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"Herdprämie" ist Unwort des Jahres

In Frankfurt wurde das Unwort des Jahres 2007 bekanntgegeben. Gewonnen hat der Begriff "Herdprämie".

Laut Jury beleidigt das Wort Mütter, die ihre Kinder zu Hause erziehen.

968 weitere Vorschläge wurden insgesamt gemacht. Das Unwort ist ein Begriff, der entweder sachlich unangemessen ist oder sogar die Menschenwürde angreift.


WebReporter: Blitzreport
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Jahr
Quelle: www.heute.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2008 11:41 Uhr von LullabyOverdose
 
+9 | -3
 
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Herdprämie: Ein Wort, dass ich grad das erste mal lese/höre als Unwort des Jahres? Naya die Herren aus der Jury müssen ja wissen was sie machen.
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15.01.2008 11:43 Uhr von Lopergolo
 
+7 | -2
 
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da sieht man mal wieder das sich Fachleute mit "wirklich wichtigen Dingen" des Lebens beschäftigen. Lächerlich solche Events...
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15.01.2008 12:28 Uhr von Jonny.L
 
+5 | -0
 
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Und die Begründung beleidigt Männer schliesslich gibt es auch Hausmänner.

Habe das Wort heute auch zum ersten Mal gehört und fand es sofort beleidigend.
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15.01.2008 13:07 Uhr von Das allsehende Auge
 
+3 | -2
 
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Was sagen denn die Schweizer dazu: Mich würde mal interessieren was die Schweizer dazu sagen - bei denen gibt es jetzt schon Herdprämie für das erste Kind. Ups Familiengeld - ist aber im Endeffekt das gleiche, nur mit einem anderen Namen. ;-(

Und dem von "IRATARI" ist nix hinzuzufügen, danke dafür.

Ja und wenn wir schon mal bei den Feststellungen von "IRATARI" sind. Über die Schweizer Erwerbslosenquote wollen wir uns besser gar nicht unterhalten - Die Schweizer Arbeitsmarkt- und auch Familienpolitik ist eine Schande für die EU - und auch Deutschland. :-(
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15.01.2008 13:22 Uhr von Jimyp
 
+1 | -3
 
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Klimawandel oder CO2 wären die bessere Wahl gewesen!
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15.01.2008 13:39 Uhr von Das allsehende Auge
 
+1 | -0
 
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Oder die Lichtensteiner -: nich immer auf Schweizer rumhacken.

Liechtensteins Familien sollen künftig stärker finanziell unterstützt werden. Dazu will die Regierung ein Familiengeld einführen, das pro Kind in den ersten drei Lebensjahren bis zu 9000 Franken jährlich betragen soll. Damit will die Regierung der tiefen Geburtenrate entgegenwirken.

Das Jahr 2007 wurde von Regierungschef Otmar Hasler zum Jahr der Familien erklärt. Im Rahmen der Beantwortung eines FBP-Pos-tulates zur Familienförderung hat die Regierung gestern ein erstes familienpolitisches Zeichen gesetzt.
Für Familien in Liechtenstein
Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erhöhen und um damit der tiefen Geburtenrate entgegenzuwirken soll in Liechtenstein ein Familiengeld eingeführt werden. «Liechtenstein braucht eine eigenständige Familienpolitik, welche die Familien in Liechtenstein fördert», so Regierungsrätin Rita Kieber-Beck. Die Einführung eines Familiengeldes sei dazu eine geeignete Massnahme.

Bis zu 750 Franken monatlich
Das Familiengeld sollen alle in Liechtenstein wohnhaften Familien erhalten - ungeachtet des Einkommens und anderer Faktoren. Für jedes Kind soll der Staat in den ersten drei Lebensjahren finanzielle Unterstützung sprechen, die ungefähr die Kosten für die ausserhäusliche Betreuung deckt. Dazu unterbreitet die Regierung dem Landtag drei verschiedene Varianten: Diese reichen von 500 Franken bis zu 750 Franken pro Kind monatlich. Das Geld soll halbjährlich rückwirkend ausbezahlt werden.

Ein Jahr früher in den «Kinski»
Neben dem Familiengeld, das auf Anfang 2009 eingeführt werden könnte und jährlich Kosten von bis zu zehn Mio. Franken verursachen würde, soll zudem mit Tagesschulen sowie flexiblen Tagesstrukturen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erhöht werden. «Nur mit einem Bündel an Massnahmen können wir diesem gesellschaftlichen Bedürfnis gerecht werden», so Regierungsrätin Kieber-Beck dazu.
Zudem will die Regierung das Kindergartenalter um ein Jahr senken und einen Familienrat einsetzen, der die Regierung in familienpolitischen Fragen beraten soll.

Quelle: http://de.welcome.li/...

Anmerkung des AA
750 Franken sind 461 Euro

Gut das ich keinen von diesen beiden "Herdprämienländern" lebe. ;-(
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15.01.2008 13:41 Uhr von Mario1985
 
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@IRATARI: Deine Ansätze sind ja vielleicht teilweise extrem gut gedacht teilweise aber auch Müll....

Du kannst mir nicht erzählen dass du nicht auf den Preis achtest wenn du einkaufen gehst und das billigste Produkt kaufst. Und dreimal darfst du raten womit niedrige Preise erreicht werden....hauptsächlich Lohnkosten drücken und schon hat man die kagge am dampfen....

und deine Ansicht dass die mutter zu hause bleiben sollte und für die Kindeserziehung da sein sollte grenzt schon fast an die Tage zwischen 1933 und 1945.....

Und mal ehrlich wer soll denn die jobs machen die Männer typischerweise nicht machen wollen zb Putzfrau/mann, Erzieher/in usw.

Erst überlegen dann schreiben
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15.01.2008 14:43 Uhr von MartinCock
 
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Verständnisproblem meinerseits Wenn es sich nicht gerade um eine Zigeuner- oder eine andere Nomadenfamilie handelt, gehe ich eigentlich immer davon aus, daß eine Mutter ihr Kind "zu Hause" erzieht. Wo denn sonst? ;-)

Zudem lese ich dieses Wort auch zum ersten Mal, dann kann es dieser Ehre doch nicht würdig sein. 2002 war das Unwort "Ich-AG". Damit konnte jeder etwas anfangen......

Mein persönliches Unwort des Jahres 2007 ist übrigens "Frauenfußballweltmeister".
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15.01.2008 17:15 Uhr von Totoline
 
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Ich hab: Schäuble vorgeschlagen. Schade...
"Das Unwort ist ein Begriff, der entweder sachlich unangemessen ist oder sogar die -->Menschenwürde angreift."
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15.01.2008 18:46 Uhr von shorspam
 
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Herdprämie: Wie wärs denn wenn man das ganze nicht nur bezahlt falls gelingt das "Weibchen"(früher auch bekannt als "die brave Hausfrau") zur aufzucht der jungen am heimischen Herd zu bewegen . Sondern auch wenn es dem "Männchen"(früher auch bekannt als "Herr im Haus")gelingen sollte das "Weibchen" an einer erwerbstätigen Arbeit zu hindern. Natürlich nur direkt an den großmächtigen Alleinernährer und Entscheider der Familie. Lang lebe das Patriarchat !

P.s. Natürlich nur wenn es die entsprechend Vorraussetzung gibt: ein unbeweglicher festinstallierter Herd. Eventuell zu überprüfen der einen Herdinspektor...
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15.01.2008 19:02 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Nee, Schäuble Unpolitker des Jahres: Obwohl der ist ja nur ein "bisschen" Schlimmer als die anderen und das "un" passt ja dann nicht so ganz, also ist er Politiker des Jahres - sogar mit sieben Sternen. ;-(
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15.01.2008 23:12 Uhr von jsbach
 
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Wie schon ein Kommentator schreibt: Herdprämie ist mir wirklich nicht geläufig.
Die sollen doch mal die Auswahl auf ne Internetsite stellen und das "gemeine" Volk abstimmen lassen. Dampf, Wichtigtuerei und Geld um ins Rampenlicht der Öffentlichkeit zu kommen.
Sollten sie lieber mal Allensbach, Fora oder sonst wenn, mit 1000 Befragten machen. Dann hätte ich ein repräsantaiv
aussagekräftges Umfrageergebniss.
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16.01.2008 05:31 Uhr von denksport
 
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in der Jury sitzt vermutlich Eva Herrmann (nur so ein Gedanke)
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16.01.2008 12:36 Uhr von DasEvilchen
 
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Ich verstehe unter: Herdprämie sowas wie einen Pokal bei einem Wettkochen oder ähnliches.
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16.01.2008 15:10 Uhr von ivi01
 
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ich höre es auch zum ersten mal: und fand es Krass,wir leben doch nicht mehr im Mittelalter, sorry aber heut zu Tage leuft es nun mal anders auch der Mann ist öfters malzu Hause und macht den Haushalt und Kocht und Frau geht Arbeiten. Also völliger blödsinn.
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21.01.2008 23:30 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Ich muss: ehrlich eingestehen.
Ich kannte das Wort gar nicht, bevor es zum Unwort gemacht wurde. Da fallen mir aus dem Stehgreif bessere Beispiele ein.

Wie wärs´ mit Killerspielen? (auch wenn´s schon älter ist)

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