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Fall Marco: Details um dubiosen Medienberater bekannt geworden

Im Fall des kurz vor Weihnachten aus türkischer Untersuchungshaft entlassenen Schülers Marco W. wurden jetzt neue Details um den Medienberater der Familie bekannt. Er soll sich mit zweifelhaften Tricks Zugang zu privaten Informationen aus Marcos Umfeld verschafft haben.

Die "Allgemeine Zeitung Uelzen" berichtet, der Medienberater sei eigentlich als Kameramann tätig und habe sich als THW-Helfer in das Uelzener Rathaus eingeschleust. Später hat Matthias Breitsch sich als Berater ausgegeben und teilt sich nun mit Marcos Familie die Einnahmen aus der Medienvermarktung.

Am kommenden Montag wird eine Reporterin der BILD-Zeitung exklusiv dabei sein, wenn Marco sein Berufspraktikum beginnt. Die Lokalpresse darf lediglich mit einem Fotografen vor Ort sein, jedoch nicht mit einem Reporter. Dies wäre zu viel für den psychisch erschöpften Marco, so seine Mutter.


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WebReporter: speednews
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Fall, Medium, Detail
Quelle: www.az-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2008 20:25 Uhr von norris2008
 
+4 | -18
 
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05.01.2008 21:19 Uhr von Bünnyboy
 
+2 | -2
 
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Das ist kompliziert: Ich glaube zwar nicht das er Unschuldig ist, aber so redet man einfach nicht Norris2008. So der so, der große verlierer ist in diesem Falle die Türkei. Mal sehen was daraus wird, ich schätze die lassen ihn frei
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05.01.2008 22:50 Uhr von guybrush_threepwood
 
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@ananda96: da gebe ich dir Recht, dass man niemanden vorschnell verurteilen sollte.

Die Sache ist nur, dass die Medien Marco von Anfang an als unschuldig dargestellt haben (er hätte ja theoretisch auch schuldig sein können)

Die monatelange U-Haft und das ewige Hinausziehen ist natürlich grade für so einen jungen Menschen schrecklich. Der Prozess hat dann ja gezeigt, dass Marco wohl unschuldig ist. Dass Marco allerdings jetzt derart vermarktet wird und Geld mit der Sache gemacht wird, ist nicht in Ordnung.
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06.01.2008 00:45 Uhr von Borgir
 
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ich denke: dass es unsinn ist für die familie einen medienberater zu haben. wozu?? vor allem wird der die unerfahrenheit der leute ausnutzen dass es sich gewaschen hat.
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06.01.2008 01:50 Uhr von auf-Epo
 
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Nur ein Medienspektakel: Leider hat sich meiner Meinung nach durch diese News erneut bestätigt, dass dieser Fall nur noch ein Medienspektakel bzw Politgeplänkel ist.
Marco hätte ein fairer Prozess ohne Medien und Einmischung der Politik gehören sollen, auch wenn es dadurch zu einer Haftstrafe die er hätte antreten müssen gekommen wäre.

Denn so gibt es nur Verlierer und der größte ist die türkische Judikative die bisher immer ihre Unabhängigkeit bewiesen hatte.

Erst im Falle einer Verurteilung hätte sich die Politik einmischen dürfen.

Und jetzt immer nur her mit den schlechten Beurteilungen. Danke
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06.01.2008 14:16 Uhr von guslan
 
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Unschuldig oder Schuldig? Das können wir nicht beurteilen, oder ist einer von euch Richter? Nur dieser Fall zeigt, wie ein Mensch die Medien so manipuliert um 82 Mio. vorgaukeln zu lassen, dass Marco unschuldig ist. Wenn viele Marco als "Held" feiern, dann liest mal diesen Artikel:

„Schlag ins Gesicht von Missbrauchsopfern“
Freispruch vor dem Urteil: RTL hofiert Marco, die Stadt Uelzen feiert ihn. Doch die Opfer-Vereinigung „Weißer Ring“ erinnert daran, dass der Schüler vor allem Verdächtiger in einem Strafprozess ist."
http://www.focus.de/...

Wenn man das türkische Strafgesetzbuch liest, was ja vor paar Jahren wegen dem EU-Beitrittsverhandlungen reformiert wurde, dann ist Marco schuldig. Artikel 103:
Demnach gelte dort „jegliche geschlechtliche Handlung gegenüber Minderjährigen unter 15 Jahren“ als sexuelle Ausbeutung von Kindern, die mit einer Freiheitsstrafe von drei bis acht Jahren geahndet werde.

Bestehe die Handlung im Einführen des Glieds oder eines anderen Gegenstands in den Körper, so drohten sogar noch höhere Haftstrafen. Eine Straftat läge auch dann vor, wenn das unter 15-jährige Opfer einverstanden gewesen sei. Selbst eine erneute Aussage des Mädchens, wonach sie allen Zärtlichkeiten zugestimmt habe, würde daher nichts am Grundtatbestand ändern. Strafen für Täter zwischen 15 und 18 Jahren seien allerdings zu mildern.

Mit sechs Monaten bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe würde auf Antrag sogar der einvernehmliche Geschlechtsverkehr mit Jugendlichen bestraft, die das 15., aber noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet hätten (Art. 104).

http://www.focus.de/...

Diese Gesetze wollte Deutschland letztes Jahr auch einführen, nur wurde das auf dieses Jahr vertragt.
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06.01.2008 15:47 Uhr von TheDent
 
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Auch in der Türkei: dürfte die Unschuldsvermutung gelten, d.h. der beschuldigte hat nicht seine Unschuld zu beweisen sondern der Staatsanwalt die Schuld. Bei dem Medienandrang ist nen Medienberater wahrscheinlich kiene blöde Idee, seriös sollte er nur sein. Ist ja nicht so das sich die Familie den Medien aufgedrängt hat, sondren umgekehrt. Ansosnten möge man sich vorstellen was hier los wäre, wenn das Szenario in Deutschland gespielt hätte, mit einem Türken als verdächtigten

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