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Tierschutzbund fordert Stopp für die Haltung von Eisbären

Helmut Mägdefrau, stellvertretender Leiter des Tiergartens Nürnberg, gab bekannt, dass es dem am Dienstag von seiner Mutter verstoßenen Eisbärenbaby gut geht. Der Tierschutzbund appellierte nun an Zoodirektoren in ganz Deutschland, die Nachzucht und auch die Haltung von Eisbären einzustellen.

Wie der Fall in Nürnberg zeige, seien selbst sehr große Gehege für die bewegungsfreudigen Tiere zu klein, was zu Verhaltensstörungen führe. Auch bei anderen Wildtieren sei dieses Problem vorhanden.

Die Zoodirektoren sollen laut dem Verband einen Weg suchen, der mit "Tierschutz und Ethik einer Kultur des 21. Jahrhunderts" übereinstimmt.


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WebReporter: bounc3
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Eisbär, Stopp, Tierschutz
Quelle: www.n24.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.01.2008 12:32 Uhr von bounc3
 
+0 | -0
 
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Ob das Verhalten von Tierpark Nürnberg richtig oder falsch war, kann wohl keiner so richtig sagen. Aber irgendwie hat der Tierschutzbund schon recht ...
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09.01.2008 12:57 Uhr von weedalicious
 
+5 | -2
 
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Naja wenn es so weiter geht, leben in den natürlichen Gebieten bald keine Tiere mehr, die es in den Zoos noch gibt...Es ist eine Sache der Moral, diese Tiere für uns Menschen zu behalten, oder bald gar keine Tiere mehr dieser Art sehen zu können ? Ich denke, einfach noch größere Reservate und Gebiete für Tiere zu erstellen, in denen sie weder gejagt werden noch wegen des Klimas aussterben.
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09.01.2008 13:01 Uhr von neeth2
 
+5 | -4
 
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So ein Gschmarri! Manchmal glaub ich, diese sogenannten Tierschützer sind größtenteils 12-jährige naive Mädels, die am liebsten den Löwen das pflanzenfressen andressieren würden, weil dann weniger Tiere getötet werden müssen, im nächsten Atemzug aber artgerechte Haltung einfordern.

Als ob Eisbären in freier Wildbahn ihre Nachkommen nicht auch einfach mal - für den Außenstehenden grundlos - töten und fressen. Das ist die Natur und hat mit den Haltungsbedingungen gar nicht unbedingt was zu tun.
Ich finde es lächerlich, wenn Tierschützer wie z.B. in Nürnberg gegen die geplante Delphinlagune Bürgerbegehren etc. in die Wege leiten, da die Haltung angeblich nicht artgerecht ist, sich aber andererseits, wenn eine Eisbärmutter ihre Jungen frisst (was nunmal artspezifisches Verhalten ist), ebenso querstellen.
Manchmal sieht der konsequenteste (weil artgerechteste) Tierschutz eben vor, dass Tiere sterben.
Ich ziehe meinen Hut vor Tiergartendirektor Dag Encke, der in so einem Fall nicht aufs Geld geguckt hat (Knut hoch 3 - da kann man schon richtig Kohle machen), sondern rational und im Sinne der artgerechten Haltung entschieden hat.
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09.01.2008 14:33 Uhr von DerFeger
 
+3 | -3
 
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der: Tierschutzbund sollte sich einmal mit den leben der eisbären beschäftigen bevor sie so etwas verlangen
da hatte bestimmt wieder einer lange weile
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09.01.2008 16:33 Uhr von chocolategirl06
 
+4 | -7
 
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von mir aus: braucht es auch überhaupt keine Zoos mehr zu geben. Die armen Tiere leben eingesperrt in Käfigen oder Gehegen die zu klein oder sonstiges sind nur damit wir Menschen glotzen können und uns 5 Minuten lang an dem Anblick der Tiere zu erfreuen!
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09.01.2008 16:33 Uhr von uhlenkoeper
 
+6 | -0
 
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Ganz so einfach ist es nicht: Ohne die Zoos, Tiergärten und Tierparks und ihre Nachzucht- und Auswilderungsprogramme gäbe es sehr viele Tierarten heutzutage in freier Wildbahn schon längst nicht mehr.
Zudem führen solche Tierparks auch Menschen an die Natur und die Tierwelt heran, die sonst nie damit in Kontakt kommen würden. Und fördern so das Verständnis für die tierischen Mitbewohner unseres Planeten.

Was unbestritten ist, ist jedoch die Forderung, die in Gefangenschaft gehaltenen Tiere so artgerecht wie möglich zu halten und die Nachzucht ungefährdeter Arten rein zur Anlockung von mehr Besuchern zu verbieten.

Davon abgesehen, dass in den Zoos durchaus Menschen arbeiten, die Fachleute für ihre Schützlinge sind: Tierärzte, Biologen, Ethologen, Pfleger, u.a. und nicht alle sind tierfeindliche Bösewichte. Die Experten für Wildtiere sitzen nicht unbedingt nur bei NABU, WWF, Tierschutzbund oder ähnlichen Organisationen. ;-)
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09.01.2008 17:24 Uhr von heinolds
 
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Eisbären fordern, laßt uns mit dieser ganzen Medienvermarktung endlich in Ruhe.
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09.01.2008 17:32 Uhr von 0_o
 
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deppen: haben die nichts besseres zu tun? sollten sich lieber mal für "echten" tierschutz engagieren, zb sehr traurig was für ein handel mit haiflossen getrieben wird, am montag kam eine reportage auf arte dazu, traurig traurig :(
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09.01.2008 22:03 Uhr von jsbach
 
+2 | -0
 
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Das Eisbären Kannibalen sind: dürft wohl bekannt sein. Aber wie schon einige schreiben: Wenn es wie momentan auf unserer Erde so weitergeht, können wir tatsächlich mache Tierart nur noch in Zoos oder Museen bestaunen. In der freien Wildbahn hätten sie sowieso -fast - keine Überlebenschance.
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09.01.2008 23:27 Uhr von Drosera
 
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Ich würde auch gern Artgerecht gehalten! Der Mann hatte in der Urzeit auch kilometerlange Jagdreviere, Nackt unter freiem Himmel gelebt, mehrere Frauen gehabt, dem frechen Nachbarn einfach eins mit der Keule übergebraten...und heute?

60 qm Wohnung, Monogamie, den Nachbarn darf ich nicht anfassen, sonst ruft er die Polizei, was auch bei öffentlichem Nacktsein der Fall ist und statt jagen muss ich den Müll runter tragen!

Mal ehrlich, ist das artgerecht????
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10.01.2008 10:07 Uhr von landlord
 
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Weiss zufällig jemand ob bei dem Yerein: jemand mit dem Namen Knoblauch oder so ähnlich arbeitet.
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10.01.2008 16:21 Uhr von Fekuleto
 
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Bitte Bilder: Ich bin dafür, in zoologischen Gärten überhaupt keine der armen Kreaturen mehr bei lebendigem Leib auszustellen. Bitte nur noch Tierbilder! Wandelt die zoologischen Gärten in zoologische Galerien um!

Aber da erkennt man wieder die bigotte, verbogene Moral unserer Gesellschaft: Über Tausende von Abtreibungen redet kein Mensch. Greise verrecken elend und einsam. Das nehmen wir hin. Aber wenn eine Eisbärenmutter ihre Jungen tötet, weil ihr Instinkt es ihr eingibt, daß es besser ist, dann drehen unsere Bärenschmusekuschelfans durch.

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