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SPD will Passivhäuser bis 2020 zur Pflicht machen

Auf Grund der sich abzeichnenden Energieknappheit plant die SPD, ab dem Jahr 2020 nur noch Baugenehmigungen für sogenannte Passivhäuser zu erteilen. Weiterhin soll bei der Gewinnung der Heizwärme hauptsächlich auf erneuerbare Energien gesetzt werden.

Durch die gute Isolierung der Passivhäuser, bei denen nur sehr wenig Wärme nach Außen entweicht, reicht oftmals die Abwärme der genutzten Geräte sowie die Atmung der sich im Haus befindenden Menschen, um eine ausreichende Heizleistung zu erzielen.

Mit dieser Maßnahme will die SPD die starke Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduzieren.


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WebReporter: guemue
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Pflicht
Quelle: www.n-tv.de

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05.01.2008 23:17 Uhr von guemue
 
+1 | -0
 
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Tja, wer sich ein Passivhaus dann noch leisten kann, ist klar im Vorteil. Streichung der Eigenheimzulage, Steuererhöhungen und und und.
Vermutlich wird sich 2020 kaum noch jemand einen Neubau leisten können.
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06.01.2008 10:35 Uhr von Airstream
 
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Na denn: Macht ihr mal, Liebe SPD... Ich werd den teufel tun und mir irgendwann ein Haus anschaffen. Wenn ich nicht jetzt schon ganz gut von praktisch allen Seiten abgezockt werde, passiert das spätestens wenn ich mir irgend ein sündhaft teures Fertighäuschen aus Polen gefertigt irgendwo hinklatsche. Vielleicht spar ich ja dadurch Heizkosten, aber ob ich da mehr Zahle, oder durch andere Abgaben die ich irgendwo zu Entrichten habe, die Kohle stimmt bei euch so oder so...

Da wohn ich lieber weiter zur Miete -.-
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06.01.2008 10:40 Uhr von auf-Epo
 
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immer auf die Kleinen: Solch ein Passivhaus ist natürlich sehr umweltschonend, aber jedoch leider mit enormen Kosten verbunden. Das Gros der Bauherren wird sich diese Mehrkosten nicht leisten können.

Jedoch fände ich es eine gute Idee, wenn der Staat solche Häuser zu subventioniert und nicht nur Geld für sinnlose Projekte wie Windkraft im Flachland ausgibt.
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06.01.2008 10:46 Uhr von noctua
 
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Mal abwarten ist ja nur erstmal ein "Gedanke" von Politikern die mal wieder auf sich aufmerksam machen wollen :-)
Angelas Truppe ist ja zunächst erstmal "dagegen"...

Wobei: Was spricht gegen Passivhäuser? Sie werden 2020 mit Sicherheit nicht mehr erheblich teurer als "normale" Häuser sein, und dann sehr sehr viel teure Energie einsparen.

Wenn ein solches Gesetz verabschiedet wird, wird es bis zum Stichtag erstmal ´nen wahren Bauboom geben. Weil dannv viele noch eben schnell ein "Billighaus" hochziehen möchte solange es noch erlaubt ist...
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06.01.2008 10:57 Uhr von Schelzee
 
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@ Noctua: Du glaubst doch wohl nicht, das die hohen Herren ,das Nicht auch bedacht haben?! Wenn Die so etwas durchziehen,dann gibt es mit Sicherheit eine Extrasteuer für Altbauten.
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06.01.2008 11:00 Uhr von Schelzee
 
+6 | -5
 
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Doch: das mit der Extrasteuer wird Natürlich erst bekannt gegeben ,wenn Die Leutz noch ebend schnell ein "Normales" Haus gebaut haben.
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06.01.2008 11:06 Uhr von xthetronx
 
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Hauptsache meckern: was ich immer wieder bezeichnend finde, ist, dass hier die meisten nur meckern können und nicht in der Lage sind differenziert auf ein Thema zu schauen.
Das es auch durchaus für die Allgemeinheit von Wert sein kann, dass Energie gespart wird, kommt wohl kaum einem in den Sinn.
Wenn man mal betrachtet, dass die Energiepreise enorm ansteigen und dies wohl auch in Zukunft tun werden, amortisiert sich ein Passivhaus wesentlich schneller, da man eben eine Menge Energie spart. Man muss nicht gucken, was mich das Haus jetzt kostet, sondern die langfristigen Kosten sehen. Aber zum langfristigen Denken sind anscheinend die wenigsten in der Lage.

Zudem werden diese Häuser dann durch die Massenproduktion wieder günstiger.
Aber es ist ja anscheinend viel einfacher, einfach "dagegen!" in den Raum zu werfen, als sich eine eigene Meinung zu bilden.
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06.01.2008 11:23 Uhr von Schelzee
 
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@xth: Ich mecker nicht.Ich sehe das nur Realistisch. Ich besitze ein leicht Modernisiertes Haus aus den 50 er Jahren welches auch noch locker bis 2020 steht und Dann??? Abreissen und Neubauen?
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06.01.2008 11:51 Uhr von Ryan-clancy
 
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wenn mich jetznicht alles täuscht: Babynahrung: 19% Hundefutter:7%

Auf auf in den Untergang!
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06.01.2008 12:50 Uhr von 42°C ^Kopfwärme
 
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schade: schade das sowas erst zum gesetz gemacht werden muss und das "volk" nicht von allein drauf kommt das ein passivhaus nur vorteile für den bauherren bietet. sie sollten auch die nachisolierung von altbauten zur pflicht machen. es gibt sehr gute verfahren die eine nachtägliche isolierung ermöglicht. im vordergrund sollte immer die umwelt stehen, nicht der hausbesitzer der kein geld hat und deswegen alle drunter leiden müssen. dieses gejammer kann man nicht mehr hören. alles wird teurer alles ist scheisse. seltsam nur das das schon meine uroma vor 100 jahren gesagt hat.
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06.01.2008 13:10 Uhr von Vampire666
 
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blabla etwas anderes ist das eh nicht
die leute, die bauen wollen, sind durch die extremen enegriekosten dazu VERURTEILT auf niedriegenergie, bzw. passiv-haus technik zu stezen... ansonsten gibt es kein geld mehr von den banken, die diese immobilien finanzieren, weil der wiederverkaufswert einfach zu gering ist, wenn diese technik NICHT verbaut wird!
udn wer mir sagt, das das nicht bezahlbar ist, der mus shalt andere prioritäten setzen!
wenn ich 400 euro kaltmiete zahle, kann ich nunmal keine 1200 euro finanzierung nur allein mit der mietersparniss finanzieren!
und das man in den meisten fällen seine ansprüche betreffend die wohnfläche ggfs. etwas runterschrauben muss, sllte auch klar sein.
wer braucht z.b. für ne 4-köpfige familie schon ein 150 oder 180 qm einfamilienhaus?
129,5 qm reichen völlig aus, und haben als netten nebeneffekt das diese wohnfläche im falle eines absinkens in ALG II (hartz 4) als "geschütztes eigentum" betrachtet wird, und sogar die zinsen von der ARGE übernomen werden ...lediglich die tilgung muss der eigentümer selber zahlen!
also... imem rschön den ball flach halten und VOR der investition in solche projekte mal INFORMIEREN, und nicht jedem dahergelaufenen makler seine courtage hinterhertragen!
...
V.
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06.01.2008 13:12 Uhr von Kane233
 
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Ich finde diesen Vorschlag eigentlich gut: Zuerst einmal zu den Kosten. Gut, es kostet natürlich mehr ein Passivhaus als ein 0815-Haus zu bauen, aber man muss bedenken, dass sich so ein Passivhaus natürlich relativ schnell amortisiert hat, wenn der Liter Heizöl mal um die 2 € kosten sollte.
Wenn man mal überlegt, dass viele Haushalte im Jahr 3000 l Heizöl brauchen (ca. 1700€) und dafür über 1 Monat arbeiten gehen müssen, ist es doch besser einmal richtig zu Dämmen (nicht zu isolieren @ Autor) und dafür das Geld auszugeben, als es jährlich dem Staat und den Öl- und Gaskonzernen in den Rachen zu werfen.

Aber leider werden wie einige Vorredner schon gesagt haben noch weitere Schikanen auf uns Verbraucher zukommen (CO2-Steuer, Filter für Einzel-und Zentralfeuerungsanlagen die mit festen Brennstoffen betrieben werden,zeitliche Begrenzungen des Einsatzes der Festbrennstoffe in Ballungszentren, Energiepässe, Energieverbrauchspässe, Ökozonen, vllt. auch autofreie Sonntage).

Naja aber es geschieht ja alles im Namen des Volkes ;)
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06.01.2008 13:25 Uhr von hundheim
 
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So ein Quatsch: Ich dachte immer, wir leben in einem demokratischen Staat, in dem jeder so leben kann wie er möchte.
Wenn ich eben Geld für meine Heizung ausgeben will, dann ist das meine Sache.
Zu dem Bundestagsabgeordenten Ulrich Kelber. Herr Kleber ist ein HInterbänkler. Er versucht nur seine zukünfitgen Versorgungsposten zu sichern.
n-tv hatte schon immer einen Fäbel für Hinterbänkler.
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06.01.2008 13:35 Uhr von no_trespassing
 
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Schwierig: Es ist mal wieder ein Bevormundungs- und Gängelungsversuch.
Lieber sollte man auf Freiwiligkeit setzen und die Vorteile des Passivhauses besser kommunizieren, damit die Leute von selbst darauf setzen.

Allerdings kann man den heutigen Bauherren kaum verübeln, daß sie keine Passivhäuser hochziehen. Klimatechnisch mögen die zwar schon ausgereift sein, aber architektonisch sehen die meisten aus wie kommunistische Scheißbauten.

Solange das Passivhaus nicht in beliebigen Bauweisen errichtet werden kann, ist es klimatisch ein Vorteil, aber von der Freiheit der Gestaltung ein echter Rückschritt. Und die Freiheit der Gestaltung ist nunmal ein wesentlicher Grund, warum Bauwillige überhaupt bauen. Es geht um Individualisierung und Verwirklichung eigener Vorstellungen. Wollte man das nicht, könnte man genauso einen Fertigbau oder einen Altbau kaufen, wo alles schon vorgegeben ist. Beim Passivhaus ist praktisch auch schon vieles vorgegeben, bzw. es bleibt einem zuwenig Gestaltungsmöglichkeit.

Heutzutage sind wir von den Möglichkeiten so weit, daß Häuslebauer ihren Bau am PC mit CAD selber erstellen können. Die Forschung sollte sich darauf konzentrieren, Passivhäuser in allen Bauvariationen zu ermöglichen. Erst dann ist die Erfindung ausgereift.

Bis dahin sehe ich es nicht als Nachteil, auf Niedrigenergiehäuser zu setzen. Seinen eigenen Stil verwirklichen, aber eben mit gutem Dämmmaterial, neuesten Fenstern, usw.
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06.01.2008 13:49 Uhr von Jimyp
 
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Wenn man vor hat, ein Haus zu bauen, dann würde ich es heute schon nach den neuesten Standards bauen. Sicherlich ist es etwas teurer, aber dafür spart man hinterher ne Menge Energiekosten und irgendwann hat man die Mehrausgaben wieder eingespielt!
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06.01.2008 13:50 Uhr von Schelzee
 
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@ Kopfwärme: Umbau von Altbauten zur Pflicht machen? Ich schick Dir bei Gelegenheit mal Meine Kontonummer!!! Da Ich vom Bau komme,kann Ich in etwa einschätzen was an Kosten auf einen zukommen.Du anscheinend Nicht,sonst würdest Du ganz anders Krähen.
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06.01.2008 13:53 Uhr von Kane233
 
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@hundheim: Klar kannst du dir auch wieder eine tolle Heizung kaufen die mit fossilen Brennstoffen läuft, aber nur wenn du dir das auch leisten kannst. In knapp 15 Jahren wird dies aber nicht der fall sein, aber sry das ich deine "Meinungsfreiheit" angegriffen habe. Ich denke mal so Menschen wie du sind die ersten die dann jammern.

Mir war dieser SPD-Vorschlag eigentlich relativ, ich finde nur, dass die Idee nicht schlecht ist, denn wir sind ein Volk dem man alles Vorschreiben muss! Es gibt vllt. ein paar ausnahmen (evtl. auch du aber ich kenne dich ja nicht) dies ist leider aber nur die Minderheit.
Und dieses Demokratische Denken, ich finde es lachhaft das wir meinen, wir würden die dort oben Steuern. Du kannst doch wählen wen du willst, ist doch alles die selbe kacke. Von 2%MwSt-Erhöhung war die Rede, jetzt sinds 3! Wer geht Demonstrieren? Niemand! Und versuche mal welche zu finden die mitmachen wollen? Hab Leute gefragt. Alle hatten schiss!

mfg
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06.01.2008 14:22 Uhr von ter
 
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Sollte eigentlich selbstverständlich sein: Was anderes würde ich heute auch nicht mehr Bauen. Die Mehrkosten hat man relativ schnell wieder raus. Wer natürlich nach dem Motto "Hauptsache Billig" baut, der wird halt später und länger über die Kosten jammern.
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06.01.2008 14:55 Uhr von Der_Joern
 
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@ no_trespassing: Ich glaube du hast da die ersten Passivhäuser im Kopf die gebaut wurden, heutzutage kannst du die idR nicht mehr von normalen Häusern unterscheiden. Ich hab erst letztens eine Doku gesehen wo sehr moderne/futuristische Gebäude mit Passivstandard geplant und gebaut wurden.

http://www.heinzvonheiden.de/...

Sowas kann man doch wohl kaum als "kommunistischen Scheißbau" beschreiben, oder?

Was die Vorschrift angeht: Ich finde es schade das sowas in Deutschland nötig ist, aber ich fürchte es ist so. Alle reden ja immer vom Umweltschutz, aber ich hab in letzter Zeit viele Leute gesehen die gebaut haben und denen der Architekt ein Passivhaus wärmstens empfohlen hat. Da wären echt nur Vorteile gegeben und man hätte keine Abstriche bei Architektur machen müssen. Aber dann heißt es immer das man da doch lieber auf Nummer sicher gehen will und doch lieber ein "normales" Haus baut. Ganz erlich, wenn dann noch jemand sich über den Öl/Gaspreis beschwert sag ich nur selbst schuld.

Bei mir steht Hausbau bzw. -kauf zwar frühestens in 10 Jahren an, aber dann sollte es auf jeden Fall ein Passivhaus sein. Die Mehrkosten von 5-8% hat man innerhalb kurzer Zeit wieder raus und ab dem ersten Tag: Keine Heizkosten (bis auf die Lüftung, aber die ist sehr sparsam), sehr angenehme, frische Luft durchgängig ohne Lüften zu müssen. Ich war schon in ein paar solcher Häuser und das hat mich echt überzeugt. Im Prinzip zieht man beim Passivhaus ja nur den Ansatz des Niedrigenergiehauses durch und hat so noch bessere Isolation.

Infos:
http://de.wikipedia.org/...

Ich denke mal bis 2030 können sich eh nur noch wenige den heutigen Heizstandard leisten und man wird eh auf Passivhäuser setzen. Warum also noch warten, die Technik und das Know-How ist da und es ist bezahlbar.

Gruß,
Jörn
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06.01.2008 17:35 Uhr von Der_Joern
 
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@isolde63nbg: Wie du schon sagst:

"Soviel Politik wie nötig"

Nötig für was? Um unseren Kindern in Zukuft ein gutes Leben bieten zu können? Wenn das die Antwort ist dann sollte man die Frage stellen wie das möglich sein soll, wenn wir die Resourcen verschwenden die im Moment nötig sind um ein gutes Leben zu haben. Hab eben auch bei SN gesehen dass in 12 Jahren das Öl schon nicht reichen soll um den Bedarf zu decken. Gehen wir mal von 20 Jahren aus, da bestimmt auch ein wenig Panik gemacht wird. Dann wird es einem Kind was jetzt geboren wird nicht möglich sein mit 20 Jahren nur annähernd so mit Energie umzugehen wie wir alle es heute für selbstverständlich halten. Also würde ich sagen: Es ist eine Aufgabe der Politik für die Zukunft sicherzustellen, dass wir in Zukunft keine Energieengpässe haben. Und in einem Passivhaus ist das auch in 20 Jahren möglich. Vielleicht sogar in einem Standardhaus, wenn man reich ist und das Geld für Öl hat ;) . Verschwendung geht auf Kosten der nächsten Generationen.

Denk mal drüber nach.

Gruß,
Jörn
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06.01.2008 18:29 Uhr von no_trespassing
 
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@Der_Joern: Es hat sich zwar schon ein bißchen was getan, aber es ist vom Bauen her ein klarer Rückschritt.

Die Passivhausbauten sind erst dann fortschrittlich, wenn jeder denkbare Bau damit realisiert werden kann.

Sowas müßte als Passivhaus gebaut werden können:
http://www.heinzvonheiden.de/...
http://www.heinzvonheiden.de/...

oder besser noch:

http://www.kampa-haus.de/...
http://www.kampa-haus.de/...

http://www.neubau24.de/...

Solange der Bauherr in seiner Gestaltung eingeschränkt ist, ist Passivhausbau kein richtiger Fortschritt.

Während in Rußland und den USA die mondänsten Villen hochgezogen werden, machen wir einen auf Energiesparen und verzichten auf unsere technischen Entwicklungen, komfortablen Lebensstandard, usw. usf.

Wir werden nicht zum Vorreiter in Sachen Klimaschutz, sondern eher zu isolierten Eigenbrötlern, die sich weltweit der Lächerlichkeit preisgeben. Ist leider so.

Ein Passivhaus würde ich auch nicht aus Gründen des Klimaschutz bauen, sondern nur aus ökonomischen Gründen, weil sich dadurch Kosten sparen ließen. Aber bei dem derzeitigen Passivhausangebot sagen sich 90% aller Hausbauer: Lieber ein bißchen mehr Geld ausgeben und dann in einem komfortablen Haus wohnen, anstatt in einem industriebauähnlichen Würfel mit Glasfronten.
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06.01.2008 20:34 Uhr von Der_Joern
 
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@ isolde63nbg: Du hast schon recht wenn du sagst das unser Verbrauch in der Gesamtstatistik der Welt kaum einen Unterschied macht, und das vielleicht die Ölreserven bis 2100 halten. Das kann durchaus sein, und ich will mich da bestimmt nicht festlegen. Aber darum geht es garnicht direkt. Worauf es doch ankommt ist der Preis und der wird steigen. Schau dir mal die Ölpreise der letzten Jahre an dann kannst du ja ausrechnen wieviel Euro in 20 Jahren ein Liter Super kosten könnte. Und das ist nunmal etwas woran unsere Regierung kaum etwas ändern kann. Und wen interessiert es schon, dass das Öl noch 100 Jahre vorhanden ist, wenn es nicht mehr bezahlbar ist? Das gleiche gilt übrigens auch für alle anderen Resourcen wie Gas/Pellets usw. Wenn wir alle umsteigen werden die Preise da auch hochgehen (Angebot und Nachfrage halt). Das einzige was man unternehmen kann ist nunmal weniger Verbrauchen. Und dann kann es uns auch (zumindest aus ökonomischer Sicht) egal sein wenn die USA das Öl verschwendet, da wir es nicht mehr brauchen.

Zum Thema Mülltrennung hab ich zu wenig Ahnung um da einen Standpunkt zu vertreten. Wenn das Ganze wirklich so abläuft wie du es beschreibst hast du vollkommen Recht. Und das Pfandsystem hat auf jeden Fall auch noch starken Verbesserungsbedarf. Aber ich behaupte ja auch nicht das wir uns alles was die Politik sagt gefallen lassen sollten bzw. gut finden müssen. Im Gegenteil: Man sollte immer kritisch bleiben. Aber bei jeder Entscheidung zu sagen das es eine schlechte sei ist auch nicht richtig.

In Sachen Schulden haben wir natürlich im Moment noch eine Belastung des Haushalts, aber Fakt ist: Sonnen/Wind/Wasserenergie wird immer günstiger während alle fossilen Brennstoffe teurer und teurer werden. Ich denke es ist klar das wir auf lange Sicht etwas gutes für unseren Geldbeutel tun wenn wir uns unabhängiger machen.

@no_trespassing

Da hast du insofern natürlich Recht das ein Passivhaus im Moment noch nicht für alle Häusertypen ausgereift ist. Aber für die meisten Familienhäuser ist das schon der Fall und ich behaupte mal aus eigener Erfahrung das man die meisten Ein/Zweifamilienhäuser genauso bauen könnte wie man es tut und trotzdem Passivhausstandard gewährleistet. Das ist weder technisch noch finanziell ein großes Problem. Was ausgefallenere Häuser und Villen angeht wird man in 12 Jahren, wenn das ganze Pflicht werden würde, wohl soweit sein auch da Passivhäuser zu verwirklichen. Besonders dann, wenn man jetzt schon weiß das der Termin steht und dass 2020 die Nachfrage nach solchen Häusern da ist. Wenn ein Haus so wie es sein muss nicht als Passivhaus realisiert werden kann, sehe ich kein Problem darin auf den nächst niedrigeren Standard zu gehen (Niedrigenergiehaus). Da sollte man natürlich Flexibel bleiben. Aber ich glaube nicht das das bis dahin noch ein Hindernis darstellt.

Gruß,
Jörn
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06.01.2008 22:01 Uhr von cheetah181
 
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@isolde63nbg: 1. Natürlich hat das keinen Einfluss auf die Ölreserven, aber die Leute mit den Häusern werden kein Öl mehr für ihr Haus brauchen! 2020 ist nur viel zu spät und dass die Politiker damit Stimmen gewinnen wollen ist schon klar...
2. Die großen Energieverschwender wirst du nicht einfach zu irgendwas bewegen können. Ist auch vollkommen egal, da die fossilen Brennstoffe auch bei Einschränkung des Verbrauchs irgendwann alle sind. Es würde schon reichen, wenn sich die deutsche Politik mehr um alternative Energien und Energiesparmaßnahmen kümmern würde (z.B. Subventionierung von Energiesparlampen und dergleichen, soviel ich weiß macht das z.B. Australien)..

"Populistische Gesetze der Regierung zum Umweltschutz":

1. Die große Mülltrennungsverschwörungstheorie also...
Du kannst jetzt entweder jemandem glauben, der bei seinem Zivildienst mit sowas zu tun hatte, dass Papier zu Kompostwerken gefahren, gelbe Säcke zu Sortieranlagen gebracht und der Restmüll verbrannt oder auf Deponien gelagert wird oder du glaubst, dass ich von der Regierung bestochen wurde, um hier Lügen zu verbreiten, damit du nicht die furchtbare Wahrheit ans Tageslicht bringst!

2. Wenn du Dosen und Flaschen nicht zurückbringst ist das deine eigene Dummheit. So ist dann natürlich auch verständlich, dass du dir 2020 kein Haus mehr leisten kannst!
Warst du mal in einem Land ohne Pfand? Die Straßenränder sehen dort schön bunt aus, auch ohne Vegetation.

Die Staatsverschuldung gab´s schon lange vorm Umweltschutz und die wird es auch ohne noch verdammt lang geben...
Aber wenn die Polen und Russen die Umwelt verschmutzen, sollten wir auch wieder..oder was willst du uns sagen? Schließlich geht es deren Wirtschaft und Bevölkerung ja super!
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06.01.2008 23:28 Uhr von datenfehler
 
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schlimm schlimm Wenn man mehr geld für ein umweltfreundliches Haus ausgeben soll( oder für ein umweltfreundliches Auto), dann hat man doch kein Geld mehr für überteuerten Elektronikschrott, überteuerte Urlaubsaufenthalte, wo man sinnlos in der Sonne brät und Bier säuft... Das ist wirklich schlimm...
Wo kommen wir denn da hin? Man soll sein Geld aufeinmal sinnvoll einsetzen beim Bau eines Hauses???? Dann hat man doch kein Geld mehr zum hirnlos verplempern, wie z.B. auch Sylvesterkracher!
Achherrje... ich könnte hunderte Buchseiten füllen mit Schwachsinn, der wichtiger wäre, wie so ein langweiliges Passivhaus! Unverschämt von der SPD... echt unverschämt...
DER DEUTSCHE HAT EIN RECHT DARAUF, SEIN GELD SO SINNLOS WIE MÖGLICH ZU VERSCHLEUDERN! Passivhaus! so ein Mist!


das war jetzt ein bisschen Ironie. für die ganz dummen... :)
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07.01.2008 13:30 Uhr von Tleining
 
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@ no_trespassing: das wird man mit einem Passivhaus nie machen können.
Egal wie viel Dämmung man einsetzt, solche Prachtbauten sind einfach nicht kompakt genug, um in das Passivhaus-Prinzip zu passen. Und was die Glasfront angeht, wo sollen die solaren Wärmegewinne sonst herkommen?
Ich war letztens in einem Passivhaus, und so schlecht finde ich die gar nicht, klar, der Würfel an sich ist recht hässlich, aber mit zusätzlichen externen Anbauten lässt sich da was machen.
Aber da halte ich mich lieber an das, was mir bei einer Stadtführung in Rom gesagt wurde, auf die Frage warum die Fassaden der Häuser teilweise in so schlechtem Zustand sind und da keiner was gegen tut. Die Erklärung war simpel, die Leute leben IM Haus, also sorgen sie dafür, das es innen schön ist, die Fassade kann dann ruhig hässlich sein.
Und im Passivhaus lässt es sich wirklich gut leben (auch wenn ich das Passivhaus-Prinzip durch regelmäßiges lüften im Schlafzimmer zerstören würde, ich mag es nachts etwas kühler ;) )

Ich frag mich allerdings wo die Daten der News herkommen. Im Winter kann man selbst im Passivhaus nicht durch Atmung und Geräte heizen, da muß man dann schon mit etwas herkömmlichem nachheizen. Und im Sommer dürften sich elektrische Geräte eher negativ auf das Raumklima auswirken (Hitzestau)

Ansonsten: Eigentlich wäre es doch sinnvoller, komplett auf neue Energien zu setzen, wenn man das vernünftig aufbaut, würde man auf Passivhäuser verzichten können. Wichtig ist es von den endlichen Rohstoffen wegzukommen, auch wenn wir in Häusern wohnen die wenig Energie verbrauchen, wenn es dann kein Benzin/Erdöl mehr gibt bringt das auch nix.

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