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Adobe soll angeblich Kunden ausspionieren

Die Onlineseite "tweakpc.de" hat den Verdacht, dass Adobe mit seinem Produkt Creative Suite 3 in "ausgesuchten Fällen" eine Nutzungsstatistik erstellt und diese dann an "192.168.112.2O7.net" sendet.

Man vermutet jedoch, dass hinter dieser Adresse die Internet-Domain "2O7.net" steckt, welche der US-Firma Omniture zugewiesen ist.

Omniture soll neben Adobe auch für andere Firmen Statistiken online gestellt haben. Die Seite "tweakpc.de" weiß jedoch nicht, für welchen Zweck Adobe und Omniture die Kunden ausspionieren möchten und was man genau unter "ausgesuchten Fällen" zu verstehen hat.


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WebReporter: HammyGirl
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Kunde, Adobe
Quelle: www.pcgameshardware.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.01.2008 11:36 Uhr von coke1984
 
+13 | -2
 
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Eine Frechheit ist das Da gibt man schon etliche hundert Euro für die teuren Adobe-Programme aus und wird von denen noch hinterrücks analysiert, einfach unverschämt!
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06.01.2008 11:43 Uhr von artefaktum
 
+10 | -1
 
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Als ich CS3 bei mir installiert habe und hinterher mir die Logs meiner Firewall angeschaut habe, habe ich mich ganz schön gewundert: Schon während der Installation wird jede Sekunde Adobe angefunkt, bei jedem Programmstart jedes einzelnen Programms greifen die einzelnen Anwendungen aufs Netz zu, man braucht den Rechner nur zu starten, und schon funkt CS3 zu Adobe. Ich muss meinem Vorredner recht geben, zu dem Preis (auch wenns mein Chef zahlt) brauch ich das wirklich nicht. Das ist keine Art, mit Kunden umzugehen.
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06.01.2008 11:59 Uhr von VerSus85
 
+12 | -16
 
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Ist bei Microsoft doch nicht anders...
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06.01.2008 12:05 Uhr von Raptor667
 
+2 | -2
 
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hmm kann man das nicht mit einer guten Firewall abblocken?
Wohl eher nicht denk ich mal...update usw...
Ich denke mal das es etliche Programme gibt die versteckte Userdaten an den Hersteller funken...diese werden wahrscheinliche huckepack beim programmupdate gesendet...
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06.01.2008 12:18 Uhr von _BigFun_
 
+6 | -0
 
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Die IP kann man doch ganz normal tracen und bekommt dann:
Registrant:
Omniture, Inc.
550 East Timpanogos Cir
Building G
Orem, UT 84097
US

Domain Name: 2O7.NET
Also brauch man das doch nicht zu vermuten, sondern kann es als Tatsache auffassen. Call Home Funktionen sind heute doch fast schon state of the art - ich nutze da gerne das kleine Progrämmlein von Sysinternals (heute Microsoft) Namens TCPView - das Zeigt alle abgehenden Verbindungen die derzeit stattfinden an.
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06.01.2008 12:31 Uhr von J_Frusciante
 
+0 | -0
 
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schlimm: schlimm schlimm sowas...

aber sind ja nicht die einzigen :P
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06.01.2008 12:57 Uhr von murcielago
 
+1 | -1
 
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was ist jetzt daran neu?? ist doch schon seit jahren bekannt dass dies adobe macht.

das erste was passiert wenn man eine abobe programm erstmalig öffnet ist, dass sich die firewall meldet.
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06.01.2008 13:09 Uhr von mitch-jasonNW
 
+2 | -0
 
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wird man heutzutage denn nicht ausspioniert ?
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06.01.2008 17:51 Uhr von titlover
 
+0 | -0
 
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adobe reader 8.0: war ein ganz penetranter "Heim-Telefonierer"... nach jahrelanger glücklicher Zusammenarbeit war es das letzte mal, das ich PDFs mit sowas angeguckt habe.

Diese "Software" liess sich nicht mal auf normalem Wege löschen... penetrant wie ein Virus.
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06.01.2008 18:03 Uhr von Brilliant
 
+1 | -1
 
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adobe: ich hatte mal vor jahren n adode produkt drauf. um warscheinlich n pdf zu schauen. und ich habs sofort wider gelöscht weil das mir schon irgendwie komisch vorkam. hab nie wirklich vertrauen zu adobe produkten gehabt und mir kommt auch kein adobe produkt mehr auffen rechner
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06.01.2008 23:21 Uhr von datenfehler
 
+1 | -1
 
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schlimmst ist das??? OK... wer Adobe-Produkte illegal erworben hat, muss sauer sein.
Wer Kinderpornos mit Adobe bearbeitet, muss evtl. Schiss haben, wenn da vielleicht zuviele Daten an Adobe gehen.
Wenn die Festplatte ausspioniert wird und sich herrausstellt, dass illegale MP3s oder sonstige raubkopierte Software installiert ist, das wäre für den Besitzer übel.

Wieso das für den 08/15-User schlimm sein sollte, frage ich mich allerdings schon. Achja... Es ist total schlimm, wenn Adobe und andere Hersteller wissen wollen, welche Buttons wie oft geklickt werden und welche Funktionen wie und wie oft genutzt werden, um die Software weiter zu verbessern.
Da lobe ich mir doch Softwarekonzerne, denen das total egal ist und einfach ein Schrottprodukt nach dem anderen rausbringt. Die lassen einen wenigstens alleine mit den Problemen mit denen man sich dann rumärgern muss.
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06.01.2008 23:24 Uhr von BenPoetschke
 
+2 | -1
 
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Datenklau Microdingens hat doch den Reigen eröffnet mit seiner WGA. Heimtelefonieren gehört zum guten Ton inzwischen. Wer eine Firewall installiert hat wir öfter damit konfrontiert, dass plötzlich Programme auf das Internet zugreifen wollen, die mit Internet eher nichts zu tun haben. Die einen nennen es dann automatische Suche nach Updates die anderen nennen es WGA.

Auf den Webseiten sind Trackerscripte installiert, "Google analytics", per Cookie bekommst du nur deinem Portemonaie angepasste Hochpreisartikel zu Gesicht. Etc. Etc.Die fiesen Tricks sind unerschöpflich.

Aber das ganze mit 192.168.112.2O7 als Private IP zu tarnen, und die meisten merken dann nicht, dass es tatsächlich 2o7.net ist. Da steckt schon fast kriminelle Energie dahinter imho.
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06.01.2008 23:29 Uhr von BenPoetschke
 
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Ach ja, als Ersatz für den Reader von Acrobat bietet sich der
Foxit PDF Reader an, ich denke der ist für Privatanwender auch kostenlos. Und sehr sparsam im Resourcenverbrauch sagte man mir. Selber getestet hab ich ihn allerdings noch nicht.
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08.01.2008 19:59 Uhr von Thrasher-Virus
 
+0 | -0
 
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@ BenPoetschke: Foxit IST Ressourcensparsamer als Adobe, STARTET SCHNELLER als Adobe... aber sieht für mich identisch aus... gibts auch als Portable-Version zum Starten vom USB-Stick

Und der Acro-Reader ist auch kostenlos... nur so nebenbei...

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