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Magdeburg: Jugendliche erschlugen Obdachlosen wegen 160 Euro - Prozessauftakt

Ein halbes Jahr nach dem gewaltsamen Tod eines 59-jährigen Obdachlosen in Blankenburg (Harzkreis) hat der Prozess gegen die beiden Tatverdächtigen begonnen. Die 17 und 21 Jahre alten Angeklagten müssen sich seit Montag vor der Jugendkammer des Landgerichts Magdeburg wegen Totschlags verantworten.

Simon B. und Steven S. sollen ihr Opfer am 14. Juli 2007 in einer Obdachlosenunterkunft zu Tode geprügelt und die Leiche im Keller des Hauses abgelegt haben, wo sie einige Tage später gefunden wurde. Der Tat war ein Streit um 160 Euro vorausgegangen.

Zum Prozessauftakt wurde zunächst die Anklageschrift verlesen. Die beiden jungen Männer äußerten sich bisher nicht zu den Vorwürfen, schlossen dies jedoch für den weiteren Prozessverlauf nicht aus. Gegen die Mutter von Steven S., die bei der Tat dabei gewesen sein soll, wird gesondert ermittelt.


WebReporter: Tira2
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Prozess, Jugend, Jugendliche, Magdeburg, Obdachlos, Prozessauftakt
Quelle: www.volksstimme.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2008 11:21 Uhr von Tira2
 
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Schon oft hab ich hier bei SN über Fälle berichtet, wo Obdachlose Opfer von Jugendlichen wurden - und es wird sicher nicht der letzte Fall gewesen sein, denn Obdachlose sind ein beliebtes Ziel für Gewalttaten.
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08.01.2008 11:55 Uhr von Lucky Strike
 
+7 | -1
 
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was sollen der rotz mit der jugendkammer? wer scheiße bauen kann, kann auch die konsequenzen tragen.
also normales strafrecht und selbst dies ist zu lasch.
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08.01.2008 12:12 Uhr von Schwertträger
 
+11 | -11
 
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@Fräncy: Bist Du irgendwie unzufrieden mit Dir? Anders kann ich mir Deinen Beitrag nicht erklären.

Gegen die beiden (drei) Straftäter wird verhandelt und es wird wahrscheinlich auch eine Verurteilung geben. Einzelheiten zum Hergang sind nicht bekannt und damit hat es sich erstmal.

Jeder hofft, dass die Jugendlichen bestraft und dann, falls möglich, resozialisiert werden (schon weil´s billiger ist, als sie lebenslang einzuknasten, aber auch weil´s sinnvoller ist), genau wie bei einem Fall, in dem das Opfer Yussuf heisst.
Was soll also Deine Frage?

Was Du nicht begreifen möchtest ist, dass es auf der Opferseite keinen Unterschied gibt, ob es sich dabei um einen Obdachlosen (der übrigens auch Yussuf heissen könnte) oder einen Ahmet handelt.

Der Unterschied liegt auf politscher Ebene.
Mit unserer Vergangenheit können wir es uns schlichtweg wirtschaftlich nicht leisten, dass auch nur der allerleiseste Verdacht aufkommt, Deutschland könnte wieder in die rechte Richtung abdriften. Deswegen wird jeder Fall mit rechtem Hintergrund 10x so stark beachtet, wie ein anderer.
Juristisch werden beide relativ gleich behandelt (hängt aber vom Fall ab).

Ist das so schwer zu begreifen?
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08.01.2008 12:21 Uhr von PanikPaule
 
+4 | -1
 
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Jeden Tag: Mal davon abgesehen, das solche Taten, die in letzter Zeit auftreten und vorkommen, aufs tiefste zu Verachten sind. Aber ist nicht irgendwie schonmal aufgefallen, das es das alles schon immer gegeben hat? Es ist inzwischen (nur) wesentlich präsenter in den Medien. Aber damals wurde genauso viel mist gebaut. Genauso brutal wurde vorgegangen. Die Hemmschwellle war damals genauso niedrig.
Das ist ja bald schon panikmache wie in Amerika, wo du aus Blut Mord und anderen grausamen Dingen nicht mehr rauskommst. "Brainfuck"
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08.01.2008 12:31 Uhr von Wahrheit2008
 
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Ich frage mich was wäre wenn das Opfer anstatt Yusuf Simon oder Steven heissen würde und die Täter Ahmet oder Yusuf heissen würden.
Ob es dann auch über Resozialisierung gesprochen würde bezweifle ich.
Ich frage mich wo die ganzen Braunen bleiben um wieder Stimmung und Hetze zu machen.

[Edit Girgl: Unterlasst die Unterstellungen]

Einem Toten ist es auch wurst ob es von einem deutschem oder Ausländer umgebracht worden ist.
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08.01.2008 13:05 Uhr von Nuernberger85
 
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keine angst: liebe kollegen!

das waren deutsche, so schlimm ist das also nicht!waren ja nur ausnahmen!
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08.01.2008 14:09 Uhr von kipexer
 
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Resozialisation: Resozialisation bedeutet, dass der Probant sozialisiert wurde.

Sozialisierung bedeutet, dass ein Mensch zu einem mitfühlenden Wesen sich entwickeln kann, dass ein Gleichgewicht zwischen seinen Bedürfnissen, seinen Bezugsgruppen und den anderen Menschen herstellt. Dazu wurden dicke und nicht so dicke Bücher geschrieben, z. B. Sozialisationsforschung von Gottschalk u. a.

Ich erlaube mir, hier einmal festzustellen, dass Jugendliche, die schwächere angreifen, verletzen, vielleicht sogar umbringen mit dem Motiv Ehre, schiefer Blick oder 160 Euro, vermutlich nicht sozialisiert wurden.

Es fragt sich, ob der alte Spruch: "Was Hännschen nicht lernt, lernt Hans nimmer!" nicht auch hier zutreffend ist. Ich befürchte, dass alle resozialisierenden Maßnahmen auch hier wieder ins Leere greifen.

Ich bin in tiefer Sorge um die Entwicklung in der westlichen Welt. Uns hilft sicher nicht, aus welchen Gründen auch immer, Problemlösungen durch die ideologische Brille zu entwickeln. Unverstellte, nüchternde Analysen mit klaren Lösungsstrategien (auch wenn sie vielleicht politisch nicht korrekt erscheinen) sind mehr denn je gefragt.

Und da in diesem Diskussionsverlauf auch auf Menschen mit Migrationshintergrund hingewiesen wird, möchte ich auf folgenden Link hinweisen und bitte ihn nicht als ideologisch, sondern als Fachbeitrag zu lesen. Der Autor ist ein Staatsanwalt aus Berlin, der sich mit jugendlichen Intensivtätern beschäftigt:

http://www.hss.de/...
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08.01.2008 14:50 Uhr von ChiefA
 
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Die ganze Brut 25 Jahre in den Stenbruch - da haben sie Zeit - über die Tat nachzudenken ( abends beim wichsen unter der Zellenbettdecke ) !!!
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08.01.2008 16:44 Uhr von edi83
 
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über 5 stunden: ist die news jetzt da und keinen störts. erst 15 comments... das leben sieht halt doch besser aus, wenn man simon oder steven heißt. ich würde auch gerne hans oder peter heißen. dann könnt ich mir auc hso vieles erlauben. abe reiner muss ja die arschkarte ziehen.

aber hier sieht man doch wieder ganz deutlich, dass die sogenannte "ausländerkriminalität" nur medien macherrei ist. wie schon erwähnt. wenn die personen ahmet oder mohammed heißen würden, hätten wir schon 115 comments hier stehen. aber nicht vergessen....

DU BIST DEUTSCHLAND!!!
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08.01.2008 17:01 Uhr von Airstream
 
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Da muss ich edi83 echt Zustimmen. Währen die Namen Mehmet und Achmet, wäre es heute als Großbeitrag in sämtlichen BoulevardunterschichtenNews erschienen und hier wäre inzwischen ein Thread enstanden wo man wirklich eine Stunde zum Lesen braucht. Ich streite nicht ab, das es einige Jugendliche mit Migrationshintergrund gibt, die nicht mehr als ihr Ghetto und Gänxtastyle im Kopp haben und dementsprechend Auffallen, aber auf 2 türkische Möchtegerngänxta kommen hier noch mindestens 2 Deutsche, die sich ebenso Hirnverbrannt benehmen! Das wird leider zugern Verschwiegen. Das Problem ist nicht, welche Herkunft sie haben, sondern wie das soziale Umfeld funktioniert...

Im übrigen gebe ich den Medien einen großteil der Schuld heutiger Jugendkriminalität! Ist doch "cool" ein Gänxta in seinem Block zu sein wenn es bei Viva und MTV so propagiert wird... -.-
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08.01.2008 17:19 Uhr von Schwertträger
 
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@Airstream: Mein Reden die ganze Zeit! ´Türlich sind Medien und Gesellschaft die Hauptschuldigen.
Die verdienen Geld daran und stecken das Ergebnis dann in den Knast.
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08.01.2008 18:00 Uhr von Spaßbürger
 
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Mit 21 sollte keiner mehr vors Jugendgericht! Arbeitslager! Beide! Mit 17 kann man auch schon Steine klopfen!
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08.01.2008 22:33 Uhr von Trennschleifer
 
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Armes Deutschland: @ Kipexer: Danke.Ich könnt es nich besser sagen.

Völlig fassungslos bin ich aber darüber das die Mutter einer der Täter dabei gewesen sein soll. Da fällt mir gar nix mehr ein.
"Resozialisation bedeutet, dass der Probant sozialisiert wurde."

Von der Mutter dann ja schon mal nicht!
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10.01.2008 02:36 Uhr von remyden
 
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Mitleid: haben die Richter sicher für die Täter. Das Opfer kann ja nicht mehr klagen und wer war das schon ???

Auf die Insel der Schläger mit denen, damit die sich selber totschlagen können

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