11.01.08 09:01 Uhr
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GDL findet neues Bahn-Angebot zu gering

Aus dem Durchbruch wird scheinbar doch nichts. Die GDL und die Deutsche Bahn konnten sich auch nach den Gesprächen am gestrigen Donnerstag nicht einigen.

"Das Angebot, das uns die DB heute vorgelegt hat, reicht nicht. Ein Scheitern der Tarifverhandlungen kann ich jetzt nicht mehr ausschließen", so GDL-Chef Schell in einer Erklärung zur Lage.

Noch vor wenigen Tagen zeigten sich beide Seiten optimistisch. Experten und Verhandlungspartner gingen von einer baldigen Einigung aus.


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WebReporter: robertmey
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bahn, Angebot
Quelle: www.welt.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2008 10:10 Uhr von [email protected]
 
+1 | -2
 
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ich fands: am anfang verständlich.
aber allmählich sollte man sich mit den (nicht gerade geringen) zugeständnissen doch mal zufrieden geben.
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11.01.2008 10:18 Uhr von rolf61
 
+1 | -0
 
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Einmal hüh: dann wieder hott.....
Vielleicht schaffen die es bis nächstes Jahr zur neuen Tarifrunde !
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11.01.2008 10:26 Uhr von ingo1610
 
+4 | -4
 
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Durchhalten angesagt wenn ich für 3 wochen mehr Streik vlt. noch auf 15% kommen könnte würde ich wohl auch weiterstreiken. Immerhin forderte man 30%.

Wie wärs wenn sie dafür die Managergehälter kürzen bei der Bahn? Jeder Lokführer hat mehr Verantwortung bei der Arbeit als ein Manager im Büro!
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11.01.2008 10:46 Uhr von staatz
 
+3 | -1
 
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@ingo1610: das sehe ich genauso.
die manager haben letztes jahr ihre gehälter um sage und schreibe 62% angehoben. tja, die machens eben wie die politiker, also verteilen ihre gehälter selbst.

gebt den leuten endlich was sie haben wollen!
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11.01.2008 10:56 Uhr von n€ws_sh0rty
 
+4 | -3
 
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@ ingo1610: Zitat von ingo1610
**Jeder Lokführer hat mehr Verantwortung bei der Arbeit als ein Manager im Büro!**

lol das glaubst du doch nicht wirklich oder? 80% der manager haben 10 mal so viel verantwortung wie so ein kleiner Knöpfchendreher. Über die Gehälter kann man sich Streiten was verständlich ist. Aber wenn man extrem Beeinflussbar ist durch die Medien ala RTL2 Niveau ist mir so einiges klar...... das solch meinungen auftauchen...

Auch wenn ich schon die negativen Bewertungen auf mich einprasseln sehe aber denkt ma drüber nach..
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11.01.2008 10:58 Uhr von ingo1610
 
+2 | -1
 
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@staatz: Das Problem bei der ganzen Sache ist ja...in ein paar wochen sagen dann die Piloten sie wollen mehr, da sie ja auch mehr Verantwortung als ein Lokführer haben. Wenn das dann immer so weiter geht gibts irgendwann einen großen Knall, so wie mein Chef das immer gesagt hat.

Dann möchte ich kein Manager sein, weil ich nicht erklären könnte was eine Anhebung meines Gehaltes um mehr als 60% rechtfertigt.
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11.01.2008 11:02 Uhr von robertmey
 
+4 | -1
 
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nun ja: ganz so einfach ist es dann doch nicht:
1. mehrdorn bietet keine zweistelligen lohnerhöhungen.er will dafür ja noch dass die lokführer zwei stunden regulär mehr arbeiten.schon heute machen die aber genug überstunden.
2. lokführer haben direkt mehr verantwortung als jeder manager.baut nämlich einer von denen richtig mist können mal eben ein paar hundert menschen draufgehen.die müssen immer konzentriert arbeiten. ein manager hat dagegen verantwortung das seine firma nicht pleite geht.aber wir wollen hier mal bitte nicht jobs mit leben aufwiegen.
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11.01.2008 11:05 Uhr von ingo1610
 
+3 | -2
 
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@shorty: doch das glaube ich und so ist es auch.

Anscheinend weißt du absolut gar nichts über den Beruf den ein Lokführer hat.

Aber wahrscheinlich meinst du, dass Geld immer eine größere Verantwortung verlangt als Menschenleben. Muss jeder für sich entscheiden was er denkt.
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11.01.2008 11:20 Uhr von n€ws_sh0rty
 
+2 | -4
 
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@ ingo1610: Ich weis ganz genau wo von ich Rede. War 7 jahre lang taxifahrer udn hatte in Berlin so einiges an Verantwortung für meien Fahrgäste. Der zug fährt auf einer Schiene wo der lockführer nicht viel machen kann als Anhalten oder gradeaus fahren. Nach meine Job als Taxifahrer habe ich BWL Studiert mit Spezielisierung auf neue medien udn bin jetzt Marketing Managaer vone ienr großen Internetfirma. Da geht es nicht nur um Finanzen auch um Jobs etc. wo einiges dranhängt außer geld.

Aber was red ich... als Manager is man ja Heutzutage für alles Verantwortlich.
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11.01.2008 11:27 Uhr von aawalex01
 
+0 | -1
 
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GDL sollte mal Langsam Angebot annehmen: So langsam gehen die mir aufn pisser.Der Schell soll endlich mal ein Angebot annehmen.Für was wollen die 30% mehr Lohn.Andere gehen auch 8-12 Stunden Arbeiten und teilweise auch am Wochenende und was bekommen die,nähmlich nix.Keine 30% mehr Lohn.

Ich stand mal auf de Seite der GDL.Aber das ist nun vorbei.Bin jetzt klar auf der Seite der Bahn.Ich hab das Gefühl das die GDL nur auf Streiks aus ist.Weiter nichts.
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11.01.2008 11:36 Uhr von ingo1610
 
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@shorty: Genau das ist es....er kann nix anders machen außer anhalten und fahren. Wenn er das aber einmal, auch nur einmal, nicht rechtzeitig ausführt, können bis zu 1000 Menschen draufgehen.

Was sind den bitte schön jobs im vergleich zu Menschenleben? gar nix.

Du hast bestimmt viel verantwortung, das bestreite ich ja gar nicht.
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11.01.2008 12:09 Uhr von DerFeger
 
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weiter: es sollte in meinen augen weiter gemacht werden denn wir müssen schon kämpfen gegen die bosse denn leben wollen wir doch auch und das leben wird nun einmal immer teurer es müssten eigentlich viel mehr nachziehen bei den preisen heutzutage.

MEINE Meinung !
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11.01.2008 13:23 Uhr von stephan_o
 
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Ansichtssache: Ich weiß nicht, aber wenn ich Verträge unterschreibe, bin ich vertraut mit den Konditionen. Wenn also Lokführer ihren Arbeitsvertrag unterschreiben, müssten sie wissen was auf sie zukommt. Erhöhungen der Mehrwertsteuer und Verteuerungen sonstiger Handelswaren können nicht der Grund einer 30 %igen Erhöhung ihres Gehalts sein. Wenn die damit durchkommen sollten, wie gehts dann weiter? Busfahrer, Piloten, Taxifahrer, Lehrer (die haben ja auch Verantwortung gegenüber Schülern), Journalisten, Reporter (haben ja schließlich die Verantwortung zu informieren) gehen als Nächstes auf die Barrikaden?
Man merkt, dass man keinen hohen Bildungsgrad als Lokführer braucht, ansonsten würden sie die volkswirtschaftlichen Zusammenhänge zwischen den für die Lokführer besseren Löhne und weniger Kapital der DBahn zum sicherlich baldigen Zeitpunkt ihrer Privatisierung sehen (Monopol -> Wettbewerb kostet halt den Monopolisten was). Zudem kann man das Thema der Verantwortung sowas von totquatschen. Da bei mir in der Nähe das Maggi-Werk steht, nehme ich das Beispiel. Was denkt ihr welche Verantwortung ein "einfacher" Mitarbeiter dort hat? Sicher nicht viel, oder? Aber was, wenn ich Euch sage, dass er doch die Möglichkeit hat in die Beutel, die er verpackt allerlei schädliche wenn nicht tödliche Substanzen unterzumischen (die Möglichkeit haben sicher Viele)? Dann würdet Ihr auch sicher nicht gerecht finden, dass ein solcher Arbeiter weniger verdient, als wenn er Hartz 4 empfängt - aber so sind die Löhne dort. Die Firma hat einfach nicht mehr Geld und wenn die Arbeiter auf die Barrikaden gehen würden, würde die Firma pleite gehen.
Bei Managergehältern darf einfach niemand mitreden, der nicht mit der internen Struktur der Firma vertraut ist. Neben der Anforderung der Firma an den Manager, 13 Jahre Schule und 6 Jahre Studium auf eigene Faust zu bestreiten, wird in höheren Riegen sicher mehr Flexibilität erwartet. Da muss der Manager halt mal für ne Woche ins Ausland. Zudem ist der Knackpunkt bei den Managergehältern sicher ihre kurzen Verträge. Das Meiste ist ein Risikozuschlag, da man nach 2 Jahren entweder einen neuen Vertrag angeboten bekommt oder schlicht und einfach rausfliegt. Das droht den Lokführern nicht so einfach. Man sieht ja wie oft und ausgiebig sie mit Anmeldung einfach nicht zum Produkt der DBahn beitragen (->Transport) ohne den Arbeitgebern einen Kündigungsgrund geben zu können.
Also würde ich mal das Thema mit Vorsicht genießen.

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