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Navigationssysteme können in ein paar Jahren zu Chaos in Städten führen

Nach eingehenden Tests von derzeit genutzten Navigationssystemen in Fahrzeugen ist fast keines der Geräte mit einer ausreichenden Software ausgestattet, die die bestmögliche Umgehung von verstopften Straßen in größeren Städten erkennt.

Hersteller wie beispielsweise TomTom bezichtigen die örtlichen Behörden, dass diese für die fehlerhafte Einspeisung von Verkehrsdaten verantwortlich seien. Durch die heutige Navi-Software kämen Verkehrsüberlastungen auf ungeeigneten Nebenstraßen in Wohngebieten zustande.

So warnt die niederländische "Stiftung für die Untersuchung von Navigationssystemen" davor, dass bei künftig verstärkter Nutzung von automatischen Verkehrsstau-Warnsystemen die Fahrzeuge allesamt auf ungeeignete Ausweichstraßen in Großstädten umgelenkt werden.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Jahr, Stadt, Chaos, Navigation
Quelle: www.prnewswire.co.uk

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2008 10:53 Uhr von Luckybull
 
+1 | -0
 
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Dies führt in einigen Jahren zu großen
Belastungen in Städten, wenn in fast allen PKW Navi-Geräte installiert sind und deren Software alle nach einem Unfall in einer Stadt auf den gleichen Umfahrungsweg schickt.
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08.01.2008 11:11 Uhr von Travis1
 
+14 | -0
 
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Glaube ich nicht: Die meissten Fahrer in einer Stadt sind ja ortskundig und benutzen den Navi doch gar nicht.
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08.01.2008 11:30 Uhr von GermanCrap
 
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08.01.2008 11:50 Uhr von sokar1
 
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Bin sehr zufrieden: Als ich hab selbst ein Navi un benutz es auch oft auf längern Fahrten.
Bei Staus auf der Autobahn hat es mich bisher immer sehr gut umgeleitet.
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08.01.2008 11:53 Uhr von Nagra3
 
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ach das gleicht sich aus wenn der Liter 3 euro: kostet, dann werden nur noch die fahren, die sich das auch jeden Tag leisten können
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08.01.2008 12:32 Uhr von Soulfly555
 
+21 | -6
 
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@ GermanCrap: Genau, Karten lesen macht sich beim Autofahren bestimmt gut. Und echte Männer brauchen doch auch eigentlich keine Karte, echt Männer richten sich nach dem Sonnenlicht...
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08.01.2008 13:25 Uhr von DizzyDevil
 
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naja wer sich blind auf etwas verlässt ist selber schuld wenn er auf der rodelbahn landet !
es gilt immer nocht

DENKEN ERLAUBT auch selbstständig!!!
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08.01.2008 16:17 Uhr von saber_
 
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warum sind immer die anderen schuld?
nur weil der mensch so dumm ist und an alles glaubt was blinkt und glaenzt muessen doch nicht die navigationssysteme schuld an einem chaos sein?

ich hab zwar kein navigationssystem, aber meiner meinung haben diese teile ihre daseinsberechtigung... haette auch gerne eins das mich vor staus warnt und mir eine neue route suggeriert...

grade letztens bin ich in einen 35 km stau reingefahren... es ging zaehfluessig voran und es war dunkel draussen... kartenlesen war denkbar unguenstig, da ich ja keinen unfall riskieren wollte... und vor der ausfahrt wo ich haette rausfahren koennen kam ich nichtmehr zum stehen... in dieser situation waere ein navi super gewesen... der haette mir einfach eine alternativroute gezeigt...

jedoch finde ich es leicht pervers das sich manche leute blind auf diese systeme verlassen... wofuer brauch ich denn ein navi um von muenchen nach berlin zu kommen?
ein blick in auf ne karte und man weiss welche autobahnen nach berlin fuehren... und wer die ausfahrt verpasst, der ist wohl nicht bei der sache...
fuer die letzte meile dann ist das navi dann aber wieder super...denn oft gestalten sich die letzten kilometer als sehr sehr sehr zaeh;)

aber bisher hats auch immer ohne geklappt...
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08.01.2008 20:43 Uhr von sepp-des-tages
 
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pfff: ich glaube nicht, dass es durch die navis bald mal zu staus kommt, da sich die navis immer wieder "verbessern".
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09.01.2008 00:01 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@saber_ ich verlass mich - blind - auf mein Navi.
In einer fremden Stadt ist es gar nicht so einfach richtig auf die Autobahn zu finden - soweit OK.
Aber ich finde es entspannend wenn ich sehe, dass erst in 125 km die Ausfahrt kommt.
Manchmal muss man auch schon 30 km vorher runter um im richtigen Stadtteil anzukommen.

Fahre mal nach Stuttgart, da gibt es mehrere Ausfahrten.
Die ausgeschilderte ofizielle Ausfahrt kann Dich locker im Berufsverkehr mehr als eine Stunde kosten - im Gegensatz zu den Ausfahrten die nur die eingefleischten Bürger kennen und als Vororte ausgeschildert sind.

Wenn man oft schnell und spontan zu unbekannten Orten fahren muss - ist es lebensnotwendig.
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09.01.2008 08:31 Uhr von nightfly85
 
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Immer diese Panikmache Die Verfahrensweise bei der Stauumfahrung wird sich verbessern, und bis heute ist doch auch noch kein Verkehrschaos in Städten durch Navi´s ausgelöst worden. Wer sich von dieser Panikmache angesteckt fühlt ist selbst schuld.
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09.01.2008 12:29 Uhr von ron11
 
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also: unser schwiegersohn hat gar keine probleme mit tomtom....aber er wuerde es nie anstellen in staedten die er kennt ......oder gar wo er wohnt
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09.01.2008 16:03 Uhr von HFooH
 
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hehe... es geht hier nicht um schlechte software: sondern darum, dass sie zu gut funktioniert^^

ich fahr zumindest lieber durch ein wohngebiet, als im stau zu stehen wie es die experten gerne hätten...

um bei den sinnfreien anglizismen zu bleiben... it´s not a bug it´s a feature :D
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09.01.2008 18:47 Uhr von VincentP
 
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Das wäre bei Großveranstaltungen problemtisch: Im normalen Verkehr mag das Konzept von Traivs ja aufgehen, aber was wenn in einer Stadt Messen, Fußballspiele, Demos oder sonstige Großveranstaltungen? Es ist jetzt schon schwer genug als nicht ortkundiger einen Parkplatz zu finden.
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10.01.2008 17:59 Uhr von Köpy
 
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Ich habe mir letzte Woche nen Navi gekauft. Erst war es ein TomTom, das habe ich aber gleich durch ein Becker ersetzt. Grafische auflösung der Karten ist da um vielfaches genauer.

Was die Staumeldungen (TMC) betrifft. Nunja. So lange die Meldungen nicht schnell genug und der Standort des Staus bzw. des Ereignisses bei Sender eingeht nützt auch das beste System nichts. Vor kurzem war ne Meldung per "TMC" eingegangen und hatte mir zwischen Münster und OS einen Defekten LKW angezeigt und sogar den Breich auf der Strecke makiert. Doch war auf der makierten Strecke kein LKW zu sehen sondern erst 1km später. Okay.. ich war auf der Gegenspur unterwegs. Soll heißen.. der LKW stand in Wirklichkeit viel früher im Weg, als angegeben.
Mit der heutigen Technik wäre es doch eigentlich möglich den genauen Standort anzugeben, oder nicht?! Entweder per GPS, oder mit diesen kleinen Schilderchen, die alle 500m aufgestellt sind.

Noch ein Beispiel. Ein Falschfahrer kommt mir auf der A28 entgegen. Anruf bei den Cops. Als ich zu Hause war (15Min später) kam die Meldung im Radio.

Navis sind nicht schlecht. Auch bei längeren Strecken die man kennt und man zu einer bestimmten Zeit ankommen muß. Navi zeigt ja alles an.
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11.01.2008 15:47 Uhr von Enny
 
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durchaus gewollt: Tja, wenn Stau ist dann muss dieser umfahren werden. Und egal ob geeignet oder nicht. Strasse ist Strasse.
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11.01.2008 16:53 Uhr von saber_
 
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@ ThomasHambrecht: natuerlich hast du recht;)

aber im grossen und ganzen war bisher noch jede stadt super ausgeschildert in der ich war... hab immer meinen weg gefunden...
das ich dabei umwege in kauf genommen hab ist mir durchaus bewusst... aber da ich immer privat unterwegs war wars mir auch egal... egal ob deutsche grossstaedte, rom, wien, zagreb oder beograd... man findet ueberall seinen weg;)

aber wer geschaeftlich unterwegs ist, oder sich diesen "luxus" goennen will, der tut das auf jedenfall voellig zurecht...
jedoch sollte man nie vergessen und verlernen nach den regeln der alten schule zu fahren! und das wird mit sicherheit der fall werden wenn es so weitergeht...

nehmt pcs... die generation meines bruders (93er baujahr) kann mit DOS nichtsmehr anfangen... die kennen nur windowsxp und vista... die meisten sind richtige krueppel die keine probleme selber loesen koennen... die arbeiten nur nach dieser internen hilfe... netzwerk zusammenbasteln wie wir damals mit win98 und bnc`s... niemals;)

so hobbykapitaene... mein onkel kann die nicht sehen... als seefahrer nicht ohne elektronik und helferlein navigieren koennen... ergo sich nach den sternen richten usw... wofuer denn wenn man 2 gpssysteme an board hat?

alles schoen und gut...aber man sollte eben auch wissen wies ohne geht.

bin echt sehr froh noch sehr viele profs der alten garde erwischt zu haben...die trimmen uns noch nach den altmodischen methoden zu arbeiten...
und ich hab selten erlebt das unser Dr.Ing. auf der arbeit mit seinen prognosen daneben lag... es ist schon erstaunlich das ein mensch innerhalb von 15 minuten mit einfachen handrechnungen ein ergebnis rauskriegt das nur 0.1mm!!! neben dem vom pc errechneten ergebnis liegt... und die rechenzeit war hierbei knappe 20 stunden...
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11.01.2008 21:05 Uhr von Naddel1408
 
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Berlin: Bei uns in Berlin waren die Plaketen eine zeitlang fast überall ausverkauft, weil die Händler zu wenig bestellt hatten. Dann kann derjenige der noch welche hat natürlich einen höhen Preis verlangen. Abzocke!
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12.01.2008 14:50 Uhr von Borgir
 
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mein gott: in der stadt ist zu stoßzeiten viel verkehr, so ist das nunmal. den stau dann zu umfahren verlagert die staus nur in andere gebiete.
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12.01.2008 22:30 Uhr von Hier kommt die M...
 
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aber das wird ja jetzt sicher dank der Umweltschutzzonen viiieeel besser, schließlich dürfen dann ja gaaaaanz viele Autos in den Zentren eh nicht mehr fahren *gg*
Und wenn diese Zonen zufällig in den nicht erwünschten Umgehungen liegen, dann dürfen da ja auch viele nicht durchfahren..rofl!

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