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Bundesfinanzminister: Reallöhne um 1,3 Prozent niedriger als 1991 - Forderung nach höheren Gehältern

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hat gefordert, dass die deutschen Arbeitnehmer in Zukunft eine kräftige Lohnerhöhung erhalten sollen. In den letzten acht Jahren seien die Lohnsteigerungen so niedrig ausgefallen wie noch nie zuvor.

Gegenüber der "Bild am Sonntag" sagte der Politiker, dass faire Löhne bezahlt werden müssen und eine Beteiligung der Arbeiter am Unternehmenserfolg her müsste. Statistisch hat sich das Gehalt der Arbeitnehmer seit der Wiedervereinigung sogar verschlechtert, so Steinbrück weiter.

So sei das Lohnniveau heute 1,3 Prozent geringer als 1991. Dabei sanken die Reallöhne alleine 2007 um 0,3 Prozent. Einnahmen aus Aktiengeschäften stiegen dagegen seit 1991 um 17 Prozent, was bedeute, dass die Reichen immer mehr, die Armen immer weniger verdienen. Der Bundesvorstand der SPD zeigt sich darüber besorgt.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozent, Gehalt, Forderung
Quelle: www.bild.t-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.01.2008 11:46 Uhr von Travis1
 
+7 | -1
 
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Tja: Da sind sie selbst immer wieder erstaunt wohin die eigene Politik führt.

Wirklich sehr besorgniserregend!
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06.01.2008 11:57 Uhr von auf-Epo
 
+5 | -0
 
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auch Aufgabe der Politik: Ist es nicht unter anderem Aufgabe der Politik für eine gerechte Verteilung zu sorgen?

Also nicht nur mal nebenbei anmerken sondern Handeln.
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06.01.2008 12:29 Uhr von Meckeronkel
 
+2 | -0
 
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also das: liebe Politik, wäre mir überhaupt nicht aufgefallen!
Kann nur Deutsche Chefs bzw. Unternehmen zitieren: "Alles viel zu teuer hier!"
Komisch dass es nur im Ausland mit den ganz billigen Arbeitskräften nicht klappt...
Immerhin haben die Herren Chefs hier nen guten Absatz, wenn sie uns genug zahlen und wir unsere Jobs behalten, weil an wen wollen sie ihr Zeugs verkaufen, wenn niemand Arbeit hat?
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06.01.2008 13:35 Uhr von DerKenner
 
+4 | -0
 
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öh jo .. wie wärs mit 70% weniger in 30 Jahren? Studie legt dar, dass die Kaufkraft in den letzten 30 Jahren um 70% gesunken ist. Das entspricht auch eher meiner Wahrnehmung als das ganze Palaver, was man groß in den Medien hört ...

Quelle: http://www.meudalismus.dr-wo.de/...
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06.01.2008 14:13 Uhr von CroNeo
 
+2 | -0
 
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Höhere Löhne alleine reichen nicht: Wenn man die Löhne erhöht und gleichzeitig die Steuern NICHT erhöht dann bringt das erst etwas. Ansonsten hat man dadurch keine Vorteile.
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06.01.2008 14:27 Uhr von Protonenpumpenhemmer
 
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Haltet den Dieb: Vor den Wahlen kreiert die SPD (mal wieder) eine "bürgerfreundliche", "soziale" Hochglanz-Verkaufsverpackung. Dabei war es doch die SPD, die mit Hatz4 und anderen "Reformen" (z.B. dem Schleifen diverser Arbeitnehmerschutzregelungen im Bereich Zeitarbeit) die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt sturmreif geschossen hat.

Interessanter Beitrag hierzu:
http://daserste.ndr.de/...
(Klick auf "Video" rechte Seite)

Prof. Hickel hierzu:
Hartz4 hat zu einer Verwahrlosung auf dem Arbeitsmarkt geführt
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06.01.2008 17:05 Uhr von Pinok
 
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den ist das nicht aufgefallen: da sie zu der höher verdienen schicht gehören, schliesslich wollen sie ihr dickes gehalt behalten !
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07.01.2008 00:17 Uhr von al3x
 
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inflation: dass die reichen reicher werden liegt vorallem daran, dass sie
durch besitz von realvermögen nicht so stark von der inflation betroffen sind wie der normale bürger der trotz gestiegenen nominallöhnen weniger kaufkraft hat...

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