04.01.08 19:54 Uhr
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Analyse: Jugendkriminalität kaum gestiegen

Auch wenn wahlkämpfende Politiker und viele Medien es anders propagieren, hat sich die Jugendkriminalität in den letzten Jahren kaum verändert. Die Gesamtzahl an Straftaten ging sogar um fünf Prozent zurück, während die Zahl der registrieren Gewalttaten um 15 Prozent anstieg.

Diesen führen die Kriminologen indes nicht auf eine tatsächlich höhere Fallzahl zurück, sondern überwiegend auf eine verstärkte Anzeigebereitschaft, die dazu führt, dass nun Taten verfolgt werden, die man früher auf sich beruhen ließ.

Auch der Anteil ausländischer Jugendlicher wird in der Studie relativiert, da diese überwiegend in städtischen Milieus sozialisiert sind, in denen die Kriminalitätsrate ohnehin höher ist. Der Anteil ausländischer junger Straftäter ist seit einigen Jahren stark rückläufig.


WebReporter: Protonenpumpenhemmer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jugend, Analyse
Quelle: www.ftd.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.01.2008 19:48 Uhr von Protonenpumpenhemmer
 
+0 | -0
 
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*Popcorn hol* - ich bin gespannt, wie sich die Diskutanten aus den anderen Threads hier äußern. Ins gängige Klischee passt diese Meldung zumindest nicht.
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04.01.2008 20:06 Uhr von Nehalem
 
+11 | -4
 
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Stimmt tatsächlich: die Kriminalität unter Jugendlichen ist rückläufig, nur wird eben seit dem Überfall auf den 66-Jährigen Renter eben mehr darüber Berichtet.

Die Menschen sind nicht mehr oder weniger grausam als früher, die Berichterstattung ist nur besser.
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04.01.2008 20:42 Uhr von Protonenpumpenhemmer
 
+3 | -5
 
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@Münte: "Was sagt unser Volksverrät.äh überwacher dazu?"

Was der Freak sagt, tut nichts zu Wirklichkeit. Über letzteres gibt die Studie besser Auskunft:

"führen die Kriminologen indes nicht auf eine tatsächlich höhere Fallzahl zurück, sondern überwiegend auf eine verstärkte Anzeigebereitschaft"
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04.01.2008 20:47 Uhr von eco419
 
+4 | -4
 
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eigentlich traurig: jugendliche werden werden immer grausamer weil sie keine wahl haben. Sie brauchen aufmerksamkeit die ihnen keiner gibt.Ein Teufelskreis :((
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04.01.2008 23:07 Uhr von Schiebedach
 
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Statistik: Ich habe den Eindruck, als wolle jemand hier Tatsachen verdrehen: Wenn es weniger Nazischmierereien von Jungnazis gibt, sinkt die Jugendkriminalität; wenn also 30 Schmierereien weniger anfallen, dafür aber 30 Autos von linken Jugendlichen "abgefackelt" werden, bleibt die Jugendkriminalität gleich (d.h. "steigt nicht").
Soweit der erste Gesichtspunkt

Hinsichtlich ausländisch-stämmiger Jugendlicher ist zu bedenken, daß diese zum einen immer in Relation zur Gesamteinwohnerschaft zu bewerten sind; und da ist deren Anteil an der Kriminalität exorbitant hoch.
Wenn ein Vollzugsbeamter von einem deutschen Insassen händeringend gebeten wird, ihn auf eine Station zu verlegen, wo er sich in der Freistunde mit wenigstens einem anderen Deutschen unterhalten kann, dann dürfte das zum Nachdenken anregen!
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04.01.2008 23:11 Uhr von Schiebedach
 
+4 | -4
 
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Kinderlein: Noch gleich einen hinterher:
Hinsichtlich der "Jugendkriminalität werden die noch nicht 14-Järigen nicht mitgezählt, da diese noch nicht stramündig sind und somit auch nicht unter das JGG (JugendGerichtsGesetz) fallen (und darüber freuen sich alle Gutmenschen), die nur positive Statistiken erstellen wollen.
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05.01.2008 00:11 Uhr von Borgir
 
+0 | -2
 
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nunja: aufgrund der heftigen vorkommnisse wird jetzt eben mal darüber berichtet, und das ist gut so. pädophilie gab es auch schon länger als die letzten fünf jahre.
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05.01.2008 01:46 Uhr von trimutant
 
+3 | -3
 
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Ja Ja: Es gibt kleine Lügen, große Lügen und es gibt Statistiken!

Frankfurt a. M. war in verschiedenen Statistiken auch häufig die kriminellste Stadt in Deutschland. Jedes Bankkartendelikt das in Deutschland begangen wurde, wurde Frankfurt zugeschrieben. Ebenso zählte der Flughafen zum Stadtgebiet was z. B. in Stuttgart beides nicht der Fall ist. Na ja – Statistiken sind so ne Sache- häufig werden auch Statistiken in Auftrag gegeben die so hinmanipuliert sind, dass das erwartete bzw. benötigte Ergebnis rauskommt.

Ganz schlimm ist es bei Doktorarbeiten wo Ergebnisse „hingedrückt“ werden damit die Fördergelder weiter fließen.

Traue nie einer Statistik die du nicht selber gefälscht hast.
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05.01.2008 03:55 Uhr von z3us-TM
 
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moderne: propaganda, dafür braucht der Dr. Göb, ne Schräuble, nun überall cams um weiter angst zu schüren.

Und wer hat mehr angst als die ab 60 jährigen die sich nicht mehr richtig wehren können.
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08.01.2008 15:55 Uhr von Mr.E Nigma
 
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natürlich nimmt die Zahl ab ! Das ist doch vollkommen logisch ! Seit Jahrzenten wird uns vorgekaut, dass wir immer weniger Kinder bekommen, daher auch immer weniger Jugendliche, diese können also Prozentual viel mehr Straftaten begehen und es sieht in der Statistik dennoch besser aus als bei den vorangeganenen Generationen.

Interresant wäre mal die Gegenseite ... wieviele Jugendliche sich nichts zu Schulden kommen lassen bzw. wie sich deren Zahl in den letzten Jahren entwickelt hat ?

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