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Nach Öffnung der Ostgrenzen: Anstieg der illegalen Einwanderung?

Nach internen Unterlagen der Bundespolizei haben im Zeitraum vom 21.12.2007 bis zum 07.01.2008 die illegalen Grenzübertritte an der Ostgrenze offenbar stark zugenommen. Es seien bereits jetzt 614 Personen festgestellt worden. Seit dem 21.12.2007 sind die deutschen Grenzen zu Polen und Tschechien offen.

Das Innenministerium in Berlin dementierte den Bericht und veröffentlichte hingegen andere Zahlen: Demnach wurden lediglich 425 Fälle in diesem Zeitraum festgestellt. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sieht hingegen einen sprunghaften Anstieg der Aufgriffe im Vergleich zum Vorjahr. Auch dies dementierte das Innenministerium.

Angeblich sollen 2.000 Beamte an der östlichen Grenze abgezogen werden. Es fehle an Ausrüstung wie Streifenwagen und modernen Funkgeräten, so die GdP. Das Ministerium widerspricht dieser Darstellung. Es würde lediglich zu geringfügigen Versetzungen kommen.


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WebReporter: heinolds
Rubrik:   Politik
Schlagworte: legal, illegal, Anstieg, Einwanderung, Öffnung
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2008 09:27 Uhr von Maku28
 
+15 | -1
 
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Überschrift ist falsch es müsste heissen "Innenministerium verschliesst die Augen"
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13.01.2008 09:41 Uhr von Superhecht
 
+11 | -3
 
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Das Bundes-Innenministerium: ist am 21.12.2007 scheinbar nach Wandlitz umgezogen. Dieser Ort hat darin Tradition, nur eine Horizontweite bis zum eigenen Brett vorm Kopf zu bieten.

Im Ministerium glaubt man wohl, mit der Ausdünnung der Kontrollbeamtenzahl und der daraus resultierenden zurückgehenden Festnahmen und der wiederum daraus resultierenden Anzahl von Pressemeldungen unsere Welt wieder einmal ein Stück zu verbessern.

Was bislang unerwähnt bleibt, ist die Tatsache, dass viele der Festnahmen auf Tipps polnischer Kollegen beruhen - unsere Polizei bekommt quasi Entwicklungshilfe.

Die Wahrheit dabei ist, dass viele Beamte im Grenzbereich zu Polen zu Weihnachten und Neujahr Sonderschichten fuhren, die Anzahl in der Bahn festgenommener Tschetschenen die Zellen-Kapazitäten im Frankfurter Polizeipräsidium sprengte und die zu den Vernehmungen nötigen Dolmetscher sich seither eine goldene Nase verdienen.

Laut polnischen Statistiken leben dort im Lande etwa 2,3 Millionen Asylbewerber und darunter eine ehebliche Anzahl Tschetschenen, die alle nur auf den 21.12.2007 gewartet haben - um aus den polnischen Baracken-Unterkünften in Richtung Westen zu verduften. Das Schengen-Abkommen existiert für die Polnischen Behörden nur auf dem Papier - Polen weigert sich standhaft, aufgegriffene Tschetschenen wieder zurückzunehmen.
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13.01.2008 10:23 Uhr von Superhecht
 
+6 | -3
 
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gar nicht so abwegig wäre das eigentliche Ziel ist nicht Deutschland, sondern sind Länder wie zB Belgien, wo einem Asylbewerber alle Beihilfen nicht zT unbar (in Form von Gutscheinen etc) gegeben werden. Dort bekommt man sogar noch zusätzlich bares Geld, um sich eine Wohnung anzumieten. Die Verwendung wird nicht kontrolliert und bei der Findung von diesbezüglichen Einsparpotenzialen gibt es viele Möglichkeiten.

Also: Deutsches Innenministerium schließt sich mit polnischem kurz. Ergebnis: Keine Tipps mehr an deutsche Kollegen. Durch die praktisch kaum vorhandene Kontrolle und fehlenden Tipps reist die Karawane nach Belgien. Belgien ist weit weg von Polen. So ist Polen die Asylbewerber los, in Deutschland bleiben sie nicht hängen und Belgiens Behörden/Bevölkerung sehen die Sache nicht so verbissen.

Ein praktisches Beispiel für Managerkurse, was ein Synergie-Effekt ist.
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13.01.2008 11:11 Uhr von Borgir
 
+9 | -1
 
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damit: war doch zu rechnen, und kein politiker kann ernsthaft sagen er habe das nicht so erwartet
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13.01.2008 11:49 Uhr von Ru-co
 
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Das: sind alles verlogene Parasieten.
Ich selbst nehme es jeden wahr,wenn ich zur Arbeit und
zurück Fahre.
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13.01.2008 11:52 Uhr von Irminsul
 
+9 | -1
 
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Wieder einmal wird das deutsche Volk von seinen Politikern belogen und betrogen.
Aber wenn die Politiker sagen das etwas nicht so ist wie es ist dann haben wir das ja anzuerkennen als einzige Wahrheit wir leben ja schliesslich nicht in einer Demokratie wo man sich mit dem Volk auseinander setzten muss.

und wenn morgen Wahlen wäre wen würdet ihr wählen?

Ich würde vor meinem Wahlzettel stehen und mich fragen wozu noch wählen.... es gibt niemandem mehr dem man vertrauen kann keinen den interessiert was aus und wird....
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13.01.2008 13:16 Uhr von Gorxas
 
+3 | -3
 
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anders gefragt: wie kann es eine illegale Einwanderung geben, wenn keine Grenzen mehr existieren?

illegal ist es nich - eher ungewollt für uns ;)
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13.01.2008 13:20 Uhr von Netznews
 
+4 | -1
 
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Wenn das so weiter geht dann suche ich mir eine Wohnung in Polen. Wenn man sich die Entwicklung hier im Lande anguckt z.B. Inflationsrate 3%, Strompreiserhöhung um 7,1 %, Benzinpreise katastrophal, Onlinedurchsuchung (keine Privatsphäre), Gesundheitssystem wie in Drittländer Staaten man muss ja fast alles selber zahlen, KFZ Besteuerung bald wie in Holland wegen Klima bla bla (ADAC hat nämlich das Gegenteil bewiesen). DIE REGIERUNG SCWEIGT, DA KRÄFTGT MITVERDIENT WIRD, das dabei das Land zugrunde geht interessiert Sie nicht, da jeder von denen ja bis zu Ihrem Lebensende gut versorgt ist. Die können sich auch leisten in Amerika zu leben, wenn Deutschland für Sie nicht mehr Lebenswert ist.
Ist das das Europa das uns die Politiker verkauft haben? Dann haben sie uns ja ganz schön reingelegt. Von wegen Europa, Deutschland wurde an Europa verkauft. Armes Volk, ich leide mit dir.
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13.01.2008 14:01 Uhr von Jimyp
 
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@Gorxas: Es sind keine Polen, die hier illegal nach Deutschland wollen, sondern außereuropäische illegale Einwanderer!
An den polnischen Außengrenzen haben die ja auch leichtes Spiel!
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13.01.2008 14:48 Uhr von divadrebew
 
+2 | -3
 
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@Jimyp: "An den polnischen Außengrenzen haben die ja auch leichtes Spiel!"

Sei dir da nicht so sicher. Die polnischen Polizisten und Grenzschützer sind heutzutage wesentlich besser ausgestattet als unsere deutschen Beamten.


Zum Thema:
Was mich an dieser Debatte stört ist folgendes:
Seit Jahren ist bekannt gewesen, daß am 27.12 die "Ostgrenze" wegfallen wird. Aber erst wenige Wochen vor der Deadline fällt der GdP plötzlich auf, daß damit ja auch der "nicht-deutschen" Kriminalität Tür und Tor geöffnet sein könnte???

Außerdem muss ich dem Herrn Schäuble doch tatsächlich mal recht geben. Warum sollten 6000 Polizeibeamte eine Grenze kontrollieren, die offiziell gar nicht mehr existiert? Die ehemaligen Grenzer können froh sein, daß sie verbeamtet sind, und somit nicht um ihren Job fürchten müssen - werden ihnen doch lediglich neue Aufgabengebiete zugeteilt.
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13.01.2008 17:33 Uhr von Superhecht
 
+1 | -4
 
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divadrebew: Tschetschenen treten von Weißrusslands Wäldern aus illegal über die Grenze. Wenn sie nicht geschnappt werden, dann stellen sie sich. Das Zauberwort heißt Asyl. Dann werden sie in im Vergleich zu hier relativ unkomfortablen Unterkünften untergebracht und warten geduldig ab. Weißrußland nimmt sie nicht zurück.
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14.01.2008 01:17 Uhr von Wahrheit2008
 
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@Jungs ! beruhigt euch doch , wir haben da andere Ausländer im Land,
können ja unsere Frust wieder an denen auslassen. Ist doch nicht tragisch.
Denkt an den Fall Serkan und dem Rentner ( Griechen nicht beachten) , dann gehts wieder.

-------
Verdamt warum kommt jetzt schon wieder so eine Nachricht ? wo ist die Zenzur ? Wo bleiben die Türken News ? Schnell raus damit. hallo ? ups .. ich bin ja nicht der Redakteur einer Grossen Zeitung.

............*umguck* ..........niemand da , ......schnell weg.

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