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Absage der Rallye Dakar: Erste Schadenersatzforderungen

Nachdem nur einen Tag vor dem Start die legendäre Wüstenrallye Dakar abgesagt wurde, werden die Sorgen um finanzielle Schäden immer größer. Die Vorbereitungen auf das Rennen laufen bereits seit einem Jahr und in dieser Zeit wurde von Teams und Sponsoren sehr viel Geld investiert.

Den Anfang der Schadenersatzforderungen macht die Stadt Portimao, in der die erste Etappe beendet werden sollte. Man habe dort bereits viel Geld ausgegeben und spreche nun mit den Veranstaltern über eventuelle Entschädigungen. Die Forderungen der Stadt belaufen sich auf 1,5 Mio. Euro.

Einige Sportler nehmen die Absage gelassen, und verteidigen die Rennleiter. Andere dagegen sehen darin einen sehr großen Imageschaden für die jährliche Rallye, sogar von einem Ende der Veranstaltung ist die Rede.


WebReporter: bounc3
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Schaden, Schadensersatz, Absage, Rallye
Quelle: www.euronews.net

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2008 00:28 Uhr von bounc3
 
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War ziemlich überrascht, dass die Rallye abgesagt wurde. In der Quelle stehen noch einige Zitate von Rennteilnehmern.
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05.01.2008 11:47 Uhr von 0815m.m
 
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Leider Sehr Spät: Die TEAMS waren ja schon alle vor ORT , Mann hätte es ja auch zwei Wochen vorher sagen können und nicht 2 Tage vorher natürlich ist der Ärger groß , auf der anderen Seite wer will schon in einen Krisen-Gebiet fahren ??? es sind schon genug GETÖTET worden bei der Paris Dakar .(Nicht nur durch Unfälle)
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05.01.2008 12:35 Uhr von sokar1
 
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Schweinerei: Das mit der späten Absage ist schon nicht richtig, hätte man früher machen können.
Aber dass Portimao jetzt auf Schadenersatz klagt find ich ne Schweinerei. Die Veranstalter können ja auch nix für die Terrorgefahr.
Aber was wäre wieder losgewesen wenn tatsächliche gefahren worden wäre und es hätte nen Anschlag gegeben?
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05.01.2008 12:39 Uhr von marshaus
 
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richtig so: wenn wirklich eine gefahr bestand...dann sollten dies alle auch positiv sehen denn es wurde abgewendet.....moechte nicht wissen wie diese stadt reagiert haette waere ausgerechnet dort ein terroranschlag veruebt worden....aber anscheinend reagiert hier nur geld.....leben spielt keine rolle
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05.01.2008 12:53 Uhr von RupertBieber
 
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....Erste Schadenersatzforderungen das kann ich mir lebhaft vorstellen. Und ich finde die Teams und Sponsoren haben Recht!
Sowas *muss* man im Vorfeld abklären...haben die Organisatoren schlicht verschlafen,
durch welche Länder und welche Gebiete sie fahren? und in welcher Zeit wir leben?
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05.01.2008 13:15 Uhr von vostei
 
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@ RupertBieber: der Mord an den vier französischen Touristen geschah vor ca 10 Tagen - die Reisewarnung besteht seit acht Tagen und die Drohungen gegen die Dakar sind frisch...

Frankreich selber sollte sich in seiner ehemaligen Kolonie Mauretanien schon besser auskennen...

60 % Analphabeten
10 Putsche
eins der ärmsten Länder der Welt, trotz Zugehörigkeit zur arab. Liga...
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05.01.2008 14:33 Uhr von chris ts
 
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Versicherungen: Also dass jene Gefahr einer Absage besteht, ist ja nix neues - entsprechend kann sich jedes Team, der Veranstalter oder wer auch immer auch versichern!
Und zum anderen muss sich jeder Teilnehmer ja wohl bewusst sein, dass er nicht gerade nen Sonntagsausflug auf sich nimmt: Entführungen gabs auch früher schon...
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06.01.2008 01:28 Uhr von radiojohn
 
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@marshaus: Ich glaube, das siehst du etwas falsch, denn die Stadt Portimao, welche in Portugal liegt, war niemals das Ziel irgendeines Terroranschlags. Die Gefahr geht von dem afrikanischen Mauritanien aus.

r.j.
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06.01.2008 05:22 Uhr von acidburn1978
 
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hmmm tja: Terror darf nicht siegen.
Aber wir lassen ihn siegen.
Terror ist nicht anderes als angst, schrecken und tod verbreiten.
Und wir lassen ihn siegen den terror.
Mit jeder drohung gestalten wir unser leben nach deren vorgaben.
meiner meinung hätte die dakar nicht abgesagt werden müssen. die veranstalter wissen von der gefahr in diesen ländern.
wir wissen auch das man nirgens vollkommen sicher ist.
jede veranstaltung hat irgendwie einen notfallplan.
zb die fifa WM 2010 falls süd afrika es nicht schafft machts ein anderer.
und bei der dakar... wird sie 2 tage vorher abgesagt.
wenn ich eine veranstaltung ausrichte habe ich eine gewisse verantwortung zu übernehmen.
zum einen meinen teilnehmern und dann ist da noch das liebe geld...
ein großer imageschaden nicht wegen der absage sondern weil man sich auf keine eventualitäten eingerichtet hat.

es ist schade das wir uns dem terror beugen.
es müssen zeichen her... "Wir lassen uns nicht einschüchtern"
wir dürfen dem terror keine plattform geben.
wir dürfen dem terror nicht erlauben unser leben zu bestimmen.

der terror siegt nur wenn wir es erlauben.
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06.01.2008 08:10 Uhr von marshaus
 
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das ist klar: aber man kann wegen einer stadt nicht das rennen starten....die gefahr ist da und darum wurde das rennen abgesagt.....aber eine absage ist besser als menschleben zu verlieren.......wir wissen nicht seit heute das diese laender gefaehrlich sind .....warum hat man nie ueber alternativen nachgedacht
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06.01.2008 14:02 Uhr von radiojohn
 
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@marshaus: Ach, nö - Wo hast du denn gelesen, dass man wegen einer Stadt das Rennen nicht starten kann?
Es wurde abgesagt, weil die Situation in Mauretanien sehr unsicher ist. Und um nach Dakar zu kommen, muss man da durch. Da gibt es keine Alternativen, ausser mal kurz dieses Land zu überfliegen und das würde zu teuer werden.
Ja, OK, eine Alternative wäre eventuell von Marokko über Algerien und dann Mali nach Senegal zu fahren, aber da gibt es warscheinlich logistische Probleme, welche in kurzer Zeit nicht gelöst werden können.

r.j.
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06.01.2008 17:05 Uhr von marshaus
 
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falsch ausgedrueckt: mein deutsch laesst nach.....wollte sagen das man doet nicht starten kann weil das rennen abgesagt wurde......dies sollte von der stadt auch anerkannt werden ...wegen der terrorgefahr und nicht auf schadenersatz klagen ....menschenleben gehen vor..........sorry nebenbei fuer mein deutsch oder ausdrucksweise.......haut nicht immer hin

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