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Jetzt schafft auch Sony BMG den Kopierschutz für Download-Musik ab

Als letzter großer Musikkonzern schafft bald auch Sony BMG seinen Kopierschutz für Songs aus dem Internet ab. Das bedeutet, dass künftig alle großen Konzerne der Musikbranche ihre Musik online ohne Abspielbeschränkungen verkaufen werden.

Bislang hatten sich nur Vivendi Universal, Warner Music und EMI zu diesem Schritt durchringen können. Gemeinsam mit Sony BMG, ein Gemeinschaftsunternehmen des Sony-Konzerns und der Bertelsmanngruppe, verfügen sie über insgesamt 75 % Marktanteil.

Die Musikbranche kränkelte 2007 an erheblichen Umsatzrückgängen in den USA, nachdem es im Jahr zuvor noch respektable Zuwachsraten gegeben hatte. Grund sind Raubkopien und konkurrierende Medien.


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WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Musik, Download, Sony, Kopie, Kopierschutz
Quelle: www.welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2008 14:05 Uhr von Pinok
 
+6 | -10
 
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geil: jetzt können wir die musikindustrie noch schneller in den ruin treiben!
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05.01.2008 14:42 Uhr von diehard84
 
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@ Pinok: wenn dun dann bald garkeine neue Musik mehr hören willst kannste das ja machen...

...gott lass hirn regnen
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05.01.2008 15:06 Uhr von Borgir
 
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raubkopien: tragen daran sicher eine geringe schuld. nicht alles was kopiert wird, wird gekauft. viele leute halten es so, dass sie runterladen, anhören und dann kaufen, wenn die cd gut ist. ansonsten wird gelöscht. die kopien aus china usw schaden der industrie sicherlich, aber nicht in dem maße, wie dargestellt.
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05.01.2008 15:20 Uhr von Alagos
 
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@Borgir: Stimmt prinzipiell, aber ich habe mich mit einigen(auch älteren) Bands unterhalten und die meinten, dass ihre Einnahmen gerade zur Zeit des Internets wirklich krass eingebrochen sind. Sogar Bands, die in den Albumcharts landen leben heute eigentlich nur noch von Konzerten und nicht mehr von ihren CD Verkäufen.

Die Ärzte kriegen nicht mal ihre Produktionskosten wieder rein(zusammen mit Werbung usw.)
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05.01.2008 15:35 Uhr von Marco Werner
 
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@Bogir: Ich stimme dir zu,daß das wieder gelöscht wird,was Müll ist und nur das gekauft,was gefällt. Aber genau dieses "Müll-Probehören" ist der Musikindustrie schon ein Dorn im Auge.Denn denen ist es egal,ob dem Kunden ihre Produkte gefallen...Hauptsache,er kauft sie...Geld verdient hat die Musikindustrie somit auch am Schrott. Das ist meines Erachtens auch der Grund,wieso die MI gar kein Interesse daran hat,die Qualität der Musik zu verbessern...die Kohle kommt ja auch so und Raubkopierer fangen ist einfacher und billiger als für Qualität zu sorgen.

Marco
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05.01.2008 16:55 Uhr von Pinok
 
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@diehard84: warum gar keine musik hören ?

da sieht man wiedermal wie manipuliert du bist, es gibt auch andere kleinere labels, die fair zu seinen kunden sind und umgekehrt.

jeder soll so viel verdienen wie es für seine arbeit angemessen ist.
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05.01.2008 17:18 Uhr von Pitbullowner545
 
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den müll den Sony & co absondern würd ich nicht mal nen rohling verschwenden..
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05.01.2008 18:33 Uhr von meisterkalle
 
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Die musikindustrie: ist einfach nur verwöhnt. Siehe das neue Coldplay album wurde von der Band selbst vermarktet. hier konnten sie "Käufer" einen betrag "Spenden" die ihnen das Album wert war, auch 0,00 € war möglich und man hat das neue Album sich von der webseite herunterladen können. Nach eigenen Angaben hat sich das für Band rentiert sie haben am ersten Wochenende 6 x soviel verdient wie ihnen die Plattenfirma füe das Album geboten hatte. Was sagt man dazu !!! Es geht doch das man als band immer noch gut verdienen kann. Die Musikindustrie kann beruhigt das jammern einstellen.
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05.01.2008 23:13 Uhr von CroNeo
 
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@ TeKILLA1983: Eine CD im Presswerk kostet etwa Also ich war mal bei einer Besichtigung in einem der größten CD-/DVD-Manufakturen in Europa in Hannover. Und die sagten mir das eine CD bzw. DVD mit farbigem Cover und Booklet um die 0,20€ kostet.

Als ich daraufhin fragte wieso CDs so teuer sind kamen so Sachen wie Vertrieb, Lagerhaltung und vor allem (sogar betont) Marketing. In den heutigen Internet-Zeiten kann ich mir allerdings schwer vorstellen, das Marketing so teuer ist bzw. das es einen Großteil am Verkaufspreis ausmacht. Wird eher in die eigene Tasche gesteckt.
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06.01.2008 04:38 Uhr von pmf2
 
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Ein Schritt in die richtige Richtung: ist dies meiner Meinung nach. Man wird endlich kundenfreundlicher, da sie merken das ihnen sonst alle Kunden weglaufen. Trotzdem kauf ich mir lieber gute CDs im Laden. Dann hat man auch ne schöne Verpackung und was in der Hand.
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06.01.2008 11:32 Uhr von [email protected]
 
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@meisterkalle: Das war nicht Coldplay, sondern Radiohead, aber trotzdem wars ein Schritt in die richtige Richtung. Auch wenn sie neben dem Internetangebot noch eine Fanbox mit Cds/DVDs /Booklet/etc rausbringen wollen.

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