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Wissenschaftler bescheinigen Cranberrys antibakterielle Wirkung

Nordamerikanische Ureinwohner haben schon in früheren Zeiten auf das mit den Preiselbeeren verwandte Gewächs genutzt, um Krankheiten vorzubeugen. So enthalten die Beeren einen Stoff, das so genannte NDM (non-dialyzable material). Dieses legt einen Schutzfilm über die Körperzellen.

Als Folge davon, können sich bestimmte Bakterien nicht an die Körperzellen anheften und so z. B. eine Blasenentzündung hervorrufen. Der Tel Aviver Bakteriologe Itzhak Ofek bescheinigt aber darüber hinaus noch andere Fähigkeiten des Schutzfilms der Beere: Schutz vor Karies oder Magengeschwüren.

Der Schutzfilm lässt aber die körpereigenen, nützlichen Bakterien normal weiterarbeiten. Rätselhaft bleibt jedoch: "Cranberrys scheinen frauenspezifisch zu wirken", meint der Forscher. Da die Beere jedoch noch nicht richtig erforscht ist, könnten trotzdem "vielleicht auch Männer zu dem Saft greifen".


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WebReporter: ingwer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Wissen, Wirkung
Quelle: www.focus.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2008 17:55 Uhr von honoriscausa
 
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Und ich dachte erst die News meint die Musikkapelle...
;-)

Also Leute, esst mehr Preiselbeeren!
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11.01.2008 22:25 Uhr von blub
 
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Cranberrys sind reich an: Vitamin C und bestimmten Stoffen, die die Anhaftung von Bakterien an den Harnwegen und der Blase verhindern. Deshalb ist es zu erklären, dass der reine Saft gegen akute und chronische Blasen-und Harnwegsinfekte von Ärzten empfohlen wird. Es geht in Apotheken weg wie warme Semmeln....1-2 Eßlöffel verhindern chronische Entzündungen. Wer den sauren Saft nicht mag kann auch gerne Tabletten einnehmen.
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12.01.2008 03:53 Uhr von ShorTine
 
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"großfrüchtige Moosbeere": So lautet der wohlklingende deutsche Name dieser Beeren.

http://de.wikipedia.org/...

Ich bin kein Freund von Anglizismen. Diese Pflanzen wachsen aber laut Quelle nur in Nordamerika. Deshalb ist das Wort OK, ebenso wie z.B. "Curry" oder "Dönerkebap".

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