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GM-Europe-Chef Forster: Dramatische Absatzkrise bei PKWs auch Folge ständiger Debatten

General-Motors-Europe-Chef, Carl-Peter Forster, hält die andauernden Diskussionen und steigenden Kosten rund um das Autofahren für absatzschädigend. Die zunehmende Verunsicherung der Bürger sei ein Grund für die gesunkene Bereitschaft zum Kauf von Automobilen.

Forster fordert die Politik auf, die KFZ-Steuern zu senken und den ständigen Debatten um Themen wie PKW-Maut, Umwelt, Fahrverbot sowie Tempolimit ein Ende zu bereiten.

Auch die Ölkonzerne tragen nach Meinung des GM-Europa-Bosses Mitschuld. So fordert Forster ein Ende der unübersichtlichen Preisstaffelung verschiedener Treibstoffpreise an den Tankstellen.


WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Chef, Drama, Folge, Debatte, GM, Absatz, Europe
Quelle: www.bild.t-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2008 13:54 Uhr von OngBak
 
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jaja, immer den anderen die Schuld geben wie wärs denn mal, wenn die Automobilindustrie etwas gegen teuren Kraftstoffpreise unternehmen würde.
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05.01.2008 14:56 Uhr von JR-Europe.de
 
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Ich glaube der GM-Europe Chef hat etwas: - zumindest in Deutschland - übersehen. Den generell eingeführten Fahrtenbuchzwang für gewerbliche ;-)
Das hat ganze "Kauf- und Verkaufskreisläufe ... Neuwagen-Gebrauchter-Neuwagen" kaputt gemacht ... wo ja auch die Privatkunden mit "drinnen hangen".

Mit besten Grüßen
JR-E
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05.01.2008 16:24 Uhr von Sven_
 
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hmmm: @ OngBak: sollen die Automobilindustrie ihren Zauberstab schwingen und die Preise an den Tankstellen halbieren oder wie stellst du dir das vor? Wir reden hier nicht von der Öl-Industrie oder dem Staat, die beiden können was gegen den hohen Benzinpreis machen. Aber die Automobilindustrie nicht

(Und wenn nun geschreit wird "weniger Verbrauch" -> der ist ohne Probleme möglich, aber ganz ehrlich ich würd nie ein Auto mit weniger als 80PS fahren, das ist nämlich der Preis den niedriger Verbrauch kostet)

An sich hat er natürlich recht, ich selbst werde mir demnächst einen Neuwagen leisten, aber auch nur weil ich keinen anderen Weg hab. Bei so geschwaffel mit Tempolimit und Öko-Terror-Gebühren macht es wirklich keinen Spass mehr.

Der Staat versucht ja nun mit "Umweltzonen" die leute mit alten Autos zum Neuwagenkauf zu zwingen, aber das ist wohl auch ein Schuss in den Ofen, wie der ADAC schon sagt "Arme müssen drausen bleiben".

Der Fahrtenbuchzwang ist allerdings wirklich noch so ein Faktor, zu gern würde ich einen Firmenwagen fahren, wäre an sich kein Problem - ohne Fahrtenbuch. So haben wir eben nur einen Audi S6.
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05.01.2008 21:11 Uhr von VolKeu
 
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Kosten -: Anschafflungskosten haben sich doch auch erhöht; die Betriebskosten sind nicht mehr einzuschätzen....
Das Geld sitzt halt nicht mehr so locker ;-)
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05.01.2008 22:07 Uhr von Il_Ducatista
 
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oweh, oweh: seeelig sind die armen im marketing geiste, denn die kapiern´s halt wirklich und richten die meiste Zerstörung an:
schafft den Marketingkrüppel SUV ganz einfach ab. es ist einfach nicht bürgerlich ständig im Stau in einem Rennlastwagen mit Pseudogeländeausstattung in völlig urbanem Umfeld rumzufahren.
Baut Autos, die mich anziehen und an die ich mich eben nicht ein Leben lang anpassen muss.
Baut etwas wie eine Shelby Cobra mit moderner + verbrauchseffizienter Technik, baut Yaguar von 1948 mit modernem Material nach und hört endlich auf die Leute zur Anpassung an diesen bürgerlichen Irrsinn zu zwingen.
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07.01.2008 10:00 Uhr von Lucky Strike
 
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@Sven: ne ein Zauberstab haben die leider nicht. Die könnten lediglich ihre ganzen Alternativen aus den Schubladen rauskramen. Mag vielleicht etwas nach Verschwörungstheorie klingen, aber die ganzen Automobilhersteller haben garantiert schon einige Entwürfe und Pläne in der Schublade, welche die momentanen Hybrid- und Wasserstoffautos übertreffen.
Aber genau wie CPU-Herstellerh alten die Automobilkonzerne absichtlich ihre neuen Modelle zurück.
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07.01.2008 22:11 Uhr von Hier kommt die M...
 
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hmm: versteh ich nicht..ich hab doch grade erst ein neues Auto gekauft? Allerdings nicht von GM :)
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09.01.2008 14:35 Uhr von bigpapa
 
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Immer jammern und die andern sind Schuld: Die Kanzlerin sagt, die Deutschen können keine Spritsparenden Autos bauen. Naja, mag Sie recht haben, nur die Ausländer können es anscheind.

Die Wissenschaftler Sagen ich spare 30-40 % Sprit wenn ich keine Bord-Elektronik hätte. Aber die Industrie baut immer mehr teuere Computer in die Autos ein. ? Vor 50 Jahren fuhren die Autos auch ohne das Zeug.

Die Spritpreise sind zu hoch. Klar haben sie recht. Aber wieso sollen sie nicht so hoch sein solange es Leute gibt die diese Kosten bezahlen und ihren Fahrkonsum nicht einschränken. ? Wer rennt denn heute noch 500 m zu Fuss wenns ne Strasse in der Nähe ist. ??

Wieso gibt es Feinstaub-Plaketten. ? Weil die Industrie zu blöd ist Filter zu bauen ? Oder weil alle noch Ihren alten Waggen fahren. ? Weil es vielleicht kaum Geld in der Bevölkerung gibt für Neuwaggen und auch ein Mercedes 500 einige Jahre gefahren wird (von Leuten die Geld haben *g*)

Alles Fragen über die man mal nachdenken sollte. ?

/ironie on
Ach ja die Preisgestaltung der Autos ist genau so gut + einfach wie bei der Bundesbahn.
/ironie off

Gruß

BIGPAPA
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09.01.2008 14:41 Uhr von DerFeger
 
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auch: an den preisen der autos ist etwas zu machen das diese bezahlbar sind für einen normalbürger der das geld auf gestzes übliche weise erwirtschaftet
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09.01.2008 17:16 Uhr von Nortmann
 
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15-25% Einsparung durch neues Patent realistisch: Man weiß nicht, welche Effekte der GM-EU-Chef mit seiner Debatte kurz- bis mittelfristig erreichen will und wird.
Sicher ist aber, dass eine brandneue Erfindung zur signifikanten Verbrauchs-/Kosten- und Co²-Minderung existiert, die den KFZ-Markt weltweit aufwirbeln wird. Diese bei zukünftig weiter rasant steigenden Benzin-/Diesel-Preisen unverzichtbare Innovation eines dt. Wissenschaftlers / Prof. Dr.-Ing. (Machinenbau) wird bis zu ca. 55% (theoretisch) Treibstoff und Co² einsparen können. Realistisch wird die tatsächliche Einsparung ca. 15 - 30 % bei PKW + LKW bringen, je nach technischer Umsetzung bei Benzin- bzw. Diesel-Antrieben.

Anders ausgedrückt: Allein mit der Umsetzung dieser echten Innovation könnten bis etwa zum Jahr 2012 A L L E EU-Co²-Ziel- und Effizienz-Vorgaben für Neu-PKW erreicht werden, vorausgesetzt, GM-EU, OPEL und andere KFZ-Hersteller kümmern sich darum. Derjenige KFZ-Hersteller jedenfalls, der die Lizenz-Rechte zu dieser Innovation erwirbt, sollte sich keine Zukunftssorgen mehr machen und öffentlich klagen müssen, denn an dieser Innovation wird in Kürze schon kein Weg mehr vorbei führen, will man als PKW-Produzent verbrauchsarmer Fahrzeuge in der Zukunft noch wettbewerbsfähig sein und bestehen. Da bin ich mir ganz sicher.

Spannend wird dabei wieder einmal die Frage, ob deutscher Erfindergeist in Form der Patent-/Lizenzrechte auch hier erst wieder ins ferne Ausland abwandern müssen, weil die heimische Industrie erneut glaubt, die Zeichen der Zeit nicht erkennen zu müssen (vgl. Rußpartikelfilter, Hybrid u.a.). Wenn sich diese Erkenntnis bei den D- / EU- PKW-Herstellern zu spät einstellt, dann jedenfalls wird es nicht nur sehr, sehr teuer (Re-Import deutschen Erfinderreichtums war immer schon verdammt teuer)..., sondern für manche KFZ-Hersteller wird es dann auch wirklich existenziell.
Die Innovations-Verpflichtung der KFZ-Konzern-Spitzen jedenfalls ist absolute Chefsache, nicht delegierbar und unverzichtbar. Das Zaberwort dazu heisst "Technologieführerschaft", dann wird es zukünftig auch keine dramatischen Absatzkrisen mehr geben und unsere KFZ-Hersteller- Belegschaften müssen sich nicht immer um ihre Arbeitsplätze sorgen. Wie heisst doch der Slogan aus Ingolstadt - "Vorsprung durch Technik" - oder ?

Arnulf Nortmann
Ass, jur.
Unternehmensberater
Münster/ Deutschland
nortmann@muenster.de

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