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Ab dem 1. Juli wird Windows XP nicht mehr verkauft - Petition soll das verhindern

Wenn es nach Microsoft gehen soll, wird das Betriebssystem Windows XP nur noch bis zum 30. Juni 2008 verkauft. Das US-Computer-Magazin "InfoWorld" will dagegen angehen; es will mit einer online-Unterschriftenaktion Microsoft dazu bringen, XP weiter zu verkaufen.

Das Computer-Magazin setzt sich so dafür ein, weil es eine große Anzahl von XP-Nutzer-Mails bekommen hat. Vor allem Unternehmen sehen keine Vorteile darin, auf das neue Microsoft-Produkt Vista umzusteigen. Man will, dass XP weiter angeboten wird, zumindest bis Windows 7 rauskommen wird.

InfoWorld-Chefredakteur Galen Gruman meint, dass sich Millionen an XP gewöhnt hätten, sie würden keinen Grund sehen auf Vista umzusteigen. Er vergleicht XP mit einer "schöne[n] Wohnung", für die man jetzt einen Räumungsbefehl erhalten hätte.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Verkauf, Windows, XP, Windows XP, Petition, Petit
Quelle: computer.t-online.de

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43 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2008 16:09 Uhr von Lucky Strike
 
+27 | -4
 
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is doch eigentlich ein freibrief für kopieen: unlizensierter art.
wenn man etwas unbedingt braucht, aber vorenthalten bekommt, wäre das nur noch die einzige möglichkeit :)

das der xp verkauf eingestellt werden muss ist klar, aber jetzt doch noch nicht. ich finde wenn der verkauf gleichzeitig mit dem support 2014 gestoppt wird, wäre das noch akzeptabel.
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15.01.2008 16:11 Uhr von peteradolf86
 
+19 | -24
 
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lachen oder weinen: Hallo,

ich bin mir gerade am überlegen ob ich lachen oder weinen soll, wo ich diese News so lese.
Das muss man sich mal vorstellen was sich Microsoft da raus nimmt. Und sie können es ja anscheinend, da sie ja in gewisser Weise Monopolist sind, und viele denken dass sie keine Alternative hätten.
Na ja mir persönlich kann es ziemlich egal sein, nutze nur noch Linux (Ubuntu) und bin damit vollkommen zufrieden. Unter anderem weil ich es leid war mich von MS bevormunden zu lassen.
Ansonsten denke ich wird Vista seinen Beitrag dazu leisten dass noch mehr Leute sich zumindest mal Linux ansehen werden.
Vista ist Müll, und die Funktionen (wie neues Dateisystem) die interessant waren, und urspünglich geplant waren, wurden ja gestrichen, was es nur noch uninteressanter macht.
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15.01.2008 16:29 Uhr von Carry-
 
+21 | -1
 
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naja: prinzipiell ist es ja microsofts gutes recht zu entscheiden welche produkte sie verkaufen und welche nicht. allerdings frage ich mich, ob sich ms damit nicht selbst schadet, denn nicht jeder der xp haben will, wird dann automatisch vista nehmen.
ich werde xp, neben ubuntu, auch noch solange wie möglich nutzen. da beide systeme stabil und sicher laufen, gibt es keinen grund umzusteigen.
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15.01.2008 16:35 Uhr von dynAdZ
 
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15.01.2008 16:43 Uhr von Bjorn42
 
+7 | -22
 
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15.01.2008 16:50 Uhr von crazydoc
 
+7 | -5
 
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wie erwähnt die günstigere Variante eines OS sind LinuxDistri. Und Upgradestress gibt es nicht, wie bei Windows. Und ob Quadcore oder Octacore, ist Linux egal. Lediglich die Anwendugen müssen hinterher ziehen.
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15.01.2008 16:57 Uhr von Lustikus
 
+13 | -10
 
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Ach Kinners: Linux ist ja schön und gut auch ich hatte es installiert.
Da ich derzeit mit meinem Schwager zusammen einen Server betreibe MUSSTE ich mich auch wieder damit auseinandersetzen weil unsere Joomla-Webseiten mit Windows Server nicht vernünftig zusammenarbeiten.

SO viel Nerven wie mich die Konfiguration dessen gekostet hat... das hatte ich bei Windows noch nie!

Mag an dem dort installierten SuSE Linux liegen (damals boten sie noch nichts anderes an) aber nee das ist mehr Krampf als alles andere!

Zur News: Sollen sie XP ruhig plattmachen ich finde auch daß es ein gutes Betriebssystem ist aber meine 2 Rechner laufen wunderbar mit Vista!
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15.01.2008 16:59 Uhr von Polymat
 
+8 | -3
 
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Probleme ? @dynAdZ

[quote]Ich hab Vista mittlerweile auf drei Systemen und hab wesentlich weniger Stress wie früher mit XP. [/quote]

wo hast du stress ? ich habe mein xp seit 5 jahren auf meinem rechner und das ohne probleme oder neuinstallationen, wenn man es pflegt bleibt es auch sauber. und wer hat immer das geld für eine neue rechnenmaschine ? auf mein rechner würde vista garnicht mehr stabil laufen, nur wozu brauch ich vista ? wenn xp für noch mindestens 5 jahre support gibt sollte das allen helfen, bis dahin hat bill eh wieder zwei neue betriebssysteme ausgegeben .....
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15.01.2008 17:01 Uhr von Totoline
 
+6 | -0
 
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Tja: Die Verkaufszahlen von Vista liegen weit hinter den Erwartungen. Nun wird man dazu gezwungen es zu nehmen, will man bei Win bleiben.
Eigentlich ein Armutszeugnis - Da wird auf "Frickelbrüder" geschimpft, weil diese den Support bei ihren Produkten (verständlicherweise) Zeitlich beschränken und nun dieses Eigentor.
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15.01.2008 17:08 Uhr von Totoline
 
+5 | -3
 
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@Lustikus: "SO viel Nerven wie mich die Konfiguration dessen gekostet hat... das hatte ich bei Windows noch nie!"

So viel ist doch da nicht zu Konfigurieren. Die Linuxsysteme bringen von Haus aus alles mit um einen ordentlichen Serverbetrieb ermöglicht. Das man sich etwas umgewöhnen muss ist klar. Genauso muss man sich aber erst an Win gewöhnen, wenn man dieses nicht schonmal benutzt hat.
Ich hatte nie einen Win-Server laufen und bin voe einem Jahr ebenfalls bei dem Desktop auf Linux gegangen. Mittlerweile finde ich mich mit Win nicht mehr so gut zurecht.
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15.01.2008 17:18 Uhr von rw999
 
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Pro Linux: Wenn umsteigen, dann gleich richtig.
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15.01.2008 17:18 Uhr von Bjorn42
 
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Zum Thema Support: Also in Bezug auf die Supportzeit finde ich, dass man sich nun gerade bei Microsoft nicht beschweren kann. XP kam 2001 raus, dass ist in der Technikwelt doch eine halbe Ewigkeit. Und jetzt wird nur der Verkauf eingestellt, nicht der Support.

Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber ich glaube zu dem Zeitpunkt war ich noch mit eine 800 MHz Duron unterwegs. Mir fällt nicht mehr viel aus der Zeit an, wofür es noch Support gibt oder gar Kaufmöglichkeiten.
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15.01.2008 17:29 Uhr von MissionX
 
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XP Einstellung: Wäre schon sehr schade wenn XP nicht mehr verkauft werden sollte.Das Betriebssystem ist nach Win 98 das System was meines Erachtens am ruhigsten und sichersten gelaufen ist oder läuft.

Sollte 2012 dann noch der Support oder die Updates eingestellt werden bin ich wohl gezwungen mich mit Linux auseinander zusetzen.
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15.01.2008 17:30 Uhr von atani
 
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Microsoft, Linux, Apple: Jedes Betriebsystem hat seine Vorzüge und Schwächen.
Dos, Windows 3.11, Windows 95, Windows 98, Windows 2000, Windows XP. Diese Betriebsysteme hatte ich installiert und muss sagen, dass sie immer Stabiler und Leistungsfähiger geworden sind.
Zwischendurch hantierte ich viel mit Linux rum. Letztendlich hat mich aber der Apfel eingeholt und bin komplett auf Macintosh umgestiegen. Jedem das seine - jeder kann sein Betriebsystem frei wählen.
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15.01.2008 17:38 Uhr von Totoline
 
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@ MissinX: Keine Sorge! Wenn die Entwicklungen bei den Linux Distris so weiter geht, sollte ein Umstieg 2012 wirklich kein Problem mehr sein. Ist er ja eigentlich jetzt schon nicht mehr....
Im übrigen kannst Du mit OpenOffice auch die "Neuen" Office 2007 Dateiformate ohne Probleme öffnen (*.xlsx etc.)
Dafür musst Du bei denen z.B. auch wieder Dein Geld rüberwachsen lassen, da es von älteren Officepaketen nicht erkannt wird.
Traurig, traurig.....
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15.01.2008 17:51 Uhr von hboeger
 
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Warum ? ich bin auch der Meinung, dass XP eine prima Sache ist. Benutze es schon lange problemlos.
Aber Update würde genügen. Nur weil XP nicht mehr verkauft werden soll, muss man noch kein Vista installieren.
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15.01.2008 17:54 Uhr von hpipe1985
 
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nicht zu fassen. ey leute. Jedes Unternehmen stellt irgendwann seine alten Produkte ein. So macht das Microsoft auch. Absolut korrekt also. Was soll dieses Rumgeheule das Xp weiter verkauft werden muss.
Soll VW auch noch den Käfer bauen oder was?
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15.01.2008 17:57 Uhr von vst
 
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ach ja: ich bleibe privat weiter bei 2000, im büro haben wir jetzt alles auf xp.
das bleibt auch ein paar jahre so.

und linux ist keine variante. da brauchen wir nicht mal drüber nachdenken.

80% unserer zeit arbeiten wir mit programmen, die auf linux nicht laufen.
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15.01.2008 18:09 Uhr von snm
 
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Sollen sie ruhig einstellen: Wer bis jetzt noch keine Windows XP Lizenz hat, wird die auch in Zukunft nicht vermissen. Alle anderen können das OS ja mit "extended support" (http://www.heise.de/...) bis 2014 weiter nutzen.

Und dann können wir weiter sehen, zumindest wird sich dann kaum die Frage nach Windows XP stellen. Mal sehen wie der Nachfolger von Vista aussieht, der nach der Roadmap von Microsoft 2010 erscheinen soll.
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15.01.2008 19:25 Uhr von Botlike
 
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Kopien dann legal? Werden die sogenannte "Raubkopien" dann legal? Es kommt ja dann niemand mehr zu Schaden, weil Microsoft ja eh keine Einnahmen damit mehr machen kann.
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15.01.2008 19:35 Uhr von snm
 
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@ Botlike: Du kleiner Komiker :-)

Du sollst Vista kaufen und nicht XP Raubkopieren.
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15.01.2008 19:46 Uhr von müderJoe
 
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aha: dann kann ich ja jetzt guten Gewissens auf Ubuntu umsteigen!

Weil Windows Vista ist eh gerade so Inkompatiebel
Amen!
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15.01.2008 19:58 Uhr von T¡ppfehler
 
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XP wurde seit 6 Jahren so oft verkauft, dass es: mittlerweile egal sein sollte, ob MS noch ein paar weitere verkauft. Die ersten Rechner mit XP sind bereits verschrottet. Damit sind wieder einige Lizenzen frei, die man auf neuen Rechnern nutzen kann. Im Gebrauchtsoftwarehandel wird man sie noch ein paar Jahre lang bekommen. Und sie sind immer noch, wie neu ;-)
Schlimmstenfalls kauft man sich ein Vista Business und darf dann auch ein XP Pro installieren.
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15.01.2008 20:08 Uhr von Lustikus
 
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@Totoline: Im Prinzip hast du recht... nur sind die Pakete, die gerade bei SuSE dabei sind, sowas von unsicher und alt daß man upgraden MUSS. Und wenn ich dann sehe daß ich mit dem tollen Yast zwar auch php5 installieren kann, es aber dann so kompiliert wird daß die Hälfte fehlt, muß man es manuell einbinden. Viel Nerven vor allem wenn man sicher unterwegs sein will, mit gutem AntiSpam-Filter und Virenscanner und SSL-Verschlüsselung für die eMails... das dauert ein paar Wochen
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15.01.2008 20:18 Uhr von TryAgain
 
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microsofts planung sah vor enigen monaten noch eine fortführung bis ende januar 2009 vor. deadline für oem-xp ist 31.1.08, das ist bekannt aber nicht weiter schlimm da vorinstallierte xp-laptops meist überteuert sind.

es werden einige auf linux umsteigen und vista umgehen. aber das ist nach wie vor ein verschwindend geringer teil. sonderkonfigurationen oder individuelle wünsche sind in linux numal nicht so einfach umzusetzen wie auf windows. schaut euch die verbreitung von IE und usern ohne SP2 im net an, daran lässt sich ableiten wieviele versierte fähige user unter ihnen sind.

aber wieso beunruhigt das? xp lizenzen gibt es doch noch, wer eine kauft kann die bis min 2014 (bis dahin werden systemkritische sicherheitsupdates zur verfügung gestellt) nutzen, also versteh ich den rummel nicht. meine lieferanten decken sich ein, die preisschraube wird sich etwas nach oben drehen durch solche meldungen, das ist wohl sehr warscheinlich. dennoch: neue pcs nur noch mit vista? wer sagt denn so einen stuss?
wenn die pfennigsfuchser unter euch lieber bei saturn oder aldi einkaufen gehen müsst ihr damit leben. lasst euch einen richtigen pc bei pc-spezialist, microtrend oder auch vobis (wobei die sehr nachgelassen haben) zusammenstellen und ihr bekommt auch ein xp-sb dazu.

einfach eine freie systembuilder-version günstig kaufen und der zukunft beruhigt in die augen schauen. denn die kann man ohne weiteres, entgegen einer weitverbreiteten meinung, beliebig oft aktivieren und ebenso auf unterschiedlichen rechnern installieren und aktivieren.

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