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Schweiz: Einbürgerungswelle aus Deutschland

Wegen einer Änderung im Schweizer Bürgerrecht beantragen immer mehr Deutsche, die in der Schweiz leben, den Schweizer Pass. Im Falle einer Einbürgerung verlieren sie nicht mehr ihre deutsche Staatsbürgerschaft und werden somit Doppelbürger.

Im Jahr 2007 haben insgesamt 2.538 Deutsche ein Einbürgerungsgesuch gestellt. 2006 waren es erst 1.102. In vorangegangenen Jahren bloß um die 600 pro Jahr.

Bei den meisten Gesuchen handelt es sich um die erleichterte Einbürgerung. Dazu muss man mindestens drei Jahre mit einem Schweizer/Schweizerin verheiratet und fünf Jahre in der Schweiz ansässig sein.


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WebReporter: Wilhelm-Tell
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Schweiz, Einbürgerung
Quelle: www.20min.ch

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2008 15:42 Uhr von Wahrheit2008
 
+14 | -53
 
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13.01.2008 15:46 Uhr von mrorange83
 
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@verkackeiert: Du hast aber auch ausgerechnet das Pech gehabt in ZÜRICH zu landen.

Zürich ist in der Schweiz glaube ich die Stadt mit den meisten ausländischen Bürgern.
Sie ist ohnehin die bevölkerungsreichste Stadt und hat einen Anteil von Bürgern ohne schweizerischen Pass von 30 %.
Im Rest der Schweiz, wenn man mal von der Region um Zürich absieht ist der Anteil bei weitem nicht so hoch und ich denke mal mit unseren Verhältnissen können die landesweit niemals mithalten :)
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13.01.2008 15:49 Uhr von Nostradamus
 
+12 | -5
 
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tatsache? was haben Tatsachen mit Rassismus zu tun?
Nur weil jemand das wort Ausländer in den Mund nimmt und auf die hohe Zahl hinweist muss man sich nicht gleich ins Höschen machen und Rassismus schreien...
Also echt...
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13.01.2008 15:59 Uhr von Totoline
 
+12 | -0
 
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@ verkackeiert: Also: Ich wohne 400m von der Grenze zur Schweiz. Ich habe von hier bis Zürich nie viele Ausländer gesehen. Zürich hat den Flughafen - deshalb vielleicht?
Aber mal abgesehen davon: Hier ein ganz grosses Dankeschön an die Schweizer, dass sie uns noch immer so geduldig ertragen! :-)
Solange es in unserer Politik so weiter geht brauchen wir Länder, die UNS Zuflucht gewähren.

Nun können auch wir einmal in den "Genuss" kommen in einem fremden Land neu anzufangen. Danke für diese Tatsache an dieser Stelle auch an CDU/CSU/SPD
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13.01.2008 16:11 Uhr von Wilhelm-Tell
 
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Wir: haben hier Städte und Gemeinden mit zum Teil bis 80% Ausländeranteil!
Die Schweiz insgesammt zählt 24% Ausländer. Die Eingebürgerten, vorläufig Aufgenommenen und Asylanten noch nicht mit eingerechnet!!!
Die meisten davon stammen aus dem Balkan, Türkei, Italien und Portugal.
Das sind uns doch die paar Deutschen mehr als Willkommen!

Dass auch langsam die Schweizer Bevölkerung die Schnautze voll von Massenzuwanderung hat, zeigt auch der Erfolg der Rechten Partei SVP, die nun die stärkste Partei geworden ist!
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13.01.2008 16:17 Uhr von fiver0904
 
+9 | -2
 
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Wen wundert das? Das kommt alles von unserem "Wirtschaftsaufschwung".
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13.01.2008 16:35 Uhr von Power-of-OSX
 
+4 | -9
 
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Ich teile zwar keine besonders große Sympathie für die Schweizer, aber dennoch: Herzliches Beileid
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13.01.2008 17:43 Uhr von Sven_
 
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hmmm: "Rassismus behandelt Menschen als einer Gruppe zugehörig und unterstellt ihnen auf Grundlage dieser angenommenen Zugehörigkeit unveränderliche Merkmale und Charakterzüge. Anhand dieser Einteilung bewertet der Rassismus die Menschen und hierarchisiert Gruppen von Menschen."

und dazu nun im Kontrast der geehrte verkackeiert:

" also wenn ich oft in der Schweiz bin, sehe ich da mehr Türken, Tschechen und vor allem Balkanleute als sonstwas. Wer schonmal am Züricher Bahnhof war, sollte sein Schock sowieso weg haben, weil da glaubt man eher in diesen Ländern oder in Afrika zu sein. "

Es ist also für dich ein Schock, wenn du einer großen Menge an Ausländern begegnest? Warum? Etwa weil die bestimmt alle Verbrecher sind? -> Das entspräche ganz klar dem Wort Rassismus. Weil in der Schweiz nur Schweizer sein dürfen -> Das heißt nichts anderes als das die Schweizer die besseren Menschen sind und ist auch nichts anderes als Rassismus.

Aber ich weiß, diskutieren ist sinnlos, bei solchen Themen überwiegt die Zahl derer, die sich ihren Rassismus bei PI und der "Jungen Freiheit" holen, die Schwachsinnigen Argumentationen als Rechtfertigung für ihre Ausländerfeindlichkeit sehen und für alle die dem wiedersprechen nur die Wörter "Scheis Linke" und "Kommunisten" kennen. Arme Welt.
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13.01.2008 17:57 Uhr von Hugo Tobler
 
+9 | -6
 
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Liebe Deutsche und liebe "Deutschinnen"! Seid mir in der Schweiz hezlich willkommen.
Das "Deutschinnen" ist mir so hereingerutscht, weil ich vorher die Kommentare zu dem Verweiblichen der deutschen Sprache gelesen habe. Soll ein Witz sein.
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13.01.2008 18:01 Uhr von MCSpeechless
 
+9 | -5
 
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Wohne in Zürich und kann von daher aus erster Hand über die Stadt berichten.

@ verkackeiert:

Deine Landsleute, sprich die Teutonen, nehemen mittlerweile eines der Spitzenplätze ein unter der Ausländergruppen, neben den Italienern, Serben und Kosovaren. Die anderen sind jedoch meist in der Lage auf "Schweizerdeutsch" zu kommunizieren, während ich selbst von langeingesessenen Deutschen das Kauderwelsch anhören muss/darf.

Zum Thema Bahnhofstrasse. Da du, oder zumindest behauptest du das, relativ oft in Zürich unterwegs bist, müsste dir auch mal aufgefallen sein, das die Bahnhofstrasse die Adresse für Touristen, insbesondere für Reiche, ist. Da ist es nicht unwahrscheinlich, dass man nur blondhaarige trifft, die evtl. deinem Muster entsprechen.

PS: In übrigen stammen nur 2.8% aller ausländischen Bürger aus einem afrikanischen Staat.

PPS: Ich heisse politische Flüchtlinge eher Willkommen als Wirtschaftsflüchtlinge aus Deutschland.

@ Willhelm-Tell:

Hallo werter Landsgenosse. Bevor du mit deinen Zahlen kommst, prüfe doch zuerst ob diese der Wahrheit entsprechen. Knapp 20.5% der Bevölkerung sind Ausländer und keine 24%. Das mit den 80% Ausländeranteil in gewissen Gebieten ist populistischer Schwachsinn. Selbst in Hard (Anm. Stadtteil von Zürich) hat es "nur" einen Anteil von 48%.

Zum Thema. Es ist richtig, dass die Schweiz dennoch einen sehr hohen Ausländeranteil hat, verglichen mit anderen Nationen. Es ist auch richtig, dass auch hier ein Problem besteht, mit einer kleinen Gruppe, die eine andere Gruppe dermassen in Verruf bringt.
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13.01.2008 18:02 Uhr von Hugo Tobler
 
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@Sven_: Lieber Sven_!
Ich poliere gerade den Rost von Ihrem "Heiligenschein" herunter.
Ich möchte Ihnen nur sagen, dass man alles als rassistisch assoziieren kann, das nennt man dann PARANOID!
Liebe Grüsse auch
Ihr
Hugo Tobler
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13.01.2008 20:10 Uhr von Major_Sepp
 
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MC Speechless: Ich sage es wirklich ungern, aber Schweizerdeutsch ist genauso zum Untergang verdammt wie die regionalen Dialekte in Deutschland und mir gefällt es genauso wenig.

Falls du dich dagegen wehren willst, tu uns doch bitte den Gefallen und sei so konsequent hier auf Schweizerdeutsch zu schreiben oder kündige deinen Internetanschluss, denn Schweizerdeutsch wird auf den wenigsten Seiten gesprochen/geschrieben. Willst du das nicht, würde ich dir raten einfach mal das ".de" am Ende der URL durch ".ch" zu ersetzen. :-)

Dann gehst du hin und wirfst den Fernseher aus dem Fenster, zeugst 15 Kinder und verbietest denen jeglichen Kontakt zu allen "Urschweizern", die es mittlerweile auch bevorzugen sich auf Hochdeutsch zu verständigen. Wenn das erledigt ist kannst du dich voll und ganz darauf konzentrieren Schweizerdeutschkurse für alle anderen Ausländer anzubieten. (Bei den aus Deutschland ausgewanderten ist es logischerweise zu spät, da sich jemand der schon deutsch spricht natürlich eher nicht einen Dialekt aneignet im Gegensatz zu Menschen die kein deutsch verstehen weshalb dein Hinweis auf deren Bemühungen natürlich Schwachsinn ist).

Wenn du das schlussendlich geschafft hast bist du ein wahrer Held und darfst dich feiern lassen :-)
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13.01.2008 20:32 Uhr von Bibip
 
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diese Staatsbürgerschaft hätte ich auch gerne dann müsste ich nur 10 % Steuern zahlen!
Bibip
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13.01.2008 21:41 Uhr von Bibip
 
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Hallo verkackeiert: also ich weiß von 2 Kantonen, in denen man nur 10 % Steuern zahlt. Die Schweizer Regierung wollte das zwar abschaffen, Doch ist ihr das nicht gelungen.
Bibip
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13.01.2008 21:41 Uhr von Bibip
 
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Hallo verkackeiert: also ich weiß von 2 Kantonen, in denen man nur 10 % Steuern zahlt. Die Schweizer Regierung wollte das zwar abschaffen, Doch ist ihr das nicht gelungen.
Bibip
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13.01.2008 22:40 Uhr von dgtell
 
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ich würde: auch ganz gern in die schweiz... in deutshcland wird es ja immer schlimmer und ich war ein paar mal in der schweiz und dort sind die leute ganz anders, freundlich und noch nicht so verbittert...
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14.01.2008 08:58 Uhr von psycoman
 
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Doppelbürger? Also verstehe ich das richtig, dass sich mehr Deutsche einbürgern lassen, weil die Schweiz ein Gesetz geändert hat, und somit deutschen erlaubt wird Doppelbürger zu sein?

Falls das so sein sollte, ist das natürlich mal Stuss, denn über die Deutsche Staatsangehörigkeit entscheidet das deutsche Staatsangehörigkeitsgesetz. Dannach verliert ein Deutscher die StAG wenn er eine andere beantragt und keine Beibehaltungsgenehmigung aus Deutschland hat.

Soetwas kann die Schweiz gar nicht entscheiden. Falls das Staatsangehörigkeitsgesetz inzwischen geändert wurde, hätten die Quelle das ja mal erklärten können.
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14.01.2008 10:46 Uhr von Bibip
 
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Hallo psycoman: stimmt nicht ganz.
Wenn du als Jude die deutsche StA hast, kannst Du jederzeit auch die israelische bekommen und trotzdem die deutsche behalten.
auch scheint es bei Türken die eine und andere Ausnahme zu geben: Bei der CDU ist ein Türke, der zugleich die deutsche StA hat.
Bibip
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14.01.2008 17:17 Uhr von Marco Werner
 
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@psycoman: Was nützt es,wenn die Schweizer nun eine doppelte Staatsbürgerschaft erlauben, aber man nach deutschem Recht diese in so einem Fall untersagt ist ? Man verliert nach deutschem Recht die deutsche Staatsangehörigkeit,wenn man sich selbst um eine fremde Staatsangehörigkeit "bewirbt" und eingebürgert wird. Allerdings kann man seine deutsche Staatsangehörigkeit behalten,wenn man ohne eigenes Zutun die Staatsbürgerschaft des anderen Landes erlangt (z.B. durch Heirat mit einem anderen Staatsbürger dieses Landes,Ehrenstaatsbürgerschaft etc). Es gibt da allerdings auch Klauseln,die eine doppelte Staatsbürgerschaft verbieten,auch wenn sie nach o.g. deutschem Gesetz erlaubt wäre. So kann man z.B. nicht gleichzeitig die deutsche und die britische Staatsangehörigkeit haben, weil die Briten eine doppelte Staatsangehörigkeit untersagen. Da heißt es dann "entweder - oder".

Im vorliegenden Fall würde man nach deutschem Gesetz also seine deutsche Staatsbürgerschaft verlieren,weil man sich von sich aus um die Schweizer Staatsbürgerschaft bemüht.

Marco
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14.01.2008 18:09 Uhr von TwonHa
 
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die lieben deutschen naja ihr müsst euch darauf gefasst machen, dass die Deutschen Einwanderer in der Schweiz je länger je mehr alles andere als Willkommen sind. Das Lohnniveau wird extrem gedrückt, die deutschen Einwanderer die ich kenne rackern sich hier für ein Trinkgeld fast zu tode. Wobei man das ja gut machen kann, wenn man die ganze Familie noch in deutschland hat, und jedes 2te Wochenende schnell "nach Hause" fährt.

Entweder sind es reiche, arrogante Steuerflüchtlinge die in die Schweiz kommen, oder Leute die sozial schon so am Ende sind und sich hier versklaven lassen.

Dasselbe kennt ihr in Deutschland doch auch, wir in der Schweiz dürfen das Problem wenigstens Geraderaus ansprechen und unsere Politiker dementsprechend wählen.

Ich habe nichts persönliches gegen Deutsche, doch ich finde, ihr seid selbstständig und intelligent genug eure Probleme im Land selbst in den Griff zu bekommen. Von anderen Ausländern hier kann man das oft nicht erwarten, weil sie keine Schulbildung haben oder politisch verfolgt sind. Aber es kann doch nicht so schwer sein, statt den ganzen tag über die Situation zu lamentieren, etwas zu tun!

Ihr seid doch der Motor der EU!
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15.01.2008 00:42 Uhr von Totoline
 
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@ MCSpeechless: "PPS: Ich heisse politische Flüchtlinge eher Willkommen als Wirtschaftsflüchtlinge aus Deutschland. "
Hm....Der Meinung sind viele Schweizer - besonders die, die bei uns am Aldi die Kassen mit gleich 2 Einkaufswagen blockieren.
Dann noch schnell den Schein für die Steuer ausfüllen lassen und ab zurück. Drüben die eigene Wirtschaft damit nicht unterstützen und noch Steuern für die getätigten Einkäufe zurückholen.
Auch etwas in der Art Wirtschaftsflucht wie ich finde.
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15.01.2008 13:10 Uhr von moloche
 
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Welle? sorry, aber 1000-2000 Menschen interpretiere ich nicht als Welle. Kommt mir sogar extrem wenig vor.
In ganz Europa gibts vielfältige Migrationsströme hin und her.
Da wird aus Nichts ein Thema gemacht.

Die Leute die die Einbürgerung machen sind eh reiche Leute.
Von den Vorteilen beider Länder profitieren..absahnen und dann wieder kommen.
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15.01.2008 17:02 Uhr von marshaus
 
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wer lebt: eigendlich noch freiwillig in deutschland........kein wunder das immer mehr auswandern....sieht man hier in england ....viele familien mit kinder kommen hier her

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