimpft als anerkannt. Öffentliches Geld, das in Kirchen und staatsfinanzierte Religionsanhänger investiert wird, würde ich gern anderen Bereichen zuordnen, z. B. der Humangenetik. Ich finde es nur fair, wenn sich Atheisten als Organisation dem entgegenstellen, was ihrer Ideologie widerspricht, genauso wie es sich ja auch die Kirche auf die Fahne geschrieben hat, gläubige Menschen höher zu werten als ungläubige. Warum willst Du Atheisten dieses Recht absprechen? Oder verstehe ich Dich falsch?
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19.01.2008 12:51 Uhr von alfetto150
 
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Papst: Mir Recht hat Seine Heiligkeit den Besuch abgesagt.

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