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Dresden: 200 Jahre alte Rotbuche gefällt, Arbeiten dauerten sechs Stunden

Am heutigen Dienstagmittag wurde in Dresden eine 200 Jahre alte Rotbuche gefällt. Es dauert sechs Stunden bis der Baum fiel. Die Buche war der Waldschlößchenbrücke, die demnächst gebaut werden soll, im Weg. (SN berichtete bereits mehrfach.)

Seit Mitte Dezember vergangenen Jahres hatten Mitarbeiter der Umweltschutzorganisation Robin Wood die Rotbuche besetzt gehalten. In der Nacht von Montag auf heute war die Buche und der Bereich darum von Polizisten geräumt worden.

Im Vorfeld war es den Baumbesetzern und den Demonstranten zweimal gelungen, die Fällaktion zu verhindern.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Arbeit, Dresden, Stunde
Quelle: www.n-tv.de
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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2008 15:15 Uhr von Lustikus
 
+3 | -11
 
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@Autor: haben die 200 Jahre gebraucht um sie zu fällen oder ist sie 200 Jahre alt? ;-)

Schau dir mal die Überschrift an *g*
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15.01.2008 15:15 Uhr von misantroph
 
+13 | -2
 
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jaja der lauf der natur: in 200 jahren gewachsen, in 6 stunden zerlegt
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15.01.2008 15:16 Uhr von trench
 
+8 | -2
 
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ob da: in der überschrift wohl ein wort fehlt?

@shortnews, wann werden eigentlich die kommentatoren für das finden und verbessern von fehlern bezahlt? euch sollte man dafür jedenfalls kein geld geben.
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15.01.2008 15:20 Uhr von Lucky Strike
 
+5 | -3
 
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hoffentlich bekommen die den status: "weltkulturerbe" aberkannt wäre zumindest ein wenig vergeltung.
die natur hat viel entwickelt, aber vor der waffentechnik hätte sie nicht stoppen dürfen :)
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15.01.2008 15:34 Uhr von intuitiv7
 
+8 | -4
 
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wegen einer brücke die keiner wirklich braucht wird ein so schöner baum getötet - hätte mann die brücke nicht 30 m weiter bauen können???
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15.01.2008 16:36 Uhr von Lustikus
 
+3 | -0
 
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@intuitiv7: natürlich mit immensen Mehrkosten weil die Straßen umgelegt werden müßten!

Warst du schonmal da?
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15.01.2008 16:44 Uhr von awv
 
+8 | -2
 
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Mal aus einer anderen Position: Die Fällung den Baumes sowie der gesamte Bauprozess ist das Produkt einer Demokratischen Entscheidung der Bürger Dresdens, welche mit einem Bürgerentscheid für die Brück votiert haben. Die gesamte Diskussion über den Bau, und vor allem die Verzögerungen des Baubeginns zeigen einmal mehr, dass Politiker als auch sogenannte Aktivisten die demokratischen Gesichtspunkte unseres Staates nur dann anerkennen, wenn sie diesen Personen helfen.

Wenn eine Abgeordnete des Landtags (Bündniss 90) offen zugibt auf Zeit zuspielen, damit der Bürgerentscheid ungültig wird, ist das ein offener Angriff auf das demokratische Mittel des Bürgerentscheids und somit auf ein verfasstes Grundrecht.
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15.01.2008 16:46 Uhr von Leif491
 
+5 | -4
 
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Schweinerei: Auf der einen seite wird man ständig angehalten umweltschutz zu betreiben und da werden klimaschutzkonferenzen abghalten und dann hat man nichts besseres zu tun als alte bäume zu fällen.wegen ner scheiss brücke die garantiert auch mal paar meter verschieben könnte. Scheiss Bürokratie...
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15.01.2008 16:51 Uhr von Lustikus
 
+3 | -3
 
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@Leif491: wenn man keine Ahnung hat... einfach mal die Klappe halten!
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15.01.2008 17:07 Uhr von Esidor
 
+1 | -0
 
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Doppelmoral: Hier sieht man mal wieder die schöne Doppelmoral vieler Schreiber...

Wenn hier zu jedem Baum der im Regenwald noch viel sinnloser gefällt wird eine News gepostet würde, würden sich sicher jeder aufregen, was dieses gespamme soll.

Und da muss ich awv vollkommen recht geben, es war eine demokratische und keine bürokratische Entscheidung.

Meistens ist es umgekehrt, aber in diesem Falle ist es nun mal so.

Über Sinn und Unsinn der Brücke kann man sicher lange streiten.
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15.01.2008 17:46 Uhr von hboeger
 
+0 | -0
 
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@leit491: im Prinzip hast du ja recht, aber hättest du die Diskussion der vergangenen Wochen verfolgt, könntest du etwas besser mitreden.
Außerdem warum muss man diese Fäkalien-Ausdrücke verwenden ??
Ist nicht die feine Art !!
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15.01.2008 17:47 Uhr von vst
 
+2 | -0
 
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was ich immer noch nicht verstehe: brauche ich die brücke?
nein? warum haben dann die bürger beim bürgerentscheid zugestimmt?
wurden sie von den gegnern der brücke nicht oder falsch informiert?
warum macht man jetzt dieses theater, nachdem der bürgerentscheid positiv ausging?
dauernd heult jeder rum, weil deutschland keine demokratie ist, dann dürfen die bürger abstimmen, dann will man den bürgerentscheid nicht anerkennen.
ist das demokratie?

warum dieses theater wegen eines idiotischen unesco-titels?

warum kann mir das keiner erklären?
seit das theater mit der brücke besteht bitte ich um aufklärung.
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15.01.2008 17:49 Uhr von _Midnight Man
 
+0 | -0
 
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mal ehrlich klar kann man sich über ne brücke streiten, aber hat jemand bedacht, dass son bau auch entgegen der wunschträume der menschen NICHT ewig lebt?


und vor allem: was hat diese news in brennpunkte verloren?
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15.01.2008 18:16 Uhr von Carry-
 
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@vst: ist überall so. die verweigerer und querulanten maulen so lange bis es einen bürgerentscheid gibt, akzeptieren aber das ergebnis nur wenn es nach ihrem geschmack ist.
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15.01.2008 19:43 Uhr von premois
 
+1 | -1
 
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Man man das jeden Tag riesige Urwaldflächen mit noch älteren Bäumen gerodet werden, dagegen protestieren die Dresdner nicht so energisch. Stattdessen wischen sie sich mit den Produkten den Arsch ab.
Scheiß auf den einen Baum, gibt wichtigere Sachen.
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16.01.2008 08:00 Uhr von Gandalf_1
 
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Die Rotbuche: ist wohl nur einer von vielen Gründen der genutzt wurde den Bau der Brücke zu verhindern. Man denke nur mal an die Fledermäuse in diesem Zusammenhang.
Ich denke allerdings das die Dresdner falsch oder unzureichend aufgeklärt worden sind. Es gab/gibt genug Alternativen zu der Brücke, welche zwar zeitlich, aber nicht zwangsläufig finanziell aufwendiger gewesen wären. Fakt ist, hätte man Kompromisse gewollt, hätte man diese auch eingehen können.
Letztendlich kann man lange über Sinn und Unsinn dieser Brücke diskutieren von der Dresdner Stadtpolitik ganz zu schweigen. Ich meine es gibt wichtigeres.

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