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Namibia: 58-Jähriger wird von Familie ausgestoßen

Nur durch Zufall wurde in Windhoek (Namibia) ein 58-jähriger Mann nackt, ausgehungert und dehydriert von einer Bekannten aufgefunden. Offenbar wurde er von seinem eigenen Bruder aus der Wohnung geworfen: "Das ist der einzige Platz, den wir für ihn finden konnten", so dieser.

Hermanus T., das Opfer, musste ein halbes Jahr lang in einem Hinterhof auf dem Boden schlafen. Das Essen, das er regelmäßig vom Roten Kreuz bekam, verkaufte sein Bruder offenbar für Alkohol. T. wurde wohl auch von der Familie gemieden, weil er HIV-positiv ist.

Er musste nun ins Krankenhaus eingeliefert werden, sein Zustand ist nicht stabil. Allerdings wurde noch keine Anzeige gestellt. Die Polizei räumte ein, es sei ein "unvorstellbarer" Vorfall, jedoch könne man nichts unternehmen.


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WebReporter: terrordave
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Familie, Namibia
Quelle: www.az.com.na

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2008 22:59 Uhr von terrordave
 
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Von der eigenen Familie ausgesetzt und dem Tod überlassen. Was ich aber ungeheuerlich finde ist, dass sich hier offenbar weder Nachbarn noch ein Staatsanwalt finden, die der Sache nachgehen wollen/können.
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17.01.2008 09:25 Uhr von Totoline
 
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Einfach nur krass: Aber bestätigt wohl den üblen "Trend" in dieser Welt...
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17.01.2008 10:45 Uhr von eSx.asp
 
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wie immer das die Polizei nichts unternehmen kann, weil sie die dafür verantwortlichen Personen nicht inflagranti erwischt hat.

Dann ist die Rechtssprechung in Deutschland nicht die einzig seltsame.
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17.01.2008 11:47 Uhr von Shortone
 
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leider wir das die Behörden bzw auch den rest der Menschen VorOrt ungefähr so interessieren wie ein umgefallenes Rad in China. Die haben mit ganz anderen Problemen zu kämpfen, auch wenn es traurig ist...
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17.01.2008 15:07 Uhr von polarstern82
 
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furchtbar: aber selbst wenn er keine anzeiger erstattet, also das opfer, müsste es doch möglich sein, dass er von bundesebene dafür angezeigt wird, das er das Essen was dem Opfer zustand, diesem nicht zugeführt hat.
zwar nen kleiner trost, aber erstmal ist er weg, bis das opfer selber anzeiger erstatten kann.
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17.01.2008 15:19 Uhr von Shortone
 
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was ich noch traurig finde ist das es zu diesem thema relativ wenig kommentare und views gibt. ;-(

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