15.01.08 11:20 Uhr
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Deutsche Bahn will Stellen abbauen und Preise erhöhen

Aufgrund der Tarifeinigung mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), die elf Prozent mehr Lohn für die Lokführer vorsieht, will die Bahn Stellen abbauen und die Preise erhöhen, um laut eigenen Angaben weiterhin im Wettbewerb überstehen zu können.

Der Chef der Bahn, Hartmut Mehdorn, spricht von einer "Belastung in Milliardenhöhe" innerhalb der nächsten fünf Jahre. Die Bahn werde diese Mehrkosten abfangen.

"Wir müssen auch darüber nachdenken, ob wir das Beschäftigungsbündnis aufrechterhalten können", so der Bahnchef. Das Bündnis ist bis zum Jahr 2010 gültig, setzt aber laut Mehdorn "maßvolle Tarifabschlüsse" voraus.


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WebReporter: bounc3
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Preis, Bahn, Stelle, Deutsche Bahn
Quelle: www.focus.de

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65 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2008 10:38 Uhr von bounc3
 
+0 | -0
 
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War abzusehen dass sowas kommt. Eigentlich ne Frechheit der Bahn, zumal man sich Bahntickets (außer Sondertickets) eh kaum noch leisten kann ...
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15.01.2008 11:32 Uhr von fkm
 
+22 | -37
 
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15.01.2008 11:35 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+28 | -7
 
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Schön dass endlich eine Tarif-Einigung erzielt wurde.

Schlecht, dass die Bahn das mal wieder als Vorwand nimmt, um Stellen abzubauen und Preise zu erhöhen.

Warum eigentlich beides?
Preiserhöhung könnte doch theoretisch genügen, um die nun höheren Lohnkosten zu decken.
Ein Stellenabbau könnte wiederum dafür sorgen, dass die Preise stabil bleiben.

Aber nein, die Managergehälter müssen ja stimmen....

Für die verbleibende Belegschaft fallen mangels Personal höchstwahrscheinlich mehr Überstunden an. Züge werden noch öfter als bisher Verspätungen haben.... usw. usf.

Und wer leidet wieder drunter: Die Kunden und die Angestellten (hier die Lokführer) der Bahn.
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15.01.2008 11:45 Uhr von Lucky Strike
 
+17 | -5
 
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das was Kepas sagt: ich stimme Kepas zu. Die hätten auch so Stellen abgebaut und Preise erhöht, die höheren Gehälter sind nur ein Vorwand um mehr Geld zu machen.

Ich finde es muss in allen Branchen mehr Geld geben, damit die Konzernchefs endlich mal ihre eigenen Gelder und auch die Geschäftsprozesse überdenken.
Allein bei letzterem kann man sehr viel Geld einsparen.
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15.01.2008 11:53 Uhr von Universum22
 
+19 | -4
 
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Vor allem steht die Bahn auch unter: einem riesigem Wettbewerbsdruck.

Wer ist den da noch der dem Praktisch Monopolisten gefährlich werden könnte ?
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15.01.2008 12:01 Uhr von Flyingarts
 
+9 | -2
 
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Da haben wir doch jetzt alle drauf gewartet War ja klar das es so kommt, mich wundert nur das es so lange gedauert hat bis die Bahn das verkündet.
Im Endeffekt geht es ja hauptsächlich darum, die Mehrausgaben zu decken, damit die Managergehälter stimmen und darum der Gewerkschaft ein schlechtes Image zu verpassen. Denn es wird bestimmt darauf hinauslaufen, das die Arbeitnehmer mit Ihren Forderungen selbst Schlud am Stellenabbau seien.

P.S. Ich finde es immer faszinierend, wie sich bei solchen Meldungen die Aktienkurse verhalten...
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15.01.2008 12:02 Uhr von sauron2k
 
+7 | -20
 
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15.01.2008 12:03 Uhr von guslan
 
+9 | -2
 
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Kurz gefasst Es ist einfach eine Frechheit, was die Deutsche Bahn da macht. Die Kosten / Schaden der Streiks würden die Lokführer, gut 10 Jahre ausreichen, hätte man sich da geeinigt. NEIN, man muss hinauszögern und jetzt Leute entlassen.

Wie viele Lokführer arbeiten bei der Bahn? Deutsche Bahn hat 230.000 Mitarbeiter ... Die Lokführer sind da nur paar Prozente ...
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15.01.2008 12:07 Uhr von intuitiv7
 
+5 | -2
 
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na dann wird es bald zu teuer für mich, dannl ieber über eine mitfahrzentrale reisen, oder fligen!!!
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15.01.2008 12:24 Uhr von Isamu_Dyson
 
+9 | -3
 
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neh ist schon klar. die tarifverhandlung über monate verzögern, was millionen kostete und nun auf kosten von arbeitnehmer wieder reinholen.

warum diese maßnahme? damit nun andere nicht auch noch ihre verdiente lohnerhöhung einfordern. dient doch zur abschreckung.

die bahn lebt doch eh auf kosten des staates. statt strecken teil zu sanieren, wartet sie lieber bis die strecke komplett marode ist. denn dann zahlt der staat die sanierung komplett. bei teilsanierung müssen sie mehr kosten tragen.

die androhung von ausgliederung in billiglohnländer...mensch deutschland ist doch schon lange ein billiglohnland.
wie schön in deutschland fast jeder arbeitnehmer abgezockt wird sieht doch jeder. geld verdienen kann ein normaler arbeitnehmer nur noch im ausland. wo das gehalt doppelt bis dreifach so hoch ist...oh wunder den unternehmen geht es dort auch gut...trotz höheren lohnkosten.

wie die sind nicht pleite? wie die machen noch gewinne?
ja solls geben, selbst bei gerechten lohn für arbeit.
nur in deutschland scheint sowas "angeblich" nicht zu funktionieren und alle unternehmen stöhnen auf, wenn sie keine sklavenlöhne mehr zahlen können.

deutschland ist ein land der halsabschneider geworden...achje wie verkommt doch unser land und wird ausgebeutet auf kosten der normalen bürger, die ums überleben kämpfen.
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15.01.2008 12:31 Uhr von Med2k
 
+6 | -0
 
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*hmmmm*: Kann mir mal einer erklären, wie man mit höheren Preisen "weiterhin im Wettbewerb überstehen können" will??? Ich mein kostet die Milch beim Aldi plötzlich 20% mehr dann kaufen die Leutz doch alle beim Lidl und Aldi geht pleite. Zumindest denkt ich mir als nicht gelernter BWLer das mal so. Aber vielleicht haben die BWLer da andere Theorien gelernt Oo
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15.01.2008 12:31 Uhr von yogibaer73
 
+5 | -15
 
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15.01.2008 12:34 Uhr von Med2k
 
+7 | -0
 
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btw: die Bahn ist nicht Arm. Allein die 80km Strecke die ich am Tag zur Uni fahre. Wenn man da mal raus guckt direkt neben den Gleisen liegen Tonnen bzw Kilometer an alten Schienenstrecken. Das ist purer Stahl also quasi fast Gold in der heutigen Zeit. Wenn die das mal einsammeln und z.B. nach China verkaufen würden, die hätten ruckzug wieder schwarze Zahlen!
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15.01.2008 12:40 Uhr von ingo1610
 
+5 | -1
 
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also: ich fahre jede woche mit der Bahn. Aber Verspätungen hatte ich bisher vlt. 5 in 3 Jahren.

Die Tickets sind doch gerade erst teuerer geworden, da konnte man doch schon absehen das es die Lohnerhöhung gibt. Entweder die haben da kein durchblick oder die Bahn versucht jetzt zusätzlich kohle zu scheffeln.

Dann können sie ja in zukunft aus DB....Die Bank machen....;-(
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15.01.2008 12:59 Uhr von weganebel
 
+5 | -1
 
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mmm: nur eine Frage! Wär liegt bitte schön mit der Bahn im Wettbewerb ?Ich wüßte ausser dem Flieger keinen.Die Bahn sollte endlich mal runter kommen von Ihren Sockel.
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15.01.2008 13:07 Uhr von Goofy2666
 
+6 | -1
 
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wettbewerb: ist doch eigentlich immer etwas, dass die preise sinken lässt. nur nicht bei unserer tollen bahn ag.

das nun auf die gdl zu schieben, wenn man wieder einmal dem bahnfahrenden in die tasche greift, grenz an volksverdummung. glauben die hohen herren der bahn denn wirklich, dass die bahnreisenden zu doof sind um sich zu informieren?
naja, mancher sieht die forderungen der gdl ja als "überzogen" an, das sind dann vermutlich die 1,5% die sich wirklich nicht informieren. die anderen 98,5% wissen aber, dass ein deutscher lokführer im europäischen vergleich noch immer total unterbezahlt ist. dem entgegen sind allerdings die deutschen manager und sonstigen damen und herren der chefetagen weit überbezahlt...

stellt sich also wieder einmal die frage, WAS ist denn nun überzogen???
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15.01.2008 13:37 Uhr von madmind
 
+3 | -0
 
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Das mit dem Personalabbau und den Preiserhöhungen war schon als logisch abzusehen. Die Bahn wird das auf keinen Fall alleine tragen und zumindest einen großen Teil der Kosten schööööön an den zahlenden Kunden weiter geben.

Da verhält es sich ja wie beim Sprit. Viele sind drauf angewiesen und egal obs teurer wird- gekauft werden muss es trotzdem.
Das ist schon ne schamlose Ausnutzung der Kunden, weil man da gezielt mit der Abhängigkeit jongliert.

Der Personalabbau ist ja schon nix mehr besonderes bei den deutschen Großunternehmen. Sie "müssen" es ja, um weiterhin wirtschaftlich zu bleiben- sagen sie jedenfalls.
Wie definiert man aber bei so Sachen die
Wirtschaftlichkeit?
Abbau damit das Unternehmen weiter bestehen kann, oder Abbau, damit weiter Gewinne in MIlliardenhöhe eingefahren werden?

Der Preiskampf ist schon ne ganze Zeit im Gange und der Flieger mittlerweile der größte Konkurrent. Wenn die da schon groß mit Wirtschaftlichkeit kommen, sollten sie sich einfach mal bei den Fluggesellschaften einen Wirtschaftsplan machen lassen, weil bei denen geht das auch.
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15.01.2008 13:39 Uhr von Mi-Ka
 
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Wettbewerb? Natürlich stehen die im Wettbewerb.
Zuerst einmal beim Gehalt der Obersten.
Kann ja nicht angehen, dass ein anderer Manager mehr Geld verdient.
Dann muss noch privatisiert werden. Und das macht man doch nicht für umme.
Und dann muss ja ein Rendite rausspringen, die mindestens zweistellig sein muss.
Man steht nicht mit Mitbewerbern im Wettbewerb sondern mit anderen Unternehmen.
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15.01.2008 14:20 Uhr von Jake117
 
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der streik war doch bloss ein vorwand, damit man sagen kann die lokführer sind an allem schuld!

in den letzten 1,5 jahren sind ja auch 3 mal die fahrpreise angehoben worden, da war von streik nie die rede, also - dummfug.

zumindest hat der hartmut seine kohle sicher im sack, zusammen mit dem tiefensee wird der die bahn an die börse bringen, und dann, kurz nachdem er in den "verdienten" ruhestand gegegangen ist, merken das es nicht funktioniert hat mit dem börsengang. der hartmut will sich auch nur selbst ein denkmal setzen!

@ yogibaer73: ich bin der meinung, das nur der der nichts macht, auch nix verkehrtes macht. die mitglieder von transnet etc. haben "anders" verhandelt und nur 4,5 % gekriegt.
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15.01.2008 14:26 Uhr von tRipleT316
 
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Nix neues: hier wird doch alles Teurer. Am Besten land verlassen...
Ich kann nicht für alle sprechen. Aber ich empfinde es als Schande ein Deutscher zu sein.
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15.01.2008 14:34 Uhr von Jake117
 
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@ tRipleT316: kann man laut sagen! hat zwar nix mit dem thema zu tun, aber wenn man sich mal reinzieht was in germany los ist, stehen einem die haare zu berge: nur weil ein paar unfähige figuren gesetze verabschieden, die wirklich jedem dienen, nur nicht denen, denen sie ihre gehälter verdanken, gehts uns doch so mies. und es wird noch schlimmer. aber immer schön weiter die diäten & gehälter erhöhen, damit man nicht merkt wie teuer das leben "draussen" ist!!!
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15.01.2008 14:51 Uhr von Jake117
 
+1 | -0
 
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genau: hat doch kein plan, der typ: die eisenbahn ist keine druckmaschinen fabrik!! :-)

@Med2k: bei uns sind die schon auf den trichter gekommen: haben überholgleise rausgerissen, weil sie den schnellen euro gewittert haben (brauchen wir nicht, is zu teuer)
jetzt müssen die schnellen züge warten, weil sie die langsameren nicht mehr überholen können...amateure ;-) *kopfschüttel*
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15.01.2008 15:01 Uhr von Maverick Zero
 
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Wettbewerb? Es kann sein, dass ich jetzt einfach schlecht informiert bin. In dem Fall klärt mich bitte auf. Aber: Welchem Wettbewerbsdruck siehts sich die DB ausgesetzt? Viele Alternativen zum Monopolisten hat der Normalsterbliche leider nicht. Ich sehe hier einfach keinen Wettbewerb...

Ausserdem:
ENTWEDER Preise erhöhren ODER Mitarbeiter entlassen müsste doch wohl genügen um die "gigantischen Mehrausgaben" auszugleichen. Rein rechnerisch: wie hoch sind denn die Mehrausgaben der DB durch den neuen Vertrag? So pi mal Daumen. Kann das hier jemand sagen?
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15.01.2008 15:21 Uhr von instru14
 
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Der Einzige der eine Belastung für die Bahn ist, ist Hr. Mehdorn !!!!
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15.01.2008 15:21 Uhr von [email protected]
 
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Das war doch abzusehen: Das gedöne mit der GDL hat doch nur den Zweck eine gut übernehmbare Bahn zu gestalten, und das sie das System "Gesundschrumpfen" war zu befürchten.

Strecken fallen weg . Lokführer brauch man nicht mehr.

Für mich war das mehr als klar, nur nicht logisch wo die Bahn doch mit sooo viel Allgemeinen Steuer Geldern erst das wurde was sie ist, die zustimmung der Politiker finde ich sehr interessant.

Cui bono

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