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"Christival 2008": "Wege heraus aus homosexuellen Neigungen" abgesagt (Update)

Nachdem Volker Beck (Bündnis90/Grünen) die Familienministerin von der Leyen (CDU) dazu aufgefordert hatte, ihre Schirmherrschaft beim Christival 2008 zu beenden, wurde das Seminar mit dem Titel "Homosexualität verstehen - Chance zur Veränderung" nun von den Referenten abgesagt.

Grund für die Absage ist die "emotional hochgeschaukelte öffentliche Diskussion", die laut des Pressesprechers Stephan Volke nicht nachvollziehbar sei.

Der Leitspruch des diesjährigen Christivals, auf dem 225 Seminare angekündigt wurden, lautet "Jesus bewegt".


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WebReporter: bounc3
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Sex, Update, Christ, Weg, Homosexualität
Quelle: www.tagesspiegel.de

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10.01.2008 16:31 Uhr von Oberlehrer
 
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Schade für die möglichen Interessenten des Seminars.

Naja, vielleicht gibt es für sie das beruhigende Alternativseminar "Homosexualität verstehen - Chance zur Veränderung" von Volker Beck ;-)
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10.01.2008 17:44 Uhr von Andana
 
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nun ja. Vermutlich ist es besser so, dass das Seminar abgesagt wurde.

Ich kenne tatsächlich jede Menge Christen die Homosexualität für heilbar halten und ansonsten für absolut abstoßend.

Ich finde ja grundsätzlich, dass es ein Armutszeugnis ist, einen Menschen über seine Sexualität zu definieren, grade bei den Christen die hartnäckig predigen wie sehr Gott jeden menschen liebt und selber von Vorurteilen zerfressen sind.

Keine Ahnung, ich find ja Nächstenliebe sollte eher ein Massstab für christliches Handeln sein. Zumindest definiere ich mein Handeln als Christ über diese Nächstenliebe.
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10.01.2008 17:54 Uhr von Borgir
 
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frau: von der leyen sollte zurücktreten. ganz einfach. wer sowas unterstützt kann nicht ein vertreter der volkes sein, das geht genausowenig wie ein straflager-fordernder ministerpräsident
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10.01.2008 18:02 Uhr von algates
 
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Wie soll das gehen? Man kann doch Kerlen nicht einfach ne Frau vorsetzen und sagen: versuch´s mal mit ihr.
Da ist doch die Kirche auch dagegen...

Und einen Homosexuellen zur Heirat mit einer andersgeschlechtlichen Person zu zwingen, nur damit er von der Homosexualität wegkommt, wäre ja auch nicht sehr nett... ;-)

Ironie ist schon lustig ;-)
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10.01.2008 19:05 Uhr von LanceLovepump
 
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verstehen!? dann verändern!? bedeutet das, wenn ich als hetero homosexualität verstehe und mich dann verändere, dass ich auch schwul werde?

:D

haben die nix besseres zu tun, als sich in die sexualität anderer einzumischen?
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11.01.2008 21:01 Uhr von cheetah181
 
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@HDG: "Die Sexualität eines mensch ist nicht vergleichbar mit der Frage ob einer lieber Vanille oder Schokoeis mag."

In einer nicht utilitaristischen Gesellschaft sollte sie, solange sie keinem anderen schadet, schon in etwa genauso scheißegal sein.

"Auch wenn es einem nicht gefällt, die Arterhaltung ist eines der Aufgaben die jeden Menschen angeht."

Na dann fändest du es sicher ok, wenn sich Lesben künstlich befruchten ließen? Oder Leihmütter für Schwule spielen?

"Hier geht es also nicht um die Sexualität, sonder Ausstieg aus der Gemeischaft."

Unfruchtbare und Menschen, die einfach so keine Kinder wollen sind also auch "aus der Gemeinschaft ausgestiegen"?

"Auch du scheinst einfache Gedanken zu bevorzugen."

Ein einfacher Gedanke ist nicht immer falsch, in deinem Fall aber anscheinend oft.

"Solchen Leuten? Haben wir da Vorurteile?"

Wieso, du stimmst ihm doch was christliche Glaubensgemeinschaften angeht 2 Sätze später zu?

"Christlichen Glauben? Mir ist nicht bekannt, daß andere Glaubensgemeinschaften Homosexualität positiv gegenüber stehen?"

Müssen sie auch nicht, aber es gibt einige die ihr nicht negativ gegenüberstehen oder sie nicht erwähnen:
http://de.wikipedia.org/...

"Nazis gingen auch nicht sanft mit Schwulen um und komunistische Staaten auch nicht."

Sagen dir die Begriffe Reichskonkordat und Deutsche Christen etwas?
Bei den Kommunisten hast du allerdings recht. Vielleicht können wir zusammenfassen: Die monotheistischen Religionen und die meisten Gewaltherrschaften gehen nicht sanft mit Schwulen um.
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12.01.2008 02:35 Uhr von cheetah181
 
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@HDG: Hast du mal von dem Begriff "Logik" gehört?

"Nein, ist ok."

Nein und ja?

"Ist nicht deren verschulden."

Aber Schwule sind selbst dran schuld?

Sexualmoral: Offensichtlich liest du selbst nicht so viel...Lutheraner und Alt-Katholiken akzeptieren Homosexualität...
Und über deine Geschichte mit der Todesstrafe kann ich nur lachen. Ist es Zufall, dass es die Todesstrafe besonders in Ländern gibt, die mit der Sekularisierung Probleme haben oder besonders religiös sind?
Hat die Kirche in der Vergangenheit vor Morden zurückgeschreckt? Klar, in den 10 Geboten ist Mord verboten...aber Steinigung und ähnliche Strafen werden empfohlen!

Klar, die KK wollte freie Religionsausübung, aber deshalb einen Pakt mit Hitler?

Was interessieren mich die Kommunisten? Gehen wir lieber auf deine köstlichen Logikfehler ein:

"Und da ALLE Kommunisten per Definition Atheisten sind (siehe Opium für das Volk), kann man auch sagen, daß die Atheisten mit den Nazis einen Vertrag abgeschlossen haben."

Da alle Füchse Säugetiere sind, kann man auch sagen, dass alle Säugetiere Füchse sind!

""Vielleicht können wir zusammenfassen: Die monotheistischen Religionen und die meisten Gewaltherrschaften gehen nicht sanft mit Schwulen um."

Nö, es gibt viele demokratische Staaten wo es auch verpönt ist."

Gleiches Problem wie oben...
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12.01.2008 13:08 Uhr von cheetah181
 
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@HDG: Da war gar keine Antwort impliziert, das war eine ehrliche Frage nach deiner Meinung. Du hast allerdings recht was die eigentlich leichte Verständlichkeit angeht, war gestern schon spät, sorry.

Ich muss zugeben, dass ich deine Meinung interessant finde, auch wenn sie meiner Meinung nach auf falschen Annahmen gründet: Erstens auf der, dass Homosexuelle für die Demographie eine große Rolle spielen...
Es werden zwar weniger Scheinehen geführt, aber wer sagt denn, dass es in diesen Scheinehen überhaupt Kinder gab? Und wenn es die gab, werden die vielleicht durch künstliche Befruchtung und Leihmutterschaften wieder wettgemacht. Ohne genaue Zahlen ist es müßig darüber zu diskutieren. Dass offensichtlich deiner Meinung nach Kinderbetreuung und andere staatliche Maßnahmen nichts an der Bereitschaft berufstätiger Mütter Kinder zu kriegen ändern sollen, ist deine zweite Fehleinschätzung.

"Na und? Was juckt mich das?"

Es entkräftet deine Aussage aus dem letzten Beitrag, in dem du behauptet hast, dass es keine Glaubensgemeinschaften gäbe, die dem Thema positiv gegenüberständen.
Aber "was interessiert mich mein dummes Geschwätz von letztem mal", was? Wenn ich dir in Zukunft jedesmal erklären muss, wie deine Meinung war, wird das eine sehr, sehr langweilige Diskussion.

"Nein, es war schon mit einkalkuliert, daß du so antwortest? Du hast etwas von Reichskonkordat erzählt. Das galt für Katholiken. Katholiken sind Christen, aber nicht alle Christen."

Ich habe niemals behauptet, dass alle Christen etwas mit Nazis, Hexenverfolgung oder sonstigen Verbrechen zu tun haben. Wäre ja auch lächerlich. Du hingegen hast die Nazis als Atheisten dargestellt, was sie definitiv nicht waren, wie ich dir durch das Beispiel der "Deutschen Christen" bewiesen habe...Übrigens waren auch nicht alle "Kommunisten" Atheisten, aber du sagtest ja bereits, dass sie das nur per Definition sind.

Dass auch viele Atheisten verallgemeinern und nicht diskutieren können musst du mir nicht erklären. Wäre ja ein Wunder, wenn sie das alle könnten und an Wunder glaube ich nicht. ;)
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23.01.2008 10:24 Uhr von JesusInside777
 
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Freiheit in Gefahr! Das ist echt bekloppt. Damit wird nicht Diskriminierung verhindert, sondern gewaltig geschürt!
Erstmal ist das hier ein freies Land, das heißt jeder darf die Meinung vertreten die er möchte und diese auch aussprechen. Was macht den der Veranstalter des Seminares anderes? Außerdem findet das im Ramen der Teilnehmer statt, jeder kann sich vorher dafür entscheiden was er sich anhört. Hier wird also niemandem etwas aufgezwungen. Dazu denke ich auch, dass dieser Herr Beck sich ja nicht persönlich angegriffen fühlen muss. Wenn ich als Christ wie er reagieren würde, dann würde ich bei jedem zweiten Spiegel (Die Zeitschrift) in die Luft gehen und mich fürchterlich über Richard Dawkins aufregen und was tue ich? Ich finde seine Meinung zwar absolut daneben, aber von mir aus soll er sie vertreten, das ist sein gutes Recht. Genauso wie es das gute Recht aller Christen ist ausgelebte Homosexualität abzulehnen, besonders wenn dies auf einer christlichen Veranstaltung geschieht.
Jetzt werde ich höchstwahrscheinlich von Unqualifizierter Kritik überhäuft, aber denkt nur mal drüber nach, was hier in Gefahr ist, ist nicht die Toleranz sondern die Meinungsfreiheit eines jeden, das nimmt schon diktatorische Züge an. Jemandem vorschreiben zu wollen was er äußern darf und was nicht.
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23.01.2008 11:41 Uhr von JesusInside777
 
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Unterschied: Ach und außerdem wollte ich nochmal den Unterschied darstellen. Richard Dawkins publiziert seine Meinung öffentlich. Und wir Christen machen ein christliches Event für Christen, also im persönlichen Rahmen und werden von allen Seiten dafür angegriffen. Was läuft da flasch?
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23.01.2008 21:54 Uhr von cheetah181
 
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@JesusInside777: Manchmal muss man eben auch Christen vor sich selbst schützen. Wäre das gleiche, wenn es ein Seminar für schwarze Christen gäbe, dass ihnen helfen soll mit ihrer Hautfarbe klarzukommen, weil Gott die angeblich nicht mag.
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24.01.2008 17:36 Uhr von RuScarface
 
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Ey eine frage bitte?? Also ich habe eine Frage an euch und zwar kann man jetzt doch die Heilung gegen die Homosexuallität machen ne?Auf jeden ich hatte mal eine schlechte Erfahrung in der Kindheit gemacht mit einem Jungen also nicht Ficken sondern gegen seitig irgendwie Penis angefasst ja.und danach ekelte ich mich voll von männern und stand voll auf frauen ja.und ich beneheme mich richtig wie ein mann hobbys boxen fußball auf jeden fall weiß ich das frauen geil sind ja aber ich habe neigung zu männern ein bisschen wegen diesem verfahren als ich 6 war und jetzt will ich das bekämpfen damit ich viel vergnügen mit frauen habe und danach nichts bereue oder an was andres denke und dann doch schwul werde.auf jeden fall frauen sehen auch viel schöner aus und so.aber eine frage an euch kann man das noch heilen oder haben beck und von der leyen das verboten???bitte melden ja ich bin voll in panik
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26.01.2008 15:09 Uhr von cheetah181
 
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@RuScarface: "Also ich habe eine Frage an euch und zwar kann man jetzt doch die Heilung gegen die Homosexuallität machen ne?"

Sowas erzählen nur radikale religiöse Vereinigungen. Wenn du Wissenschaftler, spezielle Psychologen fragst, wirst du keinen ernstzunehmenden finden, der noch glaubt, dass sowas funktionieren würde.
Die sogenannte "Ex-Gay-Bewegung" hat das nur noch klarer gemacht: Der Chef selbst musste nach einigen Jahren einsehen, dass er sich nur selbst betrogen hat und ist jetzt der größte Gegner seiner eigenen Organisation...

"Auf jeden ich hatte mal eine schlechte Erfahrung in der Kindheit gemacht mit einem Jungen also nicht Ficken sondern gegen seitig irgendwie Penis angefasst ja.und danach ekelte ich mich voll von männern und stand voll auf frauen ja."

Erfahrungen in der Kindheit haben höchstwahrscheinlich auch keinen Einfluss auf deine Sexualität, also keine Sorge. Kommt in dem Alter wohl auch bei recht vielen Menschen vor.

"und ich beneheme mich richtig wie ein mann hobbys boxen fußball"

Glückwunsch. Hat aber nichts damit zu tun. Nur weil jemand auf Männer steht, muss er sich nicht so benehmen wie Thomas Hermanns. (was auch ok ist, wenn er eben so ist, aber es muss eben nicht so sein)

"auf jeden fall weiß ich das frauen geil sind"

"Weißt" du das nur oder fühlst du auch entsprechend?

"jetzt will ich das bekämpfen damit ich viel vergnügen mit frauen habe und danach nichts bereue oder an was andres denke und dann doch schwul werde."

Das zu bekämpfen, was man ist, endet eigentlich nie gut. Wenn du "Frauen geil findest", wie du das geschrieben hast, dann ist das doch ok. Wenn du auch manche Männer magst, auch ok. Und falls du doch schwul sein solltest, ist das ebenfalls egal.

"aber eine frage an euch kann man das noch heilen oder haben beck und von der leyen das verboten???"

Konnte man nie. Abgesagt wurde nur ein Seminar, auf dem Spinner solchen Schwachsinn verbreitet haben. Seltsame Ideen zu verbreiten ist leider auch nicht verboten, von daher war das sicher nicht das letzte, was man von den Leuten gehört hat.
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29.01.2008 18:27 Uhr von Demut
 
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@ cheetah181: Fakt ist, lieber cheetah, dass Homosexualität unnormal ist. Egal ob man jetzt bekennender Christ, Agnostiker, Atheist oder sonst was ist, so einfach von der Hand zu weisen ist das nicht. Der Mensch hat sich nicht dadurch vermehrt, dass er (wenn wir von der Evolutionstheorie ausgehen und er vom Affen abstammt etc. pp) mit gleichgeschlechtlichen Partnern Sex hatte ... sowas kommt auch im Tierreich nur selten vor, bzw. hat es da ganz bestimmte Gründe, die Tiere machen das nicht weil sie gleichgeschlechtliche Partner ´geil´ finden ;)

"Erfahrungen in der Kindheit haben höchstwahrscheinlich auch keinen Einfluss auf deine Sexualität"

Aaah, da spricht der Laie, getarnt als erfahrener Hobby-Psychologe :) Ich wüsste gerne woher du diese Gewissheit nimmst, denn du dich auch nur ein GANZ kleines Bisschen damit auskennen würdest, dann wüsstest du auch, dass Erlebnisse in der Kindheit sehr wohl Auswirkungen auf die Entwicklung der eigenen Sexualität haben können. Wenn du Wissenschaftler, spezielle Psychologen fragst, wirst du keinen ernstzunehmenden finden, der das bestreitet ^^
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05.02.2008 19:11 Uhr von cheetah181
 
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@Demut: Sorry, falls ich mich hier nochmal wiederhole (im anderen Thread antwortest du ja nicht mehr, hast also vielleicht was gelernt), aber will deinen Beitrag hier nicht so stehen lassen.

"Fakt ist, lieber cheetah, dass Homosexualität unnormal ist."

Quellen bleibst du auch hier schuldig.

"wenn wir von der Evolutionstheorie ausgehen und er [der Mensch] vom Affen abstammt"

Mensch und Affe haben gemeinsame Vorfahren, aber das übergehen wir mal, ist ja eine bekannte Redewendung...

"Der Mensch hat sich nicht dadurch vermehrt, dass er mit gleichgeschlechtlichen Partnern Sex hatte"

Richtig, wie auch? Ist aber kein Argument, sind ja schließlich nicht 100% homosexuell. Die Vermehrung einer Art hängt nicht nur von der Menge der Nachkommen ab, sondern auch davon wie gut die Überlebenschancen dieser sind. Sonst wären Säugetiere allgemein ziemlich unnormal, so im Vergleich zu Insekten.

"sowas kommt auch im Tierreich nur selten vor, bzw. hat es da ganz bestimmte Gründe"

Selten Dominanzverhalten, ja. Macht es das unnatürlich?
Weit häufiger Sozialverhalten, außerdem kommt es bei sehr vielen Tierarten vor:
http://www.geo.de/...

"Aaah, da spricht der Laie, getarnt als erfahrener Hobby-Psychologe :)"

Und du bist ein echter Psychologe?

"Ich wüsste gerne woher du diese Gewissheit nimmst, denn du dich auch nur ein GANZ kleines Bisschen damit auskennen würdest, dann wüsstest du auch, dass Erlebnisse in der Kindheit sehr wohl Auswirkungen auf die Entwicklung der eigenen Sexualität haben können."

Eventuell bei sexuellen Störungen, das weiß ich nicht. Und nein, Homosexualität zählt nicht dazu.

"Wenn du Wissenschaftler, spezielle Psychologen fragst, wirst du keinen ernstzunehmenden finden, der das bestreitet"

Quellen?
Hier übrigens eine von der "American Psychiatric Association", die Homosexualität mit Hormonen während der Schwangerschaft in Verbindung bringt, also nix Kindheitserlebnisse:
http://ajp.psychiatryonline.org/...

Und wieviele Tiere mit ungewöhnlichen Kindheitserlebnissen kennst du?
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14.02.2008 15:47 Uhr von Bibsler
 
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@ all: Ich möchte als Christ auch mal Stellung beziehen.
Ich kann eure Reaktionen durchaus verstehen.
Unser Anliegen auf dem Christival ist es jedoch nicht, Homosexuelle zu heilen, sondern Menschen, die mit ihrer Homosexualität PROBLEME haben, zu helfen.

Dazu ist unbedingt noch zu sagen, dass wir Menschen nicht verurteilen, die homosexuell sind. Wir sagen nicht, "Du bist schlecht, weil Du homosexuell bist"! Wir schätzen den Menschen genauso wert, wie jeden anderen auch.
Nur sind wir lediglich einer anderen Meinung, was die Sexualität betrifft.

Ich finds echt schade, dass es anscheinend anders rüber kommt.
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05.03.2008 12:54 Uhr von max81
 
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Frage: Darf man es einem Homosexuellen verwehren sich Beratung oder Hilfe zu holen, wenn er mit seiner Neigung ein Problem hat?
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12.04.2008 16:49 Uhr von dcamillo
 
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Das Christivall ist für Christen! Christen und überhaupt alle Menschen, die sich irgendeiner Religion zugehörig fühlen, sind meines Erachtens nach nicht im 21 Jahrhundert angekommen. Es ist mir wirklich vollkommen unverständlich wie man dem Schwachsinn der Bibel, des Korans oder sonst irgendeiner ´heiligen´ Schrift auch nur die geringtste Relevanz beimessen kann.

Genausowenig verstehe ich die Aufregung um dieses Seminar. Ich meine wir geniessen Relligionsfreiheit. Die Christen haben jedes Recht zu glauben was immer sie wollen. Und wenn es da draussen arme Schweine gibt, die aus unerklärlichen Gründen Jesus als Ihren Heiland anerkennen zusätzlich aber dummerweise homosexuell sind und sich gerne helfen lassen wollen dieses gottlose Makel zu überwinden ... bitte
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28.04.2008 12:20 Uhr von gigi45
 
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Krankhafte Neigungen: Es ist interessant zu beobachten, wie sich gewisse sog. kulturelle und auch politische Kreise in Richtung Übergott zu etablieren versuchen. Erklärt die Politik dass Homosexualität gut und richtig ist, ist sie es. Erklärt sie, dass pädophile Neigung böse und strafbar ist, so ist sie es! Erklärt einige Jahre später wieder irgendeine politische Kraft, dass es völlig normal sei, Kinder zu missbrauchen, so sind die, die es anderes sehen, die "ewig Gestrigen"! Im Prinzip nichts anderes als die Macharten des dritten Reiches. Erklären wir die "bösen Juden" oder die Behindert für nicht lebenswert, so sind sie es und wir habe alles Recht der Welt, sie auszurotten!!
Arme Bürger, die ständig kranken Ideen nachfolgen müssen. Heute richtig - morgen falsch - übermorgen richtig.
Und das Schlimmste: Die, die am lautesten Toleranz propagieren, schreien am lautesten auf, wenn sie einmal Toleranz praktizieren sollen!
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29.04.2008 17:15 Uhr von blaublabla
 
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@ all: Es würde allen Beteiligten mal gut tun, die eigene Position zu reflektieren und zwar ernsthaft!
Nicht die Meinungsfreiheit steht auf dem Spiel, wie oben angeklagt wurde, sondern es geht darum nicht zu diskriminieren!
Wenn nur polemisch dahergeschwafelt wird, bringt das keinem was, was fehlt sind Argumente.
Übrigens sind es nicht DIE Christen, die etwas gegen Homosexualität haben(biblische Belege gegen Homosexualität sind nicht vorhanden, meist werden die wenigen Zitate, die so gedeutet werden aus ihrem Zusammenhang gerissen und, wenn man den Urtext betrachtet haben sie nichts damit zutun.), sondern eine Strömung innerhalb der Christen.
Es gillt zu differenzieren und nicht immer Äpfel mit Birnen vergleichen, um die eigene Position zu legitimieren.
Ich bin übrigens auch Christ, und habe nicht das geringste gegen Homosexuelle. Es gibt kein (theologisches) Argument, warum man Homosexuelle anders behandeln darf.
Nur wenn man den Menschen als Arterhalter seiner selbst funktionalisiert und reduziert, könnte man sagen: "Schwule sind abnormal, weil sie keine Kinder bekommen können."
Ist es denn wirklich das (einzige), was den Menschen ausmacht?


@ Bibsler: Kann es vielleicht sein, dass Menschen erst dann Problem mit ihrer Sexualität haben, wenn ihnen diese als Abnormal eingetrichtert wird? Wenn diese Menschen so akzeptiert würden, als die, die sie sind, nämliche genauso Geliebte, wie jeder andere Menschen, dann hätten sie kein Problem. Der ausgrenzende Druck wäre weg. Darüber sollte man mal nachdenken!

@ gigi45 Was für ein Bild des Staates hast du? Zimlich diktatorisch, oder? Du musst dir selber dein Bild machen, und das auf Argumente stützen. Wenn du dich an der Meinung des Staates orientierst, kannst du das, aber du musst dich selber rechtfertigen können.
Das gleiche muss auch jeder Staat, der sich zu etwas bekennt, es sei denn er ist diktatorisch, dann kann er sich Begründungen sparen. Aber so ein Horroszenario, wie du es versuchst zu malen, ist doch überhaupt keine Realität.
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29.04.2008 19:58 Uhr von ProChristival
 
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armes Deutschland: wir haben die Diskussion um das Seminar über Homosexualität verfolgt und sind zutiefst darüber bestürzt, was für eine Meinung über Christen kursiert. Bei dem Seminar ging es NIE darum, dass Menschen diskriminiert werden. Es sollte Menschen, die unglücklich homosexuell sind, helfen. Denn, JA, auch das gibt es. Aber das ist nur die eine Seite, über die es tausend Meinungen gibt und jeder hält die seine für die einzig Richtige. Was wir viel schlimmer und beängstigender finden, ist, dass in einem christlichen Land, in dem jegliche Art und Auslebung von Religion (wie menschenverachtend sie auch immer sein mag) toleriert und sogar unterstützt wird, wenn es hingegen um christliche Ideale und Einstellungen geht, die nur das Beste für den Menschen im Sinne haben, hagelt es Verbote und Diskriminierungen.
Was wird denn vom Christival erwartet? Ein Kongress, der schwammige Glaubensinhalte vermittelt und dem christlichen Glauben widerspricht??? Radikal darf JEDE andere Religion sein? Warum nicht die, die in diesem Land vorherrschen sollte. Immerhin gehört unsere momentan amtierende Bundeskanzlerin zu einer "christlichen" Partei!!!
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30.04.2008 11:17 Uhr von dcamillo
 
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@ProChristivall: Ich bin prinzipiell Deiner Meinung, was die Intention des Christivalls angeht (und habe weder etwas gegen sein Stattfinden, noch kritisiere ich irgendwelche Inhalte), aber zwei anderen Punkten muss ich doch ganz entschieden wiedersprechen.

1. Wir leben NICHT in einem christlichen Land. Ich müsste mich für mein Vaterland in Grund und Boden schämen, wenn Religion die wesentliche Maxime unseres Handelns wäre. Ich weiss wirklich nicht, wie du zu der Einschätzung kommst, aber weder in meinem Bekannten und Freundeskreis, noch auf meiner Arbeit oder meiner Famile gibt es auch nur eine Person die sich als Christ bezeichnet. Umfragen in der Bevölkerung zeigen immer deutlicher wie wenig Relevanz dem Christentum beigemessen wird.
Wirklich erschreckend finde ich Deine Aussage das Christentum sei die Religion die in Deutschland vorherschen ´sollte´. Aufgrund Ihres Absolutheitsanspruchs kommt zwar keine Religion umhin dies für sich zu beanspruchen, aber in Deinem Kontext klingt es so als würdest Du dies im Falle von Deutschland nicht aufgrund des Missionsbefehls Jesu herleiten, sondern eher aufgrund von westlicher Tradition. Dies ist vollkommen inkazeptabel. Eine Gesellschaft wird wohl das Recht haben sich zu weiterzuentwickeln und die Ketten der Vergangenheit abzuschütteln.

2. Inwiefern Du aufgrund Deiner Religion diskreminiert wurdest, vermag ich nicht zu beurteilen; das es jedoch VERBOTE irgendwelcher Art ´hagelt´, glaube ich erst wenn Du mir ein Beispiel nennst. In diesem konkreten Fall hat niemand Euer Seminar verboten. Es wurde kritisiert, die Referenten haben es abgesagt ... Ende der Geschichte.
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01.05.2008 10:04 Uhr von wer-aus-wo
 
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Toleranz??? Gerade Schwule und Lesben fordern seit Jahren Toleranz.
Bei dem Veranstalter handelt es sich um eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Es geht hier also nicht um eine Sekte, sondern um eine in unsere Gesellschaft voll integrierte Organisation, die nun einmal ihre eigene Meinung äüßert. Wenn ein Mitglied des Bundestages dies zu verhindern versucht, verstößt er gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung. Auch das Recht auf freie Religionsausübung wird hier beschnitten. Geht unserere Demokratie jetzt den Weg in Richtung Schwulen- und Lesbesdiktatur?
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02.05.2008 19:21 Uhr von theophilus
 
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Erstaunlich! Entdecke ShortNews, stoße dabei zufällig auf eine Reihe von Kommentaren zu einem abgesagten Seminar über "Wege heraus aus homosexuellen Neigungen" - und kann nur staunen! Dieselben Leute, die für alle möglichen Veränderungen in der Gesellschaft plädieren, lehnen diese in ihrem Privatleben offensichtlich ab. So kann für sie, weil es - warum eigentlich? - offenbar nicht sein darf, aus einem "Schwulen" kein heterosexuell empfindender Mensch werden. Durch solch eine Argumentation fühle ich mich persönlich diskriminiert, denn ich habe eben diese Veränderung im Rahmen einer Psychotherapie, die auf eine solche Veränderung gar nicht abzielte, sozusagen "nebenbei" mit großer Dankbarkeit erlebt, bin seit über 30 Jahren verheiratet und Vater dreier Kinder - ohne jeglichen "Appetit" auf schwule Kontakte, die mir heute nur noch unappetitlich erscheinen. Nun erfahre ich hier, daß es so etwas wie mich eigentlich gar nicht geben kann, ja vielleicht auch: nicht geben darf! Und so etwas kommt von Leuten, die für sich und ihr Verhalten uneingeschränkte Toleranz erwarten! Das finde ich, gelinde gesagt, erstaunlich, um nicht zu sagen: erschreckend. Und jetzt frage ich mich: Wer ist eigentlich der größere Spießer - der, der sich für die Veränderung auch seiner persönlichen Situation offen hält oder der, der seinen individuellen status quo für sakrosankt und unabänderlich erklärt?

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