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Studie: Jugendliche Ausländer werden bei der Ausbildungsplatz-Suche benachteiligt

Eine Untersuchung der IG Metall ergab nun, dass ausländische Jugendliche, auch im Fall einer guten Ausbildung, von der deutschen Wirtschaft benachteiligt werden. "Vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund sind benachteiligt", gibt die IG Metal an.

Je höher die Schulbildung, desto größer ist der Unterschied zwischen deutschen Bewerbern und Bewerbern aus einer Migrantenfamilie. Im Schnitt finden 29 Prozent der ausländischen Jugendlichen einen Ausbildungsplatz, bei deutschen Jugendlichen sind es 40 Prozent.

Viele der sogenannten Altbewerber haben einen Migrationshintergrund. Laut der Untersuchung haben sich ihre Perspektiven auf einen Ausbildungsplatz "im vergangenen Jahrzehnt überproportional verschlechtert".


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WebReporter: bounc3
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Studie, Jugend, Jugendliche, Suche, Ausländer, Ausbildung
Quelle: www.fr-online.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2008 10:29 Uhr von bounc3
 
+0 | -0
 
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In der Quelle stehen noch die genauen Zahlen und Vergleiche zwischen Hauptschülern, Realschülern und Gymnasiasten.
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13.01.2008 12:50 Uhr von Nuernberger85
 
+9 | -7
 
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ist doch seit langem: bekannt!
genauso werden deutsche schüler öfter fürs gymnasium empfohlen als ausländer, auch bei gleicher leistung.

hab schon öfter gehört, dass bei eheschließungen zwischen einem deutschen und einem ausländischen elternteil doch der deutsche name angenommen werden soll und das kind einen rein deutschen vornamen bekommen soll, damit es später nicht benachteiligt wird.
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13.01.2008 12:50 Uhr von Charyptoroth
 
+13 | -4
 
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naja: wenn man davon ausgeht das deren deutsch auch nicht gerade gut ist.
Ich behaupte auch deutsche Jugendliche mit ihrer Ghettosprache haben genausowenig Chancen.
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13.01.2008 12:51 Uhr von FyodorS
 
+10 | -2
 
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ich denke aber schon, dass zB ein malermeister eher nen deutschen nimmt als nen ausländer (bei gleicher leistung)
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13.01.2008 12:53 Uhr von Nuernberger85
 
+11 | -1
 
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@ armithage: du hast den artikel rein gar nicht verstanden!es geht darum, dass deutsche bevorzugt werden, auch wenn sie keinen besseren abschluss wie ein ausländer besitzen!
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13.01.2008 13:06 Uhr von no_trespassing
 
+9 | -4
 
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Woher die Daten? Woher will man wissen, daß gezielte Benachteiligung besteht?
Keine Personalabteilung und kein Personaler würde sowas zugeben, geschweige denn einen Einblick in das Auswahlverfahren zulassen.

Einzig die Noten zählen nicht. Es gehört bei einer Ausbildung und erst recht einem festen Job eine Menge mehr dazu. Angemessenes Auftreten, Höflichkeit, vernünftige Kleidung, z.B.

Diesen Konventionen wollen sich manche Jugendliche nicht unterwerfen, weil das eine gewisse Form der Selbstdisziplin ist, die man aber so in der Schule nicht beigebracht bekommt.

Noten sind kaum noch ein Kriterium bei Schulabgängern. Gerade in den unteren Segmenten ist es doch ein offenes Geheimnis, daß Lehrer viele Gefälligkeitsnoten verteilen oder mit guten Noten die Leute durchschleusen, damit sie nicht noch ein drittes Mal sitzen bleiben.

Also suchen die Arbeitgeber zwangsläufig nach anderen Kriterien. Und da zählt eben auch das Sozialbewußtsein.
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13.01.2008 13:46 Uhr von Totoline
 
+5 | -3
 
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Das ist ein Problem! Je weniger Ausländer einen Ausbildungsplatz finden, desto mehr von ihnen geraten auf die schiefe Bahn. Köhler und Co. wird das Wahltechnisch zwar freuen - aber wir dürfen es wieder ausbaden.

Andererseits:
Als Einheimischer wird man in allen Ländern dieser Welt bevorzugt genommen.

Wie also soll man sich nun verhalten? Es gibt ja nunmal leider zu wenig Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Wir haben bei unseren Leuten schon eine zu hohe Quote. Was soll also das Geschrei? Ausser dem ertgenannten sehe ich da keinen Grund etwas zu ändern ausser das die Industrie nicht für je 10 Angestellte eine Maschine anschafft um weltwirtschaftlich Konkurrenzfähig zu bleiben.
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13.01.2008 13:57 Uhr von Wilhelm-Tell
 
+6 | -12
 
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Kann das absolut verstehen. Würde auch keinen Anstellen, der mich dann verarscht und mit dem man sich kaum unterhalten kann. Ausserdem ist nun mal der Ruf von "Jugendlichen mit Migrationshintergrund" sehr schlecht. Sind halt kulturelle unterschiede! Ist doch nur logisch!
Ich hätte wohl auch weniger Chancen in der Türkei oder in Jugoslawien als Einheimische!
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13.01.2008 13:59 Uhr von Jimyp
 
+8 | -10
 
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Hätte ich ein Unternehmen, dann würde ich zuerst auch nur deutsche Bewerber einstellen und da es von denen genug auf dem Markt gibt, werden ausländische Bewerber kaum ne Chance haben.
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13.01.2008 14:36 Uhr von edi83
 
+5 | -14
 
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willkommen in deutschland: ist ja nichts neues, dass ausländer in allen bereichen des lebens benachteiligt werden. und ich denke, die kommentare bestätigen diese einstellung auch. gesetze? gleichberechtigung? fehlanzeige. diese gelten nur dann, wenn der deutsche etwas verlangen will... und die aussage über die wm 2006 ist denke ich auch geklärt. jaja, deutschland ist halt doch zu freundlich
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13.01.2008 15:09 Uhr von Lonni
 
+8 | -3
 
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@edi83: "ist ja nichts neues, dass ausländer in allen bereichen des lebens benachteiligt werden"

Die Zote war nicht schlecht. Wenn ich nur mal die Spätaussiedler ansehe. (Gut der Urgroßvater hatte mal nen deutschen Schäferhund.) Egal.

Die bekommen Startgelder, zinnslose Kredite, Führerschein bezahlt. Essenmarken für den Supermarkt, damit der Vodka gut läuft. Hilfspersonen bei der Stellensuche mangels Deutschkennnisse gestellt usw.

Die können einem richtig Leid tun. Mir kommen jeden Tag die Tränen...
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13.01.2008 15:17 Uhr von edi83
 
+4 | -7
 
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lonni: ich habe gehört, sie würden kredite mit niedrigen zinsen bekommen. aber die anderen sachen sind mir fremd. und auch wenn. wer bekommt den noch solche vergünstigungen?
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13.01.2008 17:41 Uhr von Gregsen
 
+6 | -3
 
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da merkt man den latenten ausländerhass: im grunde steht hier nichts anderes als dass die chancen der jugendlichen mit migrantenhintergrund schlechter sind... hier dagegen wird sofort interpretiert dass es daran liegt dass diese einen "verarschen", "man sich kaum mit ihnen unterhalten kann" und dass sie "schlechte noten haben".

es geht jedoch vielmehr darum dass bei gleichen verhältnissen ausländische gegenüber jugendlichen benachteiligt werden.
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13.01.2008 17:58 Uhr von Dusta
 
+4 | -4
 
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Nix neues: Selbst Menschen die hier geboren sind, sich als deutsche fühlen und besser deutsch sprechen als viele "echte deutsche" findenkeinen Job. Der Nachteil der "optischen Ausländer" ist nun mal der latente Rassismus der in der deutschen Gesellschaft anscheinend schon zum Guten Ton gehört.
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13.01.2008 18:07 Uhr von MCSpeechless
 
+2 | -1
 
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Könnt ihr lesen..? @ Armithage:

Wenn du nochmals über die Bücher gehst, wirst du feststellen, dass BESSER gebildete Ausländer Ausländer benachteiligt werden. Alles klar?

Zum Thema. Leider ergeht es vielen jungen Menschen aus diversen Nationen so, die ausländische Wurzeln haben. Meines Erachtens ist es verständlich, wenn man bei gleichen Leistungen einen Einheimischen bevorzugt. Aber dagegen verstehe ich kaum, das man selbst bei besseren Leistungen einen Einheimischen bevorzugt. Wozu? Was soll dies bezwecken? Wieso einen schlechteren einstellen?

Ich denke kaum, dass gut gebildete ausländische Jugendliche dem Klischee entsprechen, die zahlreichen Kommentaren abzulesen ist.
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13.01.2008 20:21 Uhr von snm
 
+2 | -1
 
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Das ist sicher auch dem Koch bekannt: Aber mit so einer Studie kann man kaum Wahlkampf machen. Genauso gibt es Studien des KFN die zeigen, dass es keinen signifikanten Unterschied in der Gewaltbereitschaft oder bei der Straffälligkeit zwischen deutschen Jugendlichen ohne und Jugendlichen mit Migrationshintergrund oder Ausländer gibt. Voraussetzung waren in den Vergleichsstudien das beide Gruppen, alles Realschüler, keine Gewalt im Elternhaus erleben, nie unter Armut leiden mussten und wo die Eltern einen Job mit vergleichbarem Einkommen hatten.

Hier sieht man wo die Politik am besten etwas gegen Jugendgewalt tun kann.
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14.01.2008 10:09 Uhr von mueppl
 
+1 | -1
 
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Von Benachteiligung keine Spur sondern Einhaltung bestehender Gesetze und Richtlinien.

1. Grundsätzlich hat ein Unternehmen freie Personalwahl und kann denjenigen einstellen, welcher ihm als geeignet erscheint.

2. Deutsche und Angehörige gewisser EU-Staaten dürfen nicht benachteiligt werden.

Ein Unternehmen würde gegen bestehendes Recht verstossen, wenn er einen ausländischen Auszubildenden oder Mitarbeiter einstellt, der dieser Personengruppe nicht angehört.

Wenn die Arbeit knapp wird, muss man selektieren.
Von Arbeitslosen wird Flexibilität erwartet und die Bereitschaft umzusiedeln, um Arbeit zu bekommen - warum diese Flexibilität nicht auch von unseren "ausländischen" Mitbürgern erwarten. Für den Arbeitgeber ist entscheident was im Pass steht und nicht der Geburtsort.
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14.01.2008 10:27 Uhr von Borgir
 
+1 | -4
 
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es kommt eben auf noten: auftreten und auch deutschkenntnisse an. wenn während vorstellungsgesprächen schlechtes deutsch rüberkommt würde ich auch einen der deutschen sprache mächtigen bewerber vorziehen.
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14.01.2008 21:59 Uhr von Dusta
 
+0 | -2
 
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@Borgir: Du redest am Thema vorbei, darum geht es nicht.

Es geht darum das viele Jugendliche, die bei gleicher Qualifizierung wie deutsche Mitbewerber schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, da sie Aufgrund ihres äußeren als Ausländer identifiziert worden sind.
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23.01.2008 20:04 Uhr von BenPoetschke
 
+1 | -1
 
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Die Befragung: auf welche sich die Quelle, die News und die darin als Beweis hauptsächlich zitierte "Studi" stützt
http://www.bibb.de/...

ist nach meinem Dafürhalten der lächerlichsten eine.

Siehe Fußnote
2 Die BA/BIBB-Bewerberbefragung ist eine bundesweite, repräsentative, schriftlich postalische Erhebung bei Jugendlichen, die bei der Berufsberatung
offiziell als Ausbildungsstellenbewerber gemeldet sind. 2006 lag die Rücklaufquote bei 49%, d.h. es beteiligten sich 4.600 BewerberInnen (Ulrich/Krekel 2007). 24% der Probanden haben einen Migrationshintergrund: 9% eine ausländische Staatsbürgerschaft, 13% sind Aussiedler, 2% haben einen anderen Migrationshintergrund. In die folgenden Auswertungen sind nur Bewerber einbezogen, die in den letzten 15 Monaten auf Lehrstellensuche waren.

Eine "repräsentative" Umfrage, bei der dann allerdings nur gerade mal 49% der als repräsentativ "Ausgewählten" eine Rückantwort abgeben, kann nicht mehr als "repräsentativ" angesehen werden.

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