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A40: Dreister Überfall durch falsche Polizisten

In der Nacht zum heutigen Dienstag ereignete sich in NRW auf der Autobahn 40 ein dreister Überfall. Der niederländische Fahrer eines Transporters war durch ein mit Blaulicht versehenes ziviles Fahrzeug zum Anhalten auf dem Rastplatz Tomheide (nahe Kleve) veranlasst worden.

Der Fahrer hatte eine polizeiliche Überprüfung vorausgesetzt, da er auch noch eine mit Polizeidienstmütze und -jacke bekleidete Person erkannte. Er stellte allerdings nach Bedrohung durch eine Schusswaffe fest, dass es sich nicht Polizisten sondern um Räuber handelte.

Während des Vorfalles stellte eine echte Polizeistreife diese Kontrolle fest. Bei Erkennen der "echten Polizei" flüchteten die Räuber mit dem Transporter und zu Fuß und ließen das Zivilfahrzeug zurück. Es wurde Computer-Hardware im Gesamtwert von 900.000 Euro erbeutet. Die Fahndung verlief bisher negativ.


WebReporter: VolKeu
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizist, Überfall
Quelle: www.wdr.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2008 21:13 Uhr von VolKeu
 
+0 | -0
 
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Aufgrund mittlerweile vorliegender neuer Erkenntnisse soll das zurückgelassene Zivilfahrzeug vor einer Woche entwendet worden sein.
Offensichtlich hatten die Täter das Transportfahrzeug gezielt gewählt und wohl auch Kenntnis hinsichtlich der Lieferung.
War vermutlich alles gut geplant; lediglich die zufällig anwesende "echte Polizei" passte wohl nicht in die Planung.
Wünschenswert wäre ein schneller Fahndungserfolg der "echten Polizisten"; also der Profis ;-)
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08.01.2008 21:34 Uhr von medimorph
 
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Uniformen machen noch keine Polizei. In unserem Nachbarland Österreich gibt es ein Gesetz das das Tragen von Uniformen (auch ausländischer) unter Strafe stellt. Ein echtes Kabinettstück!
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08.01.2008 21:34 Uhr von sepp-des-tages
 
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Geschickt! Auch wenn natürlich ein Raub immer Schaden verursacht und nicht so toll ist, finde ich es faszinierend wie genau geplant und ausgeführt manche Überfälle doch werden.
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08.01.2008 22:05 Uhr von ludger flotmann
 
+1 | -0
 
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tztz: Ist ja der Hammer,ich wohne Luftlinie 500m weg von diesem Parkplatz und habe von der Aktion nichts mitbekommen.Kann ich ja froh sein das die Räuber bei mir nicht geklingelt haben lol

Aber wenn die das so gut vorbereitet haben muste ihnen klar sein das sie auf KOLEGEN stoßen konnten.

Diese Autobahn Abschnitt wird gut überwacht aufgrund des Drogen Schmuggels.

Auch Nachts höre ich bis in mein Schlafzimmer wie die Polizei und Bgs Fahrzeuge von der Bahn holt.
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08.01.2008 22:35 Uhr von jsbach
 
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Ein dreister Vorfall, bei dem ich aber nicht nachvollziehen kann, das die "echten Polizisten" dem gestohlenen Lkw nicht gefolt sind. Die sind doch allemal schneller in der Geschwinidkeit.
Aber ein evtl. Update wird Näheres aufzeigen.
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08.01.2008 23:55 Uhr von bingo`
 
+1 | -9
 
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Sofort abschieben!!!!111!111!!11: ~.~
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09.01.2008 00:06 Uhr von Spaßbürger
 
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Die Täter wußten garantiert vorher was es da zu: holen gibt.

So was ähnliches gab es im Raum Stuttgart auch einmal. Da war es ein LKW mit Zigaretten der überfallen wurde.
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09.01.2008 00:50 Uhr von exekutive
 
+0 | -0
 
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"Polizei. In unserem Nachbarland Österreich gibt es ein Gesetz das das Tragen von Uniformen (auch ausländischer) unter Strafe stellt."

jo, das gilt auch in deutschland..
aber mal ehrlich.. wenn jemand wie in diesem fall einen lkw ausrauben will, bedient man sich eben einer "uniform".. lieber eine straftat mit einer anderen kombinieren um so den erfolg zu maximieren, als frühzeitig wegen schlechter planung gefasst zu werden

und hier noch der passende gesetzestext

"§ 132a Mißbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen

(1) Wer unbefugt
[...]
4. inländische oder ausländische Uniformen, Amtskleidungen oder Amtsabzeichen trägt,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Den in Absatz 1 genannten Bezeichnungen, akademischen Graden, Titeln, Würden, Uniformen, Amtskleidungen oder Amtsabzeichen stehen solche gleich, die ihnen zum Verwechseln ähnlich sind."

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