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GB: Um den CO2-Ausstoß zu verringern, werden neue Atomkraftwerke gebaut

Londons Regierung hat heute im Parlament bekanntgegeben, dass man neue Kernkraftwerke bauen lassen will. Man will damit den CO2-Ausstoß verringern, alte Atomkraftwerke ersetzen und die Energieversorgung sichern. Wirtschaftsminister John Hutton sagte, diese Maßnahme sei "zwingend".

Weiter sagte der Wirtschaftsminister: "Die Regierung ist überzeugt, dass Atomkraftwerke im künftigen Energiemix dieses Landes eine Rolle spielen sollten, zusammen mit anderen Energiequellen mit geringem CO2-Ausstoß". Vor 2020 soll das erste neue Atomkraftwerk fertiggestellt sein.

Damit ist Großbritannien zusammen mit Frankreich und Finnland bereits das dritte Land in der EU, das neue Atomkraftwerke plant. Zurzeit gibt es in Großbritannien ein Dutzend Kernkraftwerke. Diese Kraftwerke erzeugen 18 Prozent des Stroms, den die Insel verbraucht.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Großbritannien, Atomkraftwerk, Atomkraft, CO2, Ausstoß, CO2-Ausstoß
Quelle: www.spiegel.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2008 16:02 Uhr von hIdd3N
 
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Hahaha das ist echt zum lachen.. NAAAAAAAATÜÜÜÜRLICH kommt aus atomkraftwerken nur wasserdampf... das plutonium fällt einfach vom himmel und man muss dafür auch keine riiiiiiiiiesigen löcher buddeln und das überhaupt nicht radioaktive material transportieren. endlager sind auch absolut sicher! na dann mal prost ihr inselaffen, auf eine kalte und strahlenfreie zukunft.
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10.01.2008 16:05 Uhr von anilingus
 
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kernkraftwerk: nennt sich das...

zumindest besser als kohlekraftwerke !

inselaffen trotzdem ;)
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10.01.2008 16:09 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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Der Mond: Den Radioaktiven Abfall könnte man ja auf dem Mond endlagern. Irgendwann leuchtet der vielleicht auch so hell wie die Sonne.

Spaß bei Seite. Hierzulande würde die "Grüne Horde" den Aufstand proben, würde die deutsche Regierung derartiges anstreben. Und in GB ist wohl das Gegenteil der Fall.

Sicher ist Atomstrom sauberer als der aus Verbrennungskraftwerken. Die Frage der Abfallbeseitigung stellt sich aber dennoch. Asche kann man teilweise als Dünger benutzen (ja, auch Waldbrände sind nicht nur schlecht). Aber mit radioaktiven Abfällen ist das bekannter Maßen nicht so einfach.

Ich bin mal gespannt, ob ich noch ein funktionierendes Fusionskraftwerk (kalte Fusion) erleben werde.
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10.01.2008 16:10 Uhr von slonmaster
 
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Ich bin dagegen: CO2 Ausstoss hin oder her - das Klima ist so komplex, es kann nicht sein dass alles auf das boese CO2 reduziert wird.
Diese Panikmache rechtfertigt keinesfalls den Bau von tickenden Zeitbomben.

Aber da hat die Atomlobby mit ihrem machtgeilen Luegenbaron Al Gore an vorderster Front ja mal wieder ganze Arbeit geleistet.

Jeder britische Buerger (m/w) sollte an seinen Abgeordneten einen Beschwerdebrief rausschicken, dass er darueber nicht mitbestimmen darf!!
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10.01.2008 16:16 Uhr von vst
 
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wie sagt man bei uns? den teufel mit dem beelzebub austreiben
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10.01.2008 16:39 Uhr von hehmar
 
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atomkraft: ist die sauberste energie.meiner meinung anch die beste lösung bis es flächendeckend solar oä gibt.
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10.01.2008 16:49 Uhr von sv3nni
 
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Wird wohl mit der Klimaerwaermung begruendet: Allerdings is immernoch zweifelhaft ob es ueberhaupt eine Klimaerwaermung durch CO2 gibt..
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/...
Der Text auf der Seite is zwar etwas reisserisch geschrieben, aber die verlinkten Videos sind sehenswert.

In Deutschland gilt uebrigens die gleiche Meinung:
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos sagte in der Frankfurter Rundschau: "Deutschland muss seinen Energiemix möglichst breit anlegen. Dazu gehören für mich die erneuerbaren Energien, aber auch die Kernenergie..."
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10.01.2008 16:54 Uhr von sv3nni
 
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Wuenschenswert waere: Wenn endlich mehr Erdwaerme genutzt wuerde - sie ist ueberall kostenlos verfuegbar und vollkommen umweltfreundlich.
Einziges Problem sind die Erdbeben die bei den Bohrungen ausgeloest werden koennen.
Fusionsenergie waer natuertlich auch was, aber das dauert wohl noch ewig bis es gescheit funktioniert.
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10.01.2008 17:06 Uhr von andreascanisius
 
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Seid froh dass die gebaut werden dann können die Versorger wenigstens noch etwas billigen Strom beigeben und es wird für uns nicht ganz so teuer....wenn die auch sowieso nehmen wa sie kriegen...
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10.01.2008 17:11 Uhr von derSchmu
 
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Ich wuerd Atom auch bevorzugen ok, Plutonium gibts net sooo viel und die Endlagerung is auch ein Problemchen, genau wie die Sicher, fliegt ein Kohlekraftwerk inne Luft, isses net so gravierend.

Dennoch bin ich eher fuer Atomstrom, der pustet kein CO2 inne Luft und produziert teueren Strom...

Ich wuerd ja eher ueberhoehte Preise fuer Strom zahlen, wenn der sauberer is, als mit den Kohlekraftwerken produzierter Strom...

Aber das gehoert zur deutschen Politik dazu, stellt sich gerne als Umweltfreundlich dar, aber wenns um die Energie- und die Automobilbranche geht, hammses wieder vergessen und lassen die mal machen...Jetzt was verkaufen bringt mehr Geld als jahrelange Forschung und Entwicklung...danke, verlogenes Pack!
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10.01.2008 17:39 Uhr von daMaischdr
 
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die Dummheit der Menschen: ist wirklich grenzenlos. Atomstrom ist der teuerste Strom, den es gibt, sogar Solarstrom ist dank verbessertem Wirkungsgrad inzwischen billiger (klar, auf der reinen Stromrechnung sieht er erstmal billig aus, liegt aber nur daran, das Atomstrom massiv durch Steuergelder subventioniert wird, was natürlich auch jeder Bürger bezahlt).

Atomstrom allerdings als sauber zu bezeichnen, sollte meiner Meinung nach mit lebenslanger Einweisung in eine geschlossene Anstalt bestraft werden. Erstens wird beim Abbau, der Anreicherung und Abreicherung von Uran soviel Energie verbraucht, das sich das Betreiben ein Kraftwerks kaum rechnet und zweitens (und viel wichtiger), das Endlagern von Atommüll ist so ziemlich das gefährlichste, was die Menschheit jemals mit der Natur angestellt haben. Dagegen ist das bisschen Klimawandel durch CO2 doch Kinderkram. Wenn mal Grundwasser in die Endlagerstätten eindringt (und das kann jederzeit passieren) dann gute Nacht. Wenn erstmal das Grundwasser, dann die Flüsse und anschliessend die Meere radioaktiv verseucht sind, dann interessiert einem CO2 ganz bestimmt nicht mehr.

Der Hauptgrund, warum Länder voll auf Atomkraft setzen, ist die Tatsache, das man aus den ausgebrannten Brennstäben Material zum Atombombenbau gewinnen kann. Ist es Zufall, das ausgerechnet Frankreich und GB fast komplett auf Atomstrom setzen, die einzigen beiden Länder in Europa, die Atomwaffen besitzen und auch die einzigen beiden Länder, die diese Abreicherungsanlagen (Sellafield und La Hague) betreiben (dürfen)?
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10.01.2008 17:40 Uhr von Köpy
 
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Problem Angenommen die USA, UK, China, Iran, Russland etc. etc gehen nun in "Massenproduktion" was AKWs angeht. Auch Uran gibt es auch nicht unendlich. Die Vorkommen sollen bei der jetzigen Weltweiten Anzahl an AKWs, um 2070 erschöpft sein. Wenn es dann keine andere Effiziente Energie gibt, dann gute Nacht. Kohlekraftwerke kann man inne Tonne kloppen, wenn es um den CO² Haushalt geht, der uns ja so verkauft wird. Auch kann man nicht so viele Windkraftanlagen und solaranlagen bauen. Es sei denn unsere Politikheinis und die in der EU denken sich sowas aus wie.. "Jedes Gebäude muß xx% eigenen Strom durch Solarenergie produzieren. Was eigentlich keine schlechte Idee wäre. Vielleicht werden diese dann auch endlich bezahlbar.
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10.01.2008 17:52 Uhr von daMaischdr
 
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@ Köpy: hast du da irgendwelche verlässlichen Quellen zur Hand, was die Vorkommen von Uran betrifft? Weil irgendwie hört man ständig was anderes: die einen sagen, Uran reicht gerade mal noch 30-40 Jahre und ist somit noch vor Erdöl alle, die anderen meinen, es reicht noch mindestens 100 Jahre. (hängt wahrscheinlich vom Auftraggeber der Studie ab ;-) )

Eines sollte man jedenfalls nicht vergessen: Für den Betrieb von Kraftwerken kann man nur das Isotop U235 benutzen, was gerade mal 0,7% des natürlich vorkommenden Urans ausmacht, also sehr wenig. Von daher könnte das mit den 30-40 Jahren tatsächlich hinkommen.
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10.01.2008 17:56 Uhr von Spaßbürger
 
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@daMaischdr: Full ACK!

Ausserdem stehen Uran etc. auch nicht endlos zur Verfügung!
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10.01.2008 17:59 Uhr von Spaßbürger
 
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nochmal @daMaischdr: Ist doch völlig egal ob in 30 oder 100 Jahren und Uran und Erdöl ausgehen.
Die Menschen wird es weiterhin geben. Und auch wenn alles noch 100 Jahre reicht und es uns mit unserer derzeitigen Lebenserwartung egal sein könnte, so wird die Gewinnung solcher Rohstoffe immer schwieriger und teurer.
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10.01.2008 18:13 Uhr von daMaischdr
 
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@Spaßbürger: im Grunde hast du Recht, aber falls das Uran tatsächlich nur noch für 30 Jahre rechen sollte, wäre eine weitere Behauptung der Atomlobby, nämlich das Kernkraftwerke zukunftssicher sind, als Lüge entlarvt.
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11.01.2008 12:40 Uhr von Köpy
 
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ob 30, 40 oder 70 Jahre. Mein letzter Wissensstand war 2070. Aber beim Öl z.B. sind sich die "Experten" auch nicht sicher, wann genau der Letzte tropfen aus der Erde geholt wird. Manche sagen.. in 30 Jahren.. und manche in 100 Jahren. Es ist wie mit dem "Klimawandel" keine kann genau sagen oder genau beweisen, ob WIR daran schuld sind oder nicht. :o) Alles Spekulationen, keine Fakten!! :o) Heute schreibt man so.. morgen ist eh alles falsch und anders. *schulterzuck* *g*
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11.01.2008 13:24 Uhr von El Indifferente
 
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Wie immer: Wir lösen unsere heutigen Probleme, indem wir sie so umverteilen, dass sie am Ende auf den Schultern unserer Söhne, Töchter und Enkle liegt.
...und dass doppelt und dreifach so schwer.

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