07.01.08 14:56 Uhr
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Gesetzliche Krankenkassen werden wahrscheinlich um bis zu 712 Euro teurer

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, rechnet das Münchner Institut für Gesundheitsökonomik (IfG) mit einem durchschnittlichen Anstieg der Beiträge bei gesetzlichen Krankenkassen um 0,7 Prozent. Rund 44 Millionen Betroffene müssten zum Teil sogar mit Mehrkosten in Höhe von 712 Euro im Jahr rechnen.

Etwa 5,5 Millionen Versicherte zahlen derzeit einen höheren Beitrag, als von der IfG für Januar 2009 vorhergesagt wurde. Ihre Kosten würden um bis zu 259,20 Euro sinken. Aufgrund des Gesundheitsfonds werden allen gesetzlichen Krankenversicherungen die gleichen Beitragssätze vorgeschrieben sein.

Deshalb gibt die IfG als Grund für die Erhöhung der Beiträge an, dass die Krankenkassen daran interessiert sind, in diesem Jahr hohe Ausgaben zu haben. Denn der Beitragssatz im kommenden Jahr richtet sich nach den Ausgaben in diesem.


WebReporter: bounc3
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Krank, Gesetz, Krankenkasse
Quelle: www.focus.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2008 14:19 Uhr von bounc3
 
+0 | -0
 
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In der Quelle steht noch eine genauere Beschreibung des Fonds und die Gründe hierfür, hatte leider keinen Platz mehr :-)
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07.01.2008 15:06 Uhr von Lucky Strike
 
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fragt sich nur wieso? um den Managern und anderen Führungstrotteln mehr Geld in den Arsch zu pusten...
Ne andere erklärung gibt es nicht.

Über die Praxisgebühr werden Milliarden eingenommen.
Es werden immer weniger Leistungen von den Krankenkassen übernommen und die Medikamente kann man auch schon fast komplett bezahlen. Wieso werden die Beträge dann teurer?

Also für das was man als Patient geboten bekommt, würde es höchstens Beiträge von 8,0% rechtfertigen.

Bald ist es ne Überlegung wert, ob es nicht günstiger ist, das ganze Geld einfach für den Krankheitsfall beiseite zu schaffen und dann bei Bedarf zu nutzen.
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07.01.2008 15:07 Uhr von titlover
 
+7 | -1
 
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schön: der Krankenstand sinkt, die Gewinne der Kassen steigen Jahr für Jahr... aber wir sollen immer mehr zahlen.
Bald sind wir so weit wie in den USA, wo man sich nur mit einem halbwegs hohen Einkommen versichern kann.
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07.01.2008 15:33 Uhr von robert_xyz
 
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Das Gesundheitssystem ist krank ! Das Gesundheitssystem ist ja so krank, sowohl die Kassen bedienen sich ohne Ende als auch alle anderen Beteiligten.

Wird Zeit dass eine angemessene Selbstbeteiligung für jedermann eingeführt wird. ZB bis 1000 Euro 10 % bis 5000 Euro 5 % undsoweiter. Wenn die Patienten nicht merken wieviel Geld sie auf Kosten der Gemeinschaft verpulvern, dann können sie auch nicht sparen helfen. Gleichzeitig würde es auch dazu beitragen die Arztrechnungen zu kontrollieren, was ja bislang noch nicht mal stattfindet.
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07.01.2008 15:39 Uhr von Lucky Strike
 
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mal abgesehen davon könnte man einiges sparen: wenn man die ärzte kontrollieren würde. privatversicherte bekommen ja die rechnung selbst und wenn man diese kontrolliert sieht man auf jeder rechnung mindestens 2 positionen die garnicht gemacht wurden.

schlimmer wird es sein, bei den gesetzlichen. da geht die rechnung direkt an die krankenkasse ohne, dass man selbst garnicht überprüfen kann ob das alles so richtig ist.

wenn dort mal aufgeräumt würde, dann gäbe es sicher auch noch ein paar milliardeneinsparungen
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07.01.2008 16:29 Uhr von edi83
 
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ich: würde esrt mal bei den krankenkassen anfangen aufzuräumen. deren verwaltungsapparat ist so scheisse, dass das meiste geld dort verpulvert wird. jeder musste in den letzten jahren sparen auch die ärzte. aber die krankenkassen bekommen das geld nur sp in den arsch geschoben.

und falls euch aufgefallen ist, wieviel krankenkassen es seit den letzten jahren in deutschland gibt. und es werden immer mehr
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07.01.2008 18:58 Uhr von Judgment
 
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Was ist denn das für ein Quatsch? Die Barmer hat zur Zeit 14,4%, will heiße 1,1% mehr. Für was denn bitte? - Vor allem - was ist denn das für ein durchschnitt? 44 Millionen zahlen weniger "nur" 5 Millionen mehr als dieser öminöse 15,5% Satz? Hallo? Was haben die denn in Mathe gelertn? Oder zahlen die die atm mehr als 15,5 Zahlen so um die 30% um die schiere Masse von 44 Millionen Gegenzuwichten?
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07.01.2008 22:26 Uhr von jsbach
 
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Wie schon in einigen: Kommentaren geschrieben, ist auf Sicht und Dauer die GKV sooo nicht mehr zu finanzieren.
Die Leistungen und Eigenbeteiligungen werden immer härter, das Einkommen -naja da sag ich mal lieber nichts - immer weniger und dann bricht es wirklich zusammen.
Ich bitte mal einen User, mir zu sagen, wie man das aufhalten kann. Gerne PM.
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07.01.2008 22:45 Uhr von DerFeger
 
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aufhalten: nur eine Revolution kann so etwas noch aufhalten oder ändern
ich find´s besc........... was mit uns hier gemacht wird
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08.01.2008 09:07 Uhr von Lucky Strike
 
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@Pfaffenberg: ich weiß, dass man die Rechnung bekommen kann, in der Regel geht diese bei gesetzlichen Krankenversicherung aber am Patienten vorbei. Ich hab noch nie eine angefordert und auch noch nie eine gesehen
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08.01.2008 12:50 Uhr von Wahrheit2008
 
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Wetten das sobald die Änderungen wirksam werden wird zwecks Ablenkung wieder mal gegen Ausländer gehetzt ..
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08.01.2008 18:19 Uhr von Muta
 
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unseriöse Studie: Solche Sachen wie <die "Bild"-Zeitung berichtet> sollten doch eigentlich zu etwas mehr Skepsis verleiten. Dran ist an der Meldung nämlich herzlich wenig (auch wenn vom Gesundheitsfonds tatsächlich wenig zu halten ist).

Selbst der Spiegel weiß es diesmal halbwegs besser:
http://www.spiegel.de/...

Siehe auch:
http://www.nachdenkseiten.de/...
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08.01.2008 19:20 Uhr von Isamu_Dyson
 
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@Muta: bis 712€ heißt es...bestimmt ist diese Summe nicht korrekt, aber fast jede Krankenkasse hat bisher eine Anhebung bis zu 15,5% nicht ausgeschlossen und hält diese Erhöhung für eine realistische Schätzung.

Und ein bitte bitte nicht erhöhen wird wohl kaum etwas nützen. Wo mehr Geld zu holen ist wird mit harten Bandagen gekämpft. Hier geht es schließlich nicht um Vernunft oder jemanden etwas gutes zu tun.

Statt den Bürokratie Apparat zu verkleinern, ist doch eine Beitragserhöhung viel einfacher.
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08.01.2008 22:41 Uhr von meisterthomas
 
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Transparenz: Unserer Erfahrung gemäß sinken die Leistungen und steigen die Kosten.
Dem entgegen behaupten Politker und Medien, die ausgaben würden aufgrund höherer Leistungen in den Praxen, Krankenhäusern und Arzneimiteln steigen.

Die Einnahmen der Praxen sinken aber, die meisten Krankenhäuser sind noch in staatlicher Hand, so daß nur der Staat selbst und Arzneimitttelkonzerne als Kostentreiber bleiben.

Entsprechend undurchsichtig bleibt die Begründung, als auch die mangelnde journalistische Aufklärung dieser Meinungsbildung.

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