12.01.08 11:32 Uhr
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Nach dem Willen der Wirtschaft soll es keine weiteren Mindestlöhne mehr geben

Nachdem sich Arbeitsminister Olaf Scholz, laut einer Meldung der "Bild-Zeitung", für einen Mindestlohn in allen Branchen ausgesprochen hatte, fordern die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft die Bundesregierung zu einem Verzicht auf weitere Mindestlohnregelungen auf.

Nach Ansicht der Arbeitgeberverbände ist Deutschland ein Hochlohnland, in dem die Arbeiternehmer im Durchschnitt über 20 Euro Stundenlohn verdienen würden. Arbeitnehmer, die staatliche Fürsorgeleistungen in Anspruch nehmen, seien hauptsächlich bei den Teilzeitarbeitnehmern und Minijobbern zu finden.

"Deutschland hat nicht zu viel, sondern zu wenig Arbeitsplätze im Niedriglohnbereich", so die Verbände weiter.


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WebReporter: guemue
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft
Quelle: www.n24.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2008 00:47 Uhr von guemue
 
+0 | -0
 
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Kann mir einfach nicht vorstellen, dass die breite
Masse der Arbeitnehmer mehr als 20 € Stundenlohn hat. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Kenne genug Menschen, die trotz Fulltimejob einen Nebenjob benötigen.
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12.01.2008 11:50 Uhr von DerFeger
 
+2 | -1
 
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nehmen den die Spitzenverbände den durchschnittlichen stundenlohn her
die breite masse bekommt nicht soviel
so sieht es derzeit aus
Der durchschnittliche Stundenlohn in Westdeutschland liegt bei 15,55 bis 15,60 Euro, in Ostdeutschland sind es 10,65 bis 10,75 Euro. Hinzu kommen etwa 70 Prozent Personalzusatzkosten (unter anderem die Sozialabgaben und die Lohnanteile für arbeitsfreie Tage). Da kostet eine Stunde Arbeit locker mehr als 26 Euro in West- und 18 Euro in Ostdeutschland.

und bei den Leihfirmen ist der lohn um die hälfte geringer die werden immer reicher und unten kommt nix an
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12.01.2008 11:51 Uhr von Wahrheit2008
 
+7 | -0
 
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@Vorschlag: Wie wäre es wenn wir Sklaverei wieder einführen ? Wir sind dann alle Sklaven und wohnen in näherer Umgebung unserer herren in Baracken. Lohn ? was ist das ? Sklaven brauchen kein Lohn.
Könnte mir denken dieser Gefallen würde vielen die unsere Wirtschaft lenken gefallen.

[edit;anais] Das sind die nimmersatten grossen Maden der Gesellschaft.
Wir wissen das die Politiker alles dran setzen werden das wir nur noch versklavt , überwacht werden . Was wäre eigentlich der nächste Schritt von denen ?
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12.01.2008 11:57 Uhr von artefaktum
 
+6 | -1
 
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*LOL*: >>"Deutschland hat nicht zu viel, sondern zu wenig Arbeitsplätze im Niedriglohnbereich", so die Verbände weiter.<<

Das glaub ich gerne! Am besten alle Arbeitsplätze werden zu Niiedriglohnarbeitsplätzen umgewandelt. Das würde so einigen sicher gefallen.
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12.01.2008 11:59 Uhr von Pinok
 
+3 | -1
 
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lol: da kommen sie mit einem durchschnittslohn!

kein wunder, da wurden ja auch die ganzen manager mitgerechnet, die ihre millionen im monat verdienen
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12.01.2008 12:24 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -1
 
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Sobald ein Spitzenverdiener arbeitslos wird und über 40 ist wird er nirgendwo mehr eingestellt. Das kann durch Konkurs oder Umstrukturierung passieren.

Dann verlangt das Arbeitsamt, dass er bei PIN für 4 Euro / Stunde Briefe austrägt obwohl er vorher einen Führungsposten hat.
Sehr viele Programmierer / EDV-Leute auf Hartz4 arbeiten in Stuttgart und Umgebung für 1 Euro und schulen Arbeitslose.

Das trifft eben nicht auf schlecht qualifizierte zu.
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12.01.2008 12:45 Uhr von Der Erleuchter
 
+5 | -0
 
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Dieser Wert basiert wahrscheinlich: auf statistischen Tricks! Da sind die Managergehälter mit eingerechnet! Über 20 Euro kriegen Akademiker und selbst die nicht immer!
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12.01.2008 12:47 Uhr von Webmamsel
 
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wer bewertet denn hier negativ bei guten aussagen: was ist denn hier los?

was soll die negativ bewerterei bei guten und vernünftigen aussagen?

tzzz
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12.01.2008 12:51 Uhr von artefaktum
 
+4 | -1
 
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@Webmamsel: "was soll die negativ bewerterei bei guten und vernünftigen aussagen?"

Hier herrscht ja immer noch Meinungsfreiheit. Das hier jemand negativ bewertet hat ist mir auch aufgefallen, aber das ist sein gutes Recht. Schließlich möchte ich meine Meinung ja auch sagen können.
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12.01.2008 15:49 Uhr von speculator
 
+2 | -1
 
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zu spät im Grunde sind wir doch schon Sklaven der Kapitalbesitzer, die meisten von uns jedenfalls, wir merken es nur nicht, weil wir einen "Lohn" bekommen, über den wir scheinbar "frei" verfügen können, der aber in Wahrheit so knapp bemessen ist, bzw von allen Seiten (Steuer, Sozialabgaben, Miete und alle andern Lebenshaltungskosten,...) derart beschnitten wird, dass nur ein "Taschengeld" übrig bleibt. Wir sind keine "freien Bürger" eines souveränen (Sozial-)Staates auf Basis der Menschenrechte, sondern wir sind gezwungen und müssen mitmachen, nach den Spielregeln der Konzerne, obs uns gefällt oder nicht, sonst wird man vom Sklaven zum Bettler und Obdachlosen. - Und würde ich als Arbeitnehmer mich wie ein Unternehmen betrachten, das Handel mit meiner Arbeitskraft betreibt, müsste ich eigentlich schließen, weil ich auch langfristig keinen nennenswerten Gewinn erwirtschaften kann, weil eben immer andere (die Sklavenhalter) mit mir Profit machen und mir nur genug bleibt um gerade so die "Betriebskosten" zu decken...
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12.01.2008 15:56 Uhr von speculator
 
+7 | -1
 
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ach ja die Herren Bosse sind scheinbar so von ihren Standpunkten und deren Durchsetzbarkeit überzeugt, dass sie´s nicht mal mehr nötig haben logisch zu argumentieren:
wenn wir ein "Hochlohnland" mit durchschnittlich über 20 Eurinos/Stunde sind, was juckts die Arbeitgeber dann, wenn wir einen generellen Mindestlohn von 8 Euro festsetzen? - Es verdienen doch sowieso schon alle mehr und es gibt eh viel zu wenige im "Niedriglohnsektor" als dass es drauf ankäme...
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12.01.2008 16:11 Uhr von Pinok
 
+2 | -1
 
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@speculator: du hast natürlich 100% recht, aber kaum ein normalbeschäftigter mensch weiß das und hat gar keine zeit oder lust sich mit sowas ausseinander zu setzen.

nur die leute die sich ernsthaft mit wirtschaft beschäftigen, wissen genau was du meinst.

unser weltwirtschaftssystem hat viele tücken und fehler, welche unumgänglich früher oder später zu einen riesen crash führen werden!
und die leidtragenden werden werden wiedermal die opfer (wir) sein.
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12.01.2008 19:10 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
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@ Pinok: "nur die leute die sich ernsthaft mit wirtschaft beschäftigen, wissen genau was du meinst."

Das habe ich früher auch immer gedacht, stimmt aber nicht: Die meisten Menschen merken intuitiv ganz genau, wenn sie ausgenutzt und für dumm verkauft werden. Da mag 100mal ein kluger Ökonomieprofessor erklären warum es angeblich besser für die meisten ist, wenn es ihnen schlechter geht.

Ich persönlich habe Zeit und Lust (und vielleicht auch den akademischen Background) mich mit Wirtschaftsthemen zu beschäftigen und diskutiere häufig mit Leuten, die sich kaum oder gar nicht mit Wirtschaftsthemen beschäftigt haben. Mir fällt immer wieder auf das diese Menschen ganz genau merken, dass hier was falsch läuft. Dazu brauch niemand ein ökonomisches Fach zu studieren.
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12.01.2008 19:29 Uhr von FyodorS
 
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mir sind die: 16€ stundenlohn auch geläufiger. Meiner Meinung nach sollten die Zeitarbeitsfirmen mit dem Mindestlohn bestraft werden, die haben lange genug ihre Arbeitnehmer wie Hunde zu einem Hungerslohn arbeiten lassen.

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