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Postdienstleister PIN soll nur als komplettes Unternehmen verkauft werden

Der neue Chef des privaten Postdienstleisters PIN, Horst Piepenburg, hat angekündigt, das Unternehmen nur komplett verkaufen zu wollen. Laut Piepenburg gibt es derzeit zahlreiche Interessenten für die PIN Group.

Zunächst soll aber das Briefgeschäft deutschlandweit fortgeführt werden. Dabei ist es für Piepenburg vor allem wichtig, dass die derzeitigen Kunden nichts von möglichen insolventen Tochterfirmen der PIN bemerken sollen.

Piepenburg kündigte außerdem an, dass es auch in nächster Zeit zu weiteren Insolvenzen bei Tochterunternehmen der PIN kommen wird.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Verkauf, Unternehmen, PIN
Quelle: www.netzeitung.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.01.2008 11:04 Uhr von hboeger
 
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Undurchsichtiges Firmenunternehmen: Was ist das für Unternehmen das nur aus Subunternehmen besteht ?
Da kann doch nur die Absicht hinter stecken, mit Niedriglöhnen hohe Gewinne zu machen und wenn das nicht klappt, schnell das eine oder andere Subunternehmen in die Insolvenz zu schicken.
Schreckliche Praktiken, typisch Springer !!
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09.01.2008 11:21 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Man könnte fast glauben es ginge um Arbeitsplätze - im Sinne von "Arbeitsplätze".

Aber ein Unternehmen, bei dem die Mitarbeiter nach Feierabend ihren Restsold beim Sozialamt abholen müssen - also von !! mir !! bezahlt werden braucht keiner.

Was kostet mich denn ein Brief von PIN wenn ich denen noch das restliche ALGII zahlen muss - mehr als die Leistungen der Post !!
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09.01.2008 16:44 Uhr von tippi1972
 
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Mal ganz nebenbei das Thema Mindestlohn ist komplett falsch angegangen worden von der Bundesregierung. Dass die Mitarbeiter der PIN so wenig verdienen liegt in erster Linie NICHT an den Niedriglöhnen, denn PIN zahlt durchschnittlich 7,50 Euro. Das Problem ist mehr die geringe Arbeitszeit. Rechnen wir mal 5 Stunden Arbeit pro Tag x 5 Tage die Woche x 4 Wochen im Monat. 750 Euro brutto kommen dabei raus. Wären das alles Vollzeitjobs, sähe das mit dem Bruttolohn ganz anders aus.
Im Übrigen hat sich die Bundesregierung mit ihrem Gesetz selbst ein Ei ins Nest gelegt. Im Gesetzestext heißt es ja, dass es mit dem Mindestlohn darauf ankommt, welche Tätigkeit das Unternehmen hauptsächlich ausübt. Sind Briefverteilung deutlich unter 50% wie bei vielen Zeitungsvertriebsgesellschaften, so sind diese aus dem Schneider und müssen den Mindestlohn nicht zahlen. Für meine Begriffe war das Gesetz einzig allein dazu da um das Monopol der Gelben Post noch ein bisschen länger zu sichern.

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