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Österreich: Polizei stoppte Tiertransport und entdeckte katastrophale Mängel

In der Nähe von Gleisdorf-West auf der A 2 machte die Polizei bei einer Kontrolle eine verheerende Entdeckung. 133 Kälber und 28 Mastrinder verbrachten die Fahrt nach Italien in einem polnischen Transporter bei einer Umgebungstemperatur von bis zu minus 30 Grad Celsius in der Nacht.

Die Tiere hatten bei der Fahrt, bei der die gesetzliche Transportdauer schon um 25 Stunden überschritten war, keine Möglichkeit, Wasser oder Futter zu sich zunehmen, da weder das eine noch das andere mitgeführt wurde. Auf Grund der geringen Raumhöhe konnten die Tiere teilweise nicht aufrecht stehen.

Gerade die jungen Kälber - das jüngste Kalb war 13 Tage - zeigten bei der Entdeckung gravierende Mangelerscheinungen. Nachdem die Tiere durch die Polizei zu einer Notversorgungsstelle befördert worden waren, nahm sich ein Amtstierarzt ihrer an und versorgte sie. Gegen den Fahrer wurde Anzeige erstattet.


WebReporter: Hexenmeisterchen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Österreich, Entdeckung, Mangel
Quelle: www.kleinezeitung.at
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2008 14:41 Uhr von Hexenmeisterchen
 
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Tiertransporte sind leider notwendig, um den Bedarf an Fleisch zu stillen. Nur sollten die Spediteure, Fahrer, Verkäufer und Käufer auf einen artgerechten Transport achten und Missstände sofort zur Anzeige bringen. Tiere in viel zu kleine Fahrzeuge zu zwängen nur um den Profit zu erhöhen ist nicht duldbar.
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16.01.2008 15:57 Uhr von rheih
 
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Warum: müssen Tiere quer durch Europa transportiert werden???

Gibt es in den einzelnen Ländern nicht genug Bauern, die solche Tiere halten können???

Einfach unverständlich...
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16.01.2008 16:00 Uhr von rheih
 
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@Autor: "Tiertransporte sind leider notwendig, um den Bedarf an Fleisch zu stillen."

Innerhalb eines Landes vielleicht, aber nicht von Polen nach Italien...
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16.01.2008 16:03 Uhr von Hexenmeisterchen
 
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Moin, sollte deine Frage an mich gerichtet sein:
Ich sprach von Tiertransporten allgemein, auch innerdeutsche. Denn auch wenn es genügend Bauern gibt, so müssen die Tiere doch zum Schlachter kommen.

Ein böhses Szenario für jeden Vegetarier. ;-)

Beste Grüße dat H.-meisterchen :-Þ
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16.01.2008 16:04 Uhr von Hexenmeisterchen
 
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DAS: überschnitt sich wohl gerade. :-)
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16.01.2008 16:16 Uhr von meisterallerklassen
 
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@Hexenmeisterchen: 1.) kannst du kaum Fleisch vom Fleisch im Supermarkt unterscheiden (deshalb wollen auch die Österreicher das AUSTRIA-Siegel behalten, was die EU abschaffen will)

2) Rinder von Polen nach Italien zu transportieren --- dort unter teilweise grausamsten Bedingungen (für die Tiere) zu schlachten und dann das Fleisch in Supermärkte in D, F, PL, CZ und überall zurückzukarren --> die Hälfte der Tiertransporte könnte man sparen - mit Sicherheit

P.S. Zum Glück hat Österreich eines der strengsten Tierschutzgesetze
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16.01.2008 23:21 Uhr von jsbach
 
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...Bei bis zu -30 Grad: in Polen nehme ich an oder war es bei uns so kalt?
topic
Mir hat schon eine Reportage gereicht, wo Tiere von Osteuropa über eine Odysseefahrt in den Libanon verschifft wurden und dann auch fast verdurstet und verletzt mit Kränen aus den Luken geholt wurden. Einfach Barbarisch. Da könnte man Vegetarier werden wenn man solche Bericht sieht.
Nur keine Geld für die Schlachttiere investieren, das schmälert ja den Erlös um ein paar Euro.....*Kopfschüttel*
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17.01.2008 13:04 Uhr von delerium72
 
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@Hexenmeisterchen: "Tiertransporte sind leider notwendig, um den Bedarf an Fleisch zu stillen."

So, nun ersatze mal Tiertransporte durch Fleischtarnsporte und dann liegst du richtig.
Das Tiertransporte nur Geldmacherei sind ist schon länger bekannt. Subventionen werden doch gerne mitgenommen. Schlachtereien gibt es überall, selbst Großschlachtereien sind häufug zu finden und rechtfertigen keine Tiertransporte über tausende von Kilometern.

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