16.01.08 19:54 Uhr
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Update: Skinheadverdacht bei Angriff auf Kongolesen ausgeschlossen

Am vergangenen Wochenende wurde in Köln ein 22-jähriger Kongolese von einer Gruppe unbekannter Männer beleidigt und anschließend leicht verletzt. Die Polizei ging zunächst von einem rechtsradikalen Hintergrund aus (SN berichtete).

Die beiden Tatverdächtigen, so haben die Zeugenvernehmungen inzwischen ergeben, wurden zu Unrecht beschuldigt. Sie hätten den Streit sogar schlichten wollen. Auch die Vermutung, die Täter entstammen der "Türsteher-Szene", konnte nicht bestätigt werden.

Die Polizei sucht nun nach einem dunkelhaarigen Mann mit südländischem Aussehen. Auch der Tathergang stellt sich nach Erkenntnissen der Polizei etwas verändert dar.


WebReporter: claeuschen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Update, Angriff, Kongo
Quelle: www.koeln-nachrichten.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2008 19:48 Uhr von claeuschen
 
+0 | -0
 
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Was für eine Aufregung? Zwischenzeitlich hat sogar der Oberbürgermeister gegen rechtsradikale Hintergründe gewettert.
Doch nun scheint sich die Ganze in Wohlgefallen aufgelöst. Eigentlich
ein Vorgang, wie er jeden Tag auftreten kann. Auch der Autor selbst
muss sich den Vorwurf gefallen lassen, dass er zur allgemeinen
Aufregung beigetragen hat. Dafür schon jetzt ein "ehrliches Sorry"! ;-))
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16.01.2008 20:00 Uhr von KidHamma
 
+6 | -0
 
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Was ist denn eine Türschlägerszene? Typen, die andere mit Türen vermöbeln? Leute, die Türen verkloppen? Oder Menschen, die gerne Türen zuschlagen?
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16.01.2008 20:06 Uhr von claeuschen
 
+1 | -0
 
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@Antworten: @kidhamma
haha, lustiger Hinweis, werde den Begriff ändern lassen, vielen Dank (grins)
@fBx
Dein Hinweis hat sich inzwischen erledigt (wie Du hoffentlich siehst)
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16.01.2008 20:50 Uhr von Superhecht
 
+3 | -2
 
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der Kölner Oberbürgermeister: Schramma hat sich wieder mal zum Heinz gemacht. Eine gewisse Blog-Seite hat sich ja unter anderem auf ihn spezialisiert.
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16.01.2008 21:44 Uhr von rudi2
 
+7 | -1
 
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Das ganze erinnert mich irgendwie an die Geschichte von Ermyas M., wo erst die beiden mutmaßlichen Täter sogar vom Bundesstaatsanwalt einkassiert wurden, und das Gericht letztendlich die angeblichen Nazis freisprechen musste.....
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16.01.2008 22:23 Uhr von Schiebedach
 
+9 | -2
 
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Ach nee! So simpel denkt unsere Polizei: Fällt ein Ausländer unter die Räuber, müssen es ja Glatzen gewesen sein. Das macht sich dann gut auf der ersten Seite von Zeitungen.
Wer es wirklich war, wird dann hinten vielleicht irgendwann mal berichtet.
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16.01.2008 23:16 Uhr von ShorTine
 
+7 | -2
 
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typische Politik- und Medienhetze: Jetzt warten wir mal ab, was der OBM zu diesem, oh Wunder, südländisch aussehenden Verdächtigen sagt und ob er für den ähnlich harte Worte findet. Hoffentlich hat er wenigstens den Anstand, sich öffentlich für seine Aussagen zu entschuldigen.

Es ist unfassbar:
WIE VIELE der Aufsehen erregenden Fälle von angeblichem Rechtsextremismus haben sich im Nachhinein als falsch herausgestellt?

Egal ob Sebnitz, Potsdam, Mügeln, die angebliche Hakenkreutzritzerei oder jetzt Köln: Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass die Rechten sooo blöd und brutal gar nicht sein können und dass wieder mal Unschuldige an den Pranger gestellt werden. Auf der anderen Seite hört man jetzt verstärkt von so genannter "Jugendgewalt" (siehe Links).

http://www.faz.net/...~E30E7AC928C1C4D428E7A7F12F1CACC6A~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell
http://www.berlinonline.de/...

Hoffentlich lernen Politik und Medien daraus und warten irgendwann mal den Ausgang des Prozesses ab, bis sie jemanden verdächtigen.
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17.01.2008 13:09 Uhr von wossie
 
+3 | -1
 
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@ShorTine: Auch für Sebnitz hat es von den Medien (d.h. der tatz) meines Wissens keine Entschuldigung gegeben. Selbst die BILD hat eine Wiedergutmachung versucht.
Mit solchen Vorverurteilungen erweisen die Medien und Politiker der Demokratie einen Bärendienst. Nach jeder Hexenjagd stellt sich heraus, dass vorschnell geurteilt wurde. Es gibt mit Sicherheit Straftaten von rechts - aber keiner der hochgejubelten Überfälle hat sich im Nachhinein wirklich als solcher herausgestellt.
Die Sächsische Schweiz gilt inzwischen als Ort, indem nach Einbruch der Dunkelheit grölende Nazihorden auf Ausländerjagd gehen - dabei funktioniert dort das Zusammenleben zwischen Deutschen und Immigranten sehr gut. Zu Mügeln hat es bisher keine offizielle Richtigstellung gegeben - in den Berichten ist nach wie vor von eine Hetzjagd die Rede.
Jedes Mal, wenn sich der Verdacht als falsch herausgestellt hat, verschwindet der Vorfall in der Versenkung und wird nie wieder erwähnt.
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17.01.2008 13:10 Uhr von wossie
 
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Nicht tatz: Ich meinte natürlich die taz

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