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Afghanistan: Es wird ernst für die Bundeswehr

Die Aufgabe der deutschen Soldaten in Afghanistan umfasste im Rahmen des ISAF-Mandats bislang in erster Linie Einsätze zur Absicherung des Wiederaufbaus. Ab dem Sommer 2008 können möglicherweise echte Kampfeinsätze hinzukommen.

Es verdichten sich Hinweise darauf, dass die Bundeswehr an die Stelle der norwegischen Truppen treten soll, die derzeit im Norden des Landes stationiert sind.

Das Verteidigungsministerium bestätigte solche Planungen, wies aber darauf hin, dass diese noch nicht abgeschlossen seien. Bislang waren hohe Militärs davon ausgegangen, dass Kampfeinsätze im geplanten Umfang nicht durch das Mandat gedeckt seien.


WebReporter: PilleBille
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, Bundeswehr
Quelle: www.tagesschau.de

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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2008 09:46 Uhr von PilleBille
 
+1 | -0
 
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"Friedenssicherungen", ""Verteidigungs"-Ministerium, NATO-"Partnerschaft": Es gibt Euphemismen, bei denen einem nur noch die Suppe hochkommt...
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16.01.2008 10:19 Uhr von Schiebedach
 
+20 | -4
 
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Kampfeinsatz: Mein Vater, als Wehrpflichtiger 1941 mit Bauchschuß in Russland gefallen, wird heute noch als Nazisoldat verunglimpft und unsere Wehrmachtsangehörigen in Presse und Film als verbrecherische und feige Idioten dargestellt.
Jetzt aber sollen die Enkel dafür geradestehen und den Mist ausbügeln, den Amerikaner und Engländer in Afghanistan angerichtet haben und ihr Leben dafür riskieren, daß die USA sich alsbald aus diesem Land zurückziehen und ihre Verbündeten, wie bisher immer, im Stich lassen können.
Man sollte das bei der Stimmabgabe bei den nächsten Wahlen nicht vergessen.
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16.01.2008 10:31 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+9 | -5
 
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Wer: zum Bund geht muss (!!!) sich heute darüber bewusst sein, dass er/sie Kampfeinsätze im Ausland leisten muss. Diese Frage wird bei jeder Einstellung zum FWDLer, Zeit- oder Berufssoldaten gestellt. Das Einsatzspektrum der Bundeswehr hat sich nunmal verändert, wie auch die bald abgeschlossene Transformierung zeigt.
Da muss man bei kommenden Wahlen nichts mehr berücksichtigen.

Man kann einfach nur hoffen, dass die Kameraden gesund aus dem Einsatz zurückkehren.

Grüße dat H.-meisterchen :-Þ
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16.01.2008 10:53 Uhr von usambara
 
+9 | -6
 
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für was kämpfen? die Afghanen akzeptieren keine Besatzer und werden den
längeren Atem haben.
Aus einem "Friedenseinsatz" wird offiziell ein Kampfeinsatz,
als hätte man es nicht vorher gewußt
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16.01.2008 11:07 Uhr von Lmax1
 
+9 | -2
 
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politischer Blödsinn: > ... zum Bund geht muss (!!!) sich heute darüber bewusst sein, dass er/sie Kampfeinsätze im Ausland leisten muss ...
> Da muss man bei kommenden Wahlen nichts mehr berücksichtigen.

Punkt 1 ist natürlich richtig. Aber nur, weil die Soldaten zum Einsatz bereit sein müssen, heißt das noch lange nicht, dass es sinnvoll ist, sie auch zu jedem blödsinnigen Einsatz zu schicken. Die Entscheidung darüber ist eine politische, und daher sehr wohl für die kommenden Wahlen relevant.
Denn im Gegensatz zur Amerikanern, Engländern und zur Meinung gewisser Minderheiten, die der Ansicht sind, dass Deutschland "am Hindukusch" verteidigt wird, hat Deutschland keinerlei eigene Interessen in Afghanistan. Damit verbietet sich eigentlich jeder Einsatz dort, der über Aufbauhilfe hinausgeht.
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16.01.2008 11:09 Uhr von Kingbee
 
+11 | -3
 
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@Schiebedach: Unterschreibe deinen Kommentar absolut.

Mein Vater (dieser V erbrecher....) hat doch glatt die Frechheit besessen noch im April des Jahres 1945 beim Kampf um Breslau auf Russen zu schiessen.

Dabei ist er dann gefallen.

Wenn mir mal jemand in´s Gesicht sagen würde, die Wehrmachtsangehörigen wären alles Verbrecher gewesen, dann stände das am nächsten Tage in der Bild.
Mit Foto von mir (Im Knast) und dem Opfer (auf der Bahre).
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16.01.2008 11:13 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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Fighting for peace is like f**king for virginity.

Aber bist die Menschheit den Sinn dieses Zitats begreift, hat sie sich sicherlich schon selber ausgerottet.

Hat einer den Film "Comet Impact" gesehen?
Anfangs war der noch ziemlich realistisch: "Was? Das Ding einschlagen lassen? In Amerika??? Nix gibts". Als Fiktion war´s erst zu erkennen, als die Amis sich dann doch geopfert haben, zum wohle des Restes der Welt.

Manchmal denke ich, dass die USA ein Hauptgrund für die Kriege dieser Welt sind, und dass es nicht schlecht wäre, wenn der Film zur Realität würde.
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16.01.2008 11:23 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+2 | -0
 
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@Lmax1: Okay, deinen Einwand, die Wahlen betreffend kann ich nachvollziehen! So hab ich des vorhin nicht betrachtet.

PlusPunkt. :-)
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16.01.2008 11:53 Uhr von racepig55
 
+2 | -1
 
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Auslandseinsatz: @Oberlehrer
Wehrpflichtigen kann man einen Auslandseinsatz nicht befehlen. Allerdings (glaub ich) kann man sich freiwillig melden.
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16.01.2008 11:54 Uhr von Hexenmeisterchen
 
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Wehpflichtige: werden nur im Deutschland nahen Ausland eingesetzt (Holland). Hat den Vorteil man bekommt Auslandszulagen. ;-D
Ein Einsatz in Kriesengebieten ist z.Z. auch per Befehl eher undenkbar. Man kann sich als "freiwilliglängerdienend" (FWDLer) ins Ausland versetzen lassen.
Der Einsatz wird immer befohlen, Marschbefehl statt ich geh da mal rüber. :-)
Generell hat aber jeder Soldat die Möglichkeit, einen Auslandseinsatz zu verweigern.
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16.01.2008 12:03 Uhr von bommeler
 
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das friedensministerium: auf der hardhöhe, ich lach mich tot
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16.01.2008 12:03 Uhr von horus1024
 
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Der ganze Afganistaneinsatz ist Sinnlos: Kann nur jeden empfelen das Buch zu lesen.http://www.endstation-kabul.de/
und sich darüber zu imformieren, wie die Politik mit den Soldaten umgeht und was so in Afganistan passiert. Es ist wirklich traurig, wir hier mit unserm Geld umgeganggen wird und wie mit den Angehörigen der Bundeswehr umgegangen wird. Im Erstfall können die Bundeswehrangehörigen nicht mal sicher aus Kabul evakuirt werden.
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16.01.2008 12:47 Uhr von Bibip
 
+4 | -1
 
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Die Gründungsväter der BRD haben definitiv ausgeschlossen, dass von Deutschland aus jemals wieder Krieg geführt wird, und das mit Recht!
Doch unsere Politiker sind Rechtsverdreher, Kriminelle, verstoßen fast täglich gegen unser Grundgesetz.
Im Prinzip ist längst eine Revolution fällig. Und dann alle Politiker (alle!) aufs Schafott!
Bibip
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16.01.2008 13:17 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+1 | -0
 
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@bommeler: Schon mal hoch maschiert?! Da wirst auch du zum Mörder, wenn du das Gefühl hast den Marsch abbrechen zu können... ;)
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16.01.2008 13:17 Uhr von WordBearer
 
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Vermutungen? Schonmal jemand was von Harekate Yolo und Harekate Yolo II gehört?
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16.01.2008 13:20 Uhr von Hexenmeisterchen
 
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16.01.2008 17:38 Uhr von snm
 
+0 | -0
 
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@ Hexenmeisterchen: "Generell hat aber jeder Soldat die Möglichkeit, einen Auslandseinsatz zu verweigern."

Dafür muss er aber einen guten Grund haben. Oder um es anders auszudrücken, wenn er der Meinung ist der Einsatz ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar oder widerspricht anderen Gesetzen, kann er die Mittel der WBO nutzen. Das dürfte aber nicht viel Helfen, wenn der Einsatz klar im Rahmen eines Bundestagsmandats abläuft.

Zur News:
Über die Ablösung der Norwegischen Quick Response Force wird der Bundestag sicher noch abstimmen müssen, schon mit Blick auf eine neue Gesamttruppenstärke in Afghanistan. Kampfeinsätze sind grundsätzlich auch mit den beiden jetzigen Mandaten möglich. Ich glaube Deutschland ist auch das einzige Land das so blödsinnigen Bezeichnungen wie "Einsätze zur Absicherung des Wiederaufbaus" verwendet. In allen anderen Ländern heißt das klipp und klar Krieg oder Kampfeinsatz in Afghanistan. Abgesehen davon ist das Verhältnis von Militäreinsatz zu Wiederaufmaßnahmen eher ein Witz.
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16.01.2008 17:49 Uhr von tiis
 
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och nöö: alle sind böse auf afganistan was haben sie denn gemacht? böse böse
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16.01.2008 18:16 Uhr von ElChefo
 
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Also nur um es mal gesagt zu haben, dasselbe galt schon zu den Eingaben des netten Herrn von der FDP vor einigen Wochen.
Und jetzt macht euch auf die Prise Wahrheit gefasst, die niemand für möglich gehalten hat:
Eine Armee ist tatsächlich auch zum Kämpfen da!
Nicht nur zum Auslachen, Anspucken und drüber nörgeln. Man mag es sich gar nicht ausmalen.

Mal im Ernst, was habt ihr erwartet? Ein Kaffeekränzchen? Kaffee trinken, lächeln und für die Presse gut aussehen, nur halt mal im Ausland? Nur weil bei Friedenssicherung "Frieden" drinsteckt, heisst das nicht, das man nicht auch selbigen erkämpfen muss.

Was das präsentierte Halbwissen angeht:
GWDL (W9) werden grundsätzlich NICHT ins Ausland geschickt.
Ab FWDL ist (auf eigenen Wunsch) eine Auslandsverwendung möglich, dann wird die Dienstzeit rund um diesen einen Auslandseinsatz herum gestaltet, sprich, Grundausbildung, Dienstpostenausbildung, Auslandsvorausbildung in zwei Modulen, Urlaubsphase, Auslandseinsatz, Nachbereitung im Heimatland, Restdienstzeit, BFD, Resturlaub, Dienstzeitende. In der Reihenfolge.
Auslandseinsätze werden grundsätzlich befohlen. Allerdings gibt es mehrere Wege, solch einen Befehl zu bekommen, man kann sich durchaus auch auf einen Dienstposten in einem Einsatzkontingent bewerben. Das geschieht in der Regel im zuständigen Lagezentrum der personalführenden Dienststelle.
Desweiteren steht jedem Soldaten gleich welcher Statusgruppe (GWDL, FWDL, SaZ, BS) an jedem Zeitpunkt seiner Laufbahn die Kriegsdienstverweigerung frei, gleichwohl auch der Beschwerdeweg nach der WBO und WDO sowie der Gang zur Militärseelsorge. Wer mit irgendeinem Teil des militärischen Lebens nicht zurecht kommt, der schafft es in der Regel dann auch - so er es denn wirklich ernst meint in seinem Bestreben - eine Lösung zu finden, Hilfe wird dabei genug geboten.
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16.01.2008 18:33 Uhr von Bibip
 
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Hallo ElChefo: die Bundeswehr wurde damals nicht dafür geschaffen um im Ausland z.B. als Legionäre zu kämpfen, sondern einzig das Gebiet der BRD zu schützen. Hauptsächlich gegen den Warscheuer Packt.
Dabei wurde schriftlich fixiert, dass kein deutscher Soldat im Ausland eingesetzt werden darf. Deswegen erfand die SPD und die Grünen ja diesen verbogenen Satz: "Verteidigung Deutschlands am Hindukusch" Das glaubt zwar niemand, doch es hört sich nach Verteidigung an. Schließlich haben uns die Taliban die Vernichtung angedroht und den Krieg erklärt... oder doch nicht?
Nicht umsonst sind unsere Politiker mehrheitlich Rechtsanwälte. Sie verdrehen die Wahrheit so wie sie es brauchen.
Jeder Soldat der außerhalb deutscher Grenzen sich befindet verstößt gegen unser Grundgesetz!
Eine Verteidigungsarmee ist mitnichten ein Kaffeekränzchen. Oder sind die Schweizer und Österreicher Schlappschwänze?
Die halten sich an ihr Grundgesetz.
Bibip
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16.01.2008 19:13 Uhr von ElChefo
 
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@Bibip: Also, ohne jetzt arrogant klingen zu wollen, die Rechtsgrundlagen meines Berufs musst du mir nu nicht erklären. Was ich wohl allerdings machen muss, ist wohl einige Grundlagen vermitteln, die dir scheinbar am Rande deiner Polemik zu entgehen scheinen.
Die Bundeswehr wurde zu Zeiten des kalten Krieges als deutscher Beitrag zu westlichen Bündnissen wie WEU und NATO geschaffen. Wie wir nun aber alle wissen, ist der kalte Krieg beendet worden. Die Bedrohungslage hat sich grundlegend geändert. Was für dich als "Endnutzer" des Produktes "Sicherheit" eigentlich doch gut ist. Es wird keine grosse Panzerschlacht in der Fulda-Ebene mehr geben, keine Luftlandeoperationen im Ruhrgebiet, und vor allem keinen Todesstreifen, der mitten durch unsere Heimat geht.

Dummerweise gibt es immer noch böse Menschen die böse Dinge tun wollen, und da führt halt kein Weg drumherum, die Kräfte, die man hat, so umzustrukturieren, um den neuen Bedrohungsarten gerecht zu werden.
Der Punkt, auf den deine "Argumentation" letztlich hinausläuft, wird in dem Augenblick Makulatur, in dem du dann mal ins Grundgesetz schaust und feststellst, das a. im Inland grundsätzlich die Polizei zuständig ist, b. die Bundeswehr eben KEINE reine Verteidigungsarmee mehr ist (seit mittlerweile gut 17 Jahren) sondern eine Einsatzarmee im Bündnis.
Letztlich disqualifiziert dich allerdings die Aussage, das alle Soldaten im Auslandseinsatz gegen das Grundgesetz verstossen. Wenn du damit meinst, das sie gegen deine MEINUNG oder etwa deinen Sinn für Recht und Gerechtigkeit verstossen, okay, das ist deine Sache, aber das ist noch lange nicht Gesetz.
Und dein Bezug auf unsere österreichischen Kameraden ist an sich zwar unfair, allerdings gleichwohl von Unwissenheit geprägt, dienen doch Österreicher sehr wohl in Afghanistan, bei ALTHEA in Sarajevo, bei UNDOF auf dem Golan, AMIS2 in Äthiopien als auch in Zypern bei UNFICYP nur um mal ein paar zu nennen.
Was unsere Schweizer Freunde angeht, also bitte, zu allererst mal ist die Schweiz ein Sonderfall, da sie in allen Bezügen immer Neutral war/ist und KEIN TEIL einer europäischen Bündnisstruktur ist (weder NATO noch WEU oder vergleichbar). Trotz alledem ist die Schweiz sehr wohl in einigen OOA-Einsätzen vertreten. Auch hier wieder Kosovo, Bosnien, Afghanistan, man möge auch Korea nicht vergessen.
Nächstes Mal recherchier ein wenig besser, bevor du wieder Minuspunkte vergibst und dich in warmer Luft verläufst. Danke.
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16.01.2008 19:45 Uhr von andreascanisius
 
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Oh Gott lasst diese deutschen Luschen da raus...ich befürchte gegen die kampferprobten gegner haben die keine Chance. Die kommen doch alle um...ich meine schaut euch mal deutsche Soladaten an...und dann schaut euch mal die Taliban an...oder auch nur die Amis...
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16.01.2008 20:21 Uhr von XZeusX
 
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Schiebedach: "Jetzt aber sollen die Enkel dafür geradestehen und den Mist ausbügeln, den Amerikaner und Engländer in Afghanistan angerichtet haben und ihr Leben dafür riskieren, daß die USA sich alsbald aus diesem Land zurückziehen und ihre Verbündeten, wie bisher immer, im Stich lassen können."


lol .. die USA lassen also ihre Verbündeten "immer" im Stich? lol ... also gegen verbohrte Fundamentalopposition ist ja prinzipiell nix einzuwenden aber geschichtliche Fakten sollten auch für dich gelten, oder nicht?

Haben die USA (West-)Europa nach dem 2. Weltkrieg im Stich gelassen? Im Gegenteil, die USA haben den Sowjets mehrmals klargemacht dass ein Angriff auf Europa einen nuklearen Vergeltungsschlag der USA zur Folge haben würde ... noch in den 80er Jahren des 20. Jhd. hat Reagan das klargestellt ... beschäftige dich mal ein bisschen mehr mit Geschichte und schau mal über den Tellerrand
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16.01.2008 20:26 Uhr von XZeusX
 
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Bibip: "Jeder Soldat der außerhalb deutscher Grenzen sich befindet verstößt gegen unser Grundgesetz!"

"Dabei wurde schriftlich fixiert, dass kein deutscher Soldat im Ausland eingesetzt werden darf."



Reichlich mutige Worte ... zitiere doch bitte mal den GG-Artikel, der genau das aussagt. Diesen Artikel wirst du nicht finden, weil es ihn nicht gibt. Aber bei dir ist es wie bei so vielen SN-Usern ... wenn mir was nicht passt, dann erfinde ich einfach irgendwas, damit es danach passt.
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16.01.2008 20:34 Uhr von snm
 
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@ ElChefo: "Dummerweise gibt es immer noch böse Menschen die böse Dinge tun wollen, ..."

Nur haben wir nicht das Recht festzulegen wer böse und wer gut ist, solange wir nicht Angegriffen werden (ein Terroranschlag von unbekannten Tätern in den USA begründet für mich keinen Bündnisfall). Ein Land wie Afghanistan anzugreifen, nur weil irgend ein Terrorist möglicherweise mal dort war, entspricht nicht meinem Verständnis vom Völkerrecht. Das ich in diesem Land nach dem Angriff eine Marionettenregierung installiere und mir von dieser dann die Legitimation für eine weitere Besatzung hole, auch nicht.


"...und da führt halt kein Weg drumherum, die Kräfte, die man hat, so umzustrukturieren, um den neuen Bedrohungsarten gerecht zu werden."

Das ist der Bundeswehr scheinbar noch nicht gelungen:
http://www.zeit.de/...
http://www.geopowers.com/...
Wir sollten erstmal unsere Hausaufgaben erledigen, bevor wir über eine Ausdehnung der Mandate nachdenken.

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