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Belgien: Störche klopfen an Fensterscheiben, weil sie Futter wollen

Störche, die im Tierpark Planckendael (in der Nähe von Antwerpen/Belgien) leben, fliegen tagtäglich in die Nachbarschaft und hämmern mit ihren Schnäbel gegen die Fensterscheiben der Anwohner, weil sie Futter haben möchten. Die Vögel sind auch schon direkt in eine Bäckerei spaziert.

Brot lehnen die Störche ab, dafür essen sie sehr gerne Sardinen. Auch Kuchen mit Aprikosenmarmelade werden gerne genommen.

"Normalerweise müssten alle Störche jetzt in Nordafrika sein, aber wegen des milden Winters und weil sie soviel zu essen bekommen, sind 40 erwachsene Störche zu Hause geblieben", so ein Storchenkenner.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Belgien, Fenster, Futter
Quelle: www.n-tv.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2008 15:10 Uhr von topreporter
 
+6 | -0
 
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tja: gut, dass sich ja am Klima angeblich nichts ändert (in den Köpfen mancher).

+10°C sind für Mitte Januar ja vollkommen normal.

Die Störchen merken´s auch.
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15.01.2008 15:38 Uhr von MadDogX
 
+7 | -2
 
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@topreporter: Du hast da glaube ich etwas falsch verstanden. Dass das Klima sich verändert bezweifelt keiner. Lediglich das Ausmaß der menschlichen Beteiligung am Klimawandel ist umstritten.

Zum Thema:

Ich frage mich warum die Störche an Fenster klopfen? Die müssen ja irgendwie gelernt haben, dass es dann Futter gibt. Aber wer macht denn bitte einem Storch das Fenster auf? Die Mistviecher sind ja nicht gerade klein.
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15.01.2008 15:49 Uhr von Das allsehende Auge
 
+4 | -10
 
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Abschießen: Mehr schreib ich dazu nicht, wird sich doch irgendwo nen Jäger finden lassen.

Natürlich mit einem zwinkernden Auge - nich der Jäger.
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15.01.2008 16:04 Uhr von Gorxas
 
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@topreporter: nu ja.. ich hab vor paar tagen die tagesschau von vor 20 jahren gesehen - was mir auffiel... wetterbericht sagte einst 7° am tag aus für 10.01. - so ungewöhnlich sind 10° nicht wirklich. ungewöhnlich ist eher die geringe niederschlagswahrscheinlichkeit bei tagen unter 0°
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15.01.2008 16:25 Uhr von Theojin
 
+2 | -0
 
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Solange die Störche nicht hungern müssen, ist doch alles ok. Ich meine, wenn ein Storch am Fenster klopft, ist das doch ok, könnten auch schlimmere Zeitgenossen sein.

Und zum Klima, das schwankt eh immer, das wir mehr für den Umweltschutz tun müssen, bezweifelt ja auch keiner, aber natürliche Schwankungen im Klima gab es schon immer.
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15.01.2008 17:28 Uhr von Schiebedach
 
+5 | -1
 
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@topreporter: Meine Mutter hat mir erzählt, daß sie in einem Januar als Kinder in Ostpreußen draußen barfuss rumgelaufen seien, weil es da so warm war.
Und da gab es weder so viele Autos wie heute, kein Ozonloch, keinen Feinstaub und kein Gengetreide und geheizt wirde in offenen Feuerstellen mit Briketts und Holz.
Aber auch keine Panik, wenn es im Sommer mal Frost gab!
Aber Jahreszeiten und Klimaveränderung gab es schon zu Zeiten der Saurier und sowohl davor wie auch danach: nur wurden deshalb keine neuen Steuern erfunden. Und allein das halte ich für gefährlich.
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15.01.2008 18:08 Uhr von vst
 
+4 | -0
 
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nicht aufmachen: die legen euch kinder ins wohnzimmer.

nachher heißt es wieder:
minderjährige entindet kind alleine. eltern waren nicht zuhause

:-)
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15.01.2008 20:09 Uhr von ShorTine
 
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Sehr schöne und hoffnungsvolle Nachricht: Ich liebe Geschichten über wilde Tiere, die sich zum eigenen Wohl in die Nähe des Menschen begeben. Von Störchen hätte ich dieses zutrauliche und fordernde Verhalten nicht erwartet.

Seit den 1980ern hat sich die Population der Weißstörche in Deutschland wieder erholt und ist von knapp 3000 auf heute 4500 Pärchen gestiegen. Vor dem 1. Weltkrieg gab es 9000 Brutpaare. Das gestiegene Umweltbewusstsein und die Anpassung der Tiere an urbane Regionen sollten ihren Bestand dauerhaft sichern.

http://de.wikipedia.org/...
http://de.wikipedia.org/...
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15.01.2008 20:41 Uhr von snm
 
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@ MadDogX: Ich wäre da auch vorsichtig, große Killerstörche sollen schon Menschen gerissen haben :-)
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15.01.2008 21:59 Uhr von BenPoetschke
 
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Zucker: aufs Fensterbrett, wenn es ein Mädchen werden soll...
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15.01.2008 22:37 Uhr von jsbach
 
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Also wenn sie bei mir: im Büro "anklopfen" würde, ich würde ihnen schon was geben. Aber nach der News sind das ja schon Feinschmecker. `ne alte Semmel oder Brot hätte ich schon da aber die sollen lieber Kindlein ausfliegen statt nur zu fressen :)
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16.01.2008 06:41 Uhr von HarryL2
 
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Eichhörnchen: Genauso niedlich wie mein Eichhörnchen das sich neuerdings im Vogelhäuschen breit macht. Wenn sie nicht gerade 6 Meisenknödel zu zweit auf einen Schlag vom Baum klauen...

Nun bekommen sie Erdnüsse. Ist dann doch billiger.

http://picpaste.de/...
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16.01.2008 18:51 Uhr von mrbi
 
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Kein Storchenkenner: Störche nehmen nur unter bestimmten vom Klima völlig unabhängigen Gründen nicht am Vogelflug teil:
Jungstörche wurden am Flug nach Süden für mehrere Jahre gehindert, was in Zoos und Aufzuchtstationen manchmal gemacht wird oder sie waren krank oder zu schwach.
Jungstörche (also aus dem Geburtsjahr) fliegen immer nach Süden.
Außerdem sind Störche keine Hellseher für den folgenden Winter. Auch wenn der mild ausfällt, dürfte ausreichend Nahrung nur sehr beschränkt anfallen.
Wilde Störche, die nicht von Hand groß gezogen wurden, würden nie an eine Fenster klopfen.

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