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UNO mit Lage in Darfur überfordert

Die Vereinten Nationen gaben nun bekannt, das sie mit der derzeitigen Lage in der Krisenregion Darfur überfordert seien. Es fehle unter Anderem an Material und Personal, so die UNO.

Verhandlungen mit der Ukraine und Russland über weitere Unterstützungen liefen derzeit. Selbst über den Abzug von Mitteln aus anderen Gebieten werde nachgedacht.

Die Regierung des Sudan ist mit der Mission der UNO unzufrieden. Das Land verlangt, dass der Großteil der eingesetzten Soldaten aus Afrika kommt.


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WebReporter: robertmey
Rubrik:   Politik
Schlagworte: UNO
Quelle: www.tagesschau.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2008 17:12 Uhr von ElChefo
 
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Die Lage im Sudan ist furchterregend.
Wenn man bedenkt, das die Regierung eines Landes in eigener Regie Reitermilizen finanziert, die nicht nur mordet, vergewaltigt und brandschatzt, sondern auch noch internationale Hilfeleistungen sabotiert, plündert und im Falle von nicht plünderbaren Gütern auch noch abfackelt, dies auch noch nicht einmal dementiert, wenn man dann sieht, das diese Regierung auch noch die Dreistigkeit hat, Forderungen an die internationale Gemeinschaft zu stellen, man sieht, das die AU mit Aufstellung, Logistik und Organisation einer eigenen Schutztruppe überfordert sind, da fragt man sich doch, was eigentlich erreicht werden soll?
Momentan bewegt sich rein gar nichts. Das einzige Mittel im Moment sind zivile Aufbaumaßnahmen, die durch extrem schwere (westliche, da westliche Gelder da hereingepumpt werden) Militärpräsenz abgesichert werden. Es existieren die Mittel zur Aufklärung, es existieren auch die Mittel, um schnell und flexibel auf diese Reitermilizen zu reagieren und sie im Mindesten abzuschrecken. Das würde allerdings Politik mit Profil und Herz erfordern, was wiederum Symphatien kosten würde.
Hier gilt es - mal wieder - zwischen dem Schlechten (Regime Change und Zusammenarbeit mit den Rebellen der SLA und JEM) und dem noch Schlechteren (Zusammenarbeit mit der Regierung) zu wählen. Meine Wahl würde eher auf Ersteres fallen. Egal wie man nun wählt - erst auf lange Sicht wird sich hier irgendetwas tun.
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10.01.2008 17:26 Uhr von Borgir
 
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UNO: sollte das doch heißen...hab mich schon gewundert, was das kartenspiel mit darfur zu tun hat :o))
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10.01.2008 19:13 Uhr von The_free_man
 
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Blauhelmsoldaten sind meist völlig machtlos durch Befehle, sich nirgendwo einmischen zu dürfen.

Da war doch auch mal so eine Sache, mir fällt jetzt nicht der Name ein.
Da wurde jedenfalls auch systematisch Völkermord betrieben, aber die Blauhelmsoldaten durften nicht eingreifen und mussten zusehen.

Und das obwohl das Massaker mit etwas Verstärkung ohne Probleme hätte beendet werden können.
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10.01.2008 19:17 Uhr von barnie3000
 
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Falsche Rubrik? Was hat diese Nachricht mit Wissenschaft zutun?
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10.01.2008 23:37 Uhr von robertmey
 
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desaster: darfur ist ein desaster für die internationale gemeinschaft.erschreckend wie die welt wegsieht wenn tausende menschen sterben müssen.

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